Zürcher Nachrichten - "Eine der schrecklichsten Attacken" auf Kiew: 14 Tote und Dutzende Verletzte

EUR -
AED 4.295879
AFN 73.680993
ALL 95.61613
AMD 434.868332
ANG 2.093333
AOA 1073.633328
ARS 1628.83577
AUD 1.63659
AWG 2.106626
AZN 1.983809
BAM 1.958178
BBD 2.355771
BDT 143.514305
BGN 1.950904
BHD 0.441685
BIF 3467.672629
BMD 1.169535
BND 1.493914
BOB 8.082852
BRL 5.841242
BSD 1.169626
BTN 109.986054
BWP 15.809201
BYN 3.302611
BYR 22922.894953
BZD 2.352467
CAD 1.601451
CDF 2705.135631
CHF 0.918354
CLF 0.026566
CLP 1045.553205
CNY 7.983838
CNH 7.991395
COP 4172.446391
CRC 532.549083
CUC 1.169535
CUP 30.99269
CVE 110.579489
CZK 24.354756
DJF 207.849989
DKK 7.472875
DOP 69.774214
DZD 155.164607
EGP 61.532883
ERN 17.543032
ETB 182.633398
FJD 2.593915
FKP 0.866079
GBP 0.86752
GEL 3.146162
GGP 0.866079
GHS 12.969867
GIP 0.866079
GMD 85.963856
GNF 10262.673688
GTQ 8.94186
GYD 244.729328
HKD 9.160796
HNL 31.08175
HRK 7.53812
HTG 153.2261
HUF 365.772141
IDR 20227.057248
ILS 3.492707
IMP 0.866079
INR 109.987501
IQD 1532.091448
IRR 1541506.208697
ISK 143.782282
JEP 0.866079
JMD 184.644259
JOD 0.829179
JPY 186.560203
KES 151.215099
KGS 102.235296
KHR 4689.836786
KMF 493.543873
KPW 1052.523457
KRW 1732.80129
KWD 0.36003
KYD 0.974784
KZT 543.372275
LAK 25647.912307
LBP 104731.900522
LKR 370.960549
LRD 215.516149
LSL 19.472746
LTL 3.453335
LVL 0.707441
LYD 7.424017
MAD 10.84387
MDL 20.293648
MGA 4855.918505
MKD 61.775756
MMK 2455.744973
MNT 4185.880793
MOP 9.436702
MRU 46.704725
MUR 54.663674
MVR 18.068987
MWK 2028.180664
MXN 20.338574
MYR 4.63545
MZN 74.735591
NAD 19.472648
NGN 1581.332007
NIO 43.042277
NOK 10.91231
NPR 175.976732
NZD 1.992614
OMR 0.449699
PAB 1.169626
PEN 4.029894
PGK 5.077166
PHP 70.810669
PKR 326.071429
PLN 4.24163
PYG 7405.994935
QAR 4.263879
RON 5.091109
RSD 117.35148
RUB 88.730962
RWF 1709.576362
SAR 4.386729
SBD 9.412884
SCR 16.23837
SDG 702.310592
SEK 10.807198
SGD 1.493322
SHP 0.873176
SLE 28.829039
SLL 24524.569277
SOS 668.411818
SRD 43.739469
STD 24207.022673
STN 24.529898
SVC 10.23443
SYP 129.388562
SZL 19.37353
THB 37.920437
TJS 10.994801
TMT 4.099222
TND 3.410943
TOP 2.815961
TRY 52.534832
TTD 7.929665
TWD 36.936288
TZS 3040.792433
UAH 51.381906
UGX 4351.284844
USD 1.169535
UYU 46.25618
UZS 14083.104605
VES 564.574208
VND 30790.359971
VUV 138.043165
WST 3.187451
XAF 656.75466
XAG 0.015419
XAU 0.000248
XCD 3.160728
XCG 2.108069
XDR 0.8147
XOF 654.352556
XPF 119.331742
YER 279.080357
ZAR 19.365515
ZMK 10527.22464
ZMW 21.901694
ZWL 376.58994
  • MDAX

    -324.9000

    30851.74

    -1.05%

  • Goldpreis

    -40.4000

    4712.6

    -0.86%

  • TecDAX

    -22.6800

    3648.09

    -0.62%

  • DAX

    -39.4500

    24155.45

    -0.16%

  • Euro STOXX 50

    -11.4900

    5894.73

    -0.19%

  • SDAX

    -158.9000

    17882.83

    -0.89%

  • EUR/USD

    -0.0022

    1.1689

    -0.19%

"Eine der schrecklichsten Attacken" auf Kiew: 14 Tote und Dutzende Verletzte
"Eine der schrecklichsten Attacken" auf Kiew: 14 Tote und Dutzende Verletzte / Foto: Genya SAVILOV - AFP

"Eine der schrecklichsten Attacken" auf Kiew: 14 Tote und Dutzende Verletzte

Russland hat in der Nacht die ukrainische Hauptstadt Kiew mit Drohnen-Angriffen überzogen: Dabei gab es nach Regierungsangaben mindestens 14 Tote, darunter einen US-Bürger, sowie Dutzende Verletzte. Auf diplomatischer Ebene gab es einen Rückschlag für die Ukraine: Das geplante Treffen von Staatschef Wolodymyr Selenskyj mit US-Präsident Donald Trump am Rande des G7-Gipfels in Kanada platzte, da Trump vorzeitig abreiste. Zugleich äußerte sich Trump skeptisch hinsichtlich neuer Sanktionen gegen Russland.

