Zürcher Nachrichten - Hoffnung auf Überlebende nach Erdbeben in Afghanistan schwindet

EUR -
AED 4.340814
AFN 77.424187
ALL 96.796223
AMD 446.437284
ANG 2.115832
AOA 1083.873002
ARS 1692.028151
AUD 1.683052
AWG 2.127558
AZN 2.014053
BAM 1.960788
BBD 2.380756
BDT 144.557716
BGN 1.984976
BHD 0.44561
BIF 3502.910452
BMD 1.181977
BND 1.505229
BOB 8.167777
BRL 6.192199
BSD 1.182007
BTN 107.06735
BWP 15.648806
BYN 3.395838
BYR 23166.741897
BZD 2.377247
CAD 1.612559
CDF 2635.808307
CHF 0.916391
CLF 0.025749
CLP 1016.713123
CNY 8.200613
CNH 8.191269
COP 4362.805749
CRC 585.988116
CUC 1.181977
CUP 31.322381
CVE 110.546199
CZK 24.216697
DJF 210.061351
DKK 7.467557
DOP 74.599762
DZD 153.557459
EGP 55.380373
ERN 17.729649
ETB 183.755925
FJD 2.611582
FKP 0.872305
GBP 0.867931
GEL 3.185474
GGP 0.872305
GHS 12.990043
GIP 0.872305
GMD 86.284714
GNF 10375.392179
GTQ 9.066062
GYD 247.299062
HKD 9.235458
HNL 31.223424
HRK 7.535224
HTG 154.843881
HUF 377.769233
IDR 19913.528527
ILS 3.676745
IMP 0.872305
INR 107.086315
IQD 1548.438808
IRR 49790.765616
ISK 145.005349
JEP 0.872305
JMD 185.000591
JOD 0.838068
JPY 185.614659
KES 152.480449
KGS 103.36431
KHR 4770.133925
KMF 495.248621
KPW 1063.781616
KRW 1729.090422
KWD 0.363068
KYD 0.985006
KZT 584.825162
LAK 25400.612257
LBP 105854.765765
LKR 365.688666
LRD 222.215255
LSL 19.069508
LTL 3.49007
LVL 0.714966
LYD 7.48504
MAD 10.851303
MDL 20.153264
MGA 5247.347827
MKD 61.663517
MMK 2482.159747
MNT 4232.308603
MOP 9.512096
MRU 46.737888
MUR 54.442291
MVR 18.261986
MWK 2049.61366
MXN 20.401201
MYR 4.665857
MZN 75.351456
NAD 19.069508
NGN 1616.223466
NIO 43.500469
NOK 11.414372
NPR 171.307034
NZD 1.961709
OMR 0.45443
PAB 1.182007
PEN 3.9771
PGK 5.068894
PHP 69.098796
PKR 330.520757
PLN 4.217258
PYG 7809.866178
QAR 4.308432
RON 5.092078
RSD 117.376234
RUB 91.012615
RWF 1725.188411
SAR 4.4326
SBD 9.524543
SCR 16.230366
SDG 710.963286
SEK 10.641341
SGD 1.502328
SHP 0.886789
SLE 28.899767
SLL 24785.458022
SOS 674.315275
SRD 44.700037
STD 24464.529786
STN 24.56248
SVC 10.342308
SYP 13072.159035
SZL 19.065417
THB 37.26895
TJS 11.075473
TMT 4.142828
TND 3.42812
TOP 2.845916
TRY 51.526621
TTD 8.004327
TWD 37.365872
TZS 3043.590211
UAH 50.77211
UGX 4205.698153
USD 1.181977
UYU 45.686795
UZS 14515.106693
VES 446.769583
VND 30672.293481
VUV 141.823037
WST 3.222439
XAF 657.629832
XAG 0.015169
XAU 0.000238
XCD 3.194351
XCG 2.13031
XDR 0.818221
XOF 657.629832
XPF 119.331742
YER 281.78747
ZAR 18.937465
ZMK 10639.212255
ZMW 22.015
ZWL 380.595992
  • DAX

    230.4000

    24721.46

    +0.93%

  • MDAX

    228.3200

    31662.83

    +0.72%

  • TecDAX

    -8.4500

    3619.6

    -0.23%

  • SDAX

    15.2500

    17893.72

    +0.09%

  • Goldpreis

    82.8000

    4972.3

    +1.67%

  • Euro STOXX 50

    72.7000

    5998.4

    +1.21%

  • EUR/USD

    0.0040

    1.1826

    +0.34%

Hoffnung auf Überlebende nach Erdbeben in Afghanistan schwindet
Hoffnung auf Überlebende nach Erdbeben in Afghanistan schwindet / Foto: Wakil Kohsar - AFP

Hoffnung auf Überlebende nach Erdbeben in Afghanistan schwindet

Nach dem schweren Erdbeben mit mehr als 1400 Toten schwindet in Afghanistan die Hoffnung, noch Überlebende in den Trümmern zu finden. In der am schlimmsten betroffenen Provinz Kunar haben Rettungsteams einige Bergdörfer immer noch nicht erreicht, wie der Behördenvertreter Ijas Ulhak Jaad am Mittwoch der Nachrichtenagentur AFP sagte. Einsätze zur Bergung von Verschütteten und zur Versorgung der Überlebenden seien dort noch gar nicht angelaufen.

Textgröße:

Das Beben der Stärke 6,0 hatte sich in der Nacht zum Montag in der Nähe der Großstadt Dschalalabad im Osten Afghanistans ereignet. Allein in der Provinz Kunar kamen nach Angaben der Taliban-Regierung mindestens 1411 Menschen ums Leben. Nach Angaben der Weltgesundheitsorganisation (WHO) sind immer noch "viele Menschen in zerstörten Gebäuden eingeschlossen". Die afghanischen Behörden und die UNO gehen daher davon aus, dass die Opferzahl weiter ansteigen wird.

Viele Orte in der bergigen Grenzregion zu Pakistan sind weiterhin schwer erreichbar, weil Erdrutsche und Felsstürze die Zufahrtsstraßen blockiert haben. Ein Hilfsteam von Save the Children musste nach Angaben der Hilfsorganisation etwa 20 Kilometer zu Fuß laufen, "um durch Felsstürze abgeschnittene Dörfer zu erreichen". Medizinische Geräte zur Versorgung von Verletzten trugen die Helfer dabei auf dem Rücken.

Das Verteidigungsministerium der Taliban-Regierung erklärte, innerhalb von zwei Tagen seien 155 Hubschrauberflüge organisiert worden, um rund 2000 Verletzte und deren Angehörige in Krankenhäuser zu bringen. Im Dorf Masar Dara in Kunar wurde zudem eine kleine mobile Klinik eingerichtet, um Verletzte notdürftig zu versorgen. Wie ein AFP-Korrespondent berichtete, wurden bisher jedoch keine Zelte für Überlebende aufgestellt. Die Bewohner zerstörter Lehm- und Steinhäuser müssen daher im Freien schlafen.

Nach Angaben der Hilfsorganisation ActionAid sind mehr als 12.000 Menschen direkt von dem Erdbeben betroffen. Frauen und Mädchen, die von den radikalislamischen Taliban systematisch diskriminiert und ihrer Rechte beraubt werden, seien in der Notlage besonders gefährdet.

Afghanistan wird häufig von Erdbeben erschüttert, insbesondere am Hindukusch, wo die Eurasische und die Indische Erdplatte aufeinander treffen. Da viele Häuser in dem Land aus Lehmziegeln gebaut sind, richten die Erdstöße oft schwere Schäden an.

Hinzu kommt, dass die humanitäre Lage in Afghanistan infolge der Machtübernahme der radikalislamischen Taliban im August 2021 ohnehin katastrophal ist. Der Westen hat seine Hilfen seitdem stark zurückgefahren.

"Dieses Erdbeben hätte zu keinem schlechteren Zeitpunkt kommen können", erklärte der Generalsekretär der Internationalen Föderation der Rotkreuz und Rothalbmond-Gesellschaften (IFRC), Jagan Chapagain. Die Katastrophe verursache "nicht nur unmittelbares Leid", sondern verschärfe auch die ohnehin schon schlimme humanitäre Krise in Afghanistan.

Das Welternährungsprogramm (WFP), das sich nach eigenen Angaben um Lebensmittel-Hilfen für die Erdbeben-Opfer bemüht, erklärte, da in Afghanistan schon vor dem Beben viele Menschen an Hunger gelitten hätten, sei die "Realität brutal".

X.Blaser--NZN