Zürcher Nachrichten - Dutzende Tote und rund 100 Verletzte durch Feuer in Bar in Schweizer Skiort

EUR -
AED 4.135358
AFN 74.30766
ALL 92.174985
AMD 408.089217
ANG 2.015714
AOA 1033.546642
ARS 1716.797186
AUD 1.619592
AWG 2.029376
AZN 1.918444
BAM 1.95959
BBD 2.267215
BDT 138.392725
BGN 1.895331
BHD 0.424498
BIF 3374.787384
BMD 1.125867
BND 1.440686
BOB 13.524675
BRL 5.876469
BSD 1.125692
BTN 109.052025
BWP 15.561542
BYN 3.390557
BYR 22067.000075
BZD 2.263878
CAD 1.604846
CDF 2600.753988
CHF 0.932922
CLF 0.028273
CLP 1116.41447
CNY 7.548434
CNH 7.550574
COP 3685.008874
CRC 515.797517
CUC 1.125867
CUP 27.015606
CVE 110.729497
CZK 24.452605
DJF 200.089588
DKK 7.475427
DOP 67.210877
DZD 150.457842
EGP 58.890973
ERN 16.88801
ETB 183.858169
FJD 2.530106
FKP 0.853334
GBP 0.850312
GEL 2.921671
GGP 0.853334
GHS 13.220097
GIP 0.853334
GMD 82.755586
GNF 9901.797609
GTQ 8.602331
GYD 235.465374
HKD 8.834968
HNL 30.22185
HRK 7.537124
HTG 147.405071
HUF 368.853851
IDR 20182.29813
ILS 3.436519
IMP 0.853334
INR 108.275395
IQD 1474.671561
IRR 1966371.237333
ISK 137.232406
JEP 0.853334
JMD 178.204636
JOD 0.798284
JPY 177.641044
KES 146.081722
KGS 98.457532
KHR 4565.830004
KMF 493.130294
KPW 1013.280974
KRW 1515.158936
KWD 0.347702
KYD 0.938014
KZT 505.758102
LAK 25284.899273
LBP 100798.556354
LKR 372.246674
LRD 192.482248
LSL 18.820629
LTL 3.324394
LVL 0.681026
LYD 7.208942
MAD 11.183927
MDL 20.115903
MGA 4973.61864
MKD 61.700146
MMK 2364.184695
MNT 4051.28469
MOP 9.098496
MRU 44.980391
MUR 54.210939
MVR 17.395076
MWK 1951.874793
MXN 20.487452
MYR 4.599398
MZN 71.954607
NAD 18.82155
NGN 1495.895338
NIO 41.418629
NOK 10.829363
NPR 174.48324
NZD 2.006161
OMR 0.432897
PAB 1.125677
PEN 3.900705
PGK 5.097995
PHP 70.532779
PKR 311.766358
PLN 4.38518
PYG 6585.824279
QAR 4.10319
RON 5.343821
RSD 117.455029
RUB 94.346891
RWF 1667.124104
SAR 4.229236
SBD 9.079953
SCR 15.495772
SDG 677.21335
SEK 11.294143
SGD 1.440334
SHP 0.852801
SLE 27.700465
SLL 23608.866271
SOS 643.321284
SRD 42.570738
STD 23303.181044
STN 24.547801
SVC 9.849179
SYP 14638.527581
SZL 18.816722
THB 37.811172
TJS 10.361639
TMT 3.951794
TND 3.354332
TOP 2.710818
TRY 55.325013
TTD 7.632761
TWD 35.848785
TZS 2966.663889
UAH 50.651406
UGX 4491.746576
USD 1.125867
UYU 45.368949
UZS 13277.030654
VES 974.413465
VND 29256.226043
VUV 135.199002
WST 3.130892
XAF 655.957
XAG 0.01869
XAU 0.000272045889
XCD 3.042713
XCG 2.028723
XDR 0.796047
XOF 655.957
XPF 119.331742
YER 266.126937
ZAR 18.759556
ZMK 10134.161233
ZMW 22.118776
ZWL 362.528828
SSP 6431.620713
MXV 2.318114
  • DAX

    291.8500

    25231.2

    +1.16%

  • Goldpreis

    -33.1000

    4169.2

    -0.79%

  • TecDAX

    102.4400

    4081.92

    +2.51%

  • SDAX

    16.0200

    18194.7

    +0.09%

  • MDAX

    198.6300

    30450

    +0.65%

  • Euro STOXX 50

    63.0500

    6238.5

    +1.01%

  • EUR/USD

    0.0009

    1.1254

    +0.08%

Dutzende Tote und rund 100 Verletzte durch Feuer in Bar in Schweizer Skiort
Dutzende Tote und rund 100 Verletzte durch Feuer in Bar in Schweizer Skiort / Foto: MAXIME SCHMID - AFP

Dutzende Tote und rund 100 Verletzte durch Feuer in Bar in Schweizer Skiort

Flammeninferno in der Silvesternacht: Bei einem Feuer in einer Bar im Schweizer Nobel-Skiort Crans-Montana sind nach Einschätzung der Polizei Dutzende Menschen ums Leben gekommen. Mit den etwa hundert Verletzten waren die Krankenhäuser im Kanton Wallis am Donnerstag überlastet, einige wurden in andere Kliniken gebracht. Das Feuer in der bei Touristen beliebten Bar "Le Constellation" war aus noch unklarer Ursache während einer Silvester-Party ausgebrochen.

