Zürcher Nachrichten - Papst würdigt Spaniens "Einsatz für Frieden und Solidarität" bei Besuch in Madrid

EUR -
AED 4.185561
AFN 75.79615
ALL 93.944644
AMD 416.64149
AOA 1045.109397
ARS 1703.679015
AUD 1.628918
AWG 2.051469
AZN 1.941354
BAM 1.958816
BBD 2.296235
BDT 140.626518
BHD 0.429962
BIF 3405.944029
BMD 1.139705
BND 1.471666
BOB 12.660493
BRL 5.793579
BSD 1.140055
BTN 110.032414
BWP 15.748247
BYN 3.270035
BYR 22338.213469
BZD 2.29293
CAD 1.605217
CDF 2575.732664
CHF 0.929651
CLF 0.027408
CLP 1078.719497
CNY 7.718195
CNH 7.711904
COP 3668.322151
CRC 518.798779
CUC 1.139705
CUP 30.202176
CVE 110.435033
CZK 24.137832
DJF 203.012572
DKK 7.475711
DOP 66.392222
DZD 152.036085
EGP 58.447027
ERN 17.095572
ETB 184.010916
FJD 2.565819
FKP 0.855462
GBP 0.853667
GEL 2.991686
GGP 0.855462
GHS 13.258414
GIP 0.855462
GMD 84.337787
GNF 10002.400392
GTQ 8.697391
GYD 238.517238
HKD 8.937622
HNL 30.536015
HRK 7.537435
HTG 149.059502
HUF 360.546704
IDR 20467.957943
ILS 3.47194
IMP 0.855462
INR 110.058497
IQD 1493.499496
IRR 1567094.05738
ISK 143.021352
JEP 0.855462
JMD 180.828416
JOD 0.808067
JPY 186.431196
KES 147.587842
KGS 99.667226
KHR 4610.098028
KMF 494.632232
KRW 1664.482008
KWD 0.3534
KYD 0.950063
KZT 542.0646
LAK 25814.746181
LBP 102091.987934
LKR 383.119878
LRD 206.347707
LSL 19.255948
LTL 3.365252
LVL 0.689396
LYD 7.295232
MAD 10.676438
MDL 20.150024
MGA 5051.778069
MKD 61.669951
MMK 2393.379184
MNT 4096.094824
MOP 9.208879
MRU 45.502058
MUR 54.044921
MVR 17.608531
MWK 1976.843686
MXN 19.873659
MYR 4.654782
MZN 72.82441
NAD 19.255948
NGN 1558.60362
NIO 41.954596
NOK 10.914776
NPR 176.052062
NZD 1.964144
OMR 0.438405
PAB 1.140055
PEN 3.879774
PGK 5.099852
PHP 70.327781
PKR 316.678881
PLN 4.313857
PYG 6892.612346
QAR 4.144581
RON 5.226798
RSD 117.571021
RUB 88.963104
RWF 1679.88647
SAR 4.288141
SBD 9.210074
SCR 15.370087
SDG 684.381918
SEK 11.030376
SGD 1.469165
SLE 27.609377
SOS 651.5031
SRD 43.07229
STD 23589.58766
STN 24.53778
SVC 9.975359
SZL 19.253644
THB 38.328083
TJS 10.516993
TMT 3.988967
TND 3.379203
TRY 53.971976
TTD 7.745926
TWD 36.854976
TZS 3010.558676
UAH 51.092065
UGX 4297.61691
USD 1.139705
UYU 45.780487
UZS 13797.243196
VES 844.864738
VND 29997.029516
VUV 135.252306
WST 3.141391
XAF 656.968514
XAG 0.0191
XAU 0.000278
XCD 3.080109
XCG 2.054664
XDR 0.817058
XOF 656.968514
XPF 119.331742
YER 271.876395
ZAR 19.048251
ZMK 10258.709666
ZMW 21.119517
ZWL 366.984471
  • EUR/USD

    0.0031

    1.1406

    +0.27%

  • Goldpreis

    40.4000

    4111.2

    +0.98%

  • DAX

    335.9000

    25099

    +1.34%

  • TecDAX

    68.5200

    3769.97

    +1.82%

  • Euro STOXX 50

    70.7700

    6280.94

    +1.13%

  • MDAX

    291.8300

    31965.53

    +0.91%

  • SDAX

    130.6800

    18229.28

    +0.72%

Papst würdigt Spaniens "Einsatz für Frieden und Solidarität" bei Besuch in Madrid
Papst würdigt Spaniens "Einsatz für Frieden und Solidarität" bei Besuch in Madrid / Foto: Jose JIMENEZ - Casa de S.M. el Rey/AFP

Papst würdigt Spaniens "Einsatz für Frieden und Solidarität" bei Besuch in Madrid

Papst Leo XIV. hat seine einwöchige Spanien-Reise mit einer Würdigung der spanischen Regierung für deren "Einsatz für Frieden und Solidarität" in der Welt begonnen. Madrid habe sich "der treuen Einhaltung des Völkerrechts und des Multilateralismus verpflichtet", sagte das katholische Kirchenoberhaupt am Samstag bei einem Empfang im Königspalast. Auf dem Flug nach Madrid bezeichnete er die Missbrauchsfälle in der katholischen Kirche als eine "weiterhin offene Wunde".

