Zürcher Nachrichten - Gaza-Gespräche in Miami: Hamas fordert Ende israelischer "Verstöße" gegen Waffenruhe

EUR -
AED 4.229988
AFN 73.146945
ALL 96.133079
AMD 434.212947
ANG 2.061819
AOA 1056.200947
ARS 1595.729488
AUD 1.676138
AWG 2.073241
AZN 1.95884
BAM 1.9575
BBD 2.319785
BDT 141.322745
BGN 1.968783
BHD 0.434815
BIF 3421.327021
BMD 1.1518
BND 1.483169
BOB 7.988181
BRL 6.046028
BSD 1.151795
BTN 109.176408
BWP 15.880861
BYN 3.428493
BYR 22575.287657
BZD 2.316392
CAD 1.600253
CDF 2628.988678
CHF 0.919315
CLF 0.02693
CLP 1063.36549
CNY 7.961072
CNH 7.958342
COP 4233.211976
CRC 534.857582
CUC 1.1518
CUP 30.52271
CVE 110.369005
CZK 24.518422
DJF 205.093682
DKK 7.472328
DOP 68.558058
DZD 153.334083
EGP 61.736268
ERN 17.277006
ETB 178.048178
FJD 2.580321
FKP 0.866974
GBP 0.867284
GEL 3.086771
GGP 0.866974
GHS 12.620455
GIP 0.866974
GMD 84.656271
GNF 10098.639609
GTQ 8.815384
GYD 241.106739
HKD 9.021621
HNL 30.579896
HRK 7.535884
HTG 150.976542
HUF 389.090264
IDR 19570.240438
ILS 3.616135
IMP 0.866974
INR 108.896278
IQD 1508.830137
IRR 1512601.862779
ISK 143.606561
JEP 0.866974
JMD 181.293527
JOD 0.816578
JPY 183.86078
KES 149.734428
KGS 100.724635
KHR 4612.886352
KMF 492.970864
KPW 1036.623761
KRW 1744.390407
KWD 0.354775
KYD 0.959846
KZT 556.830884
LAK 25050.648874
LBP 103140.830206
LKR 362.813545
LRD 211.358254
LSL 19.777978
LTL 3.400967
LVL 0.696713
LYD 7.352226
MAD 10.765177
MDL 20.230571
MGA 4800.106597
MKD 61.676346
MMK 2417.436221
MNT 4113.24352
MOP 9.293293
MRU 45.987343
MUR 54.017007
MVR 17.795778
MWK 1997.10857
MXN 20.796407
MYR 4.629663
MZN 73.657744
NAD 19.778236
NGN 1591.99517
NIO 42.386262
NOK 11.212362
NPR 174.665914
NZD 2.005595
OMR 0.442792
PAB 1.151815
PEN 4.012185
PGK 4.977258
PHP 69.977059
PKR 321.451413
PLN 4.279935
PYG 7530.377025
QAR 4.199475
RON 5.097752
RSD 117.405319
RUB 93.874992
RWF 1681.924321
SAR 4.322129
SBD 9.262822
SCR 17.163771
SDG 692.232263
SEK 10.889179
SGD 1.482949
SHP 0.864149
SLE 28.276608
SLL 24152.69076
SOS 658.257439
SRD 43.308822
STD 23839.942611
STN 24.520978
SVC 10.077884
SYP 127.305795
SZL 19.775833
THB 37.764652
TJS 11.005823
TMT 4.031301
TND 3.395971
TOP 2.773258
TRY 51.215473
TTD 7.825763
TWD 36.869937
TZS 2977.40446
UAH 50.484891
UGX 4290.85719
USD 1.1518
UYU 46.623733
UZS 14046.382845
VES 538.960062
VND 30332.663288
VUV 137.508177
WST 3.196803
XAF 656.512961
XAG 0.016275
XAU 0.000254
XCD 3.112798
XCG 2.07583
XDR 0.816616
XOF 656.512961
XPF 119.331742
YER 274.819021
ZAR 19.662788
ZMK 10367.582559
ZMW 21.681643
ZWL 370.879256
  • Euro STOXX 50

