Zürcher Nachrichten - Weiter kein Durchbruch in Ukraine-Gesprächen: Moskau nennt Territorialfragen ungeklärt

EUR -
AED 4.257886
AFN 73.02921
ALL 95.817917
AMD 437.281848
ANG 2.07505
AOA 1062.978988
ARS 1613.312372
AUD 1.673525
AWG 2.089444
AZN 1.983567
BAM 1.954017
BBD 2.33424
BDT 142.55419
BGN 1.981417
BHD 0.437693
BIF 3437.00418
BMD 1.159192
BND 1.486826
BOB 8.008105
BRL 5.977986
BSD 1.158977
BTN 107.56439
BWP 15.762497
BYN 3.446647
BYR 22720.162541
BZD 2.330873
CAD 1.609944
CDF 2660.345655
CHF 0.920027
CLF 0.026803
CLP 1058.330871
CNY 7.966837
CNH 7.97214
COP 4251.916133
CRC 538.838399
CUC 1.159192
CUP 30.718587
CVE 110.695617
CZK 24.508911
DJF 206.011511
DKK 7.472348
DOP 70.098958
DZD 153.894188
EGP 62.042623
ERN 17.387879
ETB 180.964195
FJD 2.616761
FKP 0.879249
GBP 0.870791
GEL 3.118534
GGP 0.879249
GHS 12.751035
GIP 0.879249
GMD 85.204531
GNF 10177.705362
GTQ 8.86587
GYD 242.561161
HKD 9.085457
HNL 30.787095
HRK 7.530696
HTG 152.129677
HUF 383.11932
IDR 19627.554294
ILS 3.635747
IMP 0.879249
INR 107.411772
IQD 1518.173248
IRR 1528829.304946
ISK 144.400737
JEP 0.879249
JMD 183.291913
JOD 0.821878
JPY 184.03158
KES 150.752775
KGS 101.371224
KHR 4648.941398
KMF 494.68483
KPW 1043.207097
KRW 1756.604853
KWD 0.358677
KYD 0.965873
KZT 550.954749
LAK 25447.144126
LBP 103805.641081
LKR 365.344961
LRD 213.117207
LSL 19.642507
LTL 3.422792
LVL 0.701183
LYD 7.389798
MAD 10.809509
MDL 20.415511
MGA 4903.777977
MKD 61.629952
MMK 2434.773759
MNT 4141.470892
MOP 9.357664
MRU 46.518629
MUR 54.261674
MVR 17.909689
MWK 2013.516367
MXN 20.679283
MYR 4.668071
MZN 74.14163
NAD 19.6425
NGN 1600.101911
NIO 42.652358
NOK 11.257366
NPR 172.103566
NZD 2.014253
OMR 0.445713
PAB 1.159002
PEN 4.032441
PGK 5.012317
PHP 69.825114
PKR 323.361962
PLN 4.28271
PYG 7527.032423
QAR 4.225588
RON 5.097086
RSD 117.377505
RUB 93.087935
RWF 1696.146978
SAR 4.351092
SBD 9.322265
SCR 16.1242
SDG 696.674312
SEK 10.912222
SGD 1.487568
SHP 0.869694
SLE 28.458447
SLL 24307.688488
SOS 662.332606
SRD 43.312058
STD 23992.933305
STN 24.47903
SVC 10.140701
SYP 128.377386
SZL 19.458331
THB 37.831388
TJS 11.082558
TMT 4.068764
TND 3.402051
TOP 2.791055
TRY 51.56105
TTD 7.866261
TWD 37.080812
TZS 3002.307538
UAH 50.714274
UGX 4317.189906
USD 1.159192
UYU 47.106801
UZS 14078.089729
VES 548.619881
VND 30527.320435
VUV 139.385868
WST 3.219903
XAF 655.395549
XAG 0.015329
XAU 0.000243
XCD 3.132774
XCG 2.088585
XDR 0.82413
XOF 655.350359
XPF 119.331742
YER 276.640762
ZAR 19.528177
ZMK 10434.121112
ZMW 22.338767
ZWL 373.25934
  • MDAX

    1055.0600

    29205.84

    +3.61%

  • TecDAX

    62.6600

    3484.26

    +1.8%

  • DAX

    618.8500

    23298.89

    +2.66%

  • SDAX

    310.1700

    16802.71

    +1.85%

  • Euro STOXX 50

    162.9800

    5732.71

    +2.84%

  • Goldpreis

    127.9000

    4806.5

    +2.66%

  • EUR/USD

    0.0040

    1.1597

    +0.34%

Weiter kein Durchbruch in Ukraine-Gesprächen: Moskau nennt Territorialfragen ungeklärt
Weiter kein Durchbruch in Ukraine-Gesprächen: Moskau nennt Territorialfragen ungeklärt / Foto: Kristina Kormilitsyna - POOL/AFP

Weiter kein Durchbruch in Ukraine-Gesprächen: Moskau nennt Territorialfragen ungeklärt

Kein Durchbruch bei erneuten Verhandlungen zwischen den USA und Russland über ein Ende des Ukraine-Kriegs: Nach einem fünfstündigen Gespräch zwischen Kreml-Chef Wladimir Putin und dem US-Sondergesandten Steve Witkoff in Moskau hieß es von russischer Seite, in den zentralen Territorialfragen sei "noch keine Kompromisslösung" gefunden worden. Am Mittwoch zeigte sich der Kreml jedoch zu weiteren Gesprächen mit der US-Regierung über eine "Friedensregelung" bereit.

