Zürcher Nachrichten - Gwyneth Paltrow gewinnt Schadensersatz-Prozess um Ski-Unfall

EUR -
AED 4.299392
AFN 77.266287
ALL 92.737307
AMD 426.357496
ANG 2.095298
AOA 1074.702375
ARS 1752.850822
AUD 1.634199
AWG 2.107259
AZN 2.002863
BAM 1.95975
BBD 2.360678
BDT 143.228675
BGN 1.985935
BHD 0.441893
BIF 3483.395116
BMD 1.1707
BND 1.489835
BOB 13.52025
BRL 6.082488
BSD 1.172067
BTN 112.113484
BWP 15.735782
BYN 3.565016
BYR 22945.710723
BZD 2.357271
CAD 1.60932
CDF 2663.341277
CHF 0.935624
CLF 0.027438
CLP 1079.864829
CNY 7.870906
CNH 7.86555
COP 3601.364419
CRC 531.072637
CUC 1.1707
CUP 31.023537
CVE 110.487686
CZK 24.119629
DJF 208.711546
DKK 7.475672
DOP 68.48833
DZD 155.519288
EGP 59.55559
ERN 17.560493
ETB 188.719347
FJD 2.566289
FKP 0.860481
GBP 0.856302
GEL 3.049676
GGP 0.860481
GHS 13.03928
GIP 0.860481
GMD 85.461092
GNF 10298.977361
GTQ 8.943988
GYD 245.114023
HKD 9.179712
HNL 31.474266
HRK 7.536148
HTG 153.342334
HUF 363.220099
IDR 20691.997064
ILS 3.499397
IMP 0.860481
INR 112.073061
IQD 1534.20173
IRR 1609214.301946
ISK 142.004928
JEP 0.860481
JMD 185.437707
JOD 0.830018
JPY 185.472724
KES 151.535761
KGS 102.376624
KHR 4712.054323
KMF 494.034816
KPW 1053.629918
KRW 1617.660873
KWD 0.360856
KYD 0.976764
KZT 534.114218
LAK 26403.102275
LBP 104814.564955
LKR 386.717772
LRD 212.727841
LSL 18.911535
LTL 3.456772
LVL 0.708144
LYD 7.422993
MAD 10.837242
MDL 20.124475
MGA 5057.421827
MKD 61.649253
MMK 2458.010548
MNT 4212.642957
MOP 9.468985
MRU 46.838001
MUR 54.557766
MVR 18.098613
MWK 2032.404961
MXN 19.775661
MYR 4.727871
MZN 74.81359
NAD 18.911535
NGN 1578.641423
NIO 42.961713
NOK 10.882395
NPR 179.38331
NZD 1.957352
OMR 0.450126
PAB 1.172062
PEN 3.92481
PGK 5.188587
PHP 72.240365
PKR 325.219364
PLN 4.311388
PYG 7057.253927
QAR 4.267219
RON 5.253633
RSD 117.295885
RUB 96.995389
RWF 1720.342954
SAR 4.398583
SBD 9.395814
SCR 16.165238
SDG 704.139725
SEK 11.07291
SGD 1.484968
SHP 0.867331
SLE 28.857613
SLL 24548.982819
SOS 669.864406
SRD 44.124241
STD 24231.116569
STN 24.994435
SVC 10.255626
SYP 15221.435136
SZL 18.836277
THB 38.220962
TJS 10.829781
TMT 4.109155
TND 3.391487
TOP 2.818764
TRY 56.270261
TTD 7.942975
TWD 37.223589
TZS 3099.424647
UAH 52.281195
UGX 4359.787083
USD 1.1707
UYU 46.974074
UZS 13875.131118
VES 911.948356
VND 30579.256986
VUV 138.395569
WST 3.195161
XAF 657.295806
XAG 0.016762
XAU 0.000255
XCD 3.163874
XCG 2.112348
XDR 0.827745
XOF 657.284554
XPF 119.331742
YER 277.579689
ZAR 18.744306
ZMK 10537.703924
ZMW 22.122777
ZWL 376.96477
  • Euro STOXX 50

    14.2200

    6436.28

    +0.22%

  • SDAX

    67.6000

    18565.2

    +0.36%

  • Goldpreis

    73.2000

    4644.6

    +1.58%

  • DAX

    42.0200

    26025.06

    +0.16%

  • MDAX

    265.5600

    31981.09

    +0.83%

  • TecDAX

    -0.5500

    4064.79

    -0.01%

  • EUR/USD

    0.0030

    1.1711

    +0.26%

Gwyneth Paltrow gewinnt Schadensersatz-Prozess um Ski-Unfall
Gwyneth Paltrow gewinnt Schadensersatz-Prozess um Ski-Unfall / Foto: Rick Bowmer - POOL/AFP

Gwyneth Paltrow gewinnt Schadensersatz-Prozess um Ski-Unfall

Hollywood-Star Gwyneth Paltrow hat einen millionenschweren Zivilprozess um einen Skiunfall für sich entschieden. Eine Jury in Park City im US-Bundesstaat Utah befand die 50-Jährige am Donnerstag (Ortszeit) für nicht verantwortlich für den Zusammenstoß auf einer Skipiste im Jahr 2016. In dem viel beachteten Prozess hatte der pensionierte Optiker Terry Sanderson Paltrow auf knapp 3,3 Millionen Dollar (rund drei Millionen Euro) Schadensersatz verklagt.

