Zürcher Nachrichten - WHO fordert China zu mehr Transparenz in Zusammenhang mit Corona-Welle auf

EUR -
AED 4.232558
AFN 75.491694
ALL 92.983206
AMD 422.147605
ANG 2.063359
AOA 1056.841746
ARS 1719.990929
AUD 1.635214
AWG 2.074498
AZN 1.955533
BAM 1.955069
BBD 2.322331
BDT 141.996891
BGN 1.95565
BHD 0.434839
BIF 3447.125679
BMD 1.152499
BND 1.475355
BOB 13.599913
BRL 5.974093
BSD 1.153069
BTN 109.86234
BWP 15.522127
BYN 3.443757
BYR 22588.979387
BZD 2.319033
CAD 1.608168
CDF 2621.93481
CHF 0.936722
CLF 0.026775
CLP 1053.787553
CNY 7.77228
CNH 7.774499
COP 3628.228039
CRC 523.806361
CUC 1.152499
CUP 30.541222
CVE 110.221385
CZK 24.217471
DJF 205.333202
DKK 7.475598
DOP 67.325111
DZD 153.076983
EGP 58.028212
ERN 17.287484
ETB 186.51345
FJD 2.553817
FKP 0.853081
GBP 0.855198
GEL 3.008132
GGP 0.853081
GHS 13.202005
GIP 0.853081
GMD 85.284567
GNF 10129.255453
GTQ 8.797824
GYD 241.278711
HKD 9.04297
HNL 30.906575
HRK 7.533764
HTG 150.82686
HUF 363.830078
IDR 20587.607338
ILS 3.441967
IMP 0.853081
INR 109.971392
IQD 1510.528487
IRR 1584253.866897
ISK 141.999215
JEP 0.853081
JMD 182.540935
JOD 0.817136
JPY 183.733108
KES 149.135495
KGS 100.786252
KHR 4669.35488
KMF 493.269137
KPW 1037.248704
KRW 1639.85593
KWD 0.355823
KYD 0.960936
KZT 536.886867
LAK 26016.156704
LBP 103257.524073
LKR 385.43417
LRD 209.280818
LSL 18.631374
LTL 3.40303
LVL 0.697135
LYD 7.354249
MAD 10.710248
MDL 19.988784
MGA 4962.122565
MKD 61.519072
MMK 2420.070328
MNT 4146.655795
MOP 9.319874
MRU 46.087962
MUR 54.34036
MVR 17.817816
MWK 1999.443504
MXN 19.681939
MYR 4.710836
MZN 73.647975
NAD 18.631051
NGN 1569.518888
NIO 42.434313
NOK 10.97757
NPR 175.778019
NZD 1.975026
OMR 0.443152
PAB 1.153069
PEN 3.896909
PGK 5.100115
PHP 70.676995
PKR 320.283262
PLN 4.305269
PYG 6880.426619
QAR 4.203882
RON 5.242487
RSD 117.301519
RUB 96.462057
RWF 1698.457383
SAR 4.343207
SBD 9.294836
SCR 15.810487
SDG 692.089654
SEK 11.022609
SGD 1.475764
SHP 0.853847
SLE 28.293921
SLL 24167.328611
SOS 658.950684
SRD 43.414746
STD 23854.401344
STN 24.490946
SVC 10.089183
SYP 14984.791664
SZL 18.612635
THB 38.19785
TJS 10.665765
TMT 4.033746
TND 3.385778
TOP 2.774941
TRY 55.060866
TTD 7.820041
TWD 37.045897
TZS 3054.119924
UAH 51.522106
UGX 4277.381639
USD 1.152499
UYU 46.41244
UZS 13787.723554
VES 882.10476
VND 30050.257579
VUV 136.680184
WST 3.147219
XAF 655.70891
XAG 0.017897
XAU 0.000263
XCD 3.114686
XCG 2.078114
XDR 0.815491
XOF 655.711754
XPF 119.331742
YER 273.314911
ZAR 18.641902
ZMK 10373.872023
ZMW 21.700884
ZWL 371.104191
  • Goldpreis

    -17.2000

    4450.3

    -0.39%

  • MDAX

    32.8000

    32367.97

    +0.1%

  • TecDAX

    18.9600

    4086.58

    +0.46%

  • Euro STOXX 50

    35.2000

    6569.19

    +0.54%

  • SDAX

    172.9400

    18675.58

    +0.93%

  • DAX

    146.8300

    26477.9

    +0.55%

  • EUR/USD

    0.0012

    1.1539

    +0.1%

WHO fordert China zu mehr Transparenz in Zusammenhang mit Corona-Welle auf
WHO fordert China zu mehr Transparenz in Zusammenhang mit Corona-Welle auf / Foto: ERIC PIERMONT - AFP/Archiv

