Zürcher Nachrichten - Keine Annäherung zwischen Russland und Ukraine bei Ministertreffen

EUR -
AED 4.244541
AFN 72.813169
ALL 95.499627
AMD 435.042189
ANG 2.068504
AOA 1059.834095
ARS 1626.790728
AUD 1.653167
AWG 2.083262
AZN 1.963561
BAM 1.946155
BBD 2.327148
BDT 141.309715
BGN 1.904287
BHD 0.436263
BIF 3428.811751
BMD 1.155762
BND 1.475532
BOB 7.983609
BRL 6.140337
BSD 1.155409
BTN 105.9475
BWP 15.544504
BYN 3.394355
BYR 22652.943329
BZD 2.323864
CAD 1.579777
CDF 2612.022939
CHF 0.904269
CLF 0.026661
CLP 1052.818186
CNY 7.971867
CNH 7.996287
COP 4381.206374
CRC 544.622233
CUC 1.155762
CUP 30.627704
CVE 109.720785
CZK 24.40979
DJF 205.756568
DKK 7.470519
DOP 68.722111
DZD 152.030305
EGP 57.965118
ERN 17.336436
ETB 179.218031
FJD 2.554807
FKP 0.867873
GBP 0.867908
GEL 3.126308
GGP 0.867873
GHS 12.456539
GIP 0.867873
GMD 84.950362
GNF 10132.182675
GTQ 8.862044
GYD 241.737257
HKD 9.038316
HNL 30.583628
HRK 7.528521
HTG 151.493833
HUF 393.116986
IDR 19635.247665
ILS 3.574467
IMP 0.867873
INR 106.208267
IQD 1513.670769
IRR 1524534.4205
ISK 144.700868
JEP 0.867873
JMD 180.610423
JOD 0.819461
JPY 182.574659
KES 149.267014
KGS 101.071509
KHR 4637.160159
KMF 490.043311
KPW 1040.196885
KRW 1720.502783
KWD 0.355778
KYD 0.962882
KZT 568.862892
LAK 24747.430339
LBP 103472.495382
LKR 359.235287
LRD 210.864113
LSL 19.064711
LTL 3.412665
LVL 0.699109
LYD 7.364726
MAD 10.732744
MDL 19.984003
MGA 4774.50434
MKD 61.556716
MMK 2426.985431
MNT 4125.00355
MOP 9.308492
MRU 46.137553
MUR 54.784605
MVR 17.868809
MWK 2003.549067
MXN 20.627475
MYR 4.5606
MZN 73.859026
NAD 19.064793
NGN 1603.204532
NIO 42.520752
NOK 11.17345
NPR 169.523497
NZD 1.970326
OMR 0.444419
PAB 1.155374
PEN 3.941783
PGK 4.976532
PHP 68.543627
PKR 322.889542
PLN 4.285244
PYG 7565.768341
QAR 4.213501
RON 5.093673
RSD 117.440515
RUB 91.439438
RWF 1688.682573
SAR 4.337806
SBD 9.305806
SCR 16.078026
SDG 695.191046
SEK 10.716223
SGD 1.481173
SHP 0.867121
SLE 28.331037
SLL 24235.759206
SOS 659.15341
SRD 43.591907
STD 23921.948511
STN 24.380129
SVC 10.110377
SYP 128.083213
SZL 19.071067
THB 36.961121
TJS 11.080341
TMT 4.056726
TND 3.385806
TOP 2.782799
TRY 50.940347
TTD 7.816703
TWD 36.75094
TZS 2983.022371
UAH 50.629169
UGX 4252.020335
USD 1.155762
UYU 45.345088
UZS 14064.301863
VES 491.36315
VND 30327.205764
VUV 137.878134
WST 3.150901
XAF 652.741989
XAG 0.014008
XAU 0.000227
XCD 3.123506
XCG 2.082497
XDR 0.811805
XOF 652.741989
XPF 119.331742
YER 275.790717
ZAR 19.349636
ZMK 10403.249108
ZMW 22.242543
ZWL 372.155026
  • Goldpreis

    49.5000

    5128.2

    +0.97%

  • DAX

    -132.9800

    23682.77

    -0.56%

  • SDAX

    -2.3500

    17296.85

    -0.01%

  • MDAX

    -82.2700

    29606.69

    -0.28%

  • Euro STOXX 50

    -45.3600

    5737.53

    -0.79%

  • TecDAX

    -26.9400

    3636.43

    -0.74%

  • EUR/USD

    -0.0030

    1.1586

    -0.26%

Keine Annäherung zwischen Russland und Ukraine bei Ministertreffen
Keine Annäherung zwischen Russland und Ukraine bei Ministertreffen

Keine Annäherung zwischen Russland und Ukraine bei Ministertreffen

Das erste Treffen der Außenminister Russlands und der Ukraine seit Beginn des Ukraine-Krieges hat am Donnerstag keine Annäherung gebracht. Der ukrainische Chefdiplomat Dmytro Kuleba sagte nach der Unterredung in Antalya, sein Land werde sich "nicht ergeben". In der ukrainischen Hauptstadt spitzte sich unterdessen die Lage zu: Fast zwei Millionen Menschen seien bereits aus Kiew geflüchtet, sagte Bürgermeister Vitali Klitschko. Die Stadt gleiche nun einer "Festung".

