Zürcher Nachrichten - Moskau und Kiew verhandeln wieder - Auch deutsche und europäische Vertreter dabei

EUR -
AED 4.231138
AFN 75.462337
ALL 95.709509
AMD 434.324116
ANG 2.06238
AOA 1056.488542
ARS 1599.878823
AUD 1.668647
AWG 2.074093
AZN 1.948014
BAM 1.952916
BBD 2.315301
BDT 141.051727
BGN 1.969319
BHD 0.436065
BIF 3421.778047
BMD 1.152114
BND 1.480582
BOB 7.943271
BRL 5.944335
BSD 1.149513
BTN 107.076893
BWP 15.770782
BYN 3.40623
BYR 22581.430882
BZD 2.311906
CAD 1.606052
CDF 2655.62277
CHF 0.922503
CLF 0.02684
CLP 1059.795105
CNY 7.929596
CNH 7.934389
COP 4226.437382
CRC 534.903212
CUC 1.152114
CUP 30.531016
CVE 110.602547
CZK 24.526543
DJF 204.754195
DKK 7.472634
DOP 70.106162
DZD 153.67857
EGP 62.602176
ERN 17.281707
ETB 179.500281
FJD 2.596631
FKP 0.87274
GBP 0.87211
GEL 3.093464
GGP 0.87274
GHS 12.679009
GIP 0.87274
GMD 85.25628
GNF 10115.559696
GTQ 8.794015
GYD 240.594744
HKD 9.030009
HNL 30.536116
HRK 7.534018
HTG 150.872642
HUF 384.82913
IDR 19617.042022
ILS 3.606548
IMP 0.87274
INR 107.069797
IQD 1505.976317
IRR 1519839.749079
ISK 144.394521
JEP 0.87274
JMD 181.231612
JOD 0.816835
JPY 183.814029
KES 149.549928
KGS 100.752529
KHR 4597.092356
KMF 491.952529
KPW 1036.897532
KRW 1737.082302
KWD 0.356395
KYD 0.957985
KZT 544.725673
LAK 25312.393382
LBP 103116.536397
LKR 362.690757
LRD 210.938534
LSL 19.53418
LTL 3.401893
LVL 0.696903
LYD 7.351209
MAD 10.799953
MDL 20.226661
MGA 4805.862083
MKD 61.69384
MMK 2419.241689
MNT 4116.232831
MOP 9.280397
MRU 45.666579
MUR 54.091577
MVR 17.811274
MWK 1993.239537
MXN 20.553653
MYR 4.644751
MZN 73.677521
NAD 19.533757
NGN 1587.762647
NIO 42.296628
NOK 11.262811
NPR 171.320802
NZD 2.020843
OMR 0.444114
PAB 1.149503
PEN 3.977028
PGK 4.972571
PHP 69.80024
PKR 320.748384
PLN 4.276053
PYG 7436.084626
QAR 4.191411
RON 5.096839
RSD 117.5043
RUB 92.546804
RWF 1678.906401
SAR 4.325267
SBD 9.261581
SCR 16.660745
SDG 692.420885
SEK 10.902326
SGD 1.482193
SHP 0.864384
SLE 28.399298
SLL 24159.263232
SOS 656.927149
SRD 43.032565
STD 23846.429976
STN 24.463453
SVC 10.058148
SYP 127.467522
SZL 19.526253
THB 37.570874
TJS 11.018231
TMT 4.04392
TND 3.388896
TOP 2.774013
TRY 51.385888
TTD 7.798586
TWD 36.896423
TZS 2995.495732
UAH 50.345225
UGX 4312.632086
USD 1.152114
UYU 46.551264
UZS 13966.377632
VES 545.399735
VND 30346.101976
VUV 137.105127
WST 3.187061
XAF 654.984183
XAG 0.015996
XAU 0.000249
XCD 3.113645
XCG 2.071741
XDR 0.816579
XOF 654.995537
XPF 119.331742
YER 274.952105
ZAR 19.538468
ZMK 10370.407225
ZMW 22.214392
ZWL 370.98018
  • Goldpreis

    -8.8000

    4670.9

    -0.19%

  • EUR/USD

    0.0004

    1.1526

    +0.03%

  • SDAX

    -78.6300

    16724.07

    -0.47%

  • DAX

    -130.8200

    23168.08

    -0.56%

  • MDAX

    -289.5400

    28916.26

    -1%

  • TecDAX

    -16.3500

    3467.91

    -0.47%

  • Euro STOXX 50

    -39.8500

    5692.86

    -0.7%

Moskau und Kiew verhandeln wieder - Auch deutsche und europäische Vertreter dabei
Moskau und Kiew verhandeln wieder - Auch deutsche und europäische Vertreter dabei / Foto: Handout - National Security and Defense Council of Ukraine/AFP

Moskau und Kiew verhandeln wieder - Auch deutsche und europäische Vertreter dabei

Neuer Anlauf im Ringen um ein Ende des Ukraine-Kriegs: Im schweizerischen Genf haben neue direkte Verhandlungen zwischen Vertretern Moskaus und Kiews unter Vermittlung der USA begonnen. Die sechsstündigen Gespräche am Dienstag seien "sehr angespannt" gewesen, hieß es aus Kreisen der russischen Delegation. An den Gesprächen. die am Mittwoch fortgesetzt werden sollen, sind auch Vertreter Deutschlands und anderer europäischer Länder beteiligt. In der Nacht hatte Russland die Ukraine erneut angegriffen, mindestens drei Menschen wurden getötet.

