Zürcher Nachrichten - WHO: Gefahr durch Hantavirus für Allgemeinbevölkerung "absolut gering"

EUR -
AED 4.189464
AFN 72.437312
ALL 94.230222
AMD 419.882131
ANG 2.042432
AOA 1046.083575
ARS 1667.242706
AUD 1.64184
AWG 2.05338
AZN 1.917435
BAM 1.948246
BBD 2.303405
BDT 140.196388
BGN 1.9289
BHD 0.43126
BIF 3410.47522
BMD 1.140767
BND 1.479042
BOB 7.885424
BRL 5.867875
BSD 1.143612
BTN 107.980306
BWP 15.521015
BYN 3.199865
BYR 22359.026823
BZD 2.300111
CAD 1.617778
CDF 2583.836059
CHF 0.924038
CLF 0.026268
CLP 1033.842895
CNY 7.728468
CNH 7.744791
COP 3924.38566
CRC 518.802563
CUC 1.140767
CUP 30.230317
CVE 110.511765
CZK 24.201308
DJF 203.655926
DKK 7.474782
DOP 66.854354
DZD 152.307872
EGP 56.740937
ERN 17.1115
ETB 181.552971
FJD 2.558569
FKP 0.86114
GBP 0.862933
GEL 3.017322
GGP 0.86114
GHS 12.810473
GIP 0.86114
GMD 83.276133
GNF 10020.53448
GTQ 8.702257
GYD 238.734307
HKD 8.943782
HNL 30.423874
HRK 7.534424
HTG 149.395501
HUF 354.107685
IDR 20371.811276
ILS 3.41466
IMP 0.86114
INR 108.080056
IQD 1494.404344
IRR 1568554.17766
ISK 143.999053
JEP 0.86114
JMD 180.707408
JOD 0.808784
JPY 184.071808
KES 147.660541
KGS 99.760555
KHR 4577.329871
KMF 491.670655
KPW 1026.690406
KRW 1754.807404
KWD 0.352258
KYD 0.953047
KZT 557.41333
LAK 25153.904951
LBP 102155.655543
LKR 382.406827
LRD 207.848398
LSL 18.790895
LTL 3.368388
LVL 0.690038
LYD 7.332252
MAD 10.666148
MDL 20.111211
MGA 4825.443397
MKD 61.619696
MMK 2394.911153
MNT 4082.803946
MOP 9.234745
MRU 45.710552
MUR 54.711139
MVR 17.636538
MWK 1983.069639
MXN 19.92819
MYR 4.730876
MZN 72.891337
NAD 18.790813
NGN 1560.306598
NIO 41.786443
NOK 11.130198
NPR 173.134713
NZD 2.005371
OMR 0.438622
PAB 1.141175
PEN 3.861488
PGK 4.97802
PHP 69.820593
PKR 317.304442
PLN 4.28432
PYG 6971.878762
QAR 4.159189
RON 5.243761
RSD 117.391733
RUB 85.101936
RWF 1670.652795
SAR 4.282086
SBD 9.20033
SCR 16.033018
SDG 685.02842
SEK 11.039964
SGD 1.477874
SHP 0.851698
SLE 28.233583
SLL 23921.310964
SOS 653.56944
SRD 42.699465
STD 23611.566966
STN 24.64056
SVC 10.006646
SYP 126.091334
SZL 18.720169
THB 37.813564
TJS 10.584758
TMT 4.004091
TND 3.321344
TOP 2.746693
TRY 53.023309
TTD 7.755516
TWD 36.101956
TZS 2995.053229
UAH 51.435226
UGX 4165.846919
USD 1.140767
UYU 45.633058
UZS 13683.496147
VES 703.699348
VND 30033.534627
VUV 135.475769
WST 3.144324
XAF 654.824269
XAG 0.018342
XAU 0.000277
XCD 3.082979
XCG 2.061126
XDR 0.814388
XOF 654.818539
XPF 119.331742
YER 272.243464
ZAR 18.803953
ZMK 10268.270999
ZMW 20.270846
ZWL 367.326404
  • TecDAX

    -48.4200

    3922.53

    -1.23%

  • Euro STOXX 50

    -68.0700

    6243.25

    -1.09%

  • SDAX

    -279.7300

    18115.74

    -1.54%

  • DAX

    -261.6600

    24878.03

    -1.05%

  • MDAX

    -444.8700

    32129.59

    -1.38%

  • Goldpreis

    -55.1000

    4147.6

    -1.33%

  • EUR/USD

    -0.0019

    1.1412

    -0.17%

WHO: Gefahr durch Hantavirus für Allgemeinbevölkerung "absolut gering"
WHO: Gefahr durch Hantavirus für Allgemeinbevölkerung "absolut gering" / Foto: - - AFP

WHO: Gefahr durch Hantavirus für Allgemeinbevölkerung "absolut gering"

Nach dem Hantavirus-Ausbruch auf einem niederländischen Kreuzfahrtschiff hat die WHO vor Panik gewarnt: Das Risiko für die Allgemeinbevölkerung sei "absolut gering", sagte WHO-Sprecher Christian Lindmeier am Freitag in Genf. Der Erreger sei zwar gefährlich, "aber nur für die Person, die wirklich infiziert ist". Spanien kündigte unterdessen an, die ersten Passagiere direkt nach der Ankunft der "Hondius" vor Teneriffa am Sonntag in ihre Heimatländer auszufliegen.

