Zürcher Nachrichten - RKI ruft wegen mehrerer Fälle von Affenpocken in Europa zu Wachsamkeit auf

EUR -
AED 4.232826
AFN 75.482288
ALL 93.560234
AMD 421.686424
AOA 1056.780009
ARS 1719.875393
AUD 1.631775
AWG 2.074378
AZN 1.961552
BAM 1.953795
BBD 2.320818
BDT 141.905585
BHD 0.434524
BIF 3446.348459
BMD 1.152432
BND 1.474374
BOB 13.591168
BRL 5.982854
BSD 1.152317
BTN 109.790268
BWP 15.511945
BYN 3.441438
BYR 22587.670888
BZD 2.317541
CAD 1.606588
CDF 2621.783154
CHF 0.937046
CLF 0.026781
CLP 1054.0383
CNY 7.77183
CNH 7.774025
COP 3628.916766
CRC 523.462738
CUC 1.152432
CUP 30.539453
CVE 110.633291
CZK 24.231848
DJF 204.810124
DKK 7.475483
DOP 67.278707
DZD 153.141902
EGP 57.870646
ERN 17.286483
ETB 184.360359
FJD 2.57361
FKP 0.852856
GBP 0.85397
GEL 3.007894
GGP 0.852856
GHS 13.136699
GIP 0.852856
GMD 85.280127
GNF 10115.480471
GTQ 8.7919
GYD 241.124611
HKD 9.043193
HNL 30.971605
HRK 7.534026
HTG 150.723995
HUF 364.162871
IDR 20581.286449
ILS 3.433215
IMP 0.852856
INR 109.875017
IQD 1510.262383
IRR 1584162.096472
ISK 141.991535
JEP 0.852856
JMD 182.42435
JOD 0.817094
JPY 183.734531
KES 148.951845
KGS 100.780277
KHR 4674.265228
KMF 493.241028
KRW 1633.39946
KWD 0.356285
KYD 0.960306
KZT 536.534666
LAK 25990.230822
LBP 103354.232004
LKR 385.184661
LRD 209.310436
LSL 18.623602
LTL 3.402833
LVL 0.697095
LYD 7.335205
MAD 10.725112
MDL 19.975325
MGA 4964.104177
MKD 61.466913
MMK 2420.034776
MNT 4144.912944
MOP 9.313921
MRU 46.2238
MUR 54.245243
MVR 17.816592
MWK 2001.774534
MXN 19.654735
MYR 4.708259
MZN 73.635056
NAD 18.623088
NGN 1571.307069
NIO 42.406843
NOK 10.945887
NPR 175.661184
NZD 1.966123
OMR 0.443304
PAB 1.152327
PEN 3.871594
PGK 5.076468
PHP 70.580737
PKR 320.146606
PLN 4.305314
PYG 6876.002402
QAR 4.201479
RON 5.235043
RSD 117.303739
RUB 95.528579
RWF 1691.770452
SAR 4.320187
SBD 9.294298
SCR 16.045056
SDG 692.050344
SEK 11.035616
SGD 1.47569
SLE 28.29216
SOS 658.633449
SRD 43.411687
STD 23853.019544
STN 24.777292
SVC 10.082739
SZL 18.611749
THB 38.1806
TJS 10.658953
TMT 4.033513
TND 3.384723
TRY 55.032672
TTD 7.815047
TWD 37.145886
TZS 3053.885352
UAH 51.488308
UGX 4274.612703
USD 1.152432
UYU 46.382797
UZS 13780.783561
VES 882.071909
VND 30020.282286
VUV 136.4973
WST 3.146128
XAF 655.278761
XAG 0.017642
XAU 0.000261
XCD 3.114505
XCG 2.076768
XDR 0.81466
XOF 654.581166
XPF 119.331742
YER 273.298836
ZAR 18.586172
ZMK 10373.265524
ZMW 21.68693
ZWL 371.082694
  • TecDAX

    -22.5600

    4067.62

    -0.55%

  • Euro STOXX 50

    -17.2300

    6533.99

    -0.26%

  • SDAX

    -68.5000

    18502.64

    -0.37%

  • DAX

    -60.3500

    26331.07

    -0.23%

  • MDAX

    110.2800

    32335.17

    +0.34%

  • Goldpreis

    -7.8000

    4459.7

    -0.17%

  • EUR/USD

    -0.0017

    1.1529

    -0.15%

RKI ruft wegen mehrerer Fälle von Affenpocken in Europa zu Wachsamkeit auf
RKI ruft wegen mehrerer Fälle von Affenpocken in Europa zu Wachsamkeit auf / Foto: Tobias Schwarz - AFP

RKI ruft wegen mehrerer Fälle von Affenpocken in Europa zu Wachsamkeit auf

Wegen mehrerer Fälle von Affenpocken in europäischen Ländern hat das Robert Koch-Institut (RKI) am Donnerstag zu Wachsamkeit aufgerufen. Reiserückkehrer aus Westafrika sowie Männer, die Sex mit Männern haben, sollten bei ungewöhnlichen Hautveränderungen "unverzüglich eine medizinische Versorgung aufsuchen", erklärte das RKI. Nach ersten Fällen in Großbritannien meldeten auch Spanien, Portugal, Italien und Schweden sowie die USA und Kanada bestätigte Fälle und Verdachtsfälle.

