Zürcher Nachrichten - Schwere Erdbeben erschüttern Venezuela - Große Schäden und mindestens 32 Todesopfer

EUR -
AED 4.183233
AFN 72.900796
ALL 91.877285
AMD 414.797448
ANG 2.039348
AOA 1045.665194
ARS 1736.794975
AUD 1.614555
AWG 2.050323
AZN 1.940938
BAM 1.955317
BBD 2.295033
BDT 140.215334
BGN 1.917554
BHD 0.429594
BIF 3432.051477
BMD 1.139068
BND 1.45584
BOB 13.964547
BRL 5.909605
BSD 1.139418
BTN 109.116023
BWP 15.516164
BYN 3.442749
BYR 22325.7403
BZD 2.291733
CAD 1.611725
CDF 2665.420428
CHF 0.943457
CLF 0.027745
CLP 1095.522249
CNY 7.646851
CNH 7.670833
COP 3814.157008
CRC 518.071915
CUC 1.139068
CUP 27.347239
CVE 110.237745
CZK 24.358299
DJF 202.909834
DKK 7.475483
DOP 67.763247
DZD 152.391449
EGP 59.13438
ERN 17.086026
ETB 184.850299
FJD 2.559772
FKP 0.85991
GBP 0.859642
GEL 2.97871
GGP 0.85991
GHS 13.234728
GIP 0.85991
GMD 83.725913
GNF 10021.522331
GTQ 8.701849
GYD 238.411056
HKD 8.934226
HNL 30.583439
HRK 7.533575
HTG 149.123132
HUF 365.202455
IDR 20405.384913
ILS 3.471949
IMP 0.85991
INR 109.142689
IQD 1492.730945
IRR 1565734.922454
ISK 136.984803
JEP 0.85991
JMD 180.27543
JOD 0.807645
JPY 179.158416
KES 147.67349
KGS 99.609484
KHR 4633.85435
KMF 493.217009
KPW 1025.161906
KRW 1543.648431
KWD 0.351563
KYD 0.949565
KZT 504.7852
LAK 25558.681004
LBP 102039.372314
LKR 376.226984
LRD 195.991544
LSL 18.590804
LTL 3.363373
LVL 0.689012
LYD 7.285199
MAD 10.934597
MDL 20.225999
MGA 5030.756222
MKD 61.55978
MMK 2391.317037
MNT 4096.276898
MOP 9.206124
MRU 45.840667
MUR 54.140351
MVR 17.599037
MWK 1975.811511
MXN 20.137822
MYR 4.640683
MZN 72.79829
NAD 18.590804
NGN 1510.837951
NIO 41.929634
NOK 10.830092
NPR 174.585836
NZD 1.992947
OMR 0.439191
PAB 1.139418
PEN 3.868244
PGK 5.076745
PHP 71.01754
PKR 315.746636
PLN 4.37146
PYG 6716.339487
QAR 4.153473
RON 5.27298
RSD 117.420969
RUB 96.076247
RWF 1684.083636
SAR 4.274755
SBD 9.11313
SCR 15.836085
SDG 685.153819
SEK 11.296996
SGD 1.45562
SHP 0.859999
SLE 28.078458
SLL 23885.685201
SOS 651.238991
SRD 42.905863
STD 23576.41575
STN 24.493944
SVC 9.970535
SYP 14810.167401
SZL 18.586405
THB 38.01645
TJS 10.511601
TMT 3.99813
TND 3.373266
TOP 2.742603
TRY 55.748859
TTD 7.750084
TWD 36.141163
TZS 3024.152324
UAH 51.024285
UGX 4462.896617
USD 1.139068
UYU 45.648714
UZS 13485.665874
VES 970.977713
VND 29588.440307
VUV 134.85231
WST 3.127566
XAF 655.957
XAG 0.017716
XAU 0.000265798393
XCD 3.07839
XCG 2.053592
XDR 0.80538
XOF 655.957
XPF 119.331742
YER 269.560946
ZAR 18.57165
ZMK 10252.986409
ZMW 22.227505
ZWL 366.779554
SSP 6507.03282
MXV 2.282055
  • Goldpreis

    23.2000

    4321.2

    +0.54%

  • Euro STOXX 50

    30.3200

    6302.82

    +0.48%

  • SDAX

    58.7900

    18124.5

    +0.32%

  • MDAX

    248.7500

    31031.35

    +0.8%

  • TecDAX

    17.8500

    3975.48

    +0.45%

  • DAX

    142.1100

    25408.64

    +0.56%

  • EUR/USD

    0.0021

    1.1401

    +0.18%

Schwere Erdbeben erschüttern Venezuela - Große Schäden und mindestens 32 Todesopfer
Schwere Erdbeben erschüttern Venezuela - Große Schäden und mindestens 32 Todesopfer / Foto: Juan BARRETO - AFP

