Zürcher Nachrichten - Merz: Berlin