Zürcher Nachrichten - Gwyneth Paltrow gewinnt Schadensersatz-Prozess um Ski-Unfall

EUR -
AED 4.199256
AFN 73.179727
ALL 93.91772
AMD 420.553613
ANG 2.047204
AOA 1049.123095
ARS 1708.383446
AUD 1.650281
AWG 2.061036
AZN 1.936253
BAM 1.955077
BBD 2.304708
BDT 141.087805
BGN 1.933407
BHD 0.431459
BIF 3403.68966
BMD 1.143432
BND 1.476718
BOB 7.924415
BRL 5.910055
BSD 1.144307
BTN 109.015054
BWP 15.433695
BYN 3.320117
BYR 22411.267075
BZD 2.301409
CAD 1.624657
CDF 2568.148077
CHF 0.919577
CLF 0.02677
CLP 1053.603821
CNY 7.762874
CNH 7.763703
COP 3825.054442
CRC 521.329934
CUC 1.143432
CUP 30.300948
CVE 110.226632
CZK 24.187023
DJF 203.769963
DKK 7.474585
DOP 67.787886
DZD 152.562232
EGP 56.237381
ERN 17.15148
ETB 183.495941
FJD 2.58467
FKP 0.85631
GBP 0.856715
GEL 3.012928
GGP 0.85631
GHS 12.999191
GIP 0.85631
GMD 82.900305
GNF 10035.72618
GTQ 8.73296
GYD 239.361916
HKD 8.967634
HNL 30.628009
HRK 7.534989
HTG 149.671175
HUF 353.600058
IDR 20559.993506
ILS 3.428752
IMP 0.85631
INR 108.880685
IQD 1499.010998
IRR 1573305.251693
ISK 144.003761
JEP 0.85631
JMD 181.159617
JOD 0.810715
JPY 184.976994
KES 147.971296
KGS 99.990498
KHR 4582.525143
KMF 492.819773
KPW 1029.089194
KRW 1753.42435
KWD 0.354795
KYD 0.953689
KZT 541.153467
LAK 25838.683982
LBP 102472.171886
LKR 383.284966
LRD 207.682261
LSL 18.561026
LTL 3.376257
LVL 0.691651
LYD 7.334479
MAD 10.701209
MDL 20.128434
MGA 4851.33256
MKD 61.612207
MMK 2401.073792
MNT 4095.942326
MOP 9.243984
MRU 45.669102
MUR 53.798951
MVR 17.677408
MWK 1984.317975
MXN 19.983589
MYR 4.65891
MZN 73.07671
NAD 18.560945
NGN 1566.70736
NIO 42.106264
NOK 11.245995
NPR 174.428099
NZD 2.009354
OMR 0.441228
PAB 1.144327
PEN 3.89366
PGK 5.02736
PHP 70.323928
PKR 318.138953
PLN 4.292992
PYG 6957.608616
QAR 4.183044
RON 5.223543
RSD 116.909045
RUB 88.100154
RWF 1675.334063
SAR 4.29766
SBD 9.214394
SCR 15.348229
SDG 686.631334
SEK 11.033187
SGD 1.477406
SHP 0.853687
SLE 27.842833
SLL 23977.20138
SOS 654.018107
SRD 42.954193
STD 23666.733688
STN 24.49201
SVC 10.012734
SYP 126.385937
SZL 18.557622
THB 37.95091
TJS 10.60713
TMT 4.013446
TND 3.377224
TOP 2.75311
TRY 53.533312
TTD 7.755368
TWD 36.662432
TZS 3002.215619
UAH 50.963483
UGX 4176.637512
USD 1.143432
UYU 46.022773
UZS 13707.988747
VES 730.54244
VND 30069.974568
VUV 135.990185
WST 3.170942
XAF 655.774619
XAG 0.018484
XAU 0.000274
XCD 3.090182
XCG 2.062327
XDR 0.81552
XOF 655.73162
XPF 119.331742
YER 271.050785
ZAR 18.579237
ZMK 10292.256451
ZMW 21.025773
ZWL 368.184635
  • Goldpreis

    49.9000

    4175.6

    +1.2%

  • EUR/USD

    -0.0005

    1.1435

    -0.04%

  • MDAX

    449.4700

    32994.37

    +1.36%

  • SDAX

    310.6200

    18539.82

    +1.68%

  • TecDAX

    11.8800

    3899.62

    +0.3%

  • Euro STOXX 50

    52.2100

    6412.68

    +0.81%

  • DAX

    198.4100

    25779.31

    +0.77%

Gwyneth Paltrow gewinnt Schadensersatz-Prozess um Ski-Unfall
Gwyneth Paltrow gewinnt Schadensersatz-Prozess um Ski-Unfall / Foto: Rick Bowmer - POOL/AFP

Gwyneth Paltrow gewinnt Schadensersatz-Prozess um Ski-Unfall

Hollywood-Star Gwyneth Paltrow hat einen millionenschweren Zivilprozess um einen Skiunfall für sich entschieden. Eine Jury in Park City im US-Bundesstaat Utah befand die 50-Jährige am Donnerstag (Ortszeit) für nicht verantwortlich für den Zusammenstoß auf einer Skipiste im Jahr 2016. In dem viel beachteten Prozess hatte der pensionierte Optiker Terry Sanderson Paltrow auf knapp 3,3 Millionen Dollar (rund drei Millionen Euro) Schadensersatz verklagt.

