Zürcher Nachrichten - Luftwaffenstützpunkt Bagram: Trump droht Afghanistan mit "schlimmen Dingen"

EUR -
AED 4.302068
AFN 74.971067
ALL 95.715424
AMD 440.340932
AOA 1074.198692
ARS 1618.829067
AUD 1.656265
AWG 2.110033
AZN 1.984292
BAM 1.955327
BBD 2.35853
BDT 143.865224
BHD 0.441838
BIF 3480.342769
BMD 1.171427
BND 1.492139
BOB 8.091077
BRL 5.98423
BSD 1.171017
BTN 108.619762
BWP 15.719322
BYN 3.360988
BYR 22959.965994
BZD 2.354849
CAD 1.618812
CDF 2694.281538
CHF 0.924016
CLF 0.026515
CLP 1043.588736
CNY 8.003012
CNH 7.996001
COP 4281.377659
CRC 541.968992
CUC 1.171427
CUP 31.042811
CVE 110.238353
CZK 24.364331
DJF 208.50468
DKK 7.472591
DOP 70.512955
DZD 154.897846
EGP 62.18555
ERN 17.571403
ETB 183.726931
FJD 2.589239
FKP 0.871474
GBP 0.871121
GEL 3.151232
GGP 0.871474
GHS 12.885345
GIP 0.871474
GMD 86.685389
GNF 10274.516389
GTQ 8.957835
GYD 244.961511
HKD 9.175781
HNL 31.100482
HRK 7.534033
HTG 153.542885
HUF 377.105842
IDR 20026.244625
ILS 3.571165
IMP 0.871474
INR 108.825143
IQD 1534.029186
IRR 1541597.716834
ISK 143.194975
JEP 0.871474
JMD 185.145246
JOD 0.830506
JPY 186.448971
KES 151.500785
KGS 102.441601
KHR 4687.306768
KMF 493.170589
KPW 1054.299841
KRW 1736.593707
KWD 0.361748
KYD 0.975748
KZT 553.310124
LAK 25820.672599
LBP 104855.922087
LKR 369.560668
LRD 215.442174
LSL 19.212656
LTL 3.458919
LVL 0.708584
LYD 7.444201
MAD 10.884269
MDL 20.173712
MGA 4859.244658
MKD 61.622209
MMK 2460.581451
MNT 4211.673632
MOP 9.445588
MRU 46.805686
MUR 54.4949
MVR 18.098422
MWK 2030.266591
MXN 20.31851
MYR 4.644748
MZN 74.913273
NAD 19.212656
NGN 1592.894267
NIO 43.089584
NOK 11.115868
NPR 173.79122
NZD 2.00348
OMR 0.450407
PAB 1.170877
PEN 3.952145
PGK 5.068775
PHP 70.111076
PKR 326.622447
PLN 4.243833
PYG 7573.169373
QAR 4.269168
RON 5.090553
RSD 117.371122
RUB 89.608863
RWF 1709.882326
SAR 4.396088
SBD 9.428326
SCR 15.744732
SDG 704.027841
SEK 10.834501
SGD 1.492111
SLE 28.793323
SOS 669.158275
SRD 44.016951
STD 24246.170413
STN 24.494079
SVC 10.246523
SYP 129.499042
SZL 19.215059
THB 37.594634
TJS 11.12908
TMT 4.105851
TND 3.421773
TRY 52.329664
TTD 7.947079
TWD 37.209786
TZS 3039.852369
UAH 50.877202
UGX 4332.952616
USD 1.171427
UYU 47.248579
UZS 14239.557938
VES 556.501957
VND 30849.525738
VUV 139.646357
WST 3.215517
XAF 655.720129
XAG 0.015493
XAU 0.000246
XCD 3.165839
XCG 2.11049
XDR 0.817787
XOF 655.798477
XPF 119.331742
YER 279.444044
ZAR 19.237178
ZMK 10544.247731
ZMW 22.275953
ZWL 377.198963
  • Euro STOXX 50

    54.8700

    5951.16

    +0.92%

  • Goldpreis

    -1.4000

    4816.6

    -0.03%

  • DAX

    155.2900

    23962.28

    +0.65%

  • MDAX

    439.4100

    30491.77

    +1.44%

  • TecDAX

    29.2600

    3546.18

    +0.83%

  • SDAX

    276.1700

    17309.74

    +1.6%

  • EUR/USD

    0.0034

    1.1737

    +0.29%

Luftwaffenstützpunkt Bagram: Trump droht Afghanistan mit "schlimmen Dingen"
Luftwaffenstützpunkt Bagram: Trump droht Afghanistan mit "schlimmen Dingen" / Foto: ROSLAN RAHMAN - AFP/Archiv

Luftwaffenstützpunkt Bagram: Trump droht Afghanistan mit "schlimmen Dingen"

US-Präsident Donald Trump hat seine Forderung nach einer Rückgabe des US-Luftwaffenstützpunkts Bagram in Afghanistan erneuert - und mit einer Drohung an die radikalislamischen Taliban verknüpft. "Wenn Afghanistan den Luftwaffenstützpunkt Bagram nicht an diejenigen zurückgibt, die ihn gebaut haben, nämlich die Vereinigten Staaten von Amerika, werden schlimme Dinge passieren", schrieb Trump am Samstag in seinem Onlinedienst Truth Social. Die in Afghanistan herrschenden Taliban wiesen die Drohung zurück.

Textgröße:

"Ein Deal über auch nur einen Zentimeter afghanischen Bodens ist nicht möglich", erklärte am Sonntag der Stabschef des afghanischen Verteidigungsministeriums, Fasihuddin Fitrat. "Kürzlich haben einige erklärt, sie hätten Verhandlungen mit Afghanistan über die Rückeroberung des Luftwaffenstützpunkts Bagram aufgenommen", sagte er laut afghanischen Medien. Es werde aber keinen Deal geben. "Wir brauchen ihn nicht."

Später hieß es in einer offiziellen Erklärung der Taliban-Regierung, dass "die Unabhängigkeit und territoriale Integrität Afghanistans von größter Bedeutung sind".

Trump hatte am Donnerstag bei seinem Staatsbesuch in Großbritannien erstmals öffentlich erwähnt, dass seine Regierung den 2021 aufgegebenen Luftwaffenstützpunkt Bagram zurückhaben will. "Wir wollen diesen Stützpunkt zurück", sagte er bei einer Pressekonferenz mit dem britischen Premierminister Keir Starmer. Als einen der Gründe, warum die USA die Basis zurück haben wollten, nannte er, dass sie "eine Stunde entfernt von dem Ort liegt, wo China seine Atomwaffen herstellt".

Trump hatte die Aufgabe des Stützpunkts 2021 seit seiner Rückkehr ins Weiße Haus wiederholt kritisiert, vor allem im Zusammenhang mit seiner generellen Kritik am US-Truppenabzug aus Afghanistan unter seinem Vorgänger Joe Biden. Trump beklagte sich auch über den wachsenden Einfluss Chinas in Afghanistan.

Als Trump am Samstag am Weißen Haus von Journalisten gefragt wurde, ob er erwäge, US-Soldaten zur Rückeroberung von Bagram nach Afghanistan zu schicken, sagte er: "Darüber werden wir nicht reden, aber wir reden jetzt mit Afghanistan und wir wollen ihn zurück, und zwar bald, sofort. Und wenn sie es nicht tun, werden Sie erfahren, was ich tun werde." Konkreter äußerte sich der US-Präsident aber nicht.

Bagram ist der größte Luftwaffenstützpunkt Afghanistans, er liegt etwa 40 Kilometer nördlich der Hauptstadt Kabul. Nach den Anschlägen vom 11. September 2001 in den USA und dem daraufhin folgenden Einmarsch einer von Washington angeführten internationalen Koalition in Afghanistan diente der Stützpunkt zwei Jahrzehnte lang den USA und der Nato als Basis für ihren Kampf gegen die Taliban.

2021 verließen die westlichen Truppen in einem teils chaotischen Abzug das Land. Im August 2024 hielten die Taliban in Bagram zum dritten Jahrestag ihrer Machtübernahme eine Militärparade ab, an ihr nahmen unter anderem Diplomaten aus China und dem Iran teil.

Nach jahrelanger westlicher Militärpräsenz hatten die Taliban im August 2021 die Macht in Afghanistan zurückerobert und ein sogenanntes islamisches Emirat ausgerufen. Seither setzen sie ihre strenge Auslegung des Islam mit drakonischen Gesetzen durch und beschneiden insbesondere Frauenrechte.

A.Ferraro--NZN