Zürcher Nachrichten - Präsident Aoun empfängt UN-Delegation: Libanesen "wollen keinen neuen Krieg"

EUR -
AED 4.334368
AFN 77.894758
ALL 96.747448
AMD 446.136227
ANG 2.112695
AOA 1081.6655
ARS 1702.480769
AUD 1.69272
AWG 2.125878
AZN 2.00686
BAM 1.957764
BBD 2.377785
BDT 144.384818
BGN 1.982033
BHD 0.444913
BIF 3498.523848
BMD 1.180224
BND 1.503608
BOB 8.157216
BRL 6.197829
BSD 1.180584
BTN 106.692012
BWP 15.629743
BYN 3.381692
BYR 23132.385833
BZD 2.374281
CAD 1.613779
CDF 2625.997782
CHF 0.916839
CLF 0.025797
CLP 1018.509037
CNY 8.19329
CNH 8.184451
COP 4338.703206
CRC 585.287044
CUC 1.180224
CUP 31.27593
CVE 110.375707
CZK 24.240023
DJF 209.749378
DKK 7.466918
DOP 74.504728
DZD 153.397249
EGP 55.447707
ERN 17.703357
ETB 183.94936
FJD 2.60546
FKP 0.864141
GBP 0.870657
GEL 3.174617
GGP 0.864141
GHS 12.962056
GIP 0.864141
GMD 86.740757
GNF 10361.392499
GTQ 9.055082
GYD 246.987729
HKD 9.221767
HNL 31.184278
HRK 7.536084
HTG 154.87534
HUF 379.297924
IDR 19909.607804
ILS 3.682233
IMP 0.864141
INR 106.520683
IQD 1546.551194
IRR 49716.926371
ISK 144.790096
JEP 0.864141
JMD 184.6452
JOD 0.836739
JPY 185.038434
KES 152.296234
KGS 103.210396
KHR 4764.79929
KMF 492.153066
KPW 1062.236802
KRW 1728.880289
KWD 0.362777
KYD 0.983833
KZT 582.254002
LAK 25374.450629
LBP 105723.736932
LKR 365.336433
LRD 219.591414
LSL 19.07233
LTL 3.484894
LVL 0.713906
LYD 7.478501
MAD 10.835668
MDL 20.063208
MGA 5223.23892
MKD 61.65878
MMK 2478.214053
MNT 4212.403865
MOP 9.500512
MRU 47.092234
MUR 54.337584
MVR 18.246005
MWK 2047.053199
MXN 20.516809
MYR 4.658371
MZN 75.251445
NAD 19.07233
NGN 1614.628457
NIO 43.443574
NOK 11.511271
NPR 170.70722
NZD 1.971393
OMR 0.453812
PAB 1.180594
PEN 3.96838
PGK 5.132148
PHP 69.355866
PKR 330.553045
PLN 4.220858
PYG 7795.819224
QAR 4.302716
RON 5.092197
RSD 117.389791
RUB 90.583357
RWF 1723.108581
SAR 4.425983
SBD 9.518088
SCR 16.183279
SDG 709.929084
SEK 10.645147
SGD 1.50269
SHP 0.885474
SLE 28.974233
SLL 24748.701417
SOS 673.475497
SRD 44.695013
STD 24428.249115
STN 24.524598
SVC 10.32936
SYP 13052.773144
SZL 19.063201
THB 37.487492
TJS 11.049883
TMT 4.136684
TND 3.420831
TOP 2.841695
TRY 51.385957
TTD 7.994018
TWD 37.355849
TZS 3050.878502
UAH 50.942996
UGX 4214.226879
USD 1.180224
UYU 45.555692
UZS 14480.523997
VES 446.106113
VND 30650.411229
VUV 141.258236
WST 3.217697
XAF 656.646218
XAG 0.015492
XAU 0.000243
XCD 3.189613
XCG 2.127643
XDR 0.815654
XOF 656.615587
XPF 119.331742
YER 281.276853
ZAR 19.111428
ZMK 10623.420988
ZMW 21.929181
ZWL 380.031571
  • TecDAX

