Zürcher Nachrichten - Deutschland bereitet Hilfen für Versorgung und Wiederaufbau in Gaza vor

EUR -
AED 4.235251
AFN 74.946663
ALL 95.845585
AMD 434.253617
ANG 2.064019
AOA 1057.328074
ARS 1599.970173
AUD 1.669005
AWG 2.075453
AZN 1.960819
BAM 1.954469
BBD 2.317142
BDT 141.163856
BGN 1.970884
BHD 0.434912
BIF 3425.651217
BMD 1.15303
BND 1.481759
BOB 7.949586
BRL 5.927037
BSD 1.150426
BTN 107.162014
BWP 15.783319
BYN 3.408937
BYR 22599.381977
BZD 2.313744
CAD 1.605473
CDF 2651.967946
CHF 0.921997
CLF 0.02676
CLP 1056.639736
CNY 7.935841
CNH 7.935271
COP 4246.631419
CRC 535.328433
CUC 1.15303
CUP 30.555287
CVE 110.54672
CZK 24.519752
DJF 204.916296
DKK 7.472768
DOP 69.902447
DZD 153.255495
EGP 62.603862
ERN 17.295445
ETB 180.685214
FJD 2.607579
FKP 0.87304
GBP 0.87233
GEL 3.089968
GGP 0.87304
GHS 12.694304
GIP 0.87304
GMD 84.751681
GNF 10120.726709
GTQ 8.801006
GYD 240.786005
HKD 9.037054
HNL 30.682358
HRK 7.534586
HTG 150.992578
HUF 382.063345
IDR 19694.900181
ILS 3.628365
IMP 0.87304
INR 107.118707
IQD 1510.468897
IRR 1517156.469825
ISK 144.405398
JEP 0.87304
JMD 181.375682
JOD 0.817521
JPY 184.34697
KES 150.009052
KGS 100.83265
KHR 4626.530038
KMF 492.34323
KPW 1037.726453
KRW 1740.579301
KWD 0.356678
KYD 0.958747
KZT 545.158702
LAK 25320.531466
LBP 103242.432809
LKR 362.979078
LRD 212.445882
LSL 19.445877
LTL 3.404597
LVL 0.697456
LYD 7.35053
MAD 10.81253
MDL 20.24274
MGA 4797.756184
MKD 61.511217
MMK 2421.095162
MNT 4118.900865
MOP 9.287774
MRU 46.259501
MUR 54.134711
MVR 17.813947
MWK 2002.234314
MXN 20.510666
MYR 4.654774
MZN 73.747714
NAD 19.451896
NGN 1590.129675
NIO 42.351333
NOK 11.201977
NPR 171.456993
NZD 2.023832
OMR 0.442891
PAB 1.150416
PEN 3.950568
PGK 4.966075
PHP 69.429704
PKR 321.753059
PLN 4.270269
PYG 7441.995936
QAR 4.202905
RON 5.097772
RSD 117.377005
RUB 92.550486
RWF 1684.576381
SAR 4.32767
SBD 9.2764
SCR 16.63133
SDG 692.970821
SEK 10.921774
SGD 1.483229
SHP 0.865071
SLE 28.36423
SLL 24178.468623
SOS 658.951068
SRD 43.066798
STD 23865.386681
STN 24.84779
SVC 10.066144
SYP 127.484145
SZL 19.439932
THB 37.663136
TJS 11.02699
TMT 4.035604
TND 3.365687
TOP 2.776218
TRY 51.437235
TTD 7.804786
TWD 36.853163
TZS 2997.877416
UAH 50.385247
UGX 4316.060411
USD 1.15303
UYU 46.58827
UZS 14038.136253
VES 545.921739
VND 30369.649076
VUV 137.562835
WST 3.189601
XAF 655.504863
XAG 0.015925
XAU 0.000248
XCD 3.11612
XCG 2.073388
XDR 0.814331
XOF 655.49686
XPF 119.331742
YER 275.113567
ZAR 19.503266
ZMK 10378.650034
ZMW 22.232051
ZWL 371.275091
  • Goldpreis

    -3.0000

    4681.7

    -0.06%

  • EUR/USD

    -0.0005

    1.1541

    -0.04%

  • DAX

    -130.8200

    23168.08

    -0.56%

  • Euro STOXX 50

    -39.8500

    5692.86

    -0.7%

  • SDAX

    -78.6300

    16724.07

    -0.47%

  • TecDAX

    -16.3500

    3467.91

    -0.47%

  • MDAX

    -289.5400

    28916.26

    -1%

Deutschland bereitet Hilfen für Versorgung und Wiederaufbau in Gaza vor
Deutschland bereitet Hilfen für Versorgung und Wiederaufbau in Gaza vor / Foto: Eyad BABA - AFP/Archiv

Deutschland bereitet Hilfen für Versorgung und Wiederaufbau in Gaza vor

Vor dem Hintergrund der Waffenruhe im Gazastreifen bereitet die Bundesregierung humanitäre Hilfsleistungen sowie deutsche Unterstützung für den Wiederaufbau des weitgehend zerstörten Gebiets vor. Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) kündigte am Freitag in Berlin an, die Bundesregierung werde für humanitäre Soforthilfe zunächst 29 Millionen Euro bereitstellen. Der Kanzler verwies auch auf vorhandene Mittel für Wiederaufbauhilfen. Ausdrücklich dankte er allen Beteiligten an der sich anbahnenden Konfliktlösung.

