Zürcher Nachrichten - Erster Fahndungserfolg nach Louvre-Diebstahl: Polizei nimmt zwei Verdächtige fest

EUR -
AED 4.250967
AFN 76.395386
ALL 92.750661
AMD 423.725179
ANG 2.071699
AOA 1062.597783
ARS 1722.236556
AUD 1.629579
AWG 2.086419
AZN 1.970012
BAM 1.954549
BBD 2.332716
BDT 142.126591
BGN 1.963568
BHD 0.436871
BIF 3458.505052
BMD 1.157514
BND 1.478633
BOB 13.453391
BRL 6.021039
BSD 1.158164
BTN 110.670094
BWP 15.594637
BYN 3.523541
BYR 22687.279409
BZD 2.329418
CAD 1.60505
CDF 2633.345083
CHF 0.939537
CLF 0.026908
CLP 1059.020741
CNY 7.802398
CNH 7.808371
COP 3628.610414
CRC 520.327705
CUC 1.157514
CUP 30.674128
CVE 110.716412
CZK 24.185856
DJF 206.251083
DKK 7.475692
DOP 68.003733
DZD 153.947122
EGP 58.412787
ERN 17.362714
ETB 187.396723
FJD 2.554168
FKP 0.853527
GBP 0.855467
GEL 3.005034
GGP 0.853527
GHS 12.732443
GIP 0.853527
GMD 85.073423
GNF 10176.454719
GTQ 8.838268
GYD 242.332827
HKD 9.078952
HNL 31.050288
HRK 7.533794
HTG 151.580021
HUF 364.358284
IDR 20676.677147
ILS 3.461489
IMP 0.853527
INR 110.728682
IQD 1515.764918
IRR 1591061.220021
ISK 142.188568
JEP 0.853527
JMD 183.51238
JOD 0.820683
JPY 184.826666
KES 149.955834
KGS 101.224365
KHR 4680.530391
KMF 491.943898
KPW 1041.76317
KRW 1634.734121
KWD 0.357405
KYD 0.965266
KZT 533.909103
LAK 26132.211744
LBP 103738.164166
LKR 384.367195
LRD 210.218219
LSL 18.72572
LTL 3.417839
LVL 0.700169
LYD 7.358687
MAD 10.759072
MDL 19.942478
MGA 4989.324357
MKD 61.485653
MMK 2430.550056
MNT 4163.428764
MOP 9.359649
MRU 46.441696
MUR 54.403073
MVR 17.883627
MWK 2009.444986
MXN 19.750717
MYR 4.697224
MZN 73.970908
NAD 18.723295
NGN 1564.0215
NIO 42.627508
NOK 10.914838
NPR 177.107317
NZD 1.969285
OMR 0.44506
PAB 1.158259
PEN 3.898638
PGK 5.119975
PHP 71.515282
PKR 321.492992
PLN 4.319027
PYG 6975.963239
QAR 4.234054
RON 5.242494
RSD 117.388147
RUB 98.273439
RWF 1699.99568
SAR 4.336727
SBD 9.297453
SCR 15.910815
SDG 696.240853
SEK 11.030381
SGD 1.479184
SHP 0.857563
SLE 28.445891
SLL 24272.494287
SOS 662.047821
SRD 43.736099
STD 23958.208078
STN 24.486657
SVC 10.135601
SYP 15050.000242
SZL 18.729956
THB 38.297545
TJS 10.68527
TMT 4.062875
TND 3.375889
TOP 2.787017
TRY 55.465418
TTD 7.848842
TWD 36.929452
TZS 3067.410456
UAH 51.819411
UGX 4309.205121
USD 1.157514
UYU 46.4103
UZS 13733.973723
VES 893.111203
VND 30300.250667
VUV 136.978607
WST 3.155745
XAF 655.608247
XAG 0.017805
XAU 0.000264
XCD 3.12824
XCG 2.087528
XDR 0.818423
XOF 655.48373
XPF 119.331742
YER 274.475642
ZAR 18.812327
ZMK 10419.016338
ZMW 21.819246
ZWL 372.719118
  • MDAX

    -187.6600

    32169.32

    -0.58%

  • DAX

    -71.9900

    26266.62

    -0.27%

  • Euro STOXX 50

    -30.4700

    6499.98

    -0.47%

  • SDAX

    25.2500

    18511.57

    +0.14%

  • TecDAX

    -12.1400

    4081.1

    -0.3%

  • Goldpreis

    -23.0000

    4450.7

    -0.52%

  • EUR/USD

    -0.0002

    1.1579

    -0.02%

Erster Fahndungserfolg nach Louvre-Diebstahl: Polizei nimmt zwei Verdächtige fest
Erster Fahndungserfolg nach Louvre-Diebstahl: Polizei nimmt zwei Verdächtige fest / Foto: Alain JOCARD - AFP

