Zürcher Nachrichten - Mutmaßlicher Hantavirus-Ausbruch: Deutscher unter Todesopfern auf Kreuzfahrtschiff

EUR -
AED 4.294825
AFN 74.26706
ALL 95.235068
AMD 433.678625
ANG 2.09282
AOA 1073.370481
ARS 1639.321515
AUD 1.630671
AWG 2.10757
AZN 1.983767
BAM 1.954352
BBD 2.355281
BDT 143.513037
BGN 1.950426
BHD 0.441275
BIF 3478.514393
BMD 1.169249
BND 1.491795
BOB 8.110989
BRL 5.829169
BSD 1.169398
BTN 111.160625
BWP 15.874236
BYN 3.307749
BYR 22917.271297
BZD 2.352357
CAD 1.59109
CDF 2707.979679
CHF 0.9161
CLF 0.027111
CLP 1067.058417
CNY 7.98626
CNH 7.987499
COP 4355.789877
CRC 531.703711
CUC 1.169249
CUP 30.985086
CVE 110.669075
CZK 24.389764
DJF 207.79897
DKK 7.471206
DOP 69.684246
DZD 154.709155
EGP 62.596073
ERN 17.538728
ETB 183.572115
FJD 2.570418
FKP 0.860826
GBP 0.863975
GEL 3.13369
GGP 0.860826
GHS 13.089782
GIP 0.860826
GMD 85.893092
GNF 10263.082116
GTQ 8.937581
GYD 244.66869
HKD 9.159717
HNL 31.125034
HRK 7.533704
HTG 153.045827
HUF 364.875679
IDR 20356.383154
ILS 3.442262
IMP 0.860826
INR 111.417985
IQD 1531.715582
IRR 1537561.824436
ISK 143.384723
JEP 0.860826
JMD 184.233475
JOD 0.828938
JPY 183.840366
KES 151.043924
KGS 102.216292
KHR 4691.024848
KMF 491.706982
KPW 1052.32368
KRW 1726.734529
KWD 0.360158
KYD 0.974678
KZT 542.507978
LAK 25700.082866
LBP 104706.206972
LKR 373.699876
LRD 214.995535
LSL 19.479861
LTL 3.452487
LVL 0.707266
LYD 7.424954
MAD 10.817011
MDL 20.135079
MGA 4852.381592
MKD 61.647295
MMK 2455.12932
MNT 4182.022623
MOP 9.436707
MRU 46.735016
MUR 54.674246
MVR 18.070718
MWK 2036.248415
MXN 20.483305
MYR 4.622065
MZN 74.727051
NAD 19.479797
NGN 1608.090757
NIO 42.92346
NOK 10.840922
NPR 177.85492
NZD 1.990535
OMR 0.449576
PAB 1.169633
PEN 4.101138
PGK 5.073077
PHP 72.140349
PKR 325.957278
PLN 4.257696
PYG 7270.612157
QAR 4.260154
RON 5.194741
RSD 117.373328
RUB 88.256626
RWF 1708.856735
SAR 4.387249
SBD 9.403225
SCR 16.261884
SDG 702.132427
SEK 10.85612
SGD 1.493049
SHP 0.872962
SLE 28.761299
SLL 24518.552683
SOS 667.640738
SRD 43.795355
STD 24201.083982
STN 24.799761
SVC 10.234372
SYP 129.231176
SZL 19.479343
THB 38.292859
TJS 10.947887
TMT 4.098216
TND 3.403178
TOP 2.81527
TRY 52.847116
TTD 7.944113
TWD 37.041623
TZS 3034.19965
UAH 51.53521
UGX 4388.865567
USD 1.169249
UYU 47.105093
UZS 13972.520287
VES 571.6956
VND 30797.421802
VUV 138.881917
WST 3.17473
XAF 655.471267
XAG 0.016066
XAU 0.000259
XCD 3.159953
XCG 2.108038
XDR 0.813364
XOF 654.779359
XPF 119.331742
YER 278.980485
ZAR 19.663779
ZMK 10524.646391
ZMW 21.90177
ZWL 376.497551
  • SDAX

    97.6200

    18008.68

    +0.54%

  • Euro STOXX 50

    -117.9000

    5763.61

    -2.05%

  • DAX

    -301.1100

    23991.27

    -1.26%

  • MDAX

    -144.2100

    30445.74

    -0.47%

  • TecDAX

    10.6900

    3707.85

    +0.29%

  • Goldpreis

    -121.6000

    4522.9

    -2.69%

  • EUR/USD

    -0.0028

    1.1695

    -0.24%

Mutmaßlicher Hantavirus-Ausbruch: Deutscher unter Todesopfern auf Kreuzfahrtschiff
Mutmaßlicher Hantavirus-Ausbruch: Deutscher unter Todesopfern auf Kreuzfahrtschiff / Foto: - - AFP