Textgröße:

Das Flugzeug des Papstes landete gegen 10.15 Uhr auf dem Madrider Flughafen Barajas, wo er vom spanischen König Felipe Felipe VI. und Königin Letizia begrüßt wurde. Anschließend wurde Leo XIV. durch die mit Schaulustigen gesäumten Straßen zu dem Empfang im Königspalast gefahren, wo er die spanische Regierung in einer Rede für deren "Engagement für den Frieden" würdigte - auch "wenn derzeit manche leider die Botschaft des Friedens für naiv" hielten.

Mit Kritik am Vorgehen Israels und der USA gegen den Iran hatte der Papst in der Vergangenheit mehrfach den Zorn von US-Präsident Donald Trump auf sich gezogen. So hatte Leo XIV. in seiner Osterbotschaft gesagt, Christen könnten nicht an der Seite derer stehen, die "heute Bomben abwerfen". Trump hatte das Kirchenoberhaupt daraufhin als "schwach" und "schrecklich in der Außenpolitik" bezeichnet und ihm unterstellt, sich mit einem Land gemein zu machen, "das eine Atomwaffe will".

Auch die linksgerichtete spanische Regierung steht den Angriffen der USA und Israels im Iran skeptisch gegenüber. Ministerpräsident Pedro Sánchez hatte dem US-Militär unter anderem untersagt, Stützpunkte in Spanien für die Angriffe zu nutzen. Damit hatte er sich ebenfalls Kritik Trumps eingehandelt. Außerdem hatte Sánchez das Vorgehen Israels im Gazastreifen wiederholt einen "Völkermord" genannt.

Während des siebentägigen Aufenthalts des Papstes in Spanien sind eine Reihe weiterer Termine geplant, unter anderem ein Treffen mit Opfern sexuellen Missbrauchs. Im März hatten die linksgerichtete Regierung und die Kirche in Spanien nach jahrelangen Verhandlungen ein Abkommen zur Entschädigung von Opfern sexueller Übergriffe geschlossen. Eine Untersuchungskommission hatte die Zahl der Opfer seit dem Jahr 1940 mit mehr als 200.000 angegeben.

König Felipe VI. würdigte den Papst in diesem Zusammenhang für dessen "Klarheit und Entschlossenheit". Beides sei wichtig "für den Prozess der Heilung und Wiedergutmachung", sagte er weiter.

Nach dem Empfang wollte der Papst am Samstag ein Obdachlosenheim in Madrid besuchen, bevor für den Abend eine Gebetswache vor dem Bernabéu-Stadion von Real Madrid geplant war. Am Sonntagvormittag will Leo XIV. eine Messe vor dem Madrider Rathaus halten, zu der rund eine Million Besucher erwartet werden. Am Montag spricht der Papst vor dem spanischen Parlament. Weitere Stationen der Reise sind Barcelona und die Kanaren.

Auf das Interesse junger Menschen an der katholischen Kirchen angesprochen sagte Leo XIV. während des Flugs nach Madrid, viele verspürten "eine Leere und einen Mangel an Sinn". Sein Besuch könne womöglich dazu beitragen, "etwas zu wecken, was sie selbst noch nicht genau benennen können".

"Wenn man sie fragt, ob sie Bad Bunny oder den Papst sehen wollen, würden sich viele wohl für Bad Bunny entscheiden. Aber ich glaube, es werden auch einige hier sein, um den Papst zu sehen", fügte der Papst mit Blick auf den US-Sänger Bad Bunny hinzu, der derzeit mehrere Konzerte in Madrid gibt.

Spanien ist traditionell eine Bastion des Katholizismus in Europa, die Zahl der Gläubigen ist in den vergangenen Jahrzehnten aber deutlich zurückgegangen. Laut einer Umfrage bezeichnen sich 53 Prozent der Spanier als katholisch - etwa 20 Prozentpunkte weniger als vor 15 Jahren. Nur 16 Prozent der Spanier halten sich für praktizierende Katholiken.

Der letzte Papst-Besuch in Spanien liegt schon viele Jahre zurück: Benedikt XVI. hatte 2010 das Land besucht und war im folgenden Jahr nochmal für den Weltjugendtag angereist.

M.Hug--NZN