Zürcher Nachrichten - Hoffnung auf Überlebende nach Erdbeben in Afghanistan schwindet

EUR -
AED 4.240055
AFN 75.031818
ALL 95.885021
AMD 434.746347
ANG 2.06636
AOA 1058.527186
ARS 1600.029406
AUD 1.669481
AWG 2.077808
AZN 1.962478
BAM 1.956686
BBD 2.31977
BDT 141.323969
BGN 1.973119
BHD 0.438076
BIF 3429.536715
BMD 1.154338
BND 1.483439
BOB 7.958602
BRL 5.951185
BSD 1.151731
BTN 107.283561
BWP 15.801221
BYN 3.412804
BYR 22625.015015
BZD 2.316369
CAD 1.606647
CDF 2654.976758
CHF 0.92149
CLF 0.026767
CLP 1056.91126
CNY 7.944844
CNH 7.939741
COP 4251.390385
CRC 535.935622
CUC 1.154338
CUP 30.589944
CVE 110.672131
CZK 24.520206
DJF 205.148158
DKK 7.473111
DOP 69.981685
DZD 153.33075
EGP 62.604576
ERN 17.315063
ETB 180.249148
FJD 2.608516
FKP 0.87403
GBP 0.872708
GEL 3.099378
GGP 0.87403
GHS 12.70938
GIP 0.87403
GMD 84.848805
GNF 10132.201526
GTQ 8.810988
GYD 241.059113
HKD 9.046353
HNL 30.739922
HRK 7.535401
HTG 151.16384
HUF 380.940673
IDR 19658.367638
ILS 3.632481
IMP 0.87403
INR 107.29342
IQD 1512.182126
IRR 1518877.283618
ISK 144.419379
JEP 0.87403
JMD 181.581405
JOD 0.818406
JPY 184.398523
KES 150.185869
KGS 100.946576
KHR 4631.776098
KMF 492.901857
KPW 1038.90348
KRW 1742.056543
KWD 0.357672
KYD 0.959834
KZT 545.777041
LAK 25349.25132
LBP 103370.923074
LKR 363.390782
LRD 212.687017
LSL 19.467861
LTL 3.408458
LVL 0.698247
LYD 7.375918
MAD 10.807481
MDL 20.2657
MGA 4807.815611
MKD 61.701681
MMK 2423.841256
MNT 4123.572672
MOP 9.298309
MRU 46.312053
MUR 54.184262
MVR 17.845314
MWK 2004.501516
MXN 20.544319
MYR 4.649097
MZN 73.819798
NAD 19.473884
NGN 1593.389747
NIO 42.381512
NOK 11.205841
NPR 171.651466
NZD 2.020921
OMR 0.44417
PAB 1.151721
PEN 3.985348
PGK 4.974037
PHP 69.472668
PKR 322.171527
PLN 4.270436
PYG 7450.436918
QAR 4.207672
RON 5.098826
RSD 117.533019
RUB 92.551509
RWF 1685.332751
SAR 4.333903
SBD 9.279456
SCR 17.153918
SDG 693.75665
SEK 10.895674
SGD 1.483197
SHP 0.866052
SLE 28.390454
SLL 24205.892719
SOS 659.703804
SRD 43.115678
STD 23892.455668
STN 24.962548
SVC 10.077562
SYP 127.628742
SZL 19.473413
THB 37.565016
TJS 11.039497
TMT 4.051725
TND 3.369536
TOP 2.779367
TRY 51.46025
TTD 7.813638
TWD 36.869561
TZS 3001.278067
UAH 50.442395
UGX 4320.955843
USD 1.154338
UYU 46.641112
UZS 14054.059157
VES 546.540943
VND 30401.209589
VUV 137.718863
WST 3.193219
XAF 656.24836
XAG 0.01588
XAU 0.000248
XCD 3.119655
XCG 2.07574
XDR 0.816693
XOF 656.244095
XPF 119.331742
YER 275.424615
ZAR 19.474372
ZMK 10390.424795
ZMW 22.257267
ZWL 371.696204
  • Goldpreis

