Zürcher Nachrichten - Alkoholkonsum in Deutschland gesunken - aber immer noch zu hoch

EUR -
AED 4.235923
AFN 75.541706
ALL 92.858321
AMD 421.009012
ANG 2.065142
AOA 1057.682403
ARS 1721.466389
AUD 1.635645
AWG 2.076148
AZN 1.959073
BAM 1.955344
BBD 2.322938
BDT 141.56695
BGN 1.955718
BHD 0.434898
BIF 3448.165097
BMD 1.153416
BND 1.476143
BOB 13.522843
BRL 5.977299
BSD 1.153321
BTN 110.019315
BWP 15.525375
BYN 3.46866
BYR 22606.948185
BZD 2.319548
CAD 1.608853
CDF 2624.020763
CHF 0.937237
CLF 0.026783
CLP 1054.118009
CNY 7.778462
CNH 7.77957
COP 3631.091108
CRC 517.874607
CUC 1.153416
CUP 30.565517
CVE 110.239264
CZK 24.227555
DJF 205.384722
DKK 7.475547
DOP 67.503655
DZD 153.320499
EGP 57.991774
ERN 17.301236
ETB 186.563445
FJD 2.554181
FKP 0.85376
GBP 0.854918
GEL 3.010741
GGP 0.85376
GHS 12.837003
GIP 0.85376
GMD 85.352655
GNF 10131.63467
GTQ 8.798946
GYD 241.296805
HKD 9.050657
HNL 30.919513
HRK 7.533995
HTG 150.853474
HUF 362.900364
IDR 20597.236628
ILS 3.43854
IMP 0.85376
INR 110.05434
IQD 1510.834182
IRR 1585514.089054
ISK 142.193314
JEP 0.85376
JMD 182.467401
JOD 0.8178
JPY 183.764503
KES 149.194708
KGS 100.865868
KHR 4667.89
KMF 493.661676
KPW 1038.073911
KRW 1638.369187
KWD 0.35614
KYD 0.961188
KZT 536.724696
LAK 26021.812148
LBP 103280.788081
LKR 384.463576
LRD 209.334759
LSL 18.605656
LTL 3.405737
LVL 0.69769
LYD 7.346285
MAD 10.682906
MDL 20.021326
MGA 4967.818678
MKD 61.516172
MMK 2421.995415
MNT 4149.954325
MOP 9.321985
MRU 46.21821
MUR 54.383738
MVR 17.831256
MWK 1999.959099
MXN 19.670294
MYR 4.714036
MZN 73.69364
NAD 18.605495
NGN 1569.095488
NIO 42.440092
NOK 10.985188
NPR 176.030904
NZD 1.973621
OMR 0.443495
PAB 1.153326
PEN 3.891891
PGK 5.103808
PHP 70.720518
PKR 320.132986
PLN 4.304767
PYG 6883.33334
QAR 4.192685
RON 5.244349
RSD 117.303501
RUB 96.9701
RWF 1698.932827
SAR 4.375959
SBD 9.30223
SCR 15.816679
SDG 692.629264
SEK 11.028552
SGD 1.476406
SHP 0.854526
SLE 28.316011
SLL 24186.54936
SOS 659.146116
SRD 43.449205
STD 23873.376744
STN 24.494069
SVC 10.091644
SYP 14996.711366
SZL 18.610494
THB 38.221849
TJS 10.656951
TMT 4.036955
TND 3.38478
TOP 2.777148
TRY 55.104454
TTD 7.821106
TWD 37.072507
TZS 3051.36471
UAH 51.555064
UGX 4281.963209
USD 1.153416
UYU 46.209212
UZS 13776.783674
VES 882.82631
VND 30075.314996
VUV 136.788908
WST 3.149723
XAF 655.801054
XAG 0.017719
XAU 0.000263
XCD 3.117164
XCG 2.078606
XDR 0.81614
XOF 655.798212
XPF 119.331742
YER 273.53274
ZAR 18.595737
ZMK 10382.123271
ZMW 21.682938
ZWL 371.399392
  • Goldpreis

    -41.3000

    4426.2

    -0.93%

  • SDAX

    110.6300

    18613.27

    +0.59%

  • Euro STOXX 50

    20.6700

    6554.66

    +0.32%

  • DAX

    17.6700

    26348.74

    +0.07%

  • TecDAX

    6.0400

    4073.66

    +0.15%

  • MDAX

    -18.8600

    32316.31

    -0.06%

  • EUR/USD

    0.0014

    1.1541

    +0.12%

Alkoholkonsum in Deutschland gesunken - aber immer noch zu hoch
Alkoholkonsum in Deutschland gesunken - aber immer noch zu hoch / Foto: Tobias SCHWARZ - AFP/Archiv

