Zürcher Nachrichten - UN-Vollversammlung fordert von Russland Abzug aus der Ukraine

EUR -
AED 4.121776
AFN 72.941716
ALL 92.165739
AMD 406.016942
ANG 2.009117
AOA 1030.16409
ARS 1706.067708
AUD 1.6106
AWG 2.019929
AZN 1.900119
BAM 1.959288
BBD 2.259824
BDT 138.150895
BGN 1.889129
BHD 0.423072
BIF 3364.304613
BMD 1.122183
BND 1.436658
BOB 13.468921
BRL 5.608335
BSD 1.121998
BTN 107.986784
BWP 15.477833
BYN 3.429506
BYR 21994.78666
BZD 2.256508
CAD 1.599706
CDF 2603.464664
CHF 0.932645
CLF 0.027656
CLP 1092.029834
CNY 7.523785
CNH 7.523423
COP 3638.902791
CRC 514.115358
CUC 1.122183
CUP 26.927944
CVE 110.591612
CZK 24.455282
DJF 199.434076
DKK 7.474344
DOP 67.657113
DZD 150.886498
EGP 58.788252
ERN 16.832745
ETB 183.267082
FJD 2.52407
FKP 0.847952
GBP 0.848852
GEL 2.91207
GGP 0.847952
GHS 13.208075
GIP 0.847952
GMD 83.041575
GNF 9824.712459
GTQ 8.577578
GYD 234.699963
HKD 8.805377
HNL 30.118625
HRK 7.534559
HTG 146.921587
HUF 367.429676
IDR 19768.880585
ILS 3.427034
IMP 0.847952
INR 108.114443
IQD 1469.816938
IRR 2017996.430157
ISK 136.995949
JEP 0.847952
JMD 178.016951
JOD 0.795641
JPY 177.260011
KES 145.661864
KGS 98.135217
KHR 4550.451949
KMF 492.638615
KPW 1009.96505
KRW 1503.88191
KWD 0.346811
KYD 0.934981
KZT 513.321657
LAK 25215.452305
LBP 100491.486631
LKR 370.88356
LRD 191.8927
LSL 18.687538
LTL 3.313514
LVL 0.678797
LYD 7.213973
MAD 11.200641
MDL 20.157248
MGA 4981.847743
MKD 61.682021
MMK 2355.97461
MNT 4035.462189
MOP 9.069209
MRU 45.015753
MUR 53.920819
MVR 17.349074
MWK 1945.555299
MXN 20.286934
MYR 4.585015
MZN 71.718517
NAD 18.686871
NGN 1487.834893
NIO 41.294996
NOK 10.744938
NPR 172.779626
NZD 2.003113
OMR 0.431478
PAB 1.121993
PEN 3.871331
PGK 5.083232
PHP 70.311476
PKR 310.772894
PLN 4.382203
PYG 6575.825137
QAR 4.101075
RON 5.34204
RSD 117.438725
RUB 95.187013
RWF 1657.180064
SAR 4.204113
SBD 9.065074
SCR 15.660484
SDG 674.991877
SEK 11.264366
SGD 1.43603
SHP 0.847282
SLE 27.606398
SLL 23531.607158
SOS 641.2417
SRD 42.268153
STD 23226.922274
STN 24.543699
SVC 9.81783
SYP 14590.623559
SZL 18.682263
THB 37.823215
TJS 10.327981
TMT 3.92764
TND 3.352669
TOP 2.701947
TRY 55.144408
TTD 7.605541
TWD 35.613643
TZS 2962.186047
UAH 50.568938
UGX 4510.190943
USD 1.122183
UYU 45.421681
UZS 13209.990621
VES 971.22486
VND 29168.902533
VUV 134.056171
WST 3.129332
XAF 655.957
XAG 0.018377
XAU 0.000271022688
XCD 3.032755
XCG 2.022091
XDR 0.793442
XOF 655.957
XPF 119.331742
YER 265.174878
ZAR 18.701123
ZMK 10100.988156
ZMW 22.131305
ZWL 361.342466
SSP 6410.573057
MXV 2.293923
  • EUR/USD

