Zürcher Nachrichten - Papst würdigt Spaniens "Einsatz für Frieden und Solidarität" bei Besuch in Madrid

EUR -
AED 4.193908
AFN 74.217931
ALL 93.86116
AMD 419.477829
ANG 2.044296
AOA 1047.038219
ARS 1698.960696
AUD 1.641236
AWG 2.055254
AZN 1.945606
BAM 1.953752
BBD 2.300428
BDT 140.774868
BGN 1.930661
BHD 0.430542
BIF 3408.296434
BMD 1.141808
BND 1.474367
BOB 7.905687
BRL 5.836241
BSD 1.142123
BTN 108.801878
BWP 15.445994
BYN 3.264905
BYR 22379.433872
BZD 2.297102
CAD 1.618456
CDF 2578.20254
CHF 0.922937
CLF 0.026823
CLP 1055.670318
CNY 7.737975
CNH 7.744055
COP 3714.997441
CRC 519.559808
CUC 1.141808
CUP 30.257908
CVE 110.645627
CZK 24.262051
DJF 202.92254
DKK 7.477671
DOP 67.028555
DZD 152.153406
EGP 56.663021
ERN 17.127118
ETB 181.975672
FJD 2.54989
FKP 0.851662
GBP 0.851968
GEL 3.020128
GGP 0.851662
GHS 13.090873
GIP 0.851662
GMD 83.927274
GNF 10022.222803
GTQ 8.714939
GYD 238.922636
HKD 8.950918
HNL 30.69755
HRK 7.536507
HTG 149.47459
HUF 356.004712
IDR 20644.513933
ILS 3.437874
IMP 0.851662
INR 109.079359
IQD 1495.19738
IRR 1569700.343007
ISK 143.457179
JEP 0.851662
JMD 180.461582
JOD 0.809587
JPY 184.602971
KES 147.525915
KGS 99.849731
KHR 4575.799296
KMF 493.261391
KPW 1027.627465
KRW 1711.650332
KWD 0.353459
KYD 0.951752
KZT 538.440178
LAK 25757.476713
LBP 102248.893419
LKR 383.188239
LRD 207.242432
LSL 18.62864
LTL 3.371462
LVL 0.690669
LYD 7.313324
MAD 10.670239
MDL 20.071901
MGA 4904.065114
MKD 61.655684
MMK 2397.006778
MNT 4094.17613
MOP 9.221747
MRU 45.741255
MUR 53.756746
MVR 17.641363
MWK 1983.32063
MXN 19.945218
MYR 4.647589
MZN 72.96578
NAD 18.634735
NGN 1573.320304
NIO 41.859106
NOK 11.169854
NPR 174.072343
NZD 1.981274
OMR 0.439389
PAB 1.142108
PEN 3.873588
PGK 5.001546
PHP 70.160711
PKR 317.594281
PLN 4.327509
PYG 6943.78048
QAR 4.160181
RON 5.237591
RSD 117.289972
RUB 87.947546
RWF 1672.748501
SAR 4.286192
SBD 9.189935
SCR 16.812962
SDG 685.659811
SEK 11.091778
SGD 1.476248
SHP 0.852475
SLE 27.803445
SLL 23943.143907
SOS 652.547368
SRD 42.943969
STD 23633.117206
STN 24.72014
SVC 9.993653
SYP 126.206417
SZL 18.634726
THB 38.008543
TJS 10.570656
TMT 3.996327
TND 3.376901
TOP 2.7492
TRY 53.647275
TTD 7.759932
TWD 36.667451
TZS 3002.958116
UAH 50.811249
UGX 4202.667251
USD 1.141808
UYU 46.052321
UZS 13733.098053
VES 809.320716
VND 29992.437715
VUV 137.516329
WST 3.162017
XAF 655.275703
XAG 0.019099
XAU 0.000278
XCD 3.085793
XCG 2.05846
XDR 0.814279
XOF 654.256277
XPF 119.331742
YER 270.694139
ZAR 18.789093
ZMK 10277.644917
ZMW 20.587505
ZWL 367.661662
  • Euro STOXX 50

    -14.3000

    6269.97

    -0.23%

  • TecDAX

    13.8300

    3838.42

    +0.36%

  • SDAX

    53.5800

    18128.23

    +0.3%

  • MDAX

    82.1000

    31919.45

    +0.26%

  • EUR/USD

    -0.0015

    1.1419

    -0.13%

  • DAX

    -51.1800

    25067.09

    -0.2%

  • Goldpreis

    15.2000

    4128.9

    +0.37%

Papst würdigt Spaniens "Einsatz für Frieden und Solidarität" bei Besuch in Madrid
Papst würdigt Spaniens "Einsatz für Frieden und Solidarität" bei Besuch in Madrid / Foto: Jose JIMENEZ - Casa de S.M. el Rey/AFP

Papst würdigt Spaniens "Einsatz für Frieden und Solidarität" bei Besuch in Madrid

Papst Leo XIV. hat seine einwöchige Spanien-Reise mit einer Würdigung der spanischen Regierung für deren "Einsatz für Frieden und Solidarität" in der Welt begonnen. Madrid habe sich "der treuen Einhaltung des Völkerrechts und des Multilateralismus verpflichtet", sagte das katholische Kirchenoberhaupt am Samstag bei einem Empfang im Königspalast. Auf dem Flug nach Madrid bezeichnete er die Missbrauchsfälle in der katholischen Kirche als eine "weiterhin offene Wunde".