Mutmaßlicher Hantavirus-Ausbruch: Deutscher unter Todesopfern auf Kreuzfahrtschiff

Bei einem der drei Todesopfer nach einem mutmaßlichen Hantavirus-Ausbruch auf einem Kreuzfahrtschiff im Atlantik handelt es sich um einen Deutschen. Der Mann sei bereits am Samstag aus ungeklärter Ursache gestorben, erklärte das Kreuzfahrtunternehmen Oceanwide Expeditions am Montag, das Auswärtige Amt bestätigte der Nachrichtenagentur AFP den Todesfall. Zuvor war bereits ein Paar aus den Niederlanden erkrankt und verstorben. Die betroffene "MV Hondius" liegt unterdessen weiter vor den Kapverden, eine Anlandung auf den Kanaren wird laut dem Betreiber geprüft.

Textgröße:

Zu dem verstorbenen Deutschen hieß es aus dem Auswärtigen Amt weiter, die Botschaft in Lissabon stehe "eng mit den lokalen Behörden in Kontakt". Weitere Angaben zum Fall machte die Behörde unter Verweis auf die Persönlichkeitsrechte nicht.

Wie aus einer am Montag von Oceanwide Expeditions veröffentlichten Liste hervorgeht, befanden sich insgesamt sieben Deutsche unter den Passagieren, zudem hat ein Besatzungsmitglied die deutsche Staatsbürgerschaft.

Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) spricht von einem mutmaßlichen Hantavirus-Ausbruch. Ein Erkrankter wird derzeit im südafrikanischen Johannesburg auf der Intensivstation behandelt. Zwei akut erkrankte Besatzungsmitglieder befinden sich weiter an Bord. Sie benötigten "dringend medizinische Behandlung", erklärte Oceanwide Expeditions.

Laut dem Schiffsbetreiber ist allerdings noch nicht geklärt, ob die drei Todesfälle tatsächlich von einem Hantavirus verursacht wurden. Dies werde derzeit noch untersucht.

Das erste Todesopfer, ein Mann aus den Niederlanden, war nach Angaben von Oceanwide Expeditions bereits am 11. April an Bord verstorben. Am 24. April sei sein Leichnam auf der mitten im Atlantik gelegenen britischen Insel St. Helena unter Begleitung seiner Ehefrau an Land gebracht worden. Die 69-Jährige erkrankte demnach wenig später und wurde nach Südafrika gebracht. Dort sei sie verstorben, Oceanwide Expeditions erfuhr nach eigenen Angaben am 27. April von ihrem Tod.

Wie ein AFP-Journalist berichtete, lag das 107 Meter lange, unter niederländischer Flagge fahrende Schiff am Montag vor dem Hafen der Hauptstadt der Kapverden, Praia, vor Anker. Die Behörden der vor Westafrika gelegenen Inselrepublik verweigerten dem Schiff die Einfahrt und wollen die Passagiere nicht von Bord lassen. Dies geschehe "zum Schutz der kapverdischen Bevölkerung", sagte die Leiterin der nationalen Gesundheitsbehörden, Maria da Luz Lima, in einem Radiointerview.

Die niederländischen Behörden bemühten sich nach eigenen Angaben am Montag gemeinsam mit dem Unternehmen um eine medizinische Evakuierung. Dazu müssen die Betroffenen allerdings zunächst an Land gebracht werden.

Laut dem Kreuzfahrtunternehmen Oceanwide Expeditions wird nun geprüft, ob das Schiff mit insgesamt 149 Insassen aus 23 Ländern zu den weiter nordöstlich gelegenen Kanaren weiterfahren kann und die Passagiere auf Teneriffa oder Las Palmas an Land gehen können. An Bord gälten strikte Hygiene- und Sicherheitsmaßnahmen, die Erkrankten würden isoliert und medizinisch betreut.

Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) betonte unterdessen, nach dem Virus-Ausbruch bestehe kein Grund zur Beunruhigung. "Die Gefahr für die allgemeine Bevölkerung bleibt weiterhin niedrig", erklärte der WHO-Regionaldirektor für Europa, Hans Kluge. Es gebe "keinen Anlass zur Panik oder zu Reisebeschränkungen".

Hantaviren werden üblicherweise über die Ausscheidungen von Nagetieren übertragen und lösen schwere Atemwegserkrankungen aus. In seltenen Fällen ist nach Angaben der WHO jedoch auch eine Übertragung von Mensch zu Mensch möglich.

Die "MV Hondius" hatte eine Reise von Ushuaia im argentinischen Feuerland zu den vor der Küste Westafrikas liegenden Kapverdischen Inseln unternommen.

W.O.Ludwig--NZN