    27.9400

    5569.73

    +0.5%

  • DAX

    117.1600

    22680.04

    +0.52%

  • MDAX

    350.2900

    28150.78

    +1.24%

  • Goldpreis

    122.5000

    4680

    +2.62%

  • TecDAX

    37.2300

    3421.6

    +1.09%

  • SDAX

    102.7500

    16492.54

    +0.62%

  • EUR/USD

    0.0088

    1.1555

    +0.76%

Gaza-Gespräche in Miami: Hamas fordert Ende israelischer "Verstöße" gegen Waffenruhe
Gaza-Gespräche in Miami: Hamas fordert Ende israelischer "Verstöße" gegen Waffenruhe / Foto: Omar AL-QATTAA - AFP/Archiv

Gaza-Gespräche in Miami: Hamas fordert Ende israelischer "Verstöße" gegen Waffenruhe

Im Vorfeld neuer Gespräche zur Zukunft des Gazastreifens hat die Hamas ein Ende der israelischen "Verstöße" gegen die geltende Waffenruhe gefordert. Die radikalislamische Palästinenserorganisation erwarte, dass die Beratungen in Miami am Freitag "zu einer Vereinbarung über ein Ende der fortdauernden israelischen Gesetzlosigkeit" und zur "Einstellung aller Verstöße" gegen das Waffenruheabkommen vom Oktober führten, sagte das Hamas-Politbüromitglied Bassem Naim am Freitag der Nachrichtenagentur AFP.

Textgröße:

Der Sonderbeauftragte von US-Präsident Donald Trump, Steve Witkoff, sollte am Freitag in Miami mit Vertretern aus Katar, Ägypten und der Türkei zusammenkommen. Thema des Treffens zwischen den Staaten, die im Gaza-Krieg zwischen Israel und der Hamas vermittelt hatten, sind die nächsten Schritte zur weiteren Umsetzung eines US-Friedensplans für den Gazastreifen.

Die anstehende zweite Phase sieht den Rückzug der israelischen Truppen aus dem Gazastreifen sowie die Entwaffnung der Hamas vor. Zudem soll eine Übergangsverwaltung für den Küstenstreifen eingerichtet und eine internationale Stabilisierungstruppe eingesetzt werden.

Der ägyptische Außenminister Badr Abdelatty forderte am Freitag eine zügige Umsetzung der zweiten Phase der Waffenruhe. Die internationale Gemeinschaft forderte er auf, "echten und effektiven Druck" auszuüben, um jegliche Verstöße gegen die Feuerpause zu stoppen. Zudem müsse der Zugang von Hilfslieferungen zum Gazastreifen verstärkt werden.

Die Hamas hatte der Schlüsselforderung nach ihrer Entwaffnung zuletzt am Sonntag erneut eine deutliche Absage erteilt. Der Chef der Islamisten im Gazastreifen, Chalil al-Hajja, betonte vielmehr, die Hamas habe ein "legitimes Recht" auf Waffenbesitz.

Die Miliz wirft der israelischen Armee vor, seit Beginn der Waffenruhe am 10. Oktober mindestens 395 Palästinenser getötet zu haben. Israelischen Angaben zufolge wurden bei Hamas-Verstößen gegen das Abkommen im gleichen Zeitraum drei israelische Soldaten im Gazastreifen getötet.

Am 7. Oktober 2023 hatten Kämpfer der Hamas und verbündeter Milizen Israel überfallen. Mehr als 1200 Menschen wurden getötet, etwa 250 weitere Menschen wurden als Geiseln in den Gazastreifen verschleppt. In dem dadurch ausgelösten Krieg wurden nach Hamas-Angaben im Gazastreifen mehr als 70.100 Menschen getötet.

Israelische und libanesische Vertreter trafen am Freitag derweil in Beirut zu Gesprächen über die weitere Umsetzung der Waffenruhe zwischen beiden Ländern zusammen. Sie berieten nach Angaben der US-Botschaft im Libanon unter anderem darüber, wie die Bedingungen für eine Rückkehr von Bewohnern der Grenzregionen in ihre Häuser geschaffen werden können.

Nach dem Hamas-Überfall auf Israel war auch der Konflikt zwischen Israel und der mit der Hamas verbündeten und im Libanon einflussreichen Hisbollah-Miliz eskaliert. Seit November 2024 gilt im Libanon eine Waffenruhe. Beide Seiten werfen einander jedoch immer wieder Verstöße gegen die Feuerpause vor.

G.Kuhn--NZN