Zürcher Nachrichten - Trump stimmt Militärspitze auf "Krieg" im Inneren ein

EUR -
AED 4.343995
AFN 76.884836
ALL 96.582215
AMD 444.948413
ANG 2.117386
AOA 1084.668405
ARS 1693.585129
AUD 1.681347
AWG 2.132077
AZN 2.014197
BAM 1.956453
BBD 2.375492
BDT 144.238111
BGN 1.986434
BHD 0.444648
BIF 3495.165813
BMD 1.182845
BND 1.501901
BOB 8.149718
BRL 6.171377
BSD 1.179393
BTN 106.830633
BWP 15.614208
BYN 3.38833
BYR 23183.752945
BZD 2.371991
CAD 1.615192
CDF 2602.257576
CHF 0.917508
CLF 0.025789
CLP 1018.298918
CNY 8.207699
CNH 8.197184
COP 4375.959602
CRC 584.695025
CUC 1.182845
CUP 31.34538
CVE 110.301791
CZK 24.224361
DJF 210.020052
DKK 7.468693
DOP 74.434828
DZD 153.241114
EGP 55.260249
ERN 17.742668
ETB 183.349656
FJD 2.613497
FKP 0.868929
GBP 0.868918
GEL 3.187786
GGP 0.868929
GHS 12.961323
GIP 0.868929
GMD 86.347939
GNF 10352.453063
GTQ 9.046017
GYD 246.752304
HKD 9.241322
HNL 31.154392
HRK 7.537797
HTG 154.501534
HUF 377.75146
IDR 19937.43611
ILS 3.679445
IMP 0.868929
INR 107.137859
IQD 1545.01534
IRR 49827.32635
ISK 145.146597
JEP 0.868929
JMD 184.591571
JOD 0.838626
JPY 185.685887
KES 152.140747
KGS 103.440135
KHR 4759.587561
KMF 495.611647
KPW 1064.548262
KRW 1731.447077
KWD 0.363382
KYD 0.982828
KZT 583.534638
LAK 25344.453647
LBP 105620.729813
LKR 364.881706
LRD 221.723956
LSL 19.027347
LTL 3.492633
LVL 0.715491
LYD 7.468491
MAD 10.827311
MDL 20.108707
MGA 5235.746384
MKD 61.660567
MMK 2483.529826
MNT 4220.23278
MOP 9.491066
MRU 46.634555
MUR 54.481811
MVR 18.274752
MWK 2045.082138
MXN 20.402318
MYR 4.669277
MZN 75.406527
NAD 19.027347
NGN 1616.924847
NIO 43.404478
NOK 11.444098
NPR 170.929013
NZD 1.961103
OMR 0.453551
PAB 1.179393
PEN 3.968324
PGK 5.057687
PHP 69.209438
PKR 329.791402
PLN 4.216515
PYG 7792.599223
QAR 4.298834
RON 5.098536
RSD 117.419165
RUB 90.803035
RWF 1721.374165
SAR 4.434174
SBD 9.531537
SCR 16.381864
SDG 711.478002
SEK 10.650664
SGD 1.503035
SHP 0.88744
SLE 28.920119
SLL 24803.657673
SOS 672.824421
SRD 44.732801
STD 24482.493783
STN 24.508175
SVC 10.319442
SYP 13081.757757
SZL 19.023345
THB 37.301022
TJS 11.050986
TMT 4.14587
TND 3.420541
TOP 2.848006
TRY 51.527666
TTD 7.986664
TWD 37.366282
TZS 3048.7169
UAH 50.658997
UGX 4196.39971
USD 1.182845
UYU 45.585205
UZS 14482.830751
VES 447.097641
VND 30694.815761
VUV 140.974761
WST 3.230006
XAF 656.175868
XAG 0.01481
XAU 0.000234
XCD 3.196697
XCG 2.125609
XDR 0.816072
XOF 656.175868
XPF 119.331742
YER 281.990829
ZAR 18.928085
ZMK 10647.016691
ZMW 21.966327
ZWL 380.875459
  • EUR/USD

    0.0014

    1.1834

    +0.12%

  • Goldpreis

    57.9000

    5037.7

    +1.15%

  • DAX

    230.3600

    24721.46

    +0.93%

  • MDAX

    228.3300

    31662.83

    +0.72%

  • Euro STOXX 50

    72.7000

    5998.4

    +1.21%

  • SDAX

    15.2200

    17893.72

    +0.09%

  • TecDAX

    -8.4500

    3619.6

    -0.23%

Trump stimmt Militärspitze auf "Krieg" im Inneren ein
Trump stimmt Militärspitze auf "Krieg" im Inneren ein / Foto: Andrew Harnik - POOL/AFP