Textgröße:

"Das war's für heute", hieß es von Seiten der russischen Delegation am Abend. Die Gespräche würden am Mittwoch fortgesetzt. Zuvor hatte in Moskau Kreml-Sprecher Dmitri Peskow auf Nachfrage eines Journalisten gesagt, von den Gesprächen seien für Dienstag keine "Neuigkeiten" zu erwarten, da die Arbeit am Mittwoch weitergeführt werden solle.

Der ukrainische Unterhändler Rustem Umerow hatte vor Beginn des Treffens auf Facebook erklärt, zu den geplanten Gesprächsthemen würden "Sicherheitsfragen und humanitäre Fragen" zählen. Er beteilige sich "konstruktiv" und "ohne übermäßige Erwartungen", ergänzte er. Auf russischer Seite hatte Vize-Außenminister Sergej Rjabkow im Vorfeld erklärt, es verblieben "umfassende" zu klärende Fragen. Moskau wolle nicht nur eine Gefechtspause, sondern ein "dauerhaftes" Abkommen.

Als Vermittler aus den USA sind der Sondergesandte Steve Witkoff und der Schwiegersohn von US-Präsident Donald Trump, Jared Kushner, nach Genf gereist.

Aus deutschen Regierungskreisen verlautete, dass auch der außen- und sicherheitspolitische Berater von Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU), Günter Sautter, vor Ort und bei den Gesprächen dabei sei. Wie die Nachrichtenagentur AFP in Rom aus italienischen Regierungskreisen erfuhr, sind auch Italien, Frankreich und Großbritannien mit ihren "Sicherheitsberatern" vertreten. Gespräche der europäischen Regierungsvertreter mit den Delegationen der Ukraine und der USA seien "am Rande des Treffens" geplant - nicht mit Russland. Zu den französischen Teilnehmern hieß es aus Verhandlungskreisen, es handele sich um Mitglieder der diplomatischen Abteilung des Elysée-Palastes.

Vor dem Gebäude der Vereinten Nationen in Genf fanden am Dienstag Proteste gegen den bald seit vier Jahren andauernden Krieg statt, wie auf Fotos der Nachrichtenagentur AFP zu sehen war. Teilnehmer schwenkten ukrainische Flaggen und hielten Plakate mit Aufschriften wie "Stoppt den Krieg jetzt".

Zwei vorherige Gesprächsrunden zwischen ukrainischen und russischen Delegationen in Abu Dhabi hatten kein Ergebnis gebracht. In zentralen Fragen liegen Moskau und Kiew weiterhin weit auseinander. Moskau fordert als Voraussetzung für ein Ende der Kämpfe einen vollständigen Rückzug Kiews aus der Industrieregion Donbass. Die Ukraine lehnt dies jedoch ab.

US-Präsident Donald Trump hatte im Vorfeld der Gespräche im schweizerischen Genf erneut die Ukraine zu einer baldigen Einigung mit Moskau gedrängt. Kiew solle "besser schnell an den Verhandlungstisch kommen", sagte Trump. Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj hatte am Samstag bei der Münchner Sicherheitskonferenz beklagt, die USA würden oft nur die Ukraine zu Zugeständnissen drängen.

In der Nacht vor den Verhandlungen überzog die russische Armee die Ukraine erneut mit massiven Luftangriffen. In der unweit der Front gelegenen ostukrainischen Stadt Slowjansk wurden nach Angaben von Vize-Energieminister Artem Nekrasow drei Mitarbeiter eines Wärmekraftwerks bei einem Angriff auf ihr Fahrzeug getötet. Dem ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj zufolge wurden landesweit neun weitere Menschen verletzt.

Insgesamt feuerte Russland laut ukrainischer Luftwaffe 29 Raketen und 396 Drohnen ab. 25 Raketen und 367 Drohnen seien abgefangen worden. Nach ukrainischen Angaben zielten die Attacken auf Einrichtungen wichtiger Infrastruktur, Präsident Selenskyj zufolge wurden insgesamt zwölf ukrainische Regionen ins Visier genommen. Allein in der Schwarzmeer-Hafenstadt Odessa seien zehntausende Menschen von der Wärme- und Wasserversorgung abgeschnitten.

Selenskyj sagte, die nächtliche russische Angriffswelle habe darauf abgezielt, "größtmöglichen Schaden" im Energiesektor der Ukraine anzurichten. Selenskyj und Außenminister Andrij Sybiha warfen Russland vor, mit den Angriffen die "Friedensbemühungen" zu missachten.

Das russische Verteidigungsministerium meldete derweil im Onlinedienst Telegram, in der Nacht seien über 151 ukrainische Drohnen abgefangen oder zerstört worden. 38 der Drohnen seien über der Halbinsel Krim abgewehrt worden, 79 weitere über dem Schwarzen Meer und dem Asowschen Meer. Der von Moskau eingesetzte Gouverneur von Sewastopol, Michail Raswoschajew, schrieb im Onlinedienst Telegram von den "längsten Attacken" in der jüngsten Vergangenheit und mehreren Verletzten.

O.Meier--NZN