    15.0000

    3628.05

    +0.41%

  • SDAX

    -47.3000

    17878.47

    -0.26%

  • MDAX

    -90.1200

    31434.51

    -0.29%

  • Goldpreis

    -50.4000

    4900.4

    -1.03%

  • Euro STOXX 50

    -44.7700

    5925.7

    -0.76%

  • EUR/USD

    -0.0006

    1.1805

    -0.05%

  • DAX

    -111.9800

    24491.06

    -0.46%

Präsident Aoun empfängt UN-Delegation: Libanesen "wollen keinen neuen Krieg"
Präsident Aoun empfängt UN-Delegation: Libanesen "wollen keinen neuen Krieg" / Foto: Handout - Lebanese Presidency/AFP

Präsident Aoun empfängt UN-Delegation: Libanesen "wollen keinen neuen Krieg"

Zwei Tage nach den ersten direkten Gesprächen zwischen dem Libanon und Israel seit Jahrzehnten hat der libanesische Präsident Joseph Aoun versichert, dass sein Land keinen neuen Krieg mit dem Nachbarland wolle. Die Libanesen "wollen keinen neuen Krieg, sie haben genug gelitten und es wird keinen Schritt zurück geben", sagte Aoun am Freitag bei einem Treffen mit einer Delegation des UN-Sicherheitsrats.

Textgröße:

Laut einer Mitteilung des libanesischen Präsidialamts betonte Aoun, es müsse "Druck auf die israelische Seite ausgeübt werden, um die Waffenruhe und den Truppenabzug" aus dem Südlibanon umzusetzen. Er hoffe dabei auf "Druck von der Delegation". Zugleich rief er die Delegierten des UN-Sicherheitsrats auf, die Bemühungen der libanesischen Armee zur Entwaffnung nichtstaatlicher Gruppen zu unterstützen. "Die Armee wird ihre Aufgabe erfüllen", versicherte er.

Aoun unterstrich die Bemühungen der libanesischen Seite bei der Umsetzung internationaler Resolutionen, rief aber zugleich die internationale Gemeinschaft auf, die Armee seines Landes "bei ihrer Mission", der Entwaffnung der islamistischen Hisbollah-Miliz, zu unterstützen. Es gebe bei dieser Entscheidung "keinen Schritt zurück", selbst wenn es etwas dauere, "weil die Libanesen der militärischen Konfrontationen müde sind".

Am Mittwoch waren erstmals seit Jahrzehnten Regierungsvertreter Israels und des Libanon zu offiziellen Gesprächen zusammengekommen. Rahmen für den Austausch war der Mechanismus zur Überwachung der im November 2024 in Kraft getretenen Waffenruhe zwischen Israel und der vom Iran unterstützten Hisbollah. An den Gesprächen nahmen zivile Vertreter beider Länder teil.

Hisbollah-Chef Naim Kassem begrüßte es am Freitag, dass die Regierung in Beirut sich für Diplomatie entschieden habe, "um die Aggression zu beenden". "Wir unterstützen es, in dieser Richtung weiterzumachen", sagte Kassem in einer Fernsehansprache.

Zugleich kritisierte der Hisbollah-Chef die Beteiligung eines zivilen Vertreters an den Gesprächen mit Israel. "Wir betrachten diese Maßnahme als weiteren Fehltritt" der libanesischen Regierung, nachdem diese im August beschlossen habe, die Armee mit der Entwaffnung der Hisbollah zu beauftragen, sagte Kassem.

"Dieses Zugeständnis wird die Position des Feindes nicht ändern, auch nicht seine Aggression oder Besatzung", sagte Kassem mit Blick auf Israel und forderte die libanesische Regierung auf, die Entscheidung zu überdenken.

Nach dem Überfall der radikalislamischen Hamas auf Israel am 7. Oktober 2023 war auch der Konflikt zwischen Israel und der mit der Hamas verbündeten und im Libanon einflussreichen Hisbollah eskaliert. Seit November 2024 gilt im Libanon eine Waffenruhe. Beide Seiten werfen sich jedoch gegenseitig immer wieder Verstöße gegen die Feuerpause vor.

Die Regierung in Beirut hatte die libanesische Armee angewiesen, bis Ende des Jahres die militärische Infrastruktur der Hisbollah südlich des Flusses Litani zu zerstören und die Hisbollah anschließend auch im Rest des Landes zu entwaffnen. Aus Israels Sicht setzt die libanesische Armee das Vorhaben jedoch nur unzureichend um. Die israelische Armee hatte zuletzt ihre Angriffe im Südlibanon intensiviert.Die pro-iranische Miliz lehnt ihre Entwaffnung strikt ab. Israel macht sie jedoch zur Bedingung für ein Ende seiner Angriffe.

M.Hug--NZN