Textgröße:

Es sei mit "mehreren Dutzend Toten" zu rechnen, zudem gebe es etwa 100 Verletzte, sagte der Chef der Kantonspolizei Wallis, Frédéric Gisler, am Donnerstagvormittag auf einer Pressekonferenz. Meist handele es sich um schwere Verletzungen.

Die Nationalitäten der Opfer waren zunächst unbekannt. Weil Crans-Montana ein international bekannter Urlaubsort ist, wurde mit Nicht-Schweizern unter den Opfern gerechnet. Das französische Außenministerium erklärte, dass mindestens zwei Franzosen verletzt worden seien.

In der Bar "Le Constellation" hatte sich laut Polizei gegen 01.30 Uhr eine "Explosion unbekannter Ursache" ereignet. Einen Anschlag schlossen die Behörden aus. Der 18-jährige Alexis Laguerre, der mit Freunden an der Bar vorbeikam, sagte dem Schweizer SRF: "Menschen rannten durch die Flammen... Menschen benutzten Stühle, um die Fenster einzuschlagen."

Der für Sicherheit zuständige Staatsrat des Wallis, Stéphane Ganzer, sagte bei der Pressekonferenz, die Explosion habe sich erst nach dem Ausbruch des Feuers ereignet, der Brand sei nicht durch explosive Gegenstände ausgelöst werden. Er sprach von "Chaos" und dramatischen Szenen am Brandort.

Ein junger Mann, der sich während des Unglücks in der Bar aufhielt, sagte der Schweizer Zeitung "24 Heures", Feuerwerkskörper auf Flaschen hätten einen Deckenbrand ausgelöst, der sich schnell ausgebreitet und Panik ausgelöst habe.

Zwei Französinnen nannten dem Sender BFMTV Geburtstagskerzen auf Champagnerflaschen als Brandauslöser. "Sekunden später hat die gesamte Decke gebrannt", sagte eine von ihnen. Demnach hatten sich zum Unglückszeitpunkt rund 200 Gäste in der Bar aufgehalten, die meisten zwischen 15 und 20 Jahre alt.

Die Notaufnahme im wichtigsten Krankenhaus im Wallis war voll, die Brandopfer wurden auf Kliniken im ganzen Land verteilt. Wie die Schweizer Nachrichtenagentur Keystone-ATS berichtete, nahmen die auf Brandverletzungen spezialisierten Uni-Kliniken in Zürich und Lausanne Verletzte auf, andere Opfer kamen nach Genf.

Der italienische Außenminister Antonio Tajani bot im Onlinedienst X die Unterstützung in einem Klinikzentrum für schwere Brandverletzungen in Mailand an.

Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) zeigte sich erschüttert. Im Onlinedienst X schrieb er: "Ein Moment der Freude wurde in Crans-Montana in der Schweiz zur Tragödie." Auch Bundesaußenminister Johann Wadephul (CDU) brachte sein Mitgefühl zum Ausdruck. "Ich bin zutiefst erschüttert über den tödlichen Brand in Crans-Montana in der Silvesternacht", schrieb er auf X. Frankreichs Staatschef Emmanuel Macron reagierte ebenfalls bestürzt und sprach der Schweiz Frankreichs "volle Solidarität" aus.

Das Unglück löste einen Großeinsatz von Polizei, Feuerwehr und Rettungskräften aus. Auch etwa zehn Hubschrauber waren die Nacht über im Einsatz. Über Crans-Montana wurde wegen des Großeinsatzes eine Flugverbotszone verhängt. Für Angehörige wurden eine Notrufnummer und ein Informationszentrum eingerichtet.

Nach Angaben der Website von Crans-Montana hatte die Bar Platz für 300 Gäste im Inneren und 40 weitere auf der Terrasse. Laut "24 Heures" befindet sich das Lokal im Erdgeschoss eines Gebäudes, verfügt aber auch über ein Untergeschoss, das für Veranstaltungen genutzt wurde.

Ein Tourist aus New York filmte, wie orangefarbene Flammen aus der Bar schlugen. Er schilderte AFP, dass Menschen hinausgelaufen seien und in der Dunkelheit geschrien hätten.

Eine Anwohnerin sagte "24 Heures", als sich das Unglück ereignet habe, seien die Silvester-Feierlichkeiten in Crans-Montana "in vollem Gange" gewesen, der Champagner sei "in Strömen geflossen". Nach Ausbruch des Feuers hätten sich die Menschen "fassungslos, besorgt, still" auf den Straßen versammelt. Ein weiterer Anwohner sagte der Zeitung: "Es ist furchtbar, viele junge Menschen gehen in diese Bar."

Die Generalstaatsanwältin des Wallis, Béatrice Pilloud, sagte, für die Identifizierung der Todesopfer und deren schnellstmögliche Übergabe an die Hinterbliebenen werde großer Aufwand betrieben. Staatsrat Ganzer sagte, von dem Feuer und seinen Folgen seien "hunderte Menschen", darunter Rettungskräfte und Ermittler, betroffen.

Der Schweizer Bundespräsident Guy Parmelin sprach auf X von einer "Tragödie": "Was ein Moment der Freude sein sollte, verwandelte sich in der Nacht in Crans-Montana in eine Trauer, die die ganze Schweiz und das Ausland betrifft."

A.Weber--NZN