Zürcher Nachrichten - Zuviel Kritik an Trumps Ukraine-Kurs: Musk kündigt neue Regeln auf Plattform X an

EUR -
AED 4.240043
AFN 75.032224
ALL 95.8848
AMD 435.161211
ANG 2.066354
AOA 1058.52398
ARS 1600.066229
AUD 1.668137
AWG 2.07809
AZN 1.964817
BAM 1.95668
BBD 2.319763
BDT 141.323551
BGN 1.973114
BHD 0.439224
BIF 3428.372239
BMD 1.154334
BND 1.483435
BOB 7.958579
BRL 5.947705
BSD 1.151728
BTN 107.283244
BWP 15.801174
BYN 3.412794
BYR 22624.948107
BZD 2.316362
CAD 1.606718
CDF 2660.740586
CHF 0.921355
CLF 0.026793
CLP 1057.750874
CNY 7.944878
CNH 7.937011
COP 4239.280392
CRC 535.934037
CUC 1.154334
CUP 30.589853
CVE 110.816247
CZK 24.497326
DJF 205.148765
DKK 7.473355
DOP 70.240895
DZD 153.428307
EGP 62.719472
ERN 17.315011
ETB 180.249609
FJD 2.608704
FKP 0.874027
GBP 0.872157
GEL 3.099383
GGP 0.874027
GHS 12.703415
GIP 0.874027
GMD 85.421009
GNF 10135.053206
GTQ 8.810962
GYD 241.0584
HKD 9.046354
HNL 30.739984
HRK 7.530414
HTG 151.163393
HUF 381.339458
IDR 19648.613097
ILS 3.63247
IMP 0.874027
INR 107.234347
IQD 1512.177654
IRR 1522768.669301
ISK 144.418879
JEP 0.874027
JMD 181.580868
JOD 0.818375
JPY 184.385822
KES 150.17734
KGS 100.946404
KHR 4632.342828
KMF 492.900474
KPW 1038.900408
KRW 1740.216687
KWD 0.356631
KYD 0.959832
KZT 545.775427
LAK 25337.633592
LBP 103370.617872
LKR 363.389707
LRD 212.164502
LSL 19.565985
LTL 3.408449
LVL 0.698245
LYD 7.376322
MAD 10.807453
MDL 20.26564
MGA 4807.801793
MKD 61.701499
MMK 2423.834088
MNT 4123.560478
MOP 9.298281
MRU 46.31191
MUR 54.184061
MVR 17.845499
MWK 2004.499935
MXN 20.528851
MYR 4.64908
MZN 73.81933
NAD 19.565906
NGN 1594.204432
NIO 42.381389
NOK 11.223994
NPR 171.650958
NZD 2.018965
OMR 0.444169
PAB 1.151718
PEN 3.985336
PGK 4.973988
PHP 69.419374
PKR 322.174769
PLN 4.265161
PYG 7450.414885
QAR 4.207583
RON 5.099042
RSD 117.532671
RUB 92.552037
RWF 1685.327767
SAR 4.333659
SBD 9.279429
SCR 17.147575
SDG 693.754779
SEK 10.875963
SGD 1.482662
SHP 0.86605
SLE 28.454321
SLL 24205.821136
SOS 659.679281
SRD 43.115543
STD 23892.385012
STN 24.962475
SVC 10.077532
SYP 127.628364
SZL 19.565799
THB 37.535509
TJS 11.039464
TMT 4.051713
TND 3.373544
TOP 2.779359
TRY 51.466378
TTD 7.813615
TWD 36.875314
TZS 3001.268579
UAH 50.442246
UGX 4320.943065
USD 1.154334
UYU 46.640974
UZS 14030.930944
VES 546.450794
VND 30401.119685
VUV 137.718456
WST 3.193209
XAF 656.246419
XAG 0.015907
XAU 0.000247
XCD 3.119645
XCG 2.075733
XDR 0.816691
XOF 655.084009
XPF 119.331742
YER 275.482066
ZAR 19.427177
ZMK 10390.392727
ZMW 22.257202
ZWL 371.695105
  • Goldpreis

