Zürcher Nachrichten - Start der heißen Wahlkampfphase: TV-Duell zwischen Biden und Trump steht bevor

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Start der heißen Wahlkampfphase: TV-Duell zwischen Biden und Trump steht bevor
Start der heißen Wahlkampfphase: TV-Duell zwischen Biden und Trump steht bevor / Foto: Brendan Smialowski, JIM WATSON - AFP/Archiv

Start der heißen Wahlkampfphase: TV-Duell zwischen Biden und Trump steht bevor

Start in die heiße Phase des US-Wahlkampfs: US-Präsident Joe Biden und sein Rivale sowie Amtsvorgänger Donald Trump treten in der Nacht zum Freitag zu ihrem ersten Fernsehduell des Wahljahres gegeneinander an. Erwartet werden heftige Wortgefechte über Themen wie die Zuwanderung und das Abtreibungsrecht - und auch über die persönliche Eignung der Kontrahenten für das Präsidentenamt.

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Laut den Umfragen dürften sich Biden und Trump bei der Präsidentschaftswahl am 5. November - wie schon 2020 - erneut ein Kopf-an-Kopf-Rennen liefern. Ihrer direkten Auseinandersetzung vor Millionen von Fernsehzuschauern wird deshalb in den USA mit großer Spannung entgegengesehen - auch wenn unklar ist, ob die zwei bislang geplanten Biden-Trump-Duelle die Dynamik der Wahl beeinflussen können.

Das TV-Duell wird von CNN veranstaltet. Es findet am Hauptsitz des Nachrichtensenders in Atlanta im Bundesstaat Georgia statt und beginnt um 21.00 Uhr Ortszeit (Freitag 03.00 Uhr MESZ). Moderiert wird die Debatte von den CNN-Starjournalisten Jake Tapper and Dana Bash. Publikum wird es nicht geben.

Für das Duell gelten strenge Regeln. So wird das Mikrofon jenes Kandidaten, der gerade nicht an der Reihe ist, stumm geschaltet - das soll Dazwischenreden und verbale Eskalationen verhindern, wie es sie bei den Duellen zwischen Biden und Trump 2020 gegeben hatte.

Das Fernsehduell wird mehr als vier Monate vor der Präsidentschaftswahl am 5. November ausgetragen und damit ungewöhnlich früh. Vormals fanden die TV-Duelle der US-Präsidentschaftskandidaten erst in den letzten drei Monaten vor der Wahl statt.

Auch sind der Demokrat Biden und der Republikaner Trump noch gar nicht als Präsidentschaftskandidaten nominiert. Dies soll erst bei Parteitagen der Republikaner im Juli und der Demokraten im August geschehen. Das zweite TV-Duell zwischen Biden und Trump ist dann für den 10. September geplant.

Noch andere Dinge sind an diesem TV-Duell ungewöhnlich. So waren die Kontrahenten noch nie in so einem hohen Alter. Biden ist schon jetzt mit seinen 81 Jahren der älteste Präsident der US-Geschichte, der 78-jährige Trump ist nicht wesentlich jünger.

Und zum ersten Mal tritt ein als Straftäter verurteilter Ex-Präsident bei einem solchen Fernsehduell auf. Trump war Ende Mai von einer New Yorker Jury für schuldig befunden worden, eine Schweigegeldzahlung an die frühere Pornodarstellerin Stormy Daniels per Fälschung von Geschäftsdokumenten vertuscht zu haben. Er ist damit der erste strafrechtlich verurteilte Ex-US-Präsident der Geschichte. Trumps Strafe will der Richter am 11. Juli verkünden.

Trumps strafrechtliche Verurteilung dürfte im TV-Duell zu einem wichtigen Thema werden - ebenso wie die drei weiteren gegen den Ex-Präsidenten anhängigen strafrechtlichen Anklagen. Diese beziehen sich unter anderem auf seine Versuche, seine Wahlniederlage von 2020 gegen Biden nachträglich zu kippen und seine Rolle bei dem Sturm auf das Kapitol in Washington im Januar 2021.

Biden wird Trump, der seine damalige Wahlniederlage bis heute nicht akzeptiert, in dem TV-Duell als Gefahr für Demokratie und Rechtsstaatlichkeit darstellen. Kurz vor der Debatte veröffentlichte die Biden-Kampagne neue Fernsehspots, in denen Trump als Straftäter gebrandmarkt wird, der sich "nur um sich selbst kümmert".

Biden hat sich fast eine Woche lang auf dem Landsitz der US-Präsidenten in Camp David auf die Debatte vorbereitet. Für den Präsidenten geht es nicht zuletzt darum, Verbalpannen und Gedächtnisaussetzer zu vermeiden, die bei ihm nicht selten sind und die Zweifel an einer mentalen Eignung für eine zweite Amtszeit nähren.

Trump stellt sich aber offensichtlich darauf ein, dass sein Rivale ähnlich dynamisch auftreten wird wie in seiner Rede zur Lage der Nation im März. Im Vorfeld des Duells verbreiteten der Ex-Präsident und sein Team die völlig unbelegte Unterstellung, Biden bringe sich durch Aufputschmittel in Schwung.

Trump selbst hat auf ein strammes Debattentraining verzichtet und sich eher locker vorbereitet, indem er laut Medienberichten etwa mit Vertrauten voraussichtliche Themen des Duells diskutierte. Auch das Trump-Team veröffentlichte kurz vor der Debatte neue TV-Spots. Darin wird dem Präsidenten vorgeworfen, in der Wirtschafts- und Migrationspolitik versagt zu haben - Themen, die Trump auch im Fernsehduell in den Vordergrund zu rücken versuchen wird.

dja/ju

L.Rossi--NZN