Schwere Erdbeben erschüttern Venezuela - Große Schäden und mindestens 32 Todesopfer

Innerhalb einer Minute haben zwei schwere Erdbeben Venezuela erschüttert und mindestens 32 Menschen das Leben gekostet. Mehr als 700 Menschen wurden nach Angaben von Übergangspräsidentin Delcy Rodríguez verletzt, zahlreiche Gebäude stürzten ein oder wurden schwer beschädigt. Rettungskräfte suchten in der Nacht zum Donnerstag in den Trümmern nach Überlebenden und weiteren Opfern. Die Übergangspräsidentin rief den Ausnahmezustand aus.

Textgröße:

Das ganze Ausmaß der Katastrophe war auch Stunden nach dem Doppel-Beben der Stärke 7,2 und 7,5 am Mittwochabend (Ortszeit) unklar. Beide Erdstöße ereigneten sich nach Angaben der US-Erdbebenwarte USGS im Abstand von nur 39 Sekunden in der Region La Guaira westlich der Hauptstadt Caracas, laut Rodríguez folgten 20 Nachbeben. Zahlreiche Menschen rannten in Panik aus den Häusern und verbrachten die Nacht aus Angst vor weiteren Erdstößen im Freien.

"Die Treppe brach weg, die ganze Wand bekam Risse, Dinge fielen von der Decke", schilderte die 54-jährige Bankangestellte Odalis Escalona aus Caracas die Minuten nach dem Beben. "Es war einfach schrecklich." Ein AFP-Reporter sah ein vollständig eingestürztes 22-stöckiges Hochhaus im Stadtteil Altamira. Vor den Trümmern standen verzweifelte Menschen und riefen die Namen ihrer vermissten Angehörigen.

In der am schwersten betroffenen Region La Guaira nahe dem Epizentrum der Beben sah eine AFP-Reporterin dutzende völlig zerstörte oder schwer beschädigte Häuser. Menschen gruben im Dunklen in den Schuttmassen, weil der Strom ausgefallen war.

Der internationale Flughafen von Caracas wurde schwer beschädigt und musste den Betrieb einstellen. Laut Innenminister Diosdado Cabello wurde die Gasversorgung in einigen Gebieten sicherheitshalber eingestellt, um Explosionen durch entweichendes Gas zu verhindern. Der Minister rief die Bewohner der betroffenen Regionen auf, aus Sicherheitsgründen zunächst ihre Häuser zu verlassen.

Die USA kündigten die sofortige Entsendung von Rettungskräften und Hilfsgütern an. Nach Angaben von Bundesverteidigungsminister Boris Pistorius steht die Bundeswehr mit sechs Transportflugzeugen A400M bereit, um schnell Hilfe zu leisten.

Die EU erklärte ihre Bereitschaft, ihre Unterstützung für Venezuela zu verstärken. Das europäische Erdbeobachtungsprogramm Copernicus, das bei Naturkatastrophen rasch Satellitendaten liefern und Einsatzkräften so bei der Einschätzung der Lage helfen kann, wurde aktiviert. Auch Indien und China boten ebenso wie viele lateinamerikanische Länder ihre Hilfe an.

Die Erdstöße waren bis in die mehr als 1000 Kilometer entfernte kolumbianische Hauptstadt Bogotá zu spüren. Dort schrillten Sirenen, Bewohner liefen sicherheitshalber ins Freie. Die nationale Erdbebenwarte des Landes erhielt nach eigenen Angaben mehr als 200 Meldungen aus der Bevölkerung.

Laut US-Erdbebenwarte war das zweite Beben mit einer Stärke von 7,5 der schwerste Erdstoß in Venezuela seit mehr als 120 Jahren: Im Oktober 1900 hatte ein Erdstoß der Stärke 7,7 das Land erschüttert und schwere Schäden ausgelöst.

In dem südamerikanischen Land leben rund 80 Prozent der Menschen in erdbebenbedrohten Gebieten, starke Erdstöße sind jedoch selten. 1997 kam es zuletzt zu einem Beben mit verheerenden Folgen, als im östlichen Bundesstaat Sucre 73 Menschen ums Leben kamen. 1976 wurden mehr als 230 Menschen getötet und 2000 weitere verletzt, als ein Beben Caracas erschütterte.

M.J.Baumann--NZN