Textgröße:

Die "Hondius" hatte bis Mittwoch tagelang vor Kap Verde vor Anker gelegen. Der Inselstaat vor der Westküste Afrikas wollte das Schiff nicht anlegen lassen, nachdem das Hantavirus an Bord festgestellt worden war. Drei Passagiere sind bisher an den Folgen der Infektion gestorben: ein niederländisches Ehepaar und eine Frau aus Deutschland.

Vor der Weiterfahrt nach Teneriffa wurden am Mittwoch drei Menschen von dem Schiff evakuiert, zwei erkrankte Besatzungsmitglieder aus Großbritannien und den Niederlanden und eine Kontaktperson aus Deutschland. Die Frau wurde in die Uniklinik Düsseldorf gebracht und getestet. Wie die Klinik am Freitag mitteilte, wurde der Erreger in den Laboruntersuchungen bisher nicht nachgewiesen.

Der Hantavirus-Ausbruch auf der "Hondius" geht auf das Andesvirus zurück, einen in Südamerika verbreiteten Virusstamm, bei dem Übertragungen von Mensch zu Mensch möglich sind. Für diesen Übertragungsweg sei aber "sehr enger Kontakt" nötig, sagte WHO-Sprecher Lindmeier. Er wies darauf hin, dass selbst Menschen, die auf dem Schiff in den selben Kabinen übernachtet hatten, "in manchen Fällen nicht infiziert worden sind".

Die "Hondius" war am 1. April in Ushuaia in Argentinien zu einer Atlantik-Kreuzfahrt aufgebrochen. Ein erster Passagier aus den Niederlanden starb nach Angaben des Kreuzfahrtveranstalters Oceanwide Expeditions am 11. April an Bord. Seine Frau ging am 24. April auf der Insel St. Helena im Südatlantik von Bord, flog nach Johannesburg und starb dort am 26. April in einem Krankenhaus. Am 2. Mai starb auf dem Schiff zudem eine Passagierin aus Deutschland, ihre Leiche ist weiterhin auf dem Schiff.

Die WHO vermutet, dass sich der Niederländer mit dem Hantavirus infizierte, bevor er an Bord ging. Nach Angaben des argentinischen Gesundheitsministeriums hatte er mit seiner Frau seit Ende November Argentinien, Chile und Uruguay bereist. Wo genau er sich ansteckte, ist demnach weiter unklar. "Mit den bisher von den beteiligten Ländern und den involvierten nationalen Behörden bereitgestellten Informationen ist es nicht möglich, den Ursprung der Infektion zu bestätigen", erklärte das Gesundheitsministerium in Buenos Aires am Donnerstag.

Insgesamt verzeichnete die WHO im Zusammenhang mit dem Hantavirus-Ausbruch bislang fünf bestätigte Infektionsfälle und drei Verdachtsfälle. Angesichts der langen Inkubationszeit, die bis zu sechs Wochen betragen kann, seien weitere Infektionsfälle nicht ausgeschlossen, hatte WHO-Chef Tedros Adhanom Ghebreyes am Donnerstag gesagt.

Weltweit wird nun nach möglichen Infizierten und Kontaktpersonen gesucht. Kontaktiert werden unter anderem alle Insassen des Flugzeugs, mit dem die verstorbene Niederländerin nach Johannesburg geflogen war. Eine Flugbegleiterin der niederländischen Fluggesellschaft KLM, die mit leichten Symptomen in Amsterdam ins Krankenhaus gekommen war, wurde nach Angaben der WHO inzwischen negativ auf das Hantavirus getestet.

Die britische Gesundheitsbehörde UKHSA meldete am Freitag einen Verdachtsfall auf der Insel Tristan da Cunha im Südatlantik. Zur selben Inselgruppe gehört auch die Insel St. Helena, auf der dutzende Passagiere der "Hondius" von Bord gegangen waren. Das britische Außenministerium hat den Angaben zufolge bereits ein Flugzeug für die britischen Passagiere und Crewmitglieder der "Hondius" gechartert. Nach der Rückkehr müssen sie sich 45 Tage isolieren und testen lassen.

A.Wyss--NZN