Textgröße:

Die Bundesregierung will gemeinsam mit Ägypten zu einer internationalen Wiederaufbaukonferenz für den Gazastreifen einladen. "Im Fokus sollen die drängendsten Bedürfnisse wie der Wiederaufbau der Wasser- und Energieversorgung und die medizinische Versorgung stehen", erklärte dazu Merz. Die Menschen in Gaza müssten jetzt schnell humanitäre Hilfe erhalten.

In Bezug auf die humanitäre Versorgung der Zivilbevölkerung und den Wiederaufbau des Palästinensergebiets stünden er und Bundesaußenminister Johann Wadephul (CDU) in engem Austausch mit den Partnern, sagte Merz weiter. Mit Blick auf die erwartete Freilassung der von der radikalislamischen Hamas festgehaltenen Geiseln kündigte der Kanzler auch an, Deutschland werde "in den nächsten Tagen bei der medizinischen und psychologischen Unterstützung" der dann hoffentlich Freigelassenen helfen.

Die von Merz genannten 29 Millionen Euro sollen nach Angaben des Auswärtigen Amts vor allem an im Gazastreifen tätige UN-Organisationen fließen. Konkret nannte ein Ministeriumssprecher das Welternährungsprogramm, das Kinderhilfswerk Unicef und die Weltgesundheitsorganisation WHO. Vorrang habe aktuell, lebenswichtige Gesundheitsdienste schnell und zielgerichtet wiederherzustellen. Für den längerfristigen Wiederaufbau gebe es im Haushalt Rücklagen, sagte zudem Merz der ARD.

Entwicklungsministerin Reem Alabali Radovan (SPD) wies darauf hin, dass bereits Übergangsunterkünfte besorgt worden seien. "Die stehen bereit, also 800 Einheiten Wohnraum", sagte die Ministerin dem WDR. "Wir könnten damit rein, sobald es das Go auch wirklich gibt." Eine Ministeriumssprecherin verwies zudem auf mögliche Hilfen bei der Wiederherstellung der Wasser- und Energieversorgung im Gazastreifen.

Merz mahnte eine rasche Umsetzung des Abkommens für einen Frieden im Gazastreifen an. Der Waffenstillstand müsse in Kraft treten "und sich im Lauf der nächsten Wochen stabilisieren", erklärte der Kanzler. "Gelingen diese ersten wichtigen Schritte zum Frieden, ist das ein großer Erfolg. Daran müssen wir dann anknüpfen", hob er hervor.

So müsse geklärt werden, wie der Gazastreifen dauerhaft gesichert und verwaltet werden kann. Zudem müssten "Entwaffnung und Abzug der Hamas" organisiert werden. betonte der Kanzler. Deutschland sei hier auch "bereit, Verantwortung in dem von Präsident Trump vorgeschlagenen Friedensrat zu übernehmen". Zudem wolle die Bundesregierung den "dringend notwendigen Reformprozess in der palästinensischen Autonomiebehörde" unterstützen.

Politisch bekräftigte Merz die Unterstützung der Bundesregierung für eine Zwei-Staaten-Lösung für Israeli und Palästinenser. Diese eröffne "die beste Aussicht", auf eine Zukunft, "in der Israeli und Palästinenser dauerhaft in Frieden und Sicherheit leben können". Er sicherte zugleich das deutsche Eintreten für "die Existenz und die Sicherheit Israels" zu.

Der Kanzler stellte außerdem ein Ende der Beschränkungen für Rüstungsexporte nach Israel in Aussicht. "Im Licht der Entwicklungen vor Ort" werde die Bundesregierung "ihre Genehmigungspraxis zum Export von Rüstungsgütern überprüfen, die in Gaza verwendet werden können".

Vize-Regierungssprecher Steffen Meyer sagte dazu, hierüber werde "zu gegebener Zeit" gesprochen werden. Aktuell gebe es keine Veränderung der deutschen Position. Ein militärisches Engagement Deutschlands im Rahmen des Friedensprozesses schloss Meyer aus. "Die Frage einer militärischen Beteiligung stellt sich nicht", sagte er. Zu einer deutschen Beteiligung an Missionen in den Bereichen Polizei oder Justiz wollte er sich nicht festlegen. Es gehe jetzt darum, "einen Schritt nach dem anderen" zu machen.

Bundesaußenminister Johann Wadephul (CDU) hatte am Donnerstagabend in der ARD gesagt, für eine militärische Friedenssicherung kämen aus seiner Sicht vorrangig Staaten mit "einem muslimischen Hintergrund" infrage, zum Beispiel Indonesien oder Pakistan. Er pochte auch auf einen rechtlichen Rahmen für das weitere Vorgehen durch ein Mandat des UN-Sicherheitsrats.

F.Carpenteri--NZN