Textgröße:

Kreml-Sprecher Dmitri-Peskow sagte, die russische Seite habe in dem Gespräch klar gemacht, welche Vorschläge für eine Ukraine-Lösung für sie "inakzeptabel" seien. Dies sei jedoch ein "normales" Vorgehen. Moskau sei "dankbar" für die Bemühungen der Regierung von Präsident Donald Trump und "weiterhin bereit, uns so oft wie nötig zu treffen, um eine Friedensregelung zu erzielen".

Der Kreml-Unterhändler Juri Uschakow hatte am Vorabend das Gespräch mit den US-Unterhändlern als "sehr nützlich und konstruktiv" bewertet. Es sei aber noch "viel Arbeit in Washington und Moskau" nötig, um eine Einigung zu erzielen. Beide Seiten hätten ihre Bereitschaft bekundet, "ihre Bemühungen fortzusetzen".

Ein zentrales Thema der Beratungen am Dienstag war die Zukunft der von Russland besetzten Gebiete der Ukraine, die etwa 19 Prozent des ukrainischen Staatsgebiets ausmachen. Uschakow sagte vor Journalisten, auch wenn es in den Territorialfragen bislang keinen Kompromiss gebe, könnten "einige Vorschläge" der USA "diskutiert" werden. "Einige vorgeschlagene Formulierungen passen uns nicht, und die Arbeit geht weiter", sagte er.

An den Verhandlungen im Kreml hatte auf russischer Seite neben Uschakow auch der Kreml-Berater Kirill Dmitrijew teilgenommen, auf US-Seite wurde Witkoff vom Trump-Schwiegersohn Jared Kushner begleitet.

Witkoff und Kushner äußerten sich nach dem Gespräch zunächst nicht zum Verlauf. US-Außenminister Marco Rubio sprach in einem am Dienstag (Ortszeit) ausgestrahlten Interview des Sender Fox News von "einigen Fortschritten" in Gesprächen mit Moskau - allerdings war unklar, ob das Interview nach den Beratungen am Dienstag im Kreml aufgezeichnet worden war oder möglicherweise schon davor.

Bundesaußenminister Johann Wadephul (CDU) erklärte seinerseits, Deutschland begrüßen "alle Gespräche, die geführt werden, um Russlands Angriffskrieg in der Ukraine zu beenden". Doch fügte er im Onlinedienst X sogleich hinzu: "Wir sehen nur aktuell nicht, dass Russland in einen Verhandlungsmodus wechselt."

Grundlage des Gesprächs im Kreml war der von Trump vorgelegte Friedensplan für die Ukraine, der allerdings auf Drängen der Ukraine und ihrer europäischen Verbündeten in zentralen Punkten überarbeitet worden war.

Der ursprüngliche Plan bewegte sich so nah an den Forderungen Moskaus, dass Vorwürfe aufgekommen waren, die russische Seite sei selber an seiner Ausarbeitung beteiligt gewesen. So war in der ursprünglichen Fassung vorgesehen, dass die Ukraine sogar solche Gebiete an Russland abtritt, welche die russische Armee bislang nicht erobern konnte.

Die von Kiew am Dienstag geäußerte Erwartung, dass Witkoff und Kushner von Moskau aus nach Brüssel weiterreisen würden, um dort eine ukrainische Delegation zu treffen, schien sich nicht zu erfüllen.

Der ukrainische Staatschef Wolodymyr Selenskyj schrieb am Mittwoch im Onlinedienst X, dass der ukrainische Chefunterhändler Rustem Umerow in Brüssel Gespräche mit den europäischen Verbündeten führen werde. Umerow und der ukrainische Generalstabschef Andrij Gnatow würden dann "nach Brüssel" mit Vorbereitungen eines Treffens mit den US-Gesandten in den USA beginnen.

Mehrere Nato-Länder kündigten unterdessen den Kauf weiterer Waffenpakete aus den USA für die Ukraine an. Bundesaußenminister Johann Wadephul (CDU) sagte vor einem Treffen der Nato-Außenminister in Brüssel, Deutschland werde 200 Millionen Dollar (rund 172 Millionen Euro) in Rüstungsgüter für Kiew investieren. Zusammen mit Norwegen, Polen, den Niederlanden und Kanada sollen so rund eine Milliarde Dollar investiert werden, unter anderem in den Kauf von Patriot-Lenkflugkörpern für die ukrainische Luftabwehr.

Diese Waffenkäufe sollen im Rahmen des sogenannten Purl-Mechanismus verfolgen. Mit der Priorisierten Anforderungsliste für die Ukraine kaufen Nato-Mitglieder Waffen aus den USA für die Ukraine.

Putin hatte am Dienstag kurz vor seinem Treffen mit den US-Unterhändlern scharfe Drohungen an die europäischen Verbündeten der Ukraine gerichtet. "Wir haben nicht die Absicht, Krieg gegen Europa zu führen, aber wenn Europa dies will und damit beginnt, sind wir ab sofort bereit", sagte er. Die Europäer würden die Bemühungen der USA um ein Ende der Kämpfe in der Ukraine behindern und stünden "auf der Seite des Krieges", bekundete der russische Präsident.

T.L.Marti--NZN