Textgröße:

Zu den Symptomen der Affenpocken beim Menschen gehören Fieber, Kopf- und Muskelschmerzen und ein Ausschlag, der oft im Gesicht beginnt und dann auf andere Körperteile übergreift. Die meisten Menschen erholen sich innerhalb mehrerer Wochen von der Krankheit, ein tödlicher Verlauf ist selten.

Üblicherweise wird die vor allem in Zentral- und Westafrika verbreitete Krankheit durch engen Kontakt mit infizierten Nagetieren übertragen. In Nigeria werden seit 2017 vermehrt Affenpocken-Infektionen bei Menschen diagnostiziert. Laut RKI sind Affen in den afrikanischen Endemiegebieten jedoch nicht die Reservoirtiere.

In Europa und Nordamerika tritt die Viruserkrankung nur selten auf. Die britischen Behörden haben seit dem 6. Mai aber neun Infektionsfälle registriert. Der erste Infektionsfall war nach einer Reise nach Nigeria aufgetreten. Alle weiteren Fälle wurden aber bei Menschen festgestellt, die vorher nicht gereist waren und auch keinen Kontakt zu infizierten Reiserückkehrern hatten.

"Diese neuen Fälle und die Berichte über Fälle in Ländern in ganz Europa bestätigen unsere anfänglichen Befürchtungen, dass es eine Übertragung der Affenpocken in der Bevölkerung geben könnte", sagte Susan Hopkins von der britischen Behörde für Gesundheitssicherheit (UKHSA).

Die EU-Gesundheitsbehörde (ECDC) kündigte für "Anfang nächster Woche" einen ersten Bericht zur Risikobewertung an. Sie verfolge die Situation genau und empfehle, "Verdachtsfälle zu isolieren, zu testen und umgehend zu melden".

In Portugal wurden laut RKI bei fünf Männern Affenpockeninfektionen bestätigt. Die Behörden hatten zunächst von 20 Verdachtsfällen in der Region Lissabon gesprochen, vor allem bei jungen Männern.

Die spanischen Gesundheitsbehörden stellten nach eigenen Angaben "23 mögliche Fälle von Affenpocken" fest. Alle Betroffenen hätten sich beim Sex angesteckt. Dabei habe es sich zumeist um schwule Männer gehandelt.

Italien meldete am Donnerstag einen ersten Fall. Es handele sich um einen jungen Mann, der kürzlich von den Kanarischen Inseln zurückgekehrt sei, teilte das Spallanzani-Institut für Infektionskrankheiten in Rom mit. Zwei weitere Verdachtsfälle würden untersucht.

Die schwedische Gesundheitsbehörde bestätigte einen Fall im Raum Stockholm. Wo sich die Person infiziert hat, werde noch untersucht.

In der kanadischen Provinz Québec untersuchten die Behörden Medienberichten zufolge mindestens 13 Verdachtsfälle von Affenpocken. Die Behörden im US-Bundesstaat Massachusetts stellten bei einem kürzlich aus Kanada zurückgekehrten Mann Affenpocken fest. Laut RKI sind Verbindungen zwischen den Fällen in den verschiedenen Ländern bislang nicht bekannt.

Nach Angaben der Weltgesundheitsorganisation (WHO) infizierten sich bisher vor allem schwule oder bisexuelle Männer. "Wir sehen eine Übertragung unter Männern, die Sex mit Männern haben", sagte der stellvertretende Generaldirektor der WHO, Soce Fall, am Dienstag.

Die US-Gesundheitsbehörde CDC erklärte: "Jeder, unabhängig von seiner sexuellen Orientierung, kann Affenpocken durch Kontakt mit Körperflüssigkeiten, Wunden oder gemeinsam genutzte Gegenstände wie Kleidung und Bettwäsche verbreiten, die mit Flüssigkeiten oder Wunden eines Menschen mit Affenpocken kontaminiert wurden." Verunreinigte Oberflächen sollten demnach mit Desinfektionsmitteln gereinigt werden.

Unterdessen kündigte Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach (SPD) eine Übung zur Simulation einer Pockenpandemie an, die von den G7-Staaten und der WHO organisiert werde. Es gehe darum "zu erfahren, ob aus Fehlern der Vergangenheit effektive Lehren gezogen wurden", sagte Lauterbach. Bei der Übung werde davon ausgegangen, dass sich aus einem Leopardenbiss eine Pockenpandemie entwickeln könnte.

R.Schmid--NZN