Textgröße:

Kuleba setzte sich nach eigenen Worten bei seinem Treffen mit dem russischen Außenminister Sergej Lawrow in der türkischen Hafenstadt Antalya vergeblich für eine 24-stündige Feuerpause ein: "Wir haben über eine Waffenruhe gesprochen, aber in dieser Hinsicht wurde kein Fortschritt erzielt."

"Wir sind offen für Diplomatie, aber wenn das nicht funktioniert, werden wir unser Land und unser Volk schützen", sagte der ukrainische Außenminister. Mit Lawrow habe er vereinbart, die Gespräche "in diesem Format fortzusetzen", sagte Kuleba aber auch.

Lawrow kündigte an, dass Russland die Verhandlungen mit der Ukraine fortsetzen wolle, ließ aber ein erneutes Treffen mit Kuleba offen. Er betonte, zum "russisch-ukrainischen Format in Belarus" gebe es "keine Alternative". Damit bezog er sich auf die bisherigen Treffen an der belarussischen Grenze zur Ukraine. An diesen ukrainisch-russischen Gesprächen nahmen bislang aber keine hochrangigen Regierungsmitglieder teil.

Das Treffen zwischen Kuleba und Lawrow zwei Wochen nach Beginn des russischen Angriffs auf das Nachbarland hatte eine Stunde und 40 Minuten gedauert. Es war unter türkischer Vermittlung zustande gekommen.

Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) und der französische Präsident Emmanuel Macron drangen am Donnerstagvormittag bei einem gemeinsamen Telefonat mit Russlands Staatschef Wladimir erneut auf eine Verhandlungslösung. Jede Lösung müsse "durch Verhandlungen zwischen der Ukraine und Russland erfolgen", sagten sie laut Berliner Regierungskreisen.

Lawrow bezeichnete unterdessen die Waffenlieferungen westlicher Länder an die Ukraine als "gefährlich". "Diejenigen, die die Ukraine mit Waffen vollstopfen, müssen natürlich verstehen, dass sie die Verantwortung für ihr Handeln tragen", sagte der russische Außenminister in Antalya. Er bezog sich vor allem auf tragbare Boden-Luft-Raketen.

Die Hauptstadt Kiew wappnete sich unterdessen weiter für einen russischen Großangriff. "Jede Straße, jedes Gebäude, jeder Kontrollpunkt sind verstärkt worden", sagte Bürgermeister Klitschko im ukrainischen Fernsehen. "Kiew ist in eine Festung verwandelt worden." Nach Angaben des ukrainischen Generalstabs setzten die russischen Streitkräfte in der Nacht zum Donnerstag ihre "offensive Operation" zur Einkesselung der Hauptstadt fort.

AFP-Reporter sahen, wie gepanzerte russische Fahrzeuge Nordostrand von Kiew auffuhren. Ukrainische Soldaten berichteten von schweren nächtlichen Gefechten um die Kontrolle über die Hauptzufahrtsstraße zur Hauptstadt.

Laut Klitschko flüchteten seit Kriegsbeginn bereits knapp zwei Millionen Bewohner aus der Hauptstadt: "Nach unseren Informationen hat einer von zwei Bewohnern von Kiew die Stadt verlassen." Im Großraum Kiew lebten vor dem Krieg rund 3,5 Millionen Menschen.

Für internationales Entsetzen sorgte vor allem der russische Bombenangriff auf eine Kinder- und Geburtsklinik in der belagerten Hafenstadt Mariupol am Mittwoch. Der EU-Außenbeauftragte Josep Borrell verurteilte den Angriff als "abscheuliches Kriegsverbrechen". Auch der spanische Ministerpräsident Pedro Sánchez sprach von einem "Kriegsverbrechen", das nicht "ungestraft bleiben" dürfe.

Bei dem Angriff auf die Klinik waren nach ukrainischen Angaben mindestens drei Menschen getötet worden, darunter ein Kind. Mindestens 17 Angestellte wurden nach Behördenangaben verletzt. Lawrow sagte, das Hospital sei von "ukrainischen Nationalisten" als Basis genutzt worden. Die Krankenschwestern und das Personal seien "vor die Tür gesetzt worden".

Seit Beginn des russischen Angriffs sind nach ukrainischen Angaben bereits mindestens 71 Kinder getötet worden. Mehr als hundert Kinder seien zudem verletzt worden, teilte die Menschenrechtsbeauftragte des ukrainischen Parlaments, Ljudmyla Denisowa, mit.

T.L.Marti--NZN