Zürcher Nachrichten - Rotes Kreuz kritisiert Luftbrücke als "letzte Option" und fordert Hilfe per Lkw für Gazastreifen

EUR -
AED 4.326546
AFN 75.93488
ALL 95.560713
AMD 440.716876
ANG 2.108277
AOA 1081.298091
ARS 1597.513603
AUD 1.64534
AWG 2.120192
AZN 1.998086
BAM 1.954579
BBD 2.371119
BDT 144.740201
BGN 1.964831
BHD 0.444122
BIF 3493.604602
BMD 1.177884
BND 1.497471
BOB 8.134918
BRL 5.885414
BSD 1.177265
BTN 109.844851
BWP 15.7952
BYN 3.351606
BYR 23086.53075
BZD 2.367731
CAD 1.614161
CDF 2716.200921
CHF 0.92345
CLF 0.026543
CLP 1044.645792
CNY 8.034997
CNH 8.036162
COP 4257.544972
CRC 539.063268
CUC 1.177884
CUP 31.213932
CVE 110.544405
CZK 24.329432
DJF 209.333917
DKK 7.473145
DOP 70.673296
DZD 155.771697
EGP 60.972116
ERN 17.668263
ETB 183.818376
FJD 2.609484
FKP 0.868074
GBP 0.870568
GEL 3.167857
GGP 0.868074
GHS 13.02153
GIP 0.868074
GMD 85.985119
GNF 10341.823051
GTQ 9.003376
GYD 246.316136
HKD 9.217427
HNL 31.274464
HRK 7.534685
HTG 154.093744
HUF 364.649985
IDR 20212.964402
ILS 3.530272
IMP 0.868074
INR 109.570736
IQD 1542.236625
IRR 1555985.057295
ISK 143.996593
JEP 0.868074
JMD 185.903873
JOD 0.835136
JPY 187.490308
KES 152.123519
KGS 103.005735
KHR 4729.20477
KMF 493.533215
KPW 1060.10731
KRW 1742.591332
KWD 0.363383
KYD 0.981091
KZT 555.285492
LAK 25973.775201
LBP 105422.94642
LKR 371.837728
LRD 216.614689
LSL 19.307221
LTL 3.477986
LVL 0.71249
LYD 7.44638
MAD 10.878851
MDL 20.119518
MGA 4887.946691
MKD 61.662181
MMK 2473.988538
MNT 4230.064844
MOP 9.490072
MRU 46.877916
MUR 54.430137
MVR 18.198101
MWK 2045.390612
MXN 20.335703
MYR 4.657292
MZN 75.331603
NAD 19.30714
NGN 1579.743074
NIO 43.322938
NOK 11.030121
NPR 175.751215
NZD 2.000901
OMR 0.452922
PAB 1.177265
PEN 4.05037
PGK 5.101835
PHP 70.722557
PKR 328.30622
PLN 4.241119
PYG 7504.31235
QAR 4.291883
RON 5.097413
RSD 117.344359
RUB 89.959411
RWF 1724.130322
SAR 4.418648
SBD 9.480299
SCR 16.336103
SDG 707.908703
SEK 10.835404
SGD 1.499399
SHP 0.87941
SLE 29.034962
SLL 24699.638676
SOS 672.782595
SRD 44.172997
STD 24379.825255
STN 24.484705
SVC 10.300609
SYP 130.188206
SZL 19.302942
THB 37.732369
TJS 11.166272
TMT 4.128484
TND 3.418664
TOP 2.836063
TRY 52.725054
TTD 7.997005
TWD 37.190286
TZS 3071.335632
UAH 51.438287
UGX 4350.282549
USD 1.177884
UYU 46.990846
UZS 14321.114953
VES 563.008481
VND 31017.814158
VUV 139.541959
WST 3.199075
XAF 655.550286
XAG 0.01502
XAU 0.000246
XCD 3.183291
XCG 2.121684
XDR 0.813879
XOF 655.541943
XPF 119.331742
YER 281.047667
ZAR 19.337714
ZMK 10602.374585
ZMW 22.514936
ZWL 379.278239
  • Euro STOXX 50