WHO fordert China zu mehr Transparenz in Zusammenhang mit Corona-Welle auf

Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) hat bei einem Treffen mit Vertretern Chinas am Freitag mehr Transparenz hinsichtlich des rasanten Anstiegs von Corona-Fällen im Land gefordert. Die WHO habe "erneut um das regelmäßige Teilen spezifischer Daten in Echtzeit über die epidemiologische Situation gebeten", erklärte die Organisation. Unterdessen haben auch Frankreich und Großbritannien ihre Bestimmungen für Reisende aus der Volksrepublik verschärft.

Textgröße:

Zu den von der WHO geforderten Angaben gehörten "mehr Daten zu genetischer Sequenzierung" sowie Daten zu "Krankenhauseinlieferungen, Intensivstationsauslastung und Todesfällen". Die Organisation habe zudem Daten zu Impfungen verlangt, insbesondere für Menschen mit besonderem Risiko und jenen, die älter als 60 Jahre sind, hieß es in der Erklärung. Die WHO habe erneut "die Wichtigkeit von Impfungen und Auffrischungen" betont und Peking ihre Hilfe angeboten.

China erlebt derzeit den weltweit höchsten Anstieg an Covid-Infektionen, die Krankenhäuser sind vielerorts überfüllt. Peking war Anfang Dezember in einer radikalen Kehrtwende von seiner strengen Null-Covid-Politik abgerückt. Seither wurden die Corona-Restriktionen deutlich gelockert.

Nach Staaten wie Italien und den USA kündigten am Freitag auch die EU-Länder Frankreich und Spanien sowie Großbritannien, Israel und Südkorea eine Corona-Testpflicht für China-Reisende an.

Die WHO hatte sich zuletzt "sehr besorgt" über die Corona-Lage in China gezeigt und "detaillierte Informationen" gefordert.

Die Weltgesundheitsorganisation habe am Freitag "die Bedeutung der Überwachung und zeitigen Veröffentlichung von Daten hervorgehoben, um China und der Weltgemeinschaft zu helfen, sorgfältige Risikoeinschätzungen zu entwerfen" und entsprechende Reaktionen vorzubereiten.

Chinas Außenministeriumssprecher Wang Wenbin wies Vorwürfe, sein Land stelle nicht ausreichend Daten zur Verfügung, zurück. "Seit dem Ausbruch der Epidemie hat China relevante Informationen und Daten mit der internationalen Gemeinschaft, auch der WHO, auf offene und transparente Art und Weise geteilt", erklärte er.

Die französische Regierung teilte am Abend mit, China-Reisende müssten künftig einen negativen Corona-Test vorlegen, der weniger als 48 Stunden alt ist. Die Testpflicht für China-Reisende soll unabhängig davon gelten, ob sie mit einem Direktflug oder nach einem Umstieg auf französischem Staatsgebiet landen.

Mit der Entscheidung in Paris könnte der Druck auf Deutschland wachsen, ebenfalls Schutzmaßnahmen zu ergreifen. Italien hatte bereits am Mittwoch eine Corona-Testpflicht für Reisende aus China eingeführt. Spaniens Gesundheitsministerin Carolina Darias verkündete am Freitagvormittag, Reisende aus der Volksrepublik müssten künftig einen negativen Corona-Test oder einen Nachweis über einen vollständigen Impfschutz vorlegen.

Gesundheitsminister Lauterbach sagte am Freitag vor Journalisten, dass er derzeit keine Veranlassung für eine Corona-Testpflicht für Reisende aus China sehe. Bei dem Termin kündigte er auch an, am Freitagnachmittag mit seinem französischen Amtskollegen über das Thema sprechen zu wollen. "Wir brauchen eine europäische Lösung", mahnte Lauterbach.

Bei einem Treffen am Donnerstag in Brüssel hatten sich Vertreter der Gesundheitsminister der EU-Länder nicht auf ein gemeinsames Vorgehen einigen können.

Die britische Regierung erklärte, neben einer Testpflicht für Reisende aus China vor dem Abflug würde auch bei der Ankunft stichprobenartig getestet, um neue Varianten nachverfolgen zu können. Die neuen Regelungen sollen ab dem 5. Januar gelten.

W.Vogt--NZN