Zürcher Nachrichten - Umfrage: Besorgnis über gesundheitsschädliche Umweltprobleme sinkt

EUR -
AED 4.356256
AFN 77.102519
ALL 96.729833
AMD 453.280378
ANG 2.123363
AOA 1087.730931
ARS 1716.407515
AUD 1.703027
AWG 2.138096
AZN 2.01145
BAM 1.957011
BBD 2.40819
BDT 146.110377
BGN 1.992042
BHD 0.449378
BIF 3542.291098
BMD 1.186184
BND 1.514237
BOB 8.262111
BRL 6.235172
BSD 1.19564
BTN 109.797916
BWP 15.644677
BYN 3.405506
BYR 23249.200887
BZD 2.404687
CAD 1.615618
CDF 2686.705937
CHF 0.916565
CLF 0.026028
CLP 1027.744898
CNY 8.246052
CNH 8.251497
COP 4352.992561
CRC 592.066225
CUC 1.186184
CUP 31.433869
CVE 110.333247
CZK 24.330941
DJF 212.911697
DKK 7.467917
DOP 75.276563
DZD 154.566608
EGP 55.909475
ERN 17.792756
ETB 185.73929
FJD 2.61512
FKP 0.866428
GBP 0.866359
GEL 3.196822
GGP 0.866428
GHS 13.098102
GIP 0.866428
GMD 86.591171
GNF 10491.489553
GTQ 9.170673
GYD 250.144728
HKD 9.263715
HNL 31.558521
HRK 7.534519
HTG 156.476789
HUF 381.053191
IDR 19896.452606
ILS 3.665789
IMP 0.866428
INR 108.766523
IQD 1566.368884
IRR 49967.989338
ISK 145.081737
JEP 0.866428
JMD 187.365896
JOD 0.841039
JPY 183.859615
KES 154.365483
KGS 103.731752
KHR 4807.973992
KMF 492.265869
KPW 1067.565349
KRW 1720.932795
KWD 0.364064
KYD 0.996416
KZT 601.341962
LAK 25730.915962
LBP 107070.628969
LKR 369.758716
LRD 215.513307
LSL 18.984543
LTL 3.502492
LVL 0.71751
LYD 7.502641
MAD 10.845709
MDL 20.110439
MGA 5343.305123
MKD 61.678151
MMK 2491.375458
MNT 4230.383521
MOP 9.614947
MRU 47.706509
MUR 53.888177
MVR 18.338709
MWK 2073.282437
MXN 20.709403
MYR 4.675926
MZN 75.630943
NAD 18.984543
NGN 1644.620269
NIO 43.997215
NOK 11.444004
NPR 175.676666
NZD 1.96843
OMR 0.458323
PAB 1.19564
PEN 3.997573
PGK 5.118166
PHP 69.884035
PKR 334.513515
PLN 4.213639
PYG 8008.953971
QAR 4.359296
RON 5.100467
RSD 117.472663
RUB 90.549444
RWF 1744.479055
SAR 4.450194
SBD 9.550693
SCR 17.214648
SDG 713.492182
SEK 10.570575
SGD 1.508244
SHP 0.889945
SLE 28.853899
SLL 24873.67862
SOS 683.322672
SRD 45.134883
STD 24551.608082
STN 24.515164
SVC 10.461471
SYP 13118.687676
SZL 18.978739
THB 37.242691
TJS 11.161404
TMT 4.151643
TND 3.435325
TOP 2.856045
TRY 51.596109
TTD 8.118021
TWD 37.48105
TZS 3078.804407
UAH 51.245698
UGX 4274.644098
USD 1.186184
UYU 46.3987
UZS 14617.04143
VES 410.350069
VND 30769.605664
VUV 140.90849
WST 3.215484
XAF 656.362996
XAG 0.014208
XAU 0.000248
XCD 3.205721
XCG 2.154833
XDR 0.816305
XOF 656.362996
XPF 119.331742
YER 282.697194
ZAR 19.196652
ZMK 10677.081704
ZMW 23.464514
ZWL 381.950673
  • EUR/USD

