Zürcher Nachrichten - Louvre unter Druck: Massiver Ticketbetrug und neuer Wasserschaden

EUR -
AED 4.239541
AFN 75.022521
ALL 95.94266
AMD 434.694321
ANG 2.06611
AOA 1058.399423
ARS 1599.786929
AUD 1.668857
AWG 2.077556
AZN 1.966353
BAM 1.956448
BBD 2.319489
BDT 141.306834
BGN 1.97288
BHD 0.435352
BIF 3429.120892
BMD 1.154198
BND 1.483259
BOB 7.957637
BRL 5.934533
BSD 1.151592
BTN 107.270553
BWP 15.799305
BYN 3.41239
BYR 22622.27179
BZD 2.316088
CAD 1.605766
CDF 2654.654418
CHF 0.921392
CLF 0.026776
CLP 1057.268357
CNY 7.943877
CNH 7.935962
COP 4252.213784
CRC 535.870642
CUC 1.154198
CUP 30.586235
CVE 110.658657
CZK 24.518099
DJF 205.123746
DKK 7.472507
DOP 69.973235
DZD 153.41072
EGP 62.593756
ERN 17.312963
ETB 180.864316
FJD 2.610215
FKP 0.873924
GBP 0.871882
GEL 3.092832
GGP 0.873924
GHS 12.707487
GIP 0.873924
GMD 84.835159
GNF 10130.961101
GTQ 8.80992
GYD 241.029885
HKD 9.046081
HNL 30.713354
HRK 7.533568
HTG 151.145511
HUF 380.319933
IDR 19654.021976
ILS 3.63204
IMP 0.873924
INR 107.29836
IQD 1511.998778
IRR 1518693.123711
ISK 144.401497
JEP 0.873924
JMD 181.559388
JOD 0.818307
JPY 184.311521
KES 150.16465
KGS 100.934631
KHR 4631.218411
KMF 492.84205
KPW 1038.777516
KRW 1741.649476
KWD 0.357039
KYD 0.959718
KZT 545.710867
LAK 25346.177755
LBP 103358.389946
LKR 363.346722
LRD 212.661071
LSL 19.465578
LTL 3.408045
LVL 0.698162
LYD 7.358037
MAD 10.823487
MDL 20.263243
MGA 4802.61616
MKD 61.573519
MMK 2423.547371
MNT 4123.0727
MOP 9.297181
MRU 46.306205
MUR 54.247384
MVR 17.832312
MWK 2004.265591
MXN 20.505505
MYR 4.648527
MZN 73.822701
NAD 19.471468
NGN 1591.834564
NIO 42.393433
NOK 11.208239
NPR 171.630654
NZD 2.020175
OMR 0.44334
PAB 1.151582
PEN 3.954569
PGK 4.971148
PHP 69.372464
PKR 322.078677
PLN 4.269925
PYG 7449.533572
QAR 4.207164
RON 5.098896
RSD 117.312749
RUB 92.535077
RWF 1686.282606
SAR 4.333781
SBD 9.285796
SCR 16.648207
SDG 693.672357
SEK 10.76838
SGD 1.483262
SHP 0.865947
SLE 28.39255
SLL 24202.957816
SOS 659.612571
SRD 43.110407
STD 23889.558769
STN 24.872957
SVC 10.07634
SYP 127.613267
SZL 19.460084
THB 37.603767
TJS 11.038158
TMT 4.039691
TND 3.369065
TOP 2.77903
TRY 51.468212
TTD 7.812691
TWD 36.88296
TZS 3000.913844
UAH 50.436279
UGX 4320.431938
USD 1.154198
UYU 46.635457
UZS 14052.354915
VES 546.474682
VND 30397.52352
VUV 137.702165
WST 3.192832
XAF 656.168792
XAG 0.015855
XAU 0.000248
XCD 3.119276
XCG 2.075488
XDR 0.815156
XOF 656.158773
XPF 119.331742
YER 275.390284
ZAR 19.436098
ZMK 10389.164608
ZMW 22.254569
ZWL 371.651137
  • EUR/USD

