Zürcher Nachrichten - 24 Opfer der Schweizer Brandkatastrophe identifiziert - Nationaler Trauertag am Freitag

EUR -
AED 4.137978
AFN 73.238598
ALL 92.247061
AMD 408.408321
ANG 2.01729
AOA 1034.354674
ARS 1718.141089
AUD 1.619123
AWG 2.028146
AZN 1.92014
BAM 1.961122
BBD 2.268988
BDT 138.500941
BGN 1.896813
BHD 0.424637
BIF 3398.602328
BMD 1.126748
BND 1.441813
BOB 13.535251
BRL 5.9001
BSD 1.126572
BTN 109.137298
BWP 15.57371
BYN 3.393208
BYR 22084.255298
BZD 2.265648
CAD 1.604979
CDF 2602.787683
CHF 0.934254
CLF 0.028041
CLP 1107.232042
CNY 7.554394
CNH 7.554151
COP 3688.408659
CRC 516.200844
CUC 1.126748
CUP 27.036731
CVE 110.567999
CZK 24.436884
DJF 200.604392
DKK 7.474754
DOP 67.263432
DZD 150.576684
EGP 58.942201
ERN 16.901216
ETB 184.001937
FJD 2.532084
FKP 0.854001
GBP 0.851331
GEL 2.923898
GGP 0.854001
GHS 13.230434
GIP 0.854001
GMD 82.818885
GNF 9909.54029
GTQ 8.609057
GYD 235.649495
HKD 8.841956
HNL 30.245482
HRK 7.529383
HTG 147.520334
HUF 368.342854
IDR 20169.516562
ILS 3.439206
IMP 0.854001
INR 108.278034
IQD 1475.824676
IRR 1967908.834771
ISK 137.203471
JEP 0.854001
JMD 178.343982
JOD 0.798844
JPY 177.76981
KES 146.1955
KGS 98.534379
KHR 4569.400241
KMF 493.515737
KPW 1014.073306
KRW 1516.501364
KWD 0.347895
KYD 0.938748
KZT 506.153578
LAK 25304.670723
LBP 100877.375478
LKR 372.537752
LRD 192.632758
LSL 18.835346
LTL 3.326993
LVL 0.681559
LYD 7.214579
MAD 11.192672
MDL 20.131632
MGA 4977.507746
MKD 61.748392
MMK 2366.033362
MNT 4054.45258
MOP 9.10561
MRU 45.015563
MUR 54.253041
MVR 17.40805
MWK 1953.401055
MXN 20.473338
MYR 4.602988
MZN 72.010646
NAD 18.836268
NGN 1497.323736
NIO 41.451016
NOK 10.838276
NPR 174.619676
NZD 2.006084
OMR 0.433216
PAB 1.126557
PEN 3.903755
PGK 5.101981
PHP 70.436345
PKR 312.010143
PLN 4.380062
PYG 6590.974044
QAR 4.106398
RON 5.350699
RSD 117.482569
RUB 94.366365
RWF 1668.427707
SAR 4.232543
SBD 9.087053
SCR 15.564581
SDG 677.727953
SEK 11.302497
SGD 1.440429
SHP 0.853467
SLE 27.706711
SLL 23627.327152
SOS 643.824327
SRD 42.60402
STD 23321.402895
STN 24.566996
SVC 9.85688
SYP 14649.974133
SZL 18.831435
THB 37.810263
TJS 10.369741
TMT 3.954884
TND 3.356955
TOP 2.712938
TRY 55.373566
TTD 7.63873
TWD 35.858188
TZS 2968.98363
UAH 50.691013
UGX 4495.258883
USD 1.126748
UYU 45.404425
UZS 13287.412588
VES 975.175324
VND 29279.10286
VUV 135.30472
WST 3.13334
XAF 655.957
XAG 0.018668
XAU 0.00027177463
XCD 3.045092
XCG 2.03031
XDR 0.796669
XOF 655.957
XPF 119.331742
YER 266.335012
ZAR 18.758343
ZMK 10142.062004
ZMW 22.136072
ZWL 362.812306
SSP 6436.649895
MXV 2.316522
  • Euro STOXX 50

