Zürcher Nachrichten - Polizeigewerkschaft warnt vor Unterwanderung von Cannabis-Clubs durch Kriminelle

EUR -
AED 4.231915
AFN 75.478945
ALL 92.969244
AMD 422.084219
ANG 2.062382
AOA 1056.683283
ARS 1719.831529
AUD 1.63381
AWG 2.074187
AZN 1.986632
BAM 1.954775
BBD 2.321983
BDT 141.97557
BGN 1.956081
BHD 0.434774
BIF 3446.608087
BMD 1.152326
BND 1.475133
BOB 13.597871
BRL 5.988406
BSD 1.152896
BTN 109.845844
BWP 15.519796
BYN 3.44324
BYR 22585.587613
BZD 2.318684
CAD 1.607201
CDF 2621.541304
CHF 0.937809
CLF 0.026771
CLP 1053.629371
CNY 7.771113
CNH 7.77267
COP 3628.178755
CRC 523.727711
CUC 1.152326
CUP 30.536636
CVE 110.204835
CZK 24.234623
DJF 205.302371
DKK 7.476003
DOP 67.315003
DZD 153.136343
EGP 57.869301
ERN 17.284888
ETB 186.485445
FJD 2.552287
FKP 0.852777
GBP 0.854277
GEL 3.007639
GGP 0.852777
GHS 13.200023
GIP 0.852777
GMD 85.272087
GNF 10127.734528
GTQ 8.796503
GYD 241.242483
HKD 9.042129
HNL 30.901934
HRK 7.535405
HTG 150.804213
HUF 364.354501
IDR 20603.587067
ILS 3.432893
IMP 0.852777
INR 109.944508
IQD 1510.301678
IRR 1584015.988505
ISK 141.977919
JEP 0.852777
JMD 182.513526
JOD 0.816962
JPY 183.707216
KES 148.949888
KGS 100.770608
KHR 4668.653768
KMF 493.196009
KPW 1037.093456
KRW 1631.19218
KWD 0.356288
KYD 0.960792
KZT 536.806253
LAK 26012.250333
LBP 103242.019778
LKR 385.376296
LRD 209.249394
LSL 18.628577
LTL 3.402519
LVL 0.69703
LYD 7.353145
MAD 10.70864
MDL 19.985783
MGA 4961.377494
MKD 61.492763
MMK 2419.811575
MNT 4144.530656
MOP 9.318474
MRU 46.081042
MUR 54.539713
MVR 17.814729
MWK 1999.143284
MXN 19.657954
MYR 4.711283
MZN 73.631224
NAD 18.628253
NGN 1570.239571
NIO 42.427941
NOK 10.948652
NPR 175.751626
NZD 1.973208
OMR 0.443073
PAB 1.152896
PEN 3.896324
PGK 5.099349
PHP 70.61688
PKR 320.235171
PLN 4.30659
PYG 6879.393511
QAR 4.203251
RON 5.236192
RSD 117.319073
RUB 95.527847
RWF 1698.202357
SAR 4.342555
SBD 9.29344
SCR 15.888464
SDG 691.976926
SEK 11.042047
SGD 1.475386
SHP 0.853719
SLE 28.289692
SLL 24163.709626
SOS 658.851741
SRD 43.40797
STD 23850.819565
STN 24.487269
SVC 10.087668
SYP 14982.541422
SZL 18.60984
THB 38.096767
TJS 10.664163
TMT 4.033141
TND 3.385269
TOP 2.774524
TRY 55.047529
TTD 7.818867
TWD 37.076426
TZS 3053.661295
UAH 51.51437
UGX 4276.739383
USD 1.152326
UYU 46.405471
UZS 13785.653303
VES 881.997779
VND 30014.056518
VUV 136.48471
WST 3.145838
XAF 655.610455
XAG 0.017589
XAU 0.000261
XCD 3.114219
XCG 2.077802
XDR 0.815369
XOF 655.613298
XPF 119.331742
YER 273.273944
ZAR 18.604278
ZMK 10372.318315
ZMW 21.697625
ZWL 371.048469
  • Goldpreis

