Zürcher Nachrichten - Lehrerverband fürchtet nach dem 19. März "ungebremste" Infektionen in Schulen

EUR -
AED 4.260504
AFN 73.664967
ALL 94.722932
AMD 427.163977
ANG 2.077064
AOA 1064.404501
ARS 1666.773314
AUD 1.643553
AWG 2.088198
AZN 1.971196
BAM 1.954991
BBD 2.337733
BDT 142.482276
BGN 1.961607
BHD 0.437482
BIF 3469.88901
BMD 1.16011
BND 1.486985
BOB 8.049669
BRL 5.905889
BSD 1.16072
BTN 109.700611
BWP 15.552565
BYN 3.21347
BYR 22738.156
BZD 2.334434
CAD 1.624206
CDF 2691.45534
CHF 0.918749
CLF 0.026109
CLP 1027.578884
CNY 7.839386
CNH 7.839391
COP 3984.97785
CRC 528.681256
CUC 1.16011
CUP 30.742915
CVE 110.616579
CZK 24.132666
DJF 206.174594
DKK 7.466631
DOP 67.982381
DZD 154.154226
EGP 57.898999
ERN 17.40165
ETB 183.732446
FJD 2.591338
FKP 0.863268
GBP 0.865002
GEL 3.06849
GGP 0.863268
GHS 13.106574
GIP 0.863268
GMD 84.687664
GNF 10182.864383
GTQ 8.847416
GYD 242.799541
HKD 9.089357
HNL 30.971685
HRK 7.533811
HTG 151.58728
HUF 348.786656
IDR 20590.328346
ILS 3.38581
IMP 0.863268
INR 109.409392
IQD 1519.7441
IRR 1595151.249933
ISK 144.236512
JEP 0.863268
JMD 183.574046
JOD 0.82254
JPY 185.922708
KES 150.257654
KGS 101.451343
KHR 4654.93333
KMF 493.046532
KPW 1044.099406
KRW 1753.929702
KWD 0.357428
KYD 0.9673
KZT 566.040919
LAK 25557.223072
LBP 103887.850563
LKR 388.852463
LRD 211.313839
LSL 18.787817
LTL 3.425504
LVL 0.701739
LYD 7.395724
MAD 10.725237
MDL 20.25462
MGA 4872.461941
MKD 61.586339
MMK 2435.589414
MNT 4150.091461
MOP 9.364925
MRU 46.497261
MUR 54.676263
MVR 17.935584
MWK 2013.951258
MXN 19.990853
MYR 4.71562
MZN 74.133471
NAD 18.796006
NGN 1576.728299
NIO 42.471743
NOK 11.008109
NPR 175.519865
NZD 1.99503
OMR 0.44606
PAB 1.16072
PEN 3.958887
PGK 5.090273
PHP 70.039332
PKR 322.856509
PLN 4.231698
PYG 7083.069353
QAR 4.223383
RON 5.228658
RSD 117.253541
RUB 84.655021
RWF 1726.24368
SAR 4.35261
SBD 9.352139
SCR 16.375096
SDG 696.64527
SEK 10.89225
SGD 1.487296
SHP 0.866139
SLE 28.713061
SLL 24326.930896
SOS 663.011597
SRD 43.309257
STD 24011.934747
STN 24.826354
SVC 10.155886
SYP 128.229392
SZL 18.790163
THB 37.7436
TJS 10.759748
TMT 4.071986
TND 3.377951
TOP 2.793267
TRY 53.733558
TTD 7.884738
TWD 36.611334
TZS 3045.292196
UAH 51.98324
UGX 4294.223249
USD 1.16011
UYU 46.861015
UZS 13927.120385
VES 691.467784
VND 30541.05586
VUV 138.346395
WST 3.17837
XAF 655.685708
XAG 0.016656
XAU 0.000269
XCD 3.135256
XCG 2.091916
XDR 0.816366
XOF 655.462358
XPF 119.331742
YER 276.831278
ZAR 18.834699
ZMK 10442.38501
ZMW 20.515512
ZWL 373.554947
  • Euro STOXX 50