Textgröße:

Paltrow, die an allen acht Tagen an dem von großem Medienrummel und zahlreichen Memes im Internet begleiteten Prozess persönlich teilnahm, reagierte "zufrieden" auf das Urteil. "Ich hatte das Gefühl, dass das Zulassen einer falschen Behauptung meine Integrität gefährdet", begründete Paltrow ihre Gegenklage gegen Sanderson.

Nachdem der Optiker im Ruhestand sie 2019 verklagt hatte, hatte die Oscar-Preisträgerin eine Gegenklage eingereicht und einen symbolischen Dollar Schadenersatz verlangt sowie die Erstattung ihrer Anwaltskosten.

Sandersons Anwälte hatten Paltrow vorgeworfen, 2016 im noblen Skiresort Deer Valley rücksichtslos mit einer solchen Wucht in den Rentner hineingefahren zu sein, dass er durch die Luft geflogen und schwer verletzt worden sei. "Ich wurde noch nie so hart getroffen und flog", sagte der 76-jährige in dem Prozess, der komplett live im Internet übertragen wurde. "Das Letzte, an das ich mich erinnere, ist, das alles schwarz ist."

In seinem Schlussplädoyer hatte Sandersons Anwalt Lawrence Buhler gesagt, sein Mandant müsse wegen des von Paltrow verursachten Unfalls mit einem Hirnschaden leben und sei in seinen "goldenen Jahren" eingeschränkt. Die Unfallfolgen hatten laut Sandersons Anwälten seine Persönlichkeit derart verändert, dass er das Leben nicht mehr genießen könne. Sanderson "hat dieses Problem, dass ein großer Teil von ihm auf der Skipiste geblieben ist", sagte sein Anwalt.

Buhler verlangte von der Jury 33 Dollar für jede wache Stunde seit des Unfalls bis zu seinem Tod, der laut versicherungsmathematischen Tabellen in rund zehn Jahren eintreten könnte. Das macht laut Buhler "3,27 Millionen US-Dollar für die 17 Jahre, die Terry mit seinem Hirnschaden leben muss".

Paltrows Anwalt Stephen Owens hatte dies zurückgewiesen und erklärt, es sei Sanderson gewesen, der der Schauspielerin in den Rücken gefahren und ihr "wehgetan" habe. Paltrow beschrieb im Laufe des Prozesses, wie sich von hinten "zwei Skier zwischen meine Beine" drückten und sie ein "Grunzgeräusch" gehört habe. Sie habe zunächst an einen Witz oder sexuelle Belästigung gedacht, als "Opfer des Unfalls" habe sie sich später nicht nach dem Befinden des Mannes erkundigt.

Paltrows Verteidigerteam präsentierte Experten in dem Prozess, die vorrechneten, dass Sandersons Schilderung des Unfallhergangs nicht mit den Gesetzen der Physik vereinbar sei. Außerdem wiesen sie darauf hin, dass Sanderson auf einem Auge blind ist, auf dem anderen schlecht sieht, einen Schlaganfall hatte und auch schon früher bei mehreren Ärzten wegen Motorikproblemen vorgesprochen hatte.

Andererseits habe er seit dem Unfall keineswegs nur zu Hause gesessen, sondern war - wie auf Bildern in Online-Netzwerken zu sehen war, die Paltrows Anwaltsteam präsentierte - rund um die Welt gereist. "Sie haben von seinem eigenen Experten gehört (...), dass er von dem Fall besessen ist, und das ist nicht gut für ihn", sagte Paltrows Anwalt in seinem Schlussplädoyer. Sanderson solle zu seinem eigenen Wohl den Vorfall mit Paltrow ruhen lassen.

Paltrow, die sich neben ihrer Schauspielkarriere ein zweites Standbein mit der Vermarktung von Gesundheits- und Wellnessprodukten über ihre Website "Goop" aufgebaut hat, richtete am Prozessende noch ein paar nette Worte an den Rentner. Beim Verlassen des Gerichtssaals habe sie ihm "alles Gute gewünscht", sagte Sanderson.

U.Ammann--NZN