Erster Fahndungserfolg nach Louvre-Diebstahl: Polizei nimmt zwei Verdächtige fest

Erster Fahndungserfolg nach dem aufsehenerregenden Kronjuwelen-Diebstahl im Pariser Louvre: Die Polizei hat am Wochenende zwei Tatverdächtige festgenommen. Staatsanwältin Laure Beccuau bestätigte am Sonntag entsprechende Medienberichte. Einer der beiden Männer sei am Samstagabend am Hauptstadtflughafen Charles de Gaulle gefasst worden, als er gerade versucht habe, das Land zu verlassen. Der zweite Verdächtige wurde demnach wenig später in der Region Paris festgenommen.

Textgröße:

Beide Männer sollen zu den vier Einbrechern gehören, die am Sonntag vergangener Woche acht mit Diamanten und Edelsteinen verzierte Schmuckstücke der französischen Monarchie aus dem weltberühmten Museum in der französischen Hauptstadt gestohlen hatten.

Die Verdächtigen befinden sich nun in Polizeigewahrsam, der nach französischem Strafprozessrecht bis zu 96 Stunden dauern kann. Wie aus Justizkreisen gegenüber der Nachrichtenagentur AFP verlautete, wird den Männern Bandendiebstahl und die Bildung einer kriminellen Vereinigung zur Last gelegt. Der am Flughafen festgenommene Tatverdächtige wollte demnach nach Algerien fliehen.

Noch bevor die Festnahmen offiziell bestätigt wurden, hatten die Zeitung "Le Parisien" und das Magazin "Paris Match" darüber berichtet. Staatsanwältin Beccuau beklagte, dass die Informationen über Festnahmen vorzeitig an die Medien weitergegeben worden waren. Dies könne "den Ermittlungsbemühungen der rund hundert Ermittler, die sowohl nach dem gestohlenen Schmuck als auch nach den Tätern suchen, nur schaden", sagte Beccuau.

Frankreichs Innenminister Laurent Nuñez gratulierte im Onlinedienst X den Ermittlern. Diese hätten "unermüdlich gearbeitet" und stets sein "volles Vertrauen genossen".

Staatsanwältin Beccuau gab weitere Informationen zum Verlauf der Ermittlungen bekannt. So seien die unter anderem auf die Verfolgung von Kunstdiebstählen spezialisierten BRB-Einheiten des Innenministeriums sowie die auf den Diebstahl und illegalen Handel mit Kulturgütern spezialisierte Einheit OCBC daran beteiligt, insgesamt arbeiteten rund 100 Ermittler an dem Louvre-Fall. An den Tatorten seien mehr als 150 DNA-Spuren und Fingerabdrücke genommen worden.

Am Sonntagmorgen vergangener Woche war das Einbrecher-Quartett dank eines Lastenaufzugs in die erste Etage des berühmten Museums gelangt und hatte mit einem Trennschleifer zwei Vitrinen geöffnet. Die Diebe erbeuteten acht mit Diamanten und Edelsteinen verzierte Schmuckstücke der französischen Monarchie.

Der Einbruch hatte sich eine halbe Stunde nach Museumsöffnung ereignet und keine zehn Minuten gedauert. Die Täter entkamen auf Motorrollern. Die Pariser Staatsanwältin Beccuau schätzte den Schaden unter Berufung auf das Museum auf 88 Millionen Euro.

Die Kriminellen verloren im Verlauf des Einbruchs eine Krone, die einst Eugénie de Montijo gehört hatte, der Ehefrau des letzten französischen Kaisers Napoleon III. Die Krone wurde beschädigt, kann aber laut Louvre-Direktorin Laurence des Cars restauriert werden. Die restliche Beute könnte nach Einschätzung von Experten zerlegt und eingeschmolzen werden.

Innenminister Nuñez äußerte in einem am Sonntag veröffentlichten Interview mit der französischen Wochenzeitung "La Tribune Dimanche" seine Sorge um den Verbleib des Schmucks. Der Diebstahl sei offenbar von Mitgliedern der organisierten Kriminalität begangen worden. Letztendlich würden Diebe aber "immer gefasst", sagte Nuñez und fügte an: "Die Beute wird leider oft im Ausland versteckt. Ich hoffe, dass dies nicht der Fall ist – ich bleibe zuversichtlich."

G.Kuhn--NZN