    29.7700

    6287.19

    +0.47%

  • MDAX

    140.7900

    32727.33

    +0.43%

  • TecDAX

    0.1400

    3966.68

    0%

  • DAX

    4.9400

    24915.35

    +0.02%

  • SDAX

    40.5100

    18463.63

    +0.22%

  • Goldpreis

    -5.3000

    4349.1

    -0.12%

  • EUR/USD

    -0.0012

    1.1601

    -0.1%

Lehrerverband fürchtet nach dem 19. März "ungebremste" Infektionen in Schulen
Lehrerverband fürchtet nach dem 19. März "ungebremste" Infektionen in Schulen

Lehrerverband fürchtet nach dem 19. März "ungebremste" Infektionen in Schulen

Nach Vorlage des Entwurfs für das neue Infektionsschutzgesetz kritisiert der Deutsche Lehrerverband die geplanten weitreichenden Lockerungen der Corona-Maßnahmen. Ursprünglich seien Lockerungen davon abhängig gemacht worden, dass die Inzidenzen sinken, sagte Verbandspräsident Heinz-Peter Meidinger der "Rheinischen Post" (Freitagsausgabe). Obwohl aber derzeit in vielen Bundesländern und auch bundesweit die Inzidenzen wieder stiegen, sei von einer Verschiebung oder gar Rücknahme von Lockerungsschritten nirgends mehr die Rede.

Textgröße:

"Uns berichten viele Schulen, dass die durch Omikron verursachten Ausfälle beim Lehrpersonal derzeit so hoch sind wie in den gesamten Monaten zuvor nicht", sagte Meidinger. "Bei kompletter Aufhebung von Maskenpflicht und in einzelnen Bundesländern auch der Testpflicht würden angesichts der hochinfektiösen Omikronvariante die Covid-Infektionen ungebremst durch die Schulen laufen." Seinem Eindruck nach werde "auf das Schutzbedürfnis dieser Gruppe von der Politik immer weniger Rücksicht genommen".

Außerdem rechne er "angesichts der künftigen ausschließlichen Zuständigkeit der Länder für Schutzmaßnahmen an Schulen mit einem noch bunteren und rational kaum mehr nachvollziehbaren Flickenteppich beim Corona-Schutz an Schulen", sagte Meidinger.

Die bisherigen Corona-Maßnahmen gelten nur noch bis zum 19. März. Für die Zeit danach sieht der Entwurf für das neue Infektionsschutzgesetz vor, dass bestimmte Maßnahmen künftig generell weiter gelten können. Dazu gehören eine Maskenpflicht in Alten- und Pflegeheimen sowie in Bus und Bahn, außerdem Testpflichten in Schulen oder etwa in Justizvollzugsanstalten. In Corona-Hotspots können darüber hinaus besondere Schutzmaßnahmen verhängt werden, wenn das jeweilige Landesparlament dies beschließt.

Die Amtsärzte halten weitergehende Maßnahmen für sinnvoll. Es solle "an den Masken in Bus und Bahnen und gerne auch im Handel" festgehalten werden, sagte die Vize-Chefin des Bundesverbands der Ärzte des öffentlichen Gesundheitsdienstes (BVÖGD), Elke Bruns-Philipps, der "Rheinischen Post".

Wenn die Maskenpflicht in der Schule gelockert werde, sei es außerdem "umso wichtiger, dass die Erwachsenen geimpft sind", sagte Bruns-Philipps. "Die Ausweitung der einrichtungsbezogenen Impfpflicht auf Lehrer und Erzieher wäre ein Weg, wenngleich viele von ihnen bereits geimpft sind. Erwachsene können durch ihre Impfung sich selbst und die Kinder schützen."

Kritisch zur Art der Beratung über das neue Infektionsschutzgesetz äußerte sich der Vorstandschef der Deutschen Krankenhausgesellschaft, Gerald Gaß. "Das Verfahren, wie das Infektionsschutzgesetz geändert werden soll, ist mehr als zweifelhaft", sagte er der "Augsburger Allgemeinen" (Freitagausgabe) "Um 1.00 Uhr nachts wird ein Entwurf geschickt, zu dem die Verbände bis 10.00 Uhr Stellung nehmen dürfen."

"Neun Stunden Frist, um ein folgenschweres Gesetz zu prüfen und inhaltlich zu bewerten, werden weder der Bedeutung dieses Gesetzes noch der Verbände gerecht, deren Mitglieder in den vergangenen zwei Jahren die Pandemie bekämpft haben", kritisierte Gaß. "So etwas darf und kann nicht sein."

W.F.Portman--NZN