Zürcher Nachrichten - US-Senat beginnt Debatte über Trumps umstrittenes Haushaltsgesetz

EUR -
AED 4.299803
AFN 74.335517
ALL 95.497567
AMD 435.909349
ANG 2.095246
AOA 1074.614467
ARS 1613.670614
AUD 1.635564
AWG 2.107087
AZN 1.990224
BAM 1.949187
BBD 2.358908
BDT 143.703106
BGN 1.952686
BHD 0.441445
BIF 3482.670281
BMD 1.170604
BND 1.490736
BOB 8.092512
BRL 5.837213
BSD 1.171132
BTN 109.792065
BWP 15.746513
BYN 3.295207
BYR 22943.833806
BZD 2.355499
CAD 1.600157
CDF 2705.264845
CHF 0.918227
CLF 0.026479
CLP 1042.141512
CNY 7.989138
CNH 7.996342
COP 4184.697753
CRC 533.587543
CUC 1.170604
CUP 31.021
CVE 110.495966
CZK 24.336146
DJF 208.039367
DKK 7.472473
DOP 69.826735
DZD 155.117125
EGP 60.874559
ERN 17.559056
ETB 184.077694
FJD 2.596282
FKP 0.866433
GBP 0.866873
GEL 3.148731
GGP 0.866433
GHS 12.970621
GIP 0.866433
GMD 85.453889
GNF 10274.975873
GTQ 8.951594
GYD 245.047637
HKD 9.169281
HNL 31.173187
HRK 7.534355
HTG 153.309249
HUF 364.619135
IDR 20158.089495
ILS 3.511168
IMP 0.866433
INR 109.794732
IQD 1533.490933
IRR 1544611.668559
ISK 143.808487
JEP 0.866433
JMD 185.531383
JOD 0.829914
JPY 186.689111
KES 151.13606
KGS 102.342847
KHR 4697.051381
KMF 492.824279
KPW 1053.53198
KRW 1731.896918
KWD 0.36092
KYD 0.975985
KZT 542.686636
LAK 25665.486962
LBP 104827.567059
LKR 372.155884
LRD 215.683979
LSL 19.279921
LTL 3.456488
LVL 0.708087
LYD 7.421462
MAD 10.81416
MDL 20.061855
MGA 4842.787329
MKD 61.648095
MMK 2457.879478
MNT 4189.025764
MOP 9.447709
MRU 46.847699
MUR 54.491274
MVR 18.085747
MWK 2032.167779
MXN 20.298034
MYR 4.626813
MZN 74.812748
NAD 19.279935
NGN 1577.903484
NIO 42.996415
NOK 10.891997
NPR 175.667304
NZD 1.980544
OMR 0.450095
PAB 1.171222
PEN 4.025413
PGK 5.095054
PHP 70.50548
PKR 326.510647
PLN 4.244433
PYG 7367.039032
QAR 4.266887
RON 5.090982
RSD 117.358897
RUB 87.901319
RWF 1709.081498
SAR 4.390395
SBD 9.421482
SCR 16.574381
SDG 702.945355
SEK 10.782664
SGD 1.493451
SHP 0.873974
SLE 28.855895
SLL 24546.971175
SOS 669.00246
SRD 43.848471
STD 24229.134509
STN 24.75827
SVC 10.248277
SYP 129.505649
SZL 19.280436
THB 37.751863
TJS 11.026546
TMT 4.102966
TND 3.3649
TOP 2.818533
TRY 52.596747
TTD 7.94003
TWD 36.851758
TZS 3049.423088
UAH 51.385994
UGX 4339.297611
USD 1.170604
UYU 46.562238
UZS 14129.187304
VES 564.412634
VND 30813.217621
VUV 138.069178
WST 3.174071
XAF 653.736429
XAG 0.015067
XAU 0.000247
XCD 3.163615
XCG 2.11073
XDR 0.812589
XOF 651.446113
XPF 119.331742
YER 279.364427
ZAR 19.27481
ZMK 10536.838238
ZMW 22.281316
ZWL 376.933935
  • DAX

    -75.9700

    24194.9

    -0.31%

  • Euro STOXX 50

    -24.0300

    5906.22

    -0.41%

  • TecDAX

    -29.4600

    3670.77

    -0.8%

  • SDAX

    -89.2900

    18041.73

    -0.49%

  • Goldpreis

    0.6000

    4753.6

    +0.01%

  • MDAX

    -171.2900

    31176.64

    -0.55%

  • EUR/USD

    -0.0032

    1.1711

    -0.27%

US-Senat beginnt Debatte über Trumps umstrittenes Haushaltsgesetz
US-Senat beginnt Debatte über Trumps umstrittenes Haushaltsgesetz / Foto: ANDREW CABALLERO-REYNOLDS - AFP