    0.0015

    1.1869

    +0.13%

  • Goldpreis

    76.0000

    4821.1

    +1.58%

  • SDAX

    52.3500

    18040.35

    +0.29%

  • Euro STOXX 50

    55.8600

    5947.81

    +0.94%

  • TecDAX

    36.3200

    3613.41

    +1.01%

  • MDAX

    -69.2600

    31164.44

    -0.22%

  • DAX

    229.3100

    24538.81

    +0.93%

Umfrage: Besorgnis über gesundheitsschädliche Umweltprobleme sinkt
Umfrage: Besorgnis über gesundheitsschädliche Umweltprobleme sinkt / Foto: JEFF PACHOUD - AFP/Archiv

Umfrage: Besorgnis über gesundheitsschädliche Umweltprobleme sinkt

Vor gesundheitsschädlichen Umweltproblemen fürchten sich einer Umfrage zufolge heute weniger Menschen als noch vor einigen Jahren. Die Besorgnis über den Klimawandel sank von 2020 bis Ende 2024 um rund 13 Prozentpunkte, wie eine Befragung des Wissenschaftlichen Instituts der AOK (Wido) in Berlin laut Mitteilung vom Mittwoch ergab. Mit Blick auf Luftverschmutzung sank die Besorgnis um etwa elf Punkte.

Textgröße:

Während 2020 noch knapp 79 Prozent der Befragten angaben, dass ihnen der Klimawandel Sorgen bereite, waren es Ende 2024 demnach nur noch rund 66 Prozent. Beim Thema Luftverschmutzung sank der Wert von rund 56 Prozent im Jahr 2020 auf rund 45 Prozent im Jahr 2024.

Gleichzeitig stieg der Anteil derer, die Umweltprobleme für übertrieben halten, um zehn Prozentpunkte auf 29 Prozent. Der Umweltschutz bleibt aber für viele von hoher Bedeutung – rund 84 Prozent bewerteten ihn demnach als "wichtig" oder "sehr wichtig".

Der Trend der sinkenden Besorgnis zeigt sich demnach auch in der persönlichen Wahrnehmung von gesundheitlichen Beeinträchtigungen. 2020 gaben noch 40 Prozent an, sich gesundheitlich stark oder sehr stark belastet zu fühlen. 2024 waren es nur noch 27 Prozent. Zwei Drittel gaben an, sich kaum oder gar nicht betroffen zu fühlen.

Am häufigsten sorgen sich Menschen den Angaben zufolge über Mikroplastik (79 Prozent), Gewässerverschmutzung (75 Prozent) und Verlust der Artenvielfalt (70 Prozent). Jüngere Menschen unter 30 Jahren sind besonders besorgt über den Klimawandel (81 Prozent).

Wie die Umfrage weiter ergab, sank auch das Wissen über Gefahren durch Luftverschmutzung. Eine Gesundheitsgefahr durch verschmutzte Luft sahen 2020 rund 68 Prozent, 2024 hingegen nur noch 54 Prozent. Dabei gebe es aber deutliche Unterschiede im Bildungsgrad: Höher gebildete Menschen fühlen sich demnach häufiger beeinträchtigt.

Ein gegenteiliger Trend zeigte sich laut der Umfrage bei Hitzeproblemen. 33 Prozent fühlten sich durch Hitze stark beeinträchtigt. Dagegen waren es bei einer Vorgängerbefragung von 2021 nur 25 Prozent gewesen. Chronisch Kranke gaben demnach deutlich häufiger an, unter Hitze zu leiden.

Wido-Geschäftsführer Jürgen Klauber erklärte, dass es eine wachsende Lücke "zwischen der realen und wachsenden Gefährdung durch Klimawandel und Umweltveränderungen auf der einen Seite und einer Abnahme der wahrgenommenen gesundheitlichen Gefahren in der Bevölkerung andererseits" gebe. Klauber mahnte, die Menschen müssten "noch besser als bisher über Gesundheitsgefahren durch Umwelteinflüsse informiert werden".

Die Vorstandsvorsitzende des AOK-Bundesverbands, Carola Reimann, erklärte: "Die Ergebnisse der Befragung machen sehr deutlich, dass das Bewusstsein in der Bevölkerung für die gesundheitlichen Risiken durch Umweltprobleme aktuell zurückgeht." Damit dürfe sich aber niemand "nicht abfinden". "Wir müssen unsere Anstrengungen verstärken, um die Risikowahrnehmung und das Problembewusstsein der Menschen zu schärfen", betonte Reimann.

Für den sogenannten Widomonitor wurden im November 2024 rund 3000 Erwachsene im Internet befragt. Die Befragung erfolgte durch das Forsa-Institut.

E.Leuenberger--NZN