    -7.0600

    5933.28

    -0.12%

  • SDAX

    154.6500

    17978.27

    +0.86%

  • MDAX

    51.2700

    30938.35

    +0.17%

  • TecDAX

    50.4000

    3653.06

    +1.38%

  • DAX

    87.7700

    24154.47

    +0.36%

  • Goldpreis

    -13.7000

    4809.9

    -0.28%

  • EUR/USD

    -0.0016

    1.1786

    -0.14%

Rotes Kreuz kritisiert Luftbrücke als "letzte Option" und fordert Hilfe per Lkw für Gazastreifen
Rotes Kreuz kritisiert Luftbrücke als "letzte Option" und fordert Hilfe per Lkw für Gazastreifen / Foto: Omar AL-QATTAA - AFP

Rotes Kreuz kritisiert Luftbrücke als "letzte Option" und fordert Hilfe per Lkw für Gazastreifen

Kurz vor dem geplanten Start einer gemeinsamen Luftbrücke Deutschlands und Jordaniens für den Gazastreifen haben weitere Hilfsorganisationen die Maßnahme als unzureichend und sogar gefährlich kritisiert und stattdessen Hilfslieferungen auf dem Landweg gefordert. "An der Grenze zum Gazastreifen stehen Tonnen von humanitären Hilfsgütern auf hunderten Lastwagen, die auf dem Landweg direkt, effizient und sicher zu notleidenden Menschen kommen und bedarfsgerecht verteilt werden könnten", sagte Gerda Hasselfeldt, Präsidentin des Deutschen Roten Kreuzes (DRK), dem Redaktionsnetzwerk Deutschland (Mittwoch).

Textgröße:

"Luftbrücken sind immer nur die letzte Option", betonte Hasselfeldt. "Im Rahmen von Luftbrücken besteht gerade in einem dicht besiedelten Gebiet die Gefahr von Verletzten. Zudem ist unwahrscheinlich, dass besonders hilfsbedürftige Menschen, wie Verwundete und Kinder, an ausreichend Hilfsgüter kommen."

Neben Lebensmitteln und Basishilfsgütern müssten auch dringend medizinisches Gerät, Kommunikationsmittel und Fahrzeuge eingeführt werden, um umfassende Verbesserungen erzielen zu können, fügte die DRK-Präsidentin hinzu.

Auch die Kinderrechtsorganisation Plan International kritisierte die Pläne der Bundesregierung für eine deutsch-jordanische Luftbrücke. Grundsätzlich sei es zwar gut, dass Bewegung in die "längst überfällige Versorgung" der Bevölkerung im Gazastreifen komme, sagte die Vorstandsvorsitzende Petra Berner den Zeitungen der Funke Mediengruppe (Mittwoch). "Allerdings ist die sogenannte Luftbrücke nicht mehr als eine symbolische Aktion. Denn sie ist ineffizient, teuer - und darüber hinaus lebensgefährlich."

Berner verwies darauf, dass die Hilfsgüter unkontrolliert zu Boden fallen würden – die notleidenden Menschen müssten sich in militärisch umkämpfte Gebiete begeben, das Recht des Stärkeren gelte. "Das hat mit humanitärer Hilfe nichts zu tun", sagte Berner.

Berner betonte zudem, dass über den Luftweg nur ein Bruchteil dessen verteilt werden könne, was über Lastwagen möglich wäre. Auch sie verwies auf an der Grenze bereitstehende Lkw von humanitären Organisationen. "Die Transporter müssen nur nach Gaza hineingelassen werden. Erfahrene humanitäre Helfer können sie dann über erprobte Verteilsysteme an diejenigen übergeben, die sie am dringendsten benötigen. Allen voran an die Kinder", sagte Berner.

Zuvor hatten bereits unter anderem Vertreter der UNO, des Welternährungsprogramms, von Amnesty International und Medico International die Hilfslieferungen per Luftbrücke kritisiert.

Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) hatte am Montag die Einrichtung einer Luftbrücke angekündigt. "Wir wissen, dass das für die Menschen in Gaza nur eine ganz kleine Hilfe sein kann. Aber immerhin ist es ein Beitrag, den wir gerne leisten wollen", sagte Merz dazu. Am Dienstag waren zwei deutsche Transportflugzeuge auf dem Weg nach Jordanien. Dort sollten sie nach den Worten von Merz ausgerüstet und aufgetankt werden, damit sie möglicherweise bereits ab Mittwoch eingesetzt werden können.

L.Rossi--NZN