US-Senat beginnt Debatte über Trumps umstrittenes Haushaltsgesetz

Der US-Senat hat mit der Debatte über das umfangreiche Haushalts- und Steuergesetz der Regierung von Präsident Donald Trump begonnen. Die Sitzung der Kongresskammer wurde am Samstagabend (Ortszeit) in Washington eröffnet. Trump will das "große schöne Gesetz", wie er es nennt, bis zum Nationalfeiertag am 4. Juli zur Unterzeichnung auf seinem Schreibtisch haben. Unter anderem wegen Kürzungen bei sozial Schwachen und neuer Milliardenschulden ist das Vorhaben höchst umstritten.

Textgröße:

Die offizielle Eröffnung der Debatte wurde mit 51 zu 49 Stimmen beschlossen, zwei von Trumps Republikanern stimmten also mit den oppositionellen Demokraten dagegen. Zuvor hatten die Republikaner lange darüber diskutiert, in welcher Version das Haushaltsgesetz verabschiedet werden soll, das vom Repräsentantenhaus bereits abgesegnet wurde. Einige republikanische Senatoren sehen noch großen Änderungsbedarf.

Die Anführer der Republikaner im Senat wollen, dass das Gesetz dort noch dieses Wochenende beschlossen wird, damit die durch den Senat geänderte Vorlage der zweiten Kongresskammer dann noch einmal zur Abstimmung vorgelegt werden kann. Erst danach kann Trump es mit seiner Unterschrift in Kraft setzen.

Trump will mit dem "Big Beautiful Bill" einige seiner zentralen Wahlversprechen umsetzen. So sollen Steuererleichterungen aus seiner ersten Amtszeit in Höhe von 4,5 Billionen Dollar (3,84 Billionen Euro) verlängert werden. Zudem sollen die Steuern auf Trinkgelder gestrichen und zusätzliche Milliardenbeträge für die Verteidigung sowie für den Kampf gegen illegale Einwanderung freigegeben werden. Die geplanten Maßnahmen bedeuten einen Anstieg der Staatsschulden um mehr als drei Billionen Dollar.

Um diese Ausgaben gegenzufinanzieren, soll das staatliche Krankenversicherungsprogramm Medicaid zusammengestrichen werden, auf das Millionen US-Bürger mit niedrigen Einkommen angewiesen sind. Auch beim wichtigsten staatlichen Programm für Lebensmittelhilfen soll drastisch gespart werden. Außerdem will Trump von seinem demokratischen Amtsvorgänger Joe Biden eingeführte Steuererleichterungen für klimafreundliche Technologien streichen.

Die oppositionellen Demokraten, die in beiden Kongresskammern in der Minderheit sind, werfen der Regierung Trump vor, auf Kosten der durch die Inflation ohnehin schon stark belasteten Arbeiterschicht Steuererleichterungen für Reiche zu finanzieren. Sie wollen die Abstimmung über das Gesetz hinauszögern. Dazu verlangten die Demokraten, dass der gesamte Gesetzestext vor der Debatte im Senat laut verlesen werden müsse. Die Vorlage ist etwa 1000 Seiten lang; sie zu verlesen würde schätzungsweise 15 Stunden dauern.

"Die Republikaner wollen Amerika nicht sagen, was in dem Gesetz steht", begründete der Minderheitsführer der Demokraten im US-Senat, Chuck Schumer, die Forderung. "Also erzwingen die Demokraten, dass es von vorne bis hinten im Plenum verlesen wird. Wir werden die ganze Nacht hier bleiben, wenn es so lange dauert, es zu verlesen."

Die Republikaner bemühen sich derweil, ihre Reihen geschlossen zu halten, weil sie sich nur wenige Abweichler leisten können. Ihre Senatoren sind insbesondere gespalten wegen der hohen Verschuldung und der Kürzungen bei Medicaid, durch die schätzungsweise 8,6 Millionen US-Bürger ihre Gesundheitsversorgung verlieren würden.

Umfragen zufolge stößt das Haushaltsgesetz über Einkommens- und Altersgrenzen hinweg bei vielen US-Bürgern auf Ablehnung. Unabhängigen Analysen zufolge würde es zu einer grundlegenden Umverteilung auf Kosten der ärmsten zehn Prozent der Bevölkerung und zum Vorteil der Reichsten im Land führen.

W.Odermatt--NZN