Textgröße:

Paltrow, die an allen acht Tagen an dem von großem Medienrummel und zahlreichen Memes im Internet begleiteten Prozess persönlich teilnahm, reagierte "zufrieden" auf das Urteil. "Ich hatte das Gefühl, dass das Zulassen einer falschen Behauptung meine Integrität gefährdet", begründete Paltrow ihre Gegenklage gegen Sanderson.

Nachdem der Optiker im Ruhestand sie 2019 verklagt hatte, hatte die Oscar-Preisträgerin eine Gegenklage eingereicht und einen symbolischen Dollar Schadenersatz verlangt sowie die Erstattung ihrer Anwaltskosten.

Sandersons Anwälte hatten Paltrow vorgeworfen, 2016 im noblen Skiresort Deer Valley rücksichtslos mit einer solchen Wucht in den Rentner hineingefahren zu sein, dass er durch die Luft geflogen und schwer verletzt worden sei. "Ich wurde noch nie so hart getroffen und flog", sagte der 76-jährige in dem Prozess, der komplett live im Internet übertragen wurde. "Das Letzte, an das ich mich erinnere, ist, das alles schwarz ist."

In seinem Schlussplädoyer hatte Sandersons Anwalt Lawrence Buhler gesagt, sein Mandant müsse wegen des von Paltrow verursachten Unfalls mit einem Hirnschaden leben und sei in seinen "goldenen Jahren" eingeschränkt. Die Unfallfolgen hatten laut Sandersons Anwälten seine Persönlichkeit derart verändert, dass er das Leben nicht mehr genießen könne. Sanderson "hat dieses Problem, dass ein großer Teil von ihm auf der Skipiste geblieben ist", sagte sein Anwalt.

Buhler verlangte von der Jury 33 Dollar für jede wache Stunde seit des Unfalls bis zu seinem Tod, der laut versicherungsmathematischen Tabellen in rund zehn Jahren eintreten könnte. Das macht laut Buhler "3,27 Millionen US-Dollar für die 17 Jahre, die Terry mit seinem Hirnschaden leben muss".

Paltrows Anwalt Stephen Owens hatte dies zurückgewiesen und erklärt, es sei Sanderson gewesen, der der Schauspielerin in den Rücken gefahren und ihr "wehgetan" habe. Paltrow beschrieb im Laufe des Prozesses, wie sich von hinten "zwei Skier zwischen meine Beine" drückten und sie ein "Grunzgeräusch" gehört habe. Sie habe zunächst an einen Witz oder sexuelle Belästigung gedacht, als "Opfer des Unfalls" habe sie sich später nicht nach dem Befinden des Mannes erkundigt.

Paltrows Verteidigerteam präsentierte Experten in dem Prozess, die vorrechneten, dass Sandersons Schilderung des Unfallhergangs nicht mit den Gesetzen der Physik vereinbar sei. Außerdem wiesen sie darauf hin, dass Sanderson auf einem Auge blind ist, auf dem anderen schlecht sieht, einen Schlaganfall hatte und auch schon früher bei mehreren Ärzten wegen Motorikproblemen vorgesprochen hatte.

Andererseits habe er seit dem Unfall keineswegs nur zu Hause gesessen, sondern war - wie auf Bildern in Online-Netzwerken zu sehen war, die Paltrows Anwaltsteam präsentierte - rund um die Welt gereist. "Sie haben von seinem eigenen Experten gehört (...), dass er von dem Fall besessen ist, und das ist nicht gut für ihn", sagte Paltrows Anwalt in seinem Schlussplädoyer. Sanderson solle zu seinem eigenen Wohl den Vorfall mit Paltrow ruhen lassen.

Paltrow, die sich neben ihrer Schauspielkarriere ein zweites Standbein mit der Vermarktung von Gesundheits- und Wellnessprodukten über ihre Website "Goop" aufgebaut hat, richtete am Prozessende noch ein paar nette Worte an den Rentner. Beim Verlassen des Gerichtssaals habe sie ihm "alles Gute gewünscht", sagte Sanderson.

U.Ammann--NZN