Textgröße:

Nach Angaben des Innenministeriums wurden in Kiew insgesamt 27 Ziele in verschiedenen Bezirken getroffen, darunter Wohngebäude, Bildungseinrichtungen und wichtige Infrastruktur. 14 Menschen seien getötet worden. Kiews Bürgermeister Vitali Klitschko erklärte, von den insgesamt 114 Verletzten seien 68 ins Krankenhaus eingeliefert worden.

Zuvor hatte Klitschko mitgeteilt, in einem Gebäude im Stadtbezirk Solomyanskyj sei durch den Beschuss ein 62-jähriger US-Bürger gestorben. Die russischen Drohnen hätten die Hauptstadt "aus drei Richtungen" angegriffen. In mehreren Vierteln von Kiew seien Feuer ausgebrochen.

"Das war nach meiner Erinnerung wahrscheinlich die höllischste Nacht in unserem Viertel", sagte die 20-jährige Studentin Alina Schtompel der Nachrichtenagentur AFP. Nach Angaben des ukrainischen Energieunternehmens DTEK wurden mehr als tausend Haushalte von der Stromversorgung abgeschnitten.

Präsident Selenskyj erklärte, der gesamte Abschnitt eines Häuserblocks sei zerstört worden. Helfer seien im Einsatz, um Menschen zu retten, die unter den Trümmern verschüttet seien. Es sei noch unklar, wie viele Menschen unter den Trümmern eingeschlossen seien, fügte er hinzu.

Mit "mehr als 440 Drohnen und 32 Raketen" sei es "eine der schrecklichsten Attacken" auf die ukrainische Hauptstadt gewesen, erklärte der ukrainische Staatschef. Der russische Präsident Wladimir Putin wolle, "dass der Krieg weiter geht", Russland betreibe mit seinen Angriffen "puren Terrorismus".

Das Verteidigungsministerium in Moskau versicherte hingegen, die russische Armee habe in der Nacht Militär- und Industriestandorte in den Regionen Kiew und Saporischschja beschossen. Außerdem habe sie zwischen Montagabend und Dienstagmorgen 198 ukrainische Drohnen "abgefangen und zerstört".

Laut Selenskyj wurden in der Ukraine auch andere Regionen angegriffen. Die örtlichen Behörden meldeten jeweils einen Toten aus der südukrainischen Hafenstadt Odessa, der südlichen Region und der nördlichen Region Sumy.

Der Leiter des ukrainischen Präsidialamtes, Andrij Jermak, warf der "zivilisierten Welt" vor, nicht angemessen auf Russlands "Krieg gegen Zivilisten" zu reagieren. Der ukrainische Außenminister Andrij Sybiha warf Putin vor, er habe die Angriffe "bewusst mitten während des G7-Gipfels" befohlen, um die dort versammelten führenden Industrienationen "schwach" aussehen zu lassen.

Die Bemühungen um eine Waffenruhe in der Ukraine sind bislang gescheitert. Bei den jüngsten Gesprächen mit einer ukrainischen Delegation in Istanbul hatte Moskau entsprechende Forderungen zurückgewiesen und die Ukraine stattdessen aufgefordert, große Landesteile an Russland abzutreten und ihre Pläne für einen Nato-Beitritt zu begraben.

Selenskyj hatte am Dienstag am Rande des G7-Gipfels im kanadischen Kananaskis mit Trump über den Ukraine-Krieg und den Kauf militärischer Ausrüstung aus den USA sprechen wollen. Der US-Präsident verließ das Treffen am Montag jedoch vorzeitig - nach Angaben des Weißen Hauses wegen des massiven militärischen Konflikts zwischen Israel und dem Iran.

Zur Forderung nach schärferen Sanktionen gegen Russland hatte er zuvor gesagt: "Sanktionen kosten uns viel Geld." Der US-Präsident will in dieser Frage lieber die Europäer "vorangehen" lassen.

Das Auswärtige Amt in Berlin legte nahe, dass Russland den eskalierenden Konflikt in Nahost für seine Zwecke ausnutze. "Während die Welt auf Nahost schaut, bombardiert Putin weiter die Ukraine", erklärte es am Dienstag im Onlinedienst X. Putin betreibe "Diplomatie als bloße Kulisse", er wolle "keine Lösung, sondern die Kapitulation der Ukraine". "Wir werden den Druck auf ihn weiter erhöhen", kündigte das Auswärtige Amt an.

H.Roth--NZN