    63.0500

    6238.5

    +1.01%

  • Goldpreis

    -35.0000

    4167.3

    -0.84%

  • TecDAX

    102.4400

    4081.92

    +2.51%

  • MDAX

    198.6300

    30450

    +0.65%

  • DAX

    291.8500

    25231.2

    +1.16%

  • SDAX

    16.0200

    18194.7

    +0.09%

  • EUR/USD

    0.0014

    1.1259

    +0.12%

24 Opfer der Schweizer Brandkatastrophe identifiziert - Nationaler Trauertag am Freitag
24 Opfer der Schweizer Brandkatastrophe identifiziert - Nationaler Trauertag am Freitag / Foto: JEAN-CHRISTOPHE BOTT - POOL/AFP

24 Opfer der Schweizer Brandkatastrophe identifiziert - Nationaler Trauertag am Freitag

Nach der Brandkatastrophe in einer Bar im Schweizer Skiort Crans-Montana haben die Behörden inzwischen 24 der insgesamt 40 Todesopfer identifiziert. Darunter befinden sich 18 Schweizerinnen und Schweizer im Alter von 14 bis 31 Jahren, wie die Polizei am Sonntag mitteilte. Zudem seien sechs weitere ebenfalls teilweise minderjährige Opfer aus dem Ausland identifiziert worden. Gegen die französischen Barbesitzer wird unter anderem wegen des Verdachts der fahrlässigen Tötung ermittelt.

Textgröße:

Bei den bisher bekannten ausländischen Todesopfern handelt es sich laut Polizei um zwei 16 Jahre alte Italiener, einen weiteren 16-Jährigen, der die italienische Staatsbürgerschaft und die der Vereinigten Arabischen Emirate besaß, sowie einen 39-jährigen Franzosen, einen 18-jährigen Rumänen und einen 18-jährigen Türken. Deutsche sind bisherigen Erkenntnissen zufolge bei dem Brand in der Silvesternacht nicht getötet worden.

Das Feuer war in der Silvesternacht ausgebrochen, als zahlreiche junge Menschen in der Bar "Le Constellation" im Kanton Wallis ins neue Jahr feierten. Von den 119 Verletzten konnten nach Angaben der Polizei vom Freitag 113 offiziell identifiziert werden. Mehr als 70 der Verletzten sind demnach Schweizer. Zudem wurden laut Polizei jeweils mehr als zehn Franzosen und Italiener sowie weitere Menschen aus verschiedenen europäischen Ländern verletzt. Über mögliche deutsche Verletzte ist bisher nichts bekannt.

Es sei teilweise schwierig, die Opfer zu erkennen, da diese wegen der Brandwunden auch im Gesicht bandagiert sein und nicht sprechen könnten weil sie intubiert worden sein, erklärte ein italienischer Vertreter der Gesundheitsbehörden.

Viele der Opfer erlitten schwerste Brandverletzungen, die in Spezialkliniken behandelt werden müssen. Nach Angaben des Bundesamts für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK) übernahm Deutschland insgesamt elf Schwerverletzte aus der Schweiz zur medizinischen Behandlung. Derzeit seien keine weiteren Verlegungen nach Deutschland geplant, erklärte die Behörde am Samstag.

Die Schweizer Justiz nahm am Ermittlungen gegen die beiden Betreiber der Bar auf. Es bestehe der Verdacht auf "fahrlässige Tötung, fahrlässige Körperverletzung sowie fahrlässige Verursachung einer Feuersbrunst", teilte die Staatsanwaltschaft in Wallis mit. Das aus Frankreich stammende Paar erklärte gegenüber Schweizer Medien, alle Vorschriften seien stets eingehalten worden.

Den Ermittlern zufolge wurde die Feuersbrunst offenbar durch Feuerwerksfontänen ausgelöst, die an Sektflaschen angebracht waren und zu nahe an die Decke gehalten wurden. Unter anderem soll untersucht werden, ob etwa das Dämmmaterial an der Decke den Vorschriften entsprach.

Für kommenden Freitag wurde in der Schweiz ein landesweiter Trauertag angekündigt. Um 14.00 Uhr sollen dann alle Kirchenglocken des Landes läuten, auch eine Schweigeminute ist geplant. In Crans-Montana selbst ist an jenem Tag eine Gedenkzeremonie geplant, an der auch der Schweizer Bundespräsident Guy Parmelin sowie Mitglieder des Parlaments und der Walliser Behörden teilnehmen.

Im Zentrum des Skiorts versammelten sich am Wochenende immer wieder Menschen nahe des Unglücksorts und legten Blumen, Briefe, Kerzen und Plüschtiere als Zeichen der Anteilnahme für die Opfer und ihre Familien nieder. In mehreren Gottesdiensten wurde der Opfer gedacht.

L.Muratori--NZN