Zürcher Nachrichten - Biden will weitere US-Soldaten in osteuropäische Nato-Staaten verlegen

EUR -
AED 4.268807
AFN 76.134825
ALL 92.106109
AMD 423.129883
ANG 2.080394
AOA 1067.057439
ARS 1753.719365
AUD 1.611083
AWG 2.09227
AZN 1.976912
BAM 1.955947
BBD 2.341455
BDT 142.790699
BGN 1.971808
BHD 0.438325
BIF 3478.230682
BMD 1.162372
BND 1.471898
BOB 14.502962
BRL 5.959134
BSD 1.162577
BTN 109.780336
BWP 15.565032
BYN 3.575406
BYR 22782.492971
BZD 2.338055
CAD 1.606375
CDF 2650.20859
CHF 0.940411
CLF 0.02754
CLP 1087.434205
CNY 7.801031
CNH 7.798837
COP 3639.503252
CRC 527.634994
CUC 1.162372
CUP 30.80286
CVE 110.272313
CZK 24.194793
DJF 207.013729
DKK 7.474523
DOP 68.815156
DZD 154.797758
EGP 59.165083
ERN 17.435581
ETB 188.514603
FJD 2.576278
FKP 0.859847
GBP 0.858964
GEL 3.028018
GGP 0.859847
GHS 13.223877
GIP 0.859847
GMD 86.01578
GNF 10218.589801
GTQ 8.874665
GYD 243.21613
HKD 9.113456
HNL 31.191337
HRK 7.534608
HTG 152.031391
HUF 363.202341
IDR 20510.055534
ILS 3.499164
IMP 0.859847
INR 109.933142
IQD 1522.914104
IRR 1597796.675509
ISK 140.797803
JEP 0.859847
JMD 184.623833
JOD 0.824117
JPY 179.843392
KES 150.422283
KGS 101.649104
KHR 4707.312196
KMF 492.845407
KPW 1046.135223
KRW 1566.947542
KWD 0.359069
KYD 0.968768
KZT 528.050478
LAK 26051.727791
LBP 104104.30436
LKR 381.392013
LRD 203.444368
LSL 18.586493
LTL 3.432182
LVL 0.703107
LYD 7.389427
MAD 10.910617
MDL 20.082418
MGA 4978.330171
MKD 61.53461
MMK 2440.679216
MNT 4181.088855
MOP 9.388223
MRU 46.701499
MUR 54.503265
MVR 17.97023
MWK 2015.833693
MXN 19.656881
MYR 4.70293
MZN 74.277975
NAD 18.586493
NGN 1536.551397
NIO 42.783206
NOK 10.774085
NPR 175.649649
NZD 1.978014
OMR 0.446937
PAB 1.162477
PEN 3.900292
PGK 5.165387
PHP 72.813292
PKR 322.865591
PLN 4.310349
PYG 6925.518892
QAR 4.225817
RON 5.251714
RSD 117.33915
RUB 100.314028
RWF 1714.721099
SAR 4.365809
SBD 9.299572
SCR 15.926549
SDG 699.168896
SEK 11.160911
SGD 1.471883
SHP 0.861162
SLE 28.652468
SLL 24374.36065
SOS 664.34406
SRD 43.856877
STD 24058.75545
STN 24.501625
SVC 10.171587
SYP 15113.161809
SZL 18.583392
THB 38.233858
TJS 10.735912
TMT 4.068302
TND 3.393054
TOP 2.798713
TRY 56.296354
TTD 7.891523
TWD 36.663554
TZS 3074.512561
UAH 51.672072
UGX 4394.291436
USD 1.162372
UYU 46.793506
UZS 13706.026919
VES 937.310232
VND 30244.921791
VUV 137.121742
WST 3.159462
XAF 656.000507
XAG 0.017724
XAU 0.000265
XCD 3.141369
XCG 2.095121
XDR 0.821857
XOF 656.006151
XPF 119.331742
YER 275.482014
ZAR 18.588072
ZMK 10462.740514
ZMW 22.290424
ZWL 374.283339
  • DAX

    -112.3000

    25934.1

    -0.43%

  • TecDAX

    1.6900

    4024.44

    +0.04%

  • SDAX

    -20.2800

    18713.76

    -0.11%

  • Goldpreis

    0.0000

    4476.6

    0%

  • Euro STOXX 50

    -12.3200

    6380.61

    -0.19%

  • MDAX

    -45.6800

    32309.64

    -0.14%

  • EUR/USD

    0.0008

    1.1629

    +0.07%

Biden will weitere US-Soldaten in osteuropäische Nato-Staaten verlegen
Biden will weitere US-Soldaten in osteuropäische Nato-Staaten verlegen

Biden will weitere US-Soldaten in osteuropäische Nato-Staaten verlegen

Die USA werden nach Angaben von Präsident Joe Biden wegen der Ukraine-Krise weitere US-Soldaten in die osteuropäischen Nato-Staaten verlegen. "Ich werde kurzfristig Soldaten nach Osteuropa und in die Nato-Staaten verlegen", sagte Biden am Freitag. Es gehe dabei aber nur um eine geringe Zahl von Soldaten. US-Verteidigungsminister Lloyd Austin und Generalstabschef Mark Milley riefen dagegen zur Deeskalation auf, um einen "entsetzlichen" Krieg zu verhindern.