    12.2000

    4691.9

    +0.26%

  • Euro STOXX 50

    -39.8500

    5692.86

    -0.7%

  • MDAX

    -289.5400

    28916.26

    -1%

  • DAX

    -130.8200

    23168.08

    -0.56%

  • TecDAX

    -16.3500

    3467.91

    -0.47%

  • SDAX

    -78.6300

    16724.07

    -0.47%

  • EUR/USD

    0.0024

    1.1546

    +0.21%

Zuviel Kritik an Trumps Ukraine-Kurs: Musk kündigt neue Regeln auf Plattform X an
Zuviel Kritik an Trumps Ukraine-Kurs: Musk kündigt neue Regeln auf Plattform X an / Foto: Justin TALLIS - AFP/Archiv

Zuviel Kritik an Trumps Ukraine-Kurs: Musk kündigt neue Regeln auf Plattform X an

Nach massiver Kritik an US-Präsident Donald Trump durch Ukraine-Unterstützer auf X hat der Eigentümer des Onlinedienstes sowie Trump-Berater Elon Musk neue Regeln angekündigt. Musk warf Regierungen und Medien am Donnerstag vor, ein Tool auf X, mit dem Nutzer Einträge mit Kommentaren zu darin möglicherweise enthaltenen Falschinformationen versehen können, zu missbrauchen.

Textgröße:

Er werde das "reparieren", erklärte Musk. Nähere Angaben machte er zunächst nicht. Der Tech-Multimilliardär warf aber Unterstützern der Ukraine und deren Präsident Wolodymyr Selenskyj die Verbreitung von Falschnachrichten vor.

Musk hatte nach seiner Übernahme der damals noch Twitter genannten Plattform die aktive Moderation von Inhalten stark eingeschränkt und stattdessen die sogenannten Community Notes eingeführt. Nutzer können damit Beiträge überprüfen, die möglicherweise Desinformationen enthalten, und einordnenden Kontext hinzufügen.

Zu der von Musk erwünschten "Meinungsfreiheit" führte dies aber offenbar nicht: In einem Eintrag auf X schrieb er am Donnerstag, dass "Regierungen und traditionelle Medien" in Community Notes selbst Falschinfos verbreiten würden. "Es sollte völlig offensichtlich sein, dass eine von Selenskyj gesteuerte Umfrage über seine eigene Zustimmung nicht glaubwürdig ist." Selenskyj werde "vom ukrainischen Volk verachtet, deshalb hat er sich geweigert, eine Wahl zu organisieren".t.

Hintergrund ist der jüngste verbale Schlagabtausch zwischen Trump und Selenskyj. Der US-Präsident hatte seinen ukrainischen Amtskollegen für den russischen Angriffskrieg verantwortlich gemacht. Selenskyj bezeichnete den US-Präsidenten daraufhin als Opfer russischer Desinformation. Trump legte nach und bezeichnete Selenskyj als "Diktator", der sich weigere, sich in einer Wahl dem Volkswillen zu stellen.

Selenskyjs war 2019 gewählt worden, seine Amtszeit endete regulär im vergangenen Jahr. Wegen des Kriegsrechts in der Ukraine können rechtlich jedoch keine Wahlen abgehalten werden. Laut einer in diesem Monat vom Kiewer Internationalen Institut für Soziologie ausgeführten Umfrage hat Selenskyj eine Zustimmungsrate von 57 Prozent. Trump behauptete, Selenskyj habe in der Bevölkerung eine Zustimmungsrate von nur vier Prozent.

Neben X verzichtet auch der Meta-Konzern zunehmend auf professionelle Moderation und das Fact-Checking in seinen Netzwerken Facebook und Instagram. Auch Meta will künftig stärker auf die Nutzer selbst setzen, um gegen Desinformation vorzugehen.

Die USA waren unter Trumps Vorgänger Joe Biden der wichtigste Unterstützer der Ukraine im Kampf gegen Russland. Trump hat inzwischen direkten Kontakt zum russischen Staatschef Wladimir Putin aufgenommen und verbreitet Positionen zum Ukraine-Krieg, die denen des Kreml gleichen. Dies hat vor allem in Europa für Schock und Fassungslosigkeit gesorgt. Viele Nutzer gaben dies auch auf X kund.

In den USA selbst regt sich zumindest in den Reihen von Trumps Republikanern bislang allerdings kaum Widerstand. Einige wenige als gemäßigt geltende Republikaner sprangen Selenskyj jedoch zur Seite. "Putin hat diesen Krieg begonnen. Putin hat Kriegsverbrechen begangen. Putin ist der Diktator, der seine Gegner ermordet hat", schrieb etwa der Abgeordnete Don Bacon auf X.

A.Weber--NZN