Zürcher Nachrichten - Krankenkassen fordern Bund und Länder zu Einigung bei Sparpaket auf

EUR -
AED 4.310807
AFN 73.936322
ALL 95.356886
AMD 432.61215
ANG 2.100607
AOA 1077.364261
ARS 1630.325761
AUD 1.622832
AWG 2.115413
AZN 1.995533
BAM 1.954908
BBD 2.363631
BDT 144.254778
BGN 1.957683
BHD 0.4429
BIF 3493.320561
BMD 1.173599
BND 1.493925
BOB 8.109299
BRL 5.774696
BSD 1.173569
BTN 112.166286
BWP 15.840838
BYN 3.281117
BYR 23002.547833
BZD 2.360223
CAD 1.609098
CDF 2594.828274
CHF 0.916769
CLF 0.027245
CLP 1072.293931
CNY 7.974585
CNH 7.973822
COP 4428.811977
CRC 535.557858
CUC 1.173599
CUP 31.100384
CVE 110.214699
CZK 24.333468
DJF 208.973736
DKK 7.471233
DOP 69.258686
DZD 155.225565
EGP 62.082465
ERN 17.603991
ETB 183.238671
FJD 2.566486
FKP 0.859751
GBP 0.867818
GEL 3.139412
GGP 0.859751
GHS 13.248953
GIP 0.859751
GMD 85.672486
GNF 10297.344251
GTQ 8.953952
GYD 245.517948
HKD 9.187347
HNL 31.205758
HRK 7.53592
HTG 153.320679
HUF 357.723069
IDR 20566.331562
ILS 3.41981
IMP 0.859751
INR 112.397549
IQD 1537.29839
IRR 1539237.197465
ISK 143.613768
JEP 0.859751
JMD 185.435369
JOD 0.832042
JPY 184.985671
KES 151.570306
KGS 102.631773
KHR 4707.851377
KMF 491.738092
KPW 1056.260855
KRW 1749.742347
KWD 0.361633
KYD 0.977941
KZT 544.323894
LAK 25726.258755
LBP 105090.43762
LKR 379.058616
LRD 214.76107
LSL 19.398229
LTL 3.465334
LVL 0.709899
LYD 7.424611
MAD 10.710212
MDL 20.084577
MGA 4903.761965
MKD 61.653091
MMK 2463.330812
MNT 4202.483677
MOP 9.462941
MRU 46.812635
MUR 54.797298
MVR 18.085525
MWK 2035.062545
MXN 20.240951
MYR 4.616969
MZN 74.991889
NAD 19.398147
NGN 1608.875455
NIO 43.190472
NOK 10.774693
NPR 179.465858
NZD 1.97322
OMR 0.451269
PAB 1.173564
PEN 4.022081
PGK 5.111667
PHP 72.205713
PKR 326.920089
PLN 4.251722
PYG 7163.761041
QAR 4.277766
RON 5.204444
RSD 117.409273
RUB 86.465288
RWF 1716.394715
SAR 4.40309
SBD 9.426653
SCR 16.309883
SDG 704.749603
SEK 10.909064
SGD 1.493
SHP 0.87621
SLE 28.870029
SLL 24609.787683
SOS 670.696757
SRD 43.721854
STD 24291.137663
STN 24.488928
SVC 10.268314
SYP 129.717262
SZL 19.391233
THB 38.05862
TJS 10.972592
TMT 4.119334
TND 3.412942
TOP 2.825746
TRY 53.281242
TTD 7.964399
TWD 37.010594
TZS 3042.561155
UAH 51.579179
UGX 4410.986863
USD 1.173599
UYU 46.668701
UZS 14236.502582
VES 586.606069
VND 30911.43405
VUV 138.864327
WST 3.179627
XAF 655.657763
XAG 0.013893
XAU 0.000251
XCD 3.171711
XCG 2.115044
XDR 0.813726
XOF 655.660555
XPF 119.331742
YER 280.004402
ZAR 19.3961
ZMK 10563.802165
ZMW 22.091917
ZWL 377.898521
  • TecDAX