Textgröße:

Vor dem Hintergrund der Spannungen mit Russland hatte die Nato Anfang der Woche eine Verstärkung ihrer Militärpräsenz in Osteuropa angekündigt. Mehrere Mitgliedstaaten des westlichen Militärbündnisses wollen demnach etwa zusätzliche Kampfflugzeuge und Schiffe in die Ostsee und osteuropäische Länder wie Litauen, Rumänien und Bulgarien entsenden.

Biden machte keine genauen Angaben dazu, wie viele Soldaten er nach Osteuropa verlegen. Es gehe um "nicht zu viele" Soldaten, sagte er vor Journalisten. Die USA hatten für die Verstärkung der Nato-Präsenz bereits 8500 Soldaten in Alarmbereitschaft versetzt.

Russland hat nach westlichen Angaben mehr als 100.000 Soldaten an der ukrainischen Grenze zusammengezogen. Den Westen treibt deshalb die Sorge um, dass Russland nach der Annexion der Krim 2014 einen Einmarsch in das Nachbarland vorbereitet.

Der Kreml bestreitet Angriffspläne, gibt aber gleichzeitig an, sich von der Ukraine und der Nato bedroht zu fühlen. Von der Nato fordert Russlands Präsident Wladimir Putin daher schriftliche Zusagen etwa zum Verzicht auf eine weitere Osterweiterung. Die USA und ihre westlichen Verbündeten weisen dies zurück.

In einem Telefonat mit Frankreichs Staatschef Emmanuel Macron erneuerte Putin am Freitag seine Vorwürfe gegen den Westen. In ihren Antworten auf die russischen Forderungen hätten die USA und die Nato "die grundlegenden Sorgen Russlands, einschließlich in Bezug auf die Verhinderung einer Nato-Erweiterung und die Verlegung von Offensivwaffensystemen in der Nähe der russischen Grenzen, nicht berücksichtigt", sagte Putin nach Angaben des Kreml.

Der Elysée-Palast erklärte, Putin und Macron hätten in dem Gespräch die "Notwendigkeit einer Deeskalation" bekräftigt. Putin habe "keine offensiven Pläne" geäußert und sich zur Fortsetzung des Dialogs im sogenannten Normandie-Format mit Frankreich, Deutschland und der Ukraine bereiterklärt, sagte ein Berater der französischen Präsidenten. Putin habe "sehr deutlich gesagt, dass er keine Konfrontation will".

Auch der britische Premierminister Boris Johnson will in den kommenden Tagen mit Putin telefonieren. Nach Angaben einer Regierungssprecherin will er dabei an Russland appellieren, sich "zurückzuziehen" und an den Verhandlungstisch zurückzukehren.

Bundesaußenministerin Annalena Baerbock (Grüne) sagte, angesichts der "hoch brisanten" und "dramatischen" Lage müsse alles verhindert werden, das zu einer weiteren Eskalation beitragen könne. "Ich glaube, wir müssen auch sehr vorsichtig sein, dass wir jetzt nicht Dinge herbeireden", sagte Baerbock bei RTL und NTV.

Biden hatte am Donnerstag in einem Telefonat mit dem ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj vor einem russischen Einmarsch in die Ukraine im Februar gewarnt. Selenskyj warnte daraufhin vor Panikmache. Selbst "angesehene Staatschefs" sprächen davon, "dass es morgen Krieg geben wird", sagte Selenskyj. "Diese Panik brauchen wir nicht."

Auch nach Einschätzung von US-Verteidigungsminister Austin kann eine Eskalation des Konflikts noch verhindert werden. Ein Konflikt sei "nicht unvermeidbar", es sei noch "Zeit und Platz für Diplomatie." Putin könne sich noch dazu entschließen, "seine Truppen abziehen".

Wenn es doch zum Krieg käme, "würde das zu einer erheblichen Zahl von Opfern führen", warnte Generalstabschef Milley. "Sie können sich vorstellen, wie das aussehen würde in Stadtgebieten, in Straßen", ergänzte er. "Es wäre entsetzlich."

W.F.Portman--NZN