    -14.5000

    4453

    -0.33%

  • EUR/USD

    0.0002

    1.1529

    +0.02%

  • Euro STOXX 50

    -17.2300

    6533.99

    -0.26%

  • DAX

    -60.3300

    26331.07

    -0.23%

  • SDAX

    -68.4600

    18502.64

    -0.37%

  • TecDAX

    -22.5600

    4067.62

    -0.55%

  • MDAX

    110.2700

    32335.17

    +0.34%

Polizeigewerkschaft warnt vor Unterwanderung von Cannabis-Clubs durch Kriminelle
Polizeigewerkschaft warnt vor Unterwanderung von Cannabis-Clubs durch Kriminelle / Foto: Michaela STACHE - AFP

Polizeigewerkschaft warnt vor Unterwanderung von Cannabis-Clubs durch Kriminelle

Zum Start der Regelungen zum Eigenanbau von Cannabis in Anbauvereinen hat die Gewerkschaft der Polizei (GdP) vor zunehmendem Drogenmissbrauch durch Minderjährige und einer Unterwanderung durch Drogenbanden gewarnt. "Wir befürchten, dass Straftäter aus dem Bereich der organisierten Kriminalität die Möglichkeit der Anbauvereine dafür nutzen werden, kriminelle Strukturen auszubauen", sagte der stellvertretende GdP-Chef Alexander Poitz der "Augsburger Allgemeinen" (Montagsausgabe). Bayern kündigte eine restriktive Prüfung der Anbauvereine an.

Textgröße:

GdP-Vizechef Poitz mahnte, die Anbauvereine könnten das Risiko bergen, "dass der Schwarzmarkt für Cannabis wächst". Auch vor zunehmenden Problemen für den Jugendschutz durch die bald zahlreichen Anbaumöglichkeiten warnte er: "Wir befürchten insbesondere bei Kindern und Jugendlichen negative Auswirkungen, weil bald deutlich mehr Cannabis im Umlauf sein wird und auch offen konsumiert werden wird."

Die von Befürwortern der Cannabis-Legalisierung erwartete Entlastung der Sicherheitsbehörden sei bislang nicht eingetreten, erklärte Poitz. Fakt sei, dass die Polizei durch das Cannabisgesetz zusätzliche Aufgaben bekommen habe, wodurch eine Mehrbelastung erwartet werde. Wegen des zusätzlichen Aufwands müsse der Bund zusätzliche Mittel zur Verfügung stellen, forderte der Gewerkschafter.

Schon seit 1. April ist der Konsum von Cannabis unter bestimmten Umständen erlaubt - seit 1. Juli können Anbauvereine eine Lizenz für den Anbau beantragen. Die Vereine dürfen höchstens 500 Mitglieder haben und maximal 25 Gramm Cannabis pro Tag und 50 Gramm pro Monat an diese abgeben.

Bayern kündigte an, die Vereine restriktiv prüfen zu wollen. "Wir nutzen alle Spielräume, um die negativen Folgen des gefährlichen Vorgehens der Bundesregierung zu begrenzen", sagte Bayerns Gesundheitsministerin Judith Gerlach (CSU) der "Augsburger Allgemeinen". "Auch wird die Zahl der zulässigen Anbau-Vereinigungen per Verordnung auf eine Anbauvereinigung je 6000 Einwohner eines Landkreises und einer kreisfreien Stadt begrenzt". Ebenso werde es möglichst häufige Kontrollen geben.

Die bayerische Polizei verzeichnete seit der Legalisierung Anfang April tausende neuer Vergehen und Straftaten in Verbindung mit Cannabis. Die Polizei registrierte zwischen Anfang April und Ende Juni nach vorläufigen Stand 4561 Straftaten und Ordnungswidrigkeiten in Verbindung mit Cannabis, wie die "Augsburger Allgemeine" berichtet. Davon betrafen 1430 Fälle illegalen Drogenhandel oder Drogenbesitz jenseits der erlaubten Höchstmengen.

Fast 3000 Mal wurde die Polizei wegen Fahrens unter Cannabis-Einfluss aktiv, in 180 der Verkehrsdelikte leitete die Staatsanwaltschaft wegen schwerer Fälle Strafverfahren ein.

"Die Legalisierung von Cannabis ist aus unserer Sicht ein großer sicherheits- und gesundheitspolitischer Fehler", sagte Bayerns Innenminister Joachim Herrmann der Zeitung. "Die Bedenken vieler Experten und aller Innenminister und -senatoren der Länder wurden von der Bundesregierung einfach weggewischt, ebenso die Kritik selbst in den eigenen Reihen", kritisierte er.

T.L.Marti--NZN