    -56.9100

    3709.45

    -1.53%

  • Euro STOXX 50

    -87.0000

    5808.45

    -1.5%

  • DAX

    -395.3500

    23954.93

    -1.65%

  • MDAX

    -438.3800

    31010.38

    -1.41%

  • SDAX

    -458.7400

    18097.33

    -2.53%

  • Goldpreis

    -51.3000

    4677.4

    -1.1%

  • EUR/USD

    -0.0055

    1.1732

    -0.47%

Krankenkassen fordern Bund und Länder zu Einigung bei Sparpaket auf
Krankenkassen fordern Bund und Länder zu Einigung bei Sparpaket auf / Foto: FRANCK FIFE - AFP/Archiv

Krankenkassen fordern Bund und Länder zu Einigung bei Sparpaket auf

Im Streit um Einsparungen im Gesundheitssektor machen die gesetzlichen Krankenkassen Druck auf Bund und Länder: Sollte der Vermittlungsausschuss von Bundestag und Bundesrat keine Einigung finden, würden die Zusatzbeitragssätze für die Versicherten "nochmals stärker steigen" als ohnehin schon erwartet, heißt es in einem Brief des GKV-Spitzenverbands an Gesundheitspolitiker, aus dem die "Rheinische Post" am Dienstag zitierte.

Textgröße:

Die Kosten für die Versicherungen stiegen weiterhin schneller als die Einnahmen aus Beträgen, warnte der Spitzenverband. "Nach unseren Schätzungen steigen die Leistungsausgaben je Versicherten im Jahr 2026 um 6,9 Prozent, während die beitragspflichtigen Einnahmen der GKV-Mitglieder voraussichtlich nur um 4,0 Prozent zulegen werden", heißt es dem Bericht zufolge in dem Brief.

Der Bundesrat hatte im November einen Gesetzentwurf der Bundesregierung gestoppt, der im kommenden Jahr zu Einsparungen von zwei Milliarden Euro für die gesetzlichen Kassen hätte führen sollen. Die Mehrheit der Länderkammer kritisierte, dass durch die Einsparungen für die Kassen dann den Krankenhäusern das benötigte Geld fehle; für die Krankenhausfinanzierung sind die Länder zuständig.

Der GKV-Spitzenverband argumentierte, dass angesichts der Finanznot vieler Kassen eigentlich eine noch weiter gehende Reform nötig sei. Mit dem Gesetz aus dem Bundesgesundheitsministerium, das vom Bundesrat gestoppt wurde, werde ohnehin "lediglich das absolute Minimum dessen erreicht, was für eine finanzielle Stabilisierung der GKV und der Beitragssätze erforderlich ist".

Der Vermittlungsausschuss muss nun versuchen, einen Kompromiss zu finden, um das Gesetz doch noch verabschieden zu können. Die Sitzung ist noch nicht terminiert, wird aber vor der Weihnachtspause erwartet. Die letzte Sitzung des Bundesrats in diesem Jahr findet am 19. Dezember statt.

Arbeitnehmer und Arbeitgeber zahlen die Krankenkassenbeiträge je zur Hälfte. Derzeit liegt der allgemeine Beitragssatz zur gesetzlichen Krankenversicherung bei 14,6 Prozent. Hinzu kommt ein Zusatzbeitrag, der von jeder Kasse individuell festgelegt wird. Bundesgesundheitsministerin Nina Warken (CDU) wollte diesen mit ihrem Sparpaket im Schnitt im kommenden Jahr auf 2,9 Prozent begrenzen.

Der Arbeitgeberverband Gesamtmetall forderte die Länder auf, Warkens Sparpaket zuzustimmen. Im RBB Inforadio sagte Hauptgeschäftsführer Oliver Zander am Dienstag, die Erhöhung der Krankenkassenbeiträge müsse verhindert werden. "Das muss unbedingt kommen, das ist extra gemacht worden, um stabile Beiträge zu bekommen", sagte Zander.

Ohne Reform würden die Sozialabgaben bis in zehn Jahren auf 50 Prozent steigen, warnte Zander. Das wäre "dann zuviel".

B.Brunner--NZN