    0.0024

    1.1546

    +0.21%

  • Goldpreis

    2.9000

    4687.6

    +0.06%

  • Euro STOXX 50

    -39.8500

    5692.86

    -0.7%

  • MDAX

    -289.5400

    28916.26

    -1%

  • DAX

    -130.8200

    23168.08

    -0.56%

  • SDAX

    -78.6300

    16724.07

    -0.47%

  • TecDAX

    -16.3500

    3467.91

    -0.47%

Louvre unter Druck: Massiver Ticketbetrug und neuer Wasserschaden
Louvre unter Druck: Massiver Ticketbetrug und neuer Wasserschaden / Foto: JULIEN DE ROSA - AFP/Archiv

Louvre unter Druck: Massiver Ticketbetrug und neuer Wasserschaden

Die Pechsträhne für das Pariser Louvre-Museum reißt nicht ab: Nach einem spektakulären Juwelendiebstahl, Streiks und dem Verdacht auf massiven Ticketbetrug ist das berühmte Museum erneut Opfer eines Wasserschadens geworden. In einem Ausstellungssaal in der Nähe der Mona Lisa wurde ein Deckengemälde aus dem 19. Jahrhundert beschädigt, wie der Louvre am Freitag mitteilte. Grund dafür sei eine kaputte Heizungsleitung. Das Werk von Charles Meynier mit dem Titel "Der Triumph der französischen Malerei" weise zwei Risse auf und habe sich stellenweise vom Untergrund gelöst.

Textgröße:

Der betroffene Saal mit italienischer Renaissancemalerei blieb am Freitag geschlossen, laut Gewerkschaftsvertretern bildeten sich im meistbesuchten Museum der Welt daher auf dem Weg zur Mona Lisa von Leonardo da Vinci lange Schlangen. "Dies zeigt einmal mehr, wie renovierungsbedürftig das Museum ist", sagte Valérie Baud von der Gewerkschaft CFDT. Bereits Ende November war ein größerer Wasserschaden bekannt geworden, bei dem hunderte Dokumente der Bibliothek für ägyptische Altertümer beschädigt worden waren, insbesondere historische Fachzeitschriften.

Erst am Donnerstag war ein mutmaßlicher massiver Betrug mit Eintrittskarten bekannt geworden, durch den dem Louvre ein Schaden in Höhe von zehn Millionen Euro entstanden sein soll. Neun Verdächtige wurden festgenommen, unter ihnen zwei Museumsmitarbeiter und mehrere Touristenführer, wie die Staatsanwaltschaft mitteilte.

Laut den Ermittlern waren über Jahre hinweg pro Tag bis zu 20 Touristengruppen mit bereits benutzten Eintrittskarten ins Museum geschleust worden. Beteiligte Reisegruppenleiter hätten Museumsmitarbeitern Bargeld gegeben, um Kontrollen zu umgehen. Andere hätten ihre Reisegruppen aufgeteilt, um die höheren Preise für Gruppen zu vermeiden.

Der Louvre hatte Ende 2024 einen Verdachtsfall gemeldet, der zwei chinesische Reisegruppenleiter betraf. Diese seien aufgefallen, weil sie dieselben Eintrittskarten für mehrere Besucher benutzt hätten. Bei den Ermittlungen stellte sich heraus, dass weitere Touristenführer auf diese Weise vorgingen. Seit Juni vergangenen Jahres ermittelt die Justiz unter anderem wegen Betrugs, Bestechung, Geldwäsche und Urkundenfälschung.

Die Justiz beschlagnahmte bislang rund 1,4 Millionen Euro. Es besteht der Verdacht, dass die Betrüger einen Teil des Geldes in Immobilien in Frankreich und Dubai angelegt haben. Ein Museums-Sprecher sprach von einem "Betrug im großen Stil". Auch das Schloss von Versailles ist nach Angaben der Staatsanwaltschaft von dem Ticketbetrug betroffen.

Die neuesten Vorfälle dürften den Druck auf Museumsdirektorin Laurence Des Cars erhöhen, die seit Monaten angefeindet und zum Rücktritt aufgerufen wird.

Der Louvre hatte 2025 ein Jahr voller Pleiten und Pannen erlebt: Im Oktober hatten vier Männer einen Teil der französischen Kronjuwelen gestohlen, die Beute wurde bis heute nicht gefunden. In den vergangenen Monaten wurde das Museum zudem mehrfach bestreikt. Die Gewerkschaften fordern unter anderem mehr Wachpersonal und das Angehen überfälliger Renovierungsarbeiten.

X.Blaser--NZN