Zürcher Nachrichten - Biden: Putin hat Entscheidung für Angriff auf die Ukraine bereits getroffen

EUR -
AED 4.267967
AFN 72.634171
ALL 95.354232
AMD 427.715062
ANG 2.08077
AOA 1066.846821
ARS 1622.379463
AUD 1.633358
AWG 2.091857
AZN 1.971023
BAM 1.954577
BBD 2.340315
BDT 142.809378
BGN 1.940685
BHD 0.438447
BIF 3460.279422
BMD 1.162143
BND 1.487675
BOB 8.057956
BRL 5.802816
BSD 1.161963
BTN 111.895439
BWP 15.801177
BYN 3.205407
BYR 22777.993844
BZD 2.336947
CAD 1.599346
CDF 2614.820848
CHF 0.914746
CLF 0.026605
CLP 1047.090151
CNY 7.90286
CNH 7.910669
COP 4415.386271
CRC 525.67321
CUC 1.162143
CUP 30.796777
CVE 110.403605
CZK 24.295638
DJF 206.53554
DKK 7.473256
DOP 68.808569
DZD 153.996493
EGP 61.778564
ERN 17.432138
ETB 182.917873
FJD 2.563803
FKP 0.865868
GBP 0.86765
GEL 3.102836
GGP 0.865868
GHS 13.295245
GIP 0.865868
GMD 85.418351
GNF 10203.611801
GTQ 8.864489
GYD 243.05681
HKD 9.102174
HNL 30.924092
HRK 7.532313
HTG 152.105442
HUF 360.738925
IDR 20585.030865
ILS 3.371717
IMP 0.865868
INR 112.082082
IQD 1522.406731
IRR 1527055.301205
ISK 143.398758
JEP 0.865868
JMD 183.774964
JOD 0.823973
JPY 184.936376
KES 150.960265
KGS 101.629624
KHR 4660.19168
KMF 491.585738
KPW 1045.985795
KRW 1753.382429
KWD 0.358312
KYD 0.968298
KZT 543.392195
LAK 25509.0291
LBP 104053.249149
LKR 387.079368
LRD 212.991651
LSL 19.303422
LTL 3.431505
LVL 0.702969
LYD 7.385424
MAD 10.701589
MDL 20.113496
MGA 4863.566646
MKD 61.602535
MMK 2439.834578
MNT 4158.552567
MOP 9.372673
MRU 46.462735
MUR 54.911202
MVR 17.908451
MWK 2024.452563
MXN 20.115474
MYR 4.620793
MZN 74.253242
NAD 19.302872
NGN 1594.250356
NIO 42.656391
NOK 10.784044
NPR 179.032703
NZD 1.988495
OMR 0.446842
PAB 1.161973
PEN 3.976843
PGK 5.083789
PHP 71.728619
PKR 323.831059
PLN 4.239019
PYG 7076.509483
QAR 4.236045
RON 5.220461
RSD 117.457281
RUB 82.717652
RWF 1699.633469
SAR 4.360889
SBD 9.334629
SCR 16.046819
SDG 697.8645
SEK 10.932915
SGD 1.488763
SHP 0.867657
SLE 28.590167
SLL 24369.550503
SOS 664.161161
SRD 43.263658
STD 24054.004285
STN 24.753636
SVC 10.167635
SYP 129.530592
SZL 19.302897
THB 37.931737
TJS 10.841167
TMT 4.07912
TND 3.371085
TOP 2.79816
TRY 52.966269
TTD 7.889096
TWD 36.806203
TZS 3050.621842
UAH 51.324373
UGX 4380.220458
USD 1.162143
UYU 46.580842
UZS 14009.628342
VES 601.193188
VND 30630.591007
VUV 137.475788
WST 3.145292
XAF 655.543834
XAG 0.015374
XAU 0.000256
XCD 3.140749
XCG 2.094198
XDR 0.816002
XOF 654.285932
XPF 119.331742
YER 277.31624
ZAR 19.324862
ZMK 10460.676629
ZMW 21.874308
ZWL 374.209425
  • DAX

    269.5600

    24577.48

    +1.1%

  • MDAX

    409.5600

    31849.65

    +1.29%

  • TecDAX

    66.0100

    3930.47

    +1.68%

  • Euro STOXX 50

    33.7900

    5882.79

    +0.57%

  • SDAX

    60.1100

    18489.55

    +0.33%

  • Goldpreis

    -14.5000

    4543.5

    -0.32%

  • EUR/USD

    -0.0039

    1.1623

    -0.34%

Biden: Putin hat Entscheidung für Angriff auf die Ukraine bereits getroffen
Biden: Putin hat Entscheidung für Angriff auf die Ukraine bereits getroffen

Biden: Putin hat Entscheidung für Angriff auf die Ukraine bereits getroffen

Die Spannungen in der Ukraine-Krise haben sich nochmals dramatisch verschärft. US-Präsident Joe Biden sagte am Freitag, er erwarte einen Angriff Russlands auf das Nachbarland in den "kommenden Tagen". Biden zeigte sich in einer Fernsehansprache im Weißen Haus "überzeugt", dass Kreml-Chef Wladimir Putin die Entscheidung für den Angriff bereits "getroffen hat". Am Samstag will die russische Armee ein Großmanöver unter Putins Aufsicht abhalten.

Textgröße:

Die US-Regierung geht laut Biden auch davon aus, dass die russischen Streitkräfte unter anderem die ukrainische Hauptstadt Kiew zum Ziel nehmen würden. Es waren die bislang eindeutigsten Aussage des US-Präsidenten zu mutmaßlichen Angriffsplänen Putins. Zuvor hatte die US-Regierung immer erklärt, ihrer Einschätzung nach habe der russische Präsident bislang keine endgültige Entscheidung über einen Angriff getroffen.

Ein Vertreter des US-Verteidigungsministeriums sagte nun, zwischen 40 und 50 Prozent der an der Grenze zur Ukraine zusammengezogenen russischen Kräfte hätten inzwischen "eine Angriffsposition" eingenommen. Pentagon-Chef Lloyd Austin sagte dem US-Sender ABC News, Putin habe die Vorbereitungen für eine "erfolgreiche Invasion" getroffen. "Ich denke nicht, dass dies ein Bluff ist", betonte der Verteidigungsminister.

Biden sieht die Tür für die Diplomatie aber noch nicht ganz zugeschlagen. Moskau habe noch die Wahl zwischen einem "katastrophalen und sinnlosen Krieg" und der "Diplomatie", sagte er. Biden kündigte für Donnerstag ein Treffen von US-Außenminister Antony Blinken mit dem russischen Chefdiplomaten Sergej Lawrow in Europa an.

Mit drastischen Worten warnte auch Nato-Generalsekretär Jens Stoltenberg vor einem russischen Einmarsch in die Ukraine. "Es kann keinen Zweifel geben, dass wir nun die größte Konzentration militärischer Streitkräfte in Europa seit dem Ende des Kalten Krieges erleben", sagte Stoltenberg im ZDF.

Ein massiver russischer Truppenaufmarsch mit nach westlichen Angaben inzwischen rund 150.000 Soldaten schürt seit Wochen Befürchtungen vor einem Einmarsch Russlands in die Ukraine. Moskau bestreitet jegliche Angriffspläne und führt seinerseits an, sich von der Nato bedroht zu fühlen.

Die Furcht vor einem russischen Einmarsch wird auch durch eine deutliche Zunahme von Gewalt in der Ostukraine bestärkt, wo die ukrainischen Streitkräfte und pro-russische Rebellen sich schon seit Jahren bekämpfen. Beobachter der Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (OSZE) teilten am Samstagmorgen mit, sie hätten in den vergangenen Tagen eine "dramatische Zunahme" der Angriffe entlang der Frontlinie in der Ostukraine festgestellt.

In der Gegend der von den Separatisten ausgerufenen "Volksrepublik" Donezk habe es am Donnerstag 222 Verstöße gegen den Waffenstillstand gegeben, darunter 135 Explosionen, erklärte die OSZE. Am Mittwoch seien es dort noch 189 solcher Vorfälle gewesen, am Dienstag 24. In der "Volksrepublik" Luhansk gab es laut OSZE am Donnerstag 648 Waffenstillstandsverstöße, nach 402 am Mittwoch und 129 am Dienstag.

Wie Reporter der Nachrichtenagentur AFP berichteten, dauerten am Freitag die Bombardements nahe des Dorfes Stanyzia-Luhanska an. Am Donnerstag war ein Kindergarten in dem von der ukrainischen Armee kontrollierten Ort getroffen worden. Die ukrainische Armee und die pro-russischen Separatisten machten sich für den Vorfall gegenseitig verantwortlich.

Die pro-russischen Rebellen riefen Zivilisten in den von ihnen kontrollierten Gebieten auf, sich in Russland "in Sicherheit" zu bringen. Russische Medien berichteten am Freitag außerdem, in der "Volksrepublik" Luhansk sei eine Öl-Pipeline explodiert. Die USA warnen schon seit Wochen, dass Russland einen Vorwand für einen Einmarsch in der Ukraine schaffen wolle. Biden sagte in seiner Fernsehansprache, Russland fahre eine Desinformationskampagne, wonach Kiew einen "massiven Offensivangriff" in der Ostukraine plane.

In das Großmanöver der russischen Armee am Samstag sollen strategische Truppen sowie ballistische Raketen einbezogen werden, wie das Verteidigungsministerium in Moskau ankündigte. Beteiligt sein sollen die Luftwaffe, Armeeeinheiten aus dem südlichen Militärbezirk sowie die Schwarzmeer- und die Nordmeer-Flotte.

P.E.Steiner--NZN