Alkoholkonsum in Deutschland gesunken - aber immer noch zu hoch

Der Alkoholkonsum in Deutschland ist einer Studie zufolge zwar gesunken, aber immer noch zu hoch. 7,9 Millionen Menschen zwischen 18 und 64 Jahren konsumieren Alkohol in gesundheitlich riskanter Weise, teilte die Deutsche Hauptstelle für Suchtfragen (DHS) am Mittwoch in Hamm in ihrem Jahrbuch Sucht mit.

Textgröße:

Demnach tranken Frauen im Schnitt mehr als zwölf Gramm und Männer 24 Gramm reinen Alkohol pro Tag. Das entspricht in etwa einem beziehungsweise zwei kleinen Bier. Jeder Mensch ab 15 Jahren nahm 2020 zehn Liter Reinalkohol zu sich.

"Obwohl der Alkoholkonsum im Vergleich zu den Vorjahren weiter gesunken ist, wird in Deutschland immer noch deutlich mehr Alkohol getrunken als im weltweiten Durchschnitt", erklärte Norbert Scherbaum, Vorstandsvorsitzender der DHS.

Die Autoren des Jahrbuchs warnten vor den gesundheitlichen Risiken. "Auch die Flasche Bier am Abend oder das Glas Wein zum Essen schaden dem Körper", schrieben sie. Zugleich forderten sie politische Maßnahmen. Dazu gehörten eine umfassende Regulierung der Alkoholwerbung und eine Steuererhöhung auf alkoholische Getränke.

Beim Tabak gingen die Zahlen weiterhin zurück. Laut Jahrbuch rauchten 2021 rund 16 Prozent der Frauen und 22 Prozent der Männer. Der Verbrauch von Fertigzigaretten sank im vergangenen Jahr um rund acht Prozent auf 65,8 Milliarden Stück. Pro Kopf verbrauchten die Deutschen damit 791 Zigaretten - der niedrigste Wert seit der Wiedervereinigung.

Schätzungen zufolge nahmen in den vergangenen zwölf Monaten rund 4,7 Millionen Erwachsene zwischen 18 und 64 Jahren sowie 374.000 Jugendliche eine illegale Droge. Cannabis kommt dabei die größte Bedeutung zu - rund viereinhalb Millionen Erwachsene konsumierten die Droge. Unter den Jugendlichen zwischen zwölf und 17 Jahren waren es 7,6 Prozent. Nach Cannabis zählten Ecstasy (0,5 Prozent), Amphetamine und Pilze (jeweils 0,3 Prozent) zu den häufigsten von Jugendlichen konsumierten Drogen.

2021 starben 1826 Menschen durch illegale Drogen. Gegenüber dem Vorjahr bedeutete das einen Anstieg um 15,5 Prozent. Im Schnitt waren die Toten 40,8 Jahre alt.

Die Umsätze im legalen Glücksspiel stiegen 2021 um 14,6 Prozent auf 53,4 Milliarden Euro an. Das Segment der Sportwetten vervierfachte sich. Grund dafür war laut den Autoren die Legalisierung von Sportwetten durch den neuen Glücksspielstaatsvertrag im Juli 2021. Durch die Corona-Pandemie gingen die Umsätze bei Spielbanken und Geldspielautomaten allerdings um bis zu 59 Prozent zurück. 2020 waren Geldspielautomaten noch der größte Umsatzträger. 2021 fielen sie hinter den Sportwetten und Lotto auf den dritten Platz.

Im Vergleich zu 2019 beteiligten sich 2021 weniger Menschen an einem Glücksspiel. Bezogen auf einzelne Spielformen sind Spieler an Geld- und Glücksspielautomaten am häufigsten von einer glücksspielbezogenen Störung betroffen.

Mit dem Glücksspielstaatsvertrag wurde 2021 ein zentrales und spielformübergreifendes Sperrsystem eingeführt. Das hatte zur Folge, dass sich die Zahl der Sperren zwischen 2020 und 2021 mehr als verdoppelte. 2022 stieg sie weiter an. Insgesamt rund 150.000 Menschen galten Ende 2022 als zeitweise oder dauerhaft gesperrt.

W.O.Ludwig--NZN