Textgröße:

Das Flugzeug des Papstes landete gegen 10.15 Uhr auf dem Madrider Flughafen Barajas, wo er vom spanischen König Felipe Felipe VI. und Königin Letizia begrüßt wurde. Anschließend wurde Leo XIV. durch die mit Schaulustigen gesäumten Straßen zu dem Empfang im Königspalast gefahren, wo er die spanische Regierung in einer Rede für deren "Engagement für den Frieden" würdigte - auch "wenn derzeit manche leider die Botschaft des Friedens für naiv" hielten.

Mit Kritik am Vorgehen Israels und der USA gegen den Iran hatte der Papst in der Vergangenheit mehrfach den Zorn von US-Präsident Donald Trump auf sich gezogen. So hatte Leo XIV. in seiner Osterbotschaft gesagt, Christen könnten nicht an der Seite derer stehen, die "heute Bomben abwerfen". Trump hatte das Kirchenoberhaupt daraufhin als "schwach" und "schrecklich in der Außenpolitik" bezeichnet und ihm unterstellt, sich mit einem Land gemein zu machen, "das eine Atomwaffe will".

Auch die linksgerichtete spanische Regierung steht den Angriffen der USA und Israels im Iran skeptisch gegenüber. Ministerpräsident Pedro Sánchez hatte dem US-Militär unter anderem untersagt, Stützpunkte in Spanien für die Angriffe zu nutzen. Damit hatte er sich ebenfalls Kritik Trumps eingehandelt. Außerdem hatte Sánchez das Vorgehen Israels im Gazastreifen wiederholt einen "Völkermord" genannt.

Während des siebentägigen Aufenthalts des Papstes in Spanien sind eine Reihe weiterer Termine geplant, unter anderem ein Treffen mit Opfern sexuellen Missbrauchs. Im März hatten die linksgerichtete Regierung und die Kirche in Spanien nach jahrelangen Verhandlungen ein Abkommen zur Entschädigung von Opfern sexueller Übergriffe geschlossen. Eine Untersuchungskommission hatte die Zahl der Opfer seit dem Jahr 1940 mit mehr als 200.000 angegeben.

König Felipe VI. würdigte den Papst in diesem Zusammenhang für dessen "Klarheit und Entschlossenheit". Beides sei wichtig "für den Prozess der Heilung und Wiedergutmachung", sagte er weiter.

Nach dem Empfang wollte der Papst am Samstag ein Obdachlosenheim in Madrid besuchen, bevor für den Abend eine Gebetswache vor dem Bernabéu-Stadion von Real Madrid geplant war. Am Sonntagvormittag will Leo XIV. eine Messe vor dem Madrider Rathaus halten, zu der rund eine Million Besucher erwartet werden. Am Montag spricht der Papst vor dem spanischen Parlament. Weitere Stationen der Reise sind Barcelona und die Kanaren.

Auf das Interesse junger Menschen an der katholischen Kirchen angesprochen sagte Leo XIV. während des Flugs nach Madrid, viele verspürten "eine Leere und einen Mangel an Sinn". Sein Besuch könne womöglich dazu beitragen, "etwas zu wecken, was sie selbst noch nicht genau benennen können".

"Wenn man sie fragt, ob sie Bad Bunny oder den Papst sehen wollen, würden sich viele wohl für Bad Bunny entscheiden. Aber ich glaube, es werden auch einige hier sein, um den Papst zu sehen", fügte der Papst mit Blick auf den US-Sänger Bad Bunny hinzu, der derzeit mehrere Konzerte in Madrid gibt.

Spanien ist traditionell eine Bastion des Katholizismus in Europa, die Zahl der Gläubigen ist in den vergangenen Jahrzehnten aber deutlich zurückgegangen. Laut einer Umfrage bezeichnen sich 53 Prozent der Spanier als katholisch - etwa 20 Prozentpunkte weniger als vor 15 Jahren. Nur 16 Prozent der Spanier halten sich für praktizierende Katholiken.

Der letzte Papst-Besuch in Spanien liegt schon viele Jahre zurück: Benedikt XVI. hatte 2010 das Land besucht und war im folgenden Jahr nochmal für den Weltjugendtag angereist.

M.Hug--NZN