Zürcher Nachrichten - Mindestens 24 Tote bei russischem Angriff auf Rentenausgabestelle in Ostukraine

EUR -
AED 4.374623
AFN 78.021707
ALL 96.547285
AMD 447.717397
ANG 2.132313
AOA 1091.723212
ARS 1687.35381
AUD 1.684366
AWG 2.14413
AZN 2.002177
BAM 1.956758
BBD 2.391771
BDT 145.13108
BGN 2.000438
BHD 0.449029
BIF 3513.820943
BMD 1.191183
BND 1.506938
BOB 8.223027
BRL 6.188679
BSD 1.187482
BTN 107.654273
BWP 15.649665
BYN 3.422476
BYR 23347.194613
BZD 2.38827
CAD 1.614732
CDF 2638.471241
CHF 0.913682
CLF 0.025732
CLP 1016.055227
CNY 8.24597
CNH 8.22714
COP 4375.311918
CRC 588.688318
CUC 1.191183
CUP 31.56636
CVE 110.318567
CZK 24.230159
DJF 211.463567
DKK 7.471668
DOP 74.756613
DZD 154.274976
EGP 55.868653
ERN 17.867751
ETB 185.224316
FJD 2.611729
FKP 0.875719
GBP 0.870761
GEL 3.204466
GGP 0.875719
GHS 13.0684
GIP 0.875719
GMD 87.557328
GNF 10425.149622
GTQ 9.109423
GYD 248.441678
HKD 9.310164
HNL 31.368363
HRK 7.537818
HTG 155.726269
HUF 376.847498
IDR 20017.837014
ILS 3.680638
IMP 0.875719
INR 107.889295
IQD 1555.661907
IRR 50178.600855
ISK 145.014386
JEP 0.875719
JMD 185.740969
JOD 0.84458
JPY 184.982394
KES 153.96074
KGS 104.168501
KHR 4789.345649
KMF 493.149491
KPW 1072.057439
KRW 1735.762633
KWD 0.365816
KYD 0.989585
KZT 586.447221
LAK 25520.499019
LBP 106694.3904
LKR 367.540008
LRD 220.877251
LSL 19.033122
LTL 3.517255
LVL 0.720535
LYD 7.507677
MAD 10.860619
MDL 20.169878
MGA 5213.55341
MKD 61.627415
MMK 2501.097557
MNT 4248.102544
MOP 9.560282
MRU 47.155095
MUR 54.413306
MVR 18.415325
MWK 2059.108477
MXN 20.479897
MYR 4.67599
MZN 75.94914
NAD 19.033122
NGN 1614.92329
NIO 43.701403
NOK 11.42601
NPR 172.247361
NZD 1.972534
OMR 0.458014
PAB 1.187482
PEN 3.988253
PGK 5.16653
PHP 69.624078
PKR 332.056529
PLN 4.209499
PYG 7829.83477
QAR 4.328802
RON 5.090048
RSD 117.404272
RUB 91.711136
RWF 1733.749128
SAR 4.46745
SBD 9.594837
SCR 17.430571
SDG 716.495884
SEK 10.635898
SGD 1.506639
SHP 0.893696
SLE 29.213775
SLL 24978.519404
SOS 677.431782
SRD 45.231024
STD 24655.091362
STN 24.512005
SVC 10.391089
SYP 13173.982011
SZL 19.024317
THB 37.105066
TJS 11.121
TMT 4.169142
TND 3.430266
TOP 2.868084
TRY 51.936905
TTD 8.04494
TWD 37.576837
TZS 3068.604002
UAH 51.189871
UGX 4227.070266
USD 1.191183
UYU 45.532109
UZS 14610.032815
VES 458.355948
VND 30821.87044
VUV 142.555996
WST 3.252788
XAF 656.278421
XAG 0.014524
XAU 0.000236
XCD 3.219232
XCG 2.140148
XDR 0.8162
XOF 656.278421
XPF 119.331742
YER 283.918956
ZAR 18.945528
ZMK 10722.056635
ZMW 22.449995
ZWL 383.560568
  • TecDAX

    4.0300

    3639.43

    +0.11%

  • Euro STOXX 50

    12.1200

    6071.13

    +0.2%

  • MDAX

    1.7800

    31967.65

    +0.01%

  • SDAX

    110.6600

    18243.68

    +0.61%

  • Goldpreis

    -10.8000

    5068.6

    -0.21%

  • DAX

    40.5000

    25055.37

    +0.16%

  • EUR/USD

    -0.0002

    1.1918

    -0.02%

Mindestens 24 Tote bei russischem Angriff auf Rentenausgabestelle in Ostukraine
Mindestens 24 Tote bei russischem Angriff auf Rentenausgabestelle in Ostukraine / Foto: Handout - Ministry of Internal Affairs of Ukraine/AFP

Mindestens 24 Tote bei russischem Angriff auf Rentenausgabestelle in Ostukraine

Im Osten der Ukraine sind am Dienstag bei einem russischen Angriff auf eine Ausgabestelle für Rentenzahlungen mindestens 24 Menschen getötet worden. Die russische Armee habe eine Lenkbombe auf das Zentrum der Ortschaft Jarowa abgefeuert, die sich in der Region Donezk nur rund zehn Kilometer von der Front entfernt befindet, erklärte Innenminister Ihor Klymenko im Onlinedienst Telegram. 19 weitere Menschen seien bei dem Angriff verletzt worden. Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj forderte erneut eine entschlossene internationale Reaktion auf die anhaltenden russischen Attacken.

Textgröße:

Journalisten der Nachrichtenagentur AFP zählten vor Ort mindestens 13 Leichen, die in schwarzen Säcken in eine Leichenhalle in der Region Donezk gebracht wurden. In dem von der Bombe getroffenen Gebäude trafen verzweifelte Angehörige der Opfer ein. Der Gouverneur von Donezk, Wadym Filaschkin, bezeichnete den Angriff als "reinen Terrorismus".

Ein Sprecher der ukrainischen Post Ukrposchta teilte der Nachrichtenagentur AFP mit, dass eine Mitarbeiterin bei dem Angriff verletzt und ins Krankenhaus gebracht worden sei. Ein Postfahrzeug sei zudem beschädigt worden. Die ukrainische Generalstaatsanwaltschaft kündigte Ermittlungen wegen eines Kriegsverbrechens an.

In der Ukraine händigt die Post die Renten von mehr als zwei Millionen Menschen aus. Das Unternehmen kann mit der Auszahlung der Renten auf dem Land beauftragt werden - auch in Gebieten nahe der Front, wo öffentliche Einrichtungen und Banken aufgrund der Gefahr geschlossen werden mussten. Postmitarbeiter verkaufen an frontnahen Orten auch Lebensmittel und weitere Artikel des täglichen Bedarfs.

Damit die Mitarbeiter der Post nicht von Haus zu Haus gehen müssen, fand die Auszahlung bislang häufig in Gruppen auf der Straße statt. Wie AFP-Journalisten berichteten, werden die Rentenauszahlungen vor Ort oft sehnlich erwartet. Die Post kündigte nun an, das Vorgehen bei der Auszahlung anzupassen.

Russland beansprucht die ostukrainische Industrieregion Donezk für sich, obwohl es die Region derzeit nach AFP-Auswertungen nur zu 79 Prozent militärisch kontrolliert. In den vergangenen Monaten war die russische Armee nach und nach weiter fortgerückt. Nach ukrainischen Angaben haben die russischen Streitkräfte zuletzt 100.000 Soldaten an einem wichtigen Abschnitt der Frontlinie zusammengezogen.

Staatschef Selenskyj veröffentlichte nach dem Angriff auf Jarowa ein Video, das auf dem Boden liegende Leichen zeigt, die neben einem stark beschädigten Lieferwagen der ukrainischen Post liegen. Das Video konnte von AFP zunächst nicht unabhängig überprüft werden. Der "brutale russische Luftangriff" habe sich gegen "einfache Zivilisten" gerichtet, erklärte Selenskyj weiter.

Der ukrainische Präsident forderte erneut eine Reaktion der ukrainischen Verbündeten auf die anhaltenden russischen Angriffe. Diese dürften "nicht ohne eine angemessene Reaktion der Weltgemeinschaft bleiben", erklärte Selenskyj. Die russischen Streitkräfte zerstörten "weiterhin Leben" und entgingen "zugleich neuen strengen Sanktionen". Selenskyj fügte an: "Eine Reaktion der USA ist nötig. Eine Reaktion Europas ist nötig. Eine Reaktion der G20 ist nötig."

Bundesverteidigungsminister Boris Pistorius (SPD) kündigte unterdessen bei einem Treffen der Ukraine-Kontaktgruppe in London eine Initiative zur Lieferung von Langstreckenwaffen an die Ukraine an. Deutschland erarbeite dafür derzeit Verträge über die Lieferung mehrerer tausend Langstreckendrohnen ukrainischer Produktion im Wert von 300 Millionen Euro. Die Verträge enthielten zudem Optionen für noch höhere Stückzahlen.

Ziel sei es, die Fähigkeit der Ukraine darin zu stärken, "Russlands Kriegsmaschine im Hinterland zu schwächen", sagte Pistorius. Bereits im Mai hatte Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) die Aufhebung der Reichweitenbeschränkungen für an Kiew gelieferte Waffen verkündet.

Der britische Verteidigungsminister John Healey kündigte die Finanzierung von tausenden in Großbritannien hergestellten Langstrecken-Einweg-Angriffsdrohnen für die Ukraine an. Im Januar hatte Großbritannien angekündigt, gemeinsam mit Lettland eine internationale Koalition anführen zu wollen, mit der 30.000 Drohnen an die Ukraine geschickt werden sollen.

A.Ferraro--NZN