    -8.6000

    4676.1

    -0.18%

  • SDAX

    -78.6300

    16724.07

    -0.47%

  • Euro STOXX 50

    -39.8500

    5692.86

    -0.7%

  • TecDAX

    -16.3500

    3467.91

    -0.47%

  • MDAX

    -289.5400

    28916.26

    -1%

  • EUR/USD

    0.0024

    1.1546

    +0.21%

  • DAX

    -130.8200

    23168.08

    -0.56%

Hoffnung auf Überlebende nach Erdbeben in Afghanistan schwindet
Hoffnung auf Überlebende nach Erdbeben in Afghanistan schwindet / Foto: Wakil Kohsar - AFP

Hoffnung auf Überlebende nach Erdbeben in Afghanistan schwindet

Nach dem schweren Erdbeben mit mehr als 1400 Toten schwindet in Afghanistan die Hoffnung, noch Überlebende in den Trümmern zu finden. In der am schlimmsten betroffenen Provinz Kunar haben Rettungsteams einige Bergdörfer immer noch nicht erreicht, wie der Behördenvertreter Ijas Ulhak Jaad am Mittwoch der Nachrichtenagentur AFP sagte. Einsätze zur Bergung von Verschütteten und zur Versorgung der Überlebenden seien dort noch gar nicht angelaufen.

Textgröße:

Das Beben der Stärke 6,0 hatte sich in der Nacht zum Montag in der Nähe der Großstadt Dschalalabad im Osten Afghanistans ereignet. Allein in der Provinz Kunar kamen nach Angaben der Taliban-Regierung mindestens 1411 Menschen ums Leben. Nach Angaben der Weltgesundheitsorganisation (WHO) sind immer noch "viele Menschen in zerstörten Gebäuden eingeschlossen". Die afghanischen Behörden und die UNO gehen daher davon aus, dass die Opferzahl weiter ansteigen wird.

Viele Orte in der bergigen Grenzregion zu Pakistan sind weiterhin schwer erreichbar, weil Erdrutsche und Felsstürze die Zufahrtsstraßen blockiert haben. Ein Hilfsteam von Save the Children musste nach Angaben der Hilfsorganisation etwa 20 Kilometer zu Fuß laufen, "um durch Felsstürze abgeschnittene Dörfer zu erreichen". Medizinische Geräte zur Versorgung von Verletzten trugen die Helfer dabei auf dem Rücken.

Das Verteidigungsministerium der Taliban-Regierung erklärte, innerhalb von zwei Tagen seien 155 Hubschrauberflüge organisiert worden, um rund 2000 Verletzte und deren Angehörige in Krankenhäuser zu bringen. Im Dorf Masar Dara in Kunar wurde zudem eine kleine mobile Klinik eingerichtet, um Verletzte notdürftig zu versorgen. Wie ein AFP-Korrespondent berichtete, wurden bisher jedoch keine Zelte für Überlebende aufgestellt. Die Bewohner zerstörter Lehm- und Steinhäuser müssen daher im Freien schlafen.

Nach Angaben der Hilfsorganisation ActionAid sind mehr als 12.000 Menschen direkt von dem Erdbeben betroffen. Frauen und Mädchen, die von den radikalislamischen Taliban systematisch diskriminiert und ihrer Rechte beraubt werden, seien in der Notlage besonders gefährdet.

Afghanistan wird häufig von Erdbeben erschüttert, insbesondere am Hindukusch, wo die Eurasische und die Indische Erdplatte aufeinander treffen. Da viele Häuser in dem Land aus Lehmziegeln gebaut sind, richten die Erdstöße oft schwere Schäden an.

Hinzu kommt, dass die humanitäre Lage in Afghanistan infolge der Machtübernahme der radikalislamischen Taliban im August 2021 ohnehin katastrophal ist. Der Westen hat seine Hilfen seitdem stark zurückgefahren.

"Dieses Erdbeben hätte zu keinem schlechteren Zeitpunkt kommen können", erklärte der Generalsekretär der Internationalen Föderation der Rotkreuz und Rothalbmond-Gesellschaften (IFRC), Jagan Chapagain. Die Katastrophe verursache "nicht nur unmittelbares Leid", sondern verschärfe auch die ohnehin schon schlimme humanitäre Krise in Afghanistan.

Das Welternährungsprogramm (WFP), das sich nach eigenen Angaben um Lebensmittel-Hilfen für die Erdbeben-Opfer bemüht, erklärte, da in Afghanistan schon vor dem Beben viele Menschen an Hunger gelitten hätten, sei die "Realität brutal".

X.Blaser--NZN