    0.0000

    1.1223

    0%

  • DAX

    23.0100

    25254.21

    +0.09%

  • TecDAX

    -11.5700

    4070.35

    -0.28%

  • Goldpreis

    9.5000

    4166.3

    +0.23%

  • Euro STOXX 50

    3.6400

    6242.14

    +0.06%

  • SDAX

    -34.0800

    18160.62

    -0.19%

  • MDAX

    -23.0200

    30426.98

    -0.08%

UN-Vollversammlung fordert von Russland Abzug aus der Ukraine

UN-Vollversammlung fordert von Russland Abzug aus der Ukraine

Die internationale Gemeinschaft hat sich ungewöhnlich geschlossen gegen den Krieg in der Ukraine gestellt und Russland zum "sofortigen" Abzug seiner Truppen aufgefordert. 141 Mitgliedstaaten stimmten am Mittwoch in der UN-Vollversammlung in New York für die Resolution, fünf dagegen und 35 Staaten enthielten sich. Unterdessen machte die Regierung in Moskau erstmals genauere Angaben zu Verlusten ihrer Streitkräfte. Bislang seien 498 russische Soldaten getötet worden, sagte ein Sprecher des Verteidigungsministeriums.

Textgröße:

In der Resolution "beklagen" die UN-Mitgliedstaaten "mit größtem Nachdruck" die russische Invasion in der Ukraine und verurteilen die Entscheidung des russischen Präsidenten Wladimir Putin, die Atomstreitkräfte seines Landes in erhöhte Alarmbereitschaft zu versetzen. Gegen die Resolution stimmten neben Russland nur die weitgehend international isolierten Staaten Nordkorea und Eritrea sowie die Verbündeten Russlands, Belarus und Syrien. China enthielt sich der Stimme.

Der Resolutionstext war zuvor mehrfach abgeschwächt worden. Ursprünglich sollte die Vollversammlung den russischen Einmarsch "verurteilen". Dem abgeschwächten Text konnten nun offenbar mehr UN-Staaten zustimmen. In der UN-Vollversammlung, die erst das elfte Mal in seiner Geschichte zu einer Dringlichkeitssitzung zusammenkam, hat Russland anders als im Sicherheitsrat kein Veto-Recht.

In der kurzfristig einberufenen Sitzung am Vortag hatte Außenministerin Annalena Baerbock (Grüne) in New York dazu aufgerufen, für die Resolution zu stimmen. Russland habe die internationale Friedensordnung "brutal angegriffen". "Deswegen geht es bei diesem Krieg nicht nur um die Ukraine, nicht nur um Europa, sondern um uns alle", sagte sie.

Nach Tagen des Stillschweigens veröffentlichte Moskau am Mittwoch erstmal Zahlen zu den Verlusten in den Reihen des russischen Armee. Bei dem Einsatz in der Ukraine seien bislang 498 russische Soldaten getötet worden, sagte der Sprecher des Verteidigungsministeriums, Igor Konaschenkow. Nach seinen Angaben wurden zudem 1597 russische Soldaten verletzt.

Die Verluste auf Seiten des "ukrainischen Militärs und der Nationalisten" beliefen sich auf "2870 Tote und etwa 3700 Verletzte", sagte Konaschenkow weiter. Die ukrainische Seite hatte bislang von mehreren tausend getöteten russischen Soldaten sowie hunderten Gefangenen gesprochen. Die Angaben beider Seiten sind unabhängig kaum zu überprüfen.

Am Mittwochabend meldete das Bundesverteidigungsministerium, dass die angekündigten deutschen Waffenlieferungen in der Ukraine angekommen seien. Die Lieferung umfasste 1000 Panzerabwehrwaffen und 500 Boden-Luft-Raketen aus Bundeswehr-Beständen.

Während die russischen Streitkräfte ihre Angriffe auf die Städte in der Ukraine fortsetzten, hieß es aus Moskau, es gebe die Bereitschaft zu weiteren Gesprächen mit der Ukraine. Die am Montag ergebnislos gebliebenen Verhandlungen an der ukrainisch-belarussischen Grenze sollen nun am Donnerstag wieder aufgenommen werden.

Die ukrainische Delegation sei bereits auf dem Weg zum Verhandlungsort, der sich diesmal nahe der polnischen Grenze in Belarus befinde, teilte der russische Unterhändler Wladimir Medinski mit. Bei den Gesprächen solle es auch um eine Waffenruhe gehen.

Bei der andauernden Bombardierung der zweitgrößten ukrainischen Stadt Charkiw wurden am Mittwoch mindestens vier Menschen getötet, wie die örtlichen Rettungskräfte mitteilten. Die russische Armee meldete zudem die Einnahme der südlichen Hafenstadt Cherson.

Russland hatte seinen Großangriff auf die Ukraine am 24. Februar begonnen. Nach Angaben der UNO flohen inzwischen rund 840.000 Menschen vor den Kämpfen außer Landes.

A.Senn--NZN