Zürcher Nachrichten - Vor EU-Treffen: Dänemark verbietet landesweit alle zivilen Drohnenflüge

EUR -
AED 4.292058
AFN 74.796705
ALL 95.739902
AMD 439.501881
AOA 1071.700287
ARS 1615.181615
AUD 1.652823
AWG 2.105125
AZN 1.989016
BAM 1.95598
BBD 2.350946
BDT 143.393194
BHD 0.440869
BIF 3471.046536
BMD 1.168703
BND 1.48885
BOB 8.065777
BRL 5.957814
BSD 1.167222
BTN 108.093721
BWP 15.722649
BYN 3.390299
BYR 22906.569735
BZD 2.347576
CAD 1.615924
CDF 2688.015862
CHF 0.924888
CLF 0.026491
CLP 1042.622672
CNY 7.984401
CNH 7.985078
COP 4271.420782
CRC 542.654575
CUC 1.168703
CUP 30.970617
CVE 110.444564
CZK 24.370311
DJF 207.701646
DKK 7.472269
DOP 70.560383
DZD 154.652069
EGP 62.051209
ERN 17.530538
ETB 182.96016
FJD 2.583417
FKP 0.869606
GBP 0.870689
GEL 3.143803
GGP 0.869606
GHS 12.873236
GIP 0.869606
GMD 86.484019
GNF 10255.3648
GTQ 8.92986
GYD 244.203515
HKD 9.155145
HNL 31.122221
HRK 7.53135
HTG 153.085396
HUF 376.799028
IDR 19946.304643
ILS 3.584879
IMP 0.869606
INR 108.069982
IQD 1531.000324
IRR 1538012.539093
ISK 143.396517
JEP 0.869606
JMD 184.54935
JOD 0.828628
JPY 186.047507
KES 151.054593
KGS 102.201283
KHR 4689.422469
KMF 492.023759
KPW 1051.778675
KRW 1726.52584
KWD 0.361164
KYD 0.972702
KZT 556.60836
LAK 25670.551595
LBP 104657.312322
LKR 368.298616
LRD 215.333735
LSL 19.084647
LTL 3.450874
LVL 0.706936
LYD 7.427084
MAD 10.869988
MDL 20.158372
MGA 4850.116204
MKD 61.605336
MMK 2454.01836
MNT 4178.404257
MOP 9.419188
MRU 46.760167
MUR 54.438366
MVR 18.056387
MWK 2030.036479
MXN 20.319355
MYR 4.651399
MZN 74.738054
NAD 19.085467
NGN 1591.445889
NIO 42.915031
NOK 11.111918
NPR 172.948133
NZD 1.998318
OMR 0.449375
PAB 1.167212
PEN 3.941452
PGK 5.038569
PHP 69.723587
PKR 326.097181
PLN 4.247667
PYG 7540.790646
QAR 4.261204
RON 5.09157
RSD 117.356443
RUB 90.721704
RWF 1708.058759
SAR 4.385814
SBD 9.406399
SCR 16.406402
SDG 702.390533
SEK 10.868957
SGD 1.48853
SLE 28.750438
SOS 667.910462
SRD 43.914587
STD 24189.782925
STN 24.905051
SVC 10.213071
SYP 129.204538
SZL 19.084689
THB 37.527184
TJS 11.106364
TMT 4.096302
TND 3.370246
TRY 52.177424
TTD 7.91783
TWD 37.095554
TZS 3032.783169
UAH 50.700516
UGX 4301.414195
USD 1.168703
UYU 47.374562
UZS 14281.545118
VES 555.207743
VND 30766.0943
VUV 139.700521
WST 3.236478
XAF 656.025784
XAG 0.015551
XAU 0.000246
XCD 3.158477
XCG 2.103721
XDR 0.815886
XOF 656.227503
XPF 119.331742
YER 278.793652
ZAR 19.20072
ZMK 10519.724829
ZMW 22.265335
ZWL 376.32174
  • EUR/USD

    -0.0006

    1.1697

    -0.05%

  • Euro STOXX 50

    -17.0800

    5896.29

    -0.29%

  • TecDAX

    -78.7500

    3516.92

    -2.24%

  • SDAX

    -201.3900

    17033.57

    -1.18%

  • DAX

    -273.6400

    23806.99

    -1.15%

  • MDAX

    -242.7200

    30052.36

    -0.81%

  • Goldpreis

    -35.9000

    4782.1

    -0.75%

Vor EU-Treffen: Dänemark verbietet landesweit alle zivilen Drohnenflüge
Vor EU-Treffen: Dänemark verbietet landesweit alle zivilen Drohnenflüge / Foto: Tobias SCHWARZ - AFP

Vor EU-Treffen: Dänemark verbietet landesweit alle zivilen Drohnenflüge

Angesichts der jüngsten mysteriösen Drohnen-Vorfälle verbietet Dänemark als Sicherheitsmaßnahme für die europäischen Spitzentreffen in der kommenden Woche landesweit alle zivilen Flüge unbemannter Flugobjekte. Der dänische Luftraum werde von Montag bis Freitag "für alle zivilen Drohnenflüge" gesperrt, teilte das Verkehrsministerium in Kopenhagen am Sonntag mit. Dadurch solle eine Verwechslung zwischen "feindlichen Drohnen" und zivilen Drohnen vermieden werden. Die Bundeswehr gab derweil bekannt, bei der Drohnenabwehr in Kopenhagen mitzuhelfen.

Textgröße:

Dänemark richtet am Mittwoch als derzeitiger EU-Ratsvorsitzender einen informellen Gipfel der EU-Staats- und Regierungschefs in Kopenhagen aus. Daran schließt sich ein Gipfel der Europäischen Politischen Gemeinschaft (EPG) an. Auch Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) will an beiden Treffen in der dänischen Hauptstadt teilnehmen.

Zuletzt hatten aber Überflüge nicht identifizierter Drohnen in Dänemark für Unruhe gesorgt. Seit dem 22. September haben solche Drohnenflüge zur Schließung mehrerer dänischer Flughäfen geführt. Betroffen waren auch Militärstützpunkte, zuletzt in der Nacht zum Sonntag.

Bisher gibt es keine Hinweise darauf, wer für die Vorfälle verantwortlich ist. Die dänische Regierungschefin Mette Frederiksen hat von "hybriden Angriffen" gesprochen. Russland hat jegliche Verwicklung zurückgewiesen.

Der dänische Verkehrsminister Thomas Danielsen erklärte nun am Sonntag, die Sperrung des Luftraums für zivile Drohnenflüge von Montag bis Freitag solle verhindern, "dass feindliche Drohnen mit legalen Drohnen verwechselt werden können und umgekehrt". Verstöße gegen das Flugverbot können demnach mit Geldstrafen oder bis zu zwei Jahren Haft bestraft werden.

Justizminister Peter Hummelgaard erklärte, mit dem Flugverbot solle die Arbeit der Polizei erleichtert werden. "Die Polizei ist in erhöhter Alarmbereitschaft, und unsere Behörden müssen ihre Kräfte dort einsetzen, wo es nötig ist, um Dänen und unsere Gäste zu schützen."

Derweil erklärte die Bundeswehr, bei der Drohnenabwehr für den informellen EU-Gipfel zu helfen. Dänemark habe "verschiedene Nationen, darunter auch Deutschland, um Unterstützung bei der Absicherung des informellen Treffens der EU-Staats- und Regierungschefs" gebeten. Bundesverteidigungsminister Boris Pistorius (SPD) und Bundeswehr-Generalinspekteur Carsten Breuer entschieden demnach, der dänischen Anfrage zu folgen.

Die Bundeswehr solle "vor Ort" bei der Drohnenabwehr helfen, erklärte die Bundeswehr. Der Einsatz unterstreiche die "enge sicherheitspolitische Zusammenarbeit mit Dänemark sowie die Handlungsfähigkeit und Solidarität europäischer Partner im Umgang mit hybriden Bedrohungen".

In der Nacht zum Donnerstag waren unbemannte Flugkörper über den Flughäfen Aalborg, Esbjerg und Sönderborg sowie über dem Luftwaffenstützpunkt Skrydstrup entdeckt worden. Bereits in der Nacht zum Dienstag musste der Flugbetrieb am Kopenhagener Flughafen eingestellt werden, weil mehrere große Drohnen stundenlang über das Gelände geflogen waren.

Auch am Wochenende wurden wieder Drohnen gesichtet. Wie die dänischen Streitkräfte am Sonntag mitteilten, waren von den nächtlichen Flügen mehrere Stützpunkte betroffen. Es seien Gegenmaßnahmen ergriffen worden. Nähere Angaben machte die Armee nicht.

Von Drohnen-Vorfällen und anderen Luftraumverletzungen waren in den vergangenen Wochen auch mehrere andere europäische Nato-Staaten betroffen. So waren vor gut zwei Wochen zahlreiche russische Drohnen in den Luftraum Polens eingedrungen, das Verteidigungsbündnis Nato schoss mehrere davon ab. Auch aus Rumänien wurde das Eindringen russischer Drohnen gemeldet. In der Nacht zum Freitag wurden laut Bundesinnenminister Alexander Dobrindt (CSU) "Drohnenschwärme über Schleswig-Holstein festgestellt".

Die Nato kündigte am Samstagabend eine verstärkte Wachsamkeit und eine Ausweitung der Fähigkeiten im Ostseeraum an. "Wir werden unsere Wachsamkeit dank neuer Mittel noch verstärken", erklärte der Sprecher des obersten Nato-Kommandos in Europa, Martin O'Donnell. Dabei handele es sich um geheimdienstliche Mittel, Aufklärungs- und Überwachungsausrüstung und "mindestens eine Luftabwehr-Fregatte".

D.Graf--NZN