Trump stimmt Militärspitze auf "Krieg" im Inneren ein

US-Präsident Donald Trump hat die Militärspitze auf einen "Krieg" in den Vereinigten Staaten eingestimmt. Das Militär müsse den "Feind im Inneren" bekämpfen, sagte Trump am Dienstag vor hunderten Generälen und Admirälen auf dem Militärstützpunkt Quantico südlich von Washington. US-Verteidigungsminister Pete Hegseth, der sich inzwischen "Kriegsminister" nennt, verordnete den Truppen zudem eine ideologische Kehrtwende nach "Jahrzehnten des Niedergangs". Die Parole laute: weg von "woken" Vorstellungen hin zu "höchsten männlichen Standards".

Textgröße:

Trump sagte, die USA befänden sich in einem "Krieg von innen". Er warf "radikalen linken Demokraten" erneut vor, von ihnen regierte Städte wie San Francisco, Chicago oder New York unkontrollierter Kriminalität und Einwanderung preisgegeben zu haben. Er verwies auf ein kürzlich unterzeichnetes Dekret zum Aufbau einer "schnellen Einsatztruppe, die Bürgerunruhen niederschlagen kann".

Die US-Regierung müsse eingreifen, bevor die Lage außer Kontrolle gerate, sagte Trump, der laut Verfassung Oberbefehlshaber der Streitkräfte ist. Traditionell versteht sich das US-Militär als unpolitisch und über den Parteien stehend.

Trump hat Soldaten bereits in Los Angeles und in der Hauptstadt Washington eingesetzt. Kürzlich beorderte der Präsident zudem die Nationalgarde nach Portland im Nordwesten der USA. Er begründet dies mit Protesten gegen die Einwanderungspolizei ICE. Gegen den Einsatz wehren sich die Stadt und der US-Bundesstaat Oregon juristisch.

Trump und Verteidigungsminister Hegseth schworen die Armee zugleich auf einen "Kriegergeist" ein. Hegseth bekräftigte in seiner Rede, alle Programme für Gleichstellung und gegen Diskriminierung würden rückgängig gemacht. Zum "toxischen ideologischen Müll" der Vergangenheit gehörten Beförderungen aufgrund von Hautfarbe und Geschlecht. "Wenn das bedeutet, dass sich für einige Kampfaufgaben keine Frauen qualifizieren, dann sei es so", betonte er.

Auch die Fitness der Truppen soll sich nach dem Willen des früheren Fernsehmoderators von Fox News deutlich verbessern. "Fette Soldaten sind anstrengend anzusehen", kritisierte Hegseth. Auch "fette Generäle und Admiräle" solle es künftig im Pentagon nicht mehr geben. Zudem gelte ab sofort die Regel: "Keine Bärte oder langes Haar."

Der 45-jährige Hegseth war im Frühjahr durch die sogenannte Chatgruppenaffäre massiv unter Druck geraten. Er teilte vertrauliche Militärinformationen über den Handy-Messenger Signal, unter anderem mit seiner Frau und einem Journalisten der Zeitschrift "The Atlantic". Das Magazin machte den Vorfall publik. Die Opposition forderte daraufhin den Rücktritt von Hegseth, der früher als Major der Nationalgarde diente und im Irak und in Afghanistan stationiert war.

Seitdem hat der Pentagonchef die Regeln für die journalistische Berichterstattung verschärft. Medien dürfen keine Informationen aus dem Verteidigungsministerium mehr veröffentlichen, die nicht zuvor offiziell freigegeben wurden.

Trump und Hegseth feuerten seit Januar zudem zahlreiche hochrangige Militärs und Geheimdienstvertreter. Im Februar traf es mit US-Generalstabschef Charles "CQ" Brown einen Schwarzen. Auch mehrere weibliche Militärvertreter mussten gehen.

Die Einberufung der Militärspitze aus dem In- und Ausland hatte nach US-Medienberichten für Unruhe gesorgt. Im Mai hatte Hegseth deutliche Einschnitte bei der Zahl der aktiven Vier-Sterne-Generäle und Admiräle angekündigt. Befürchtet wurden deshalb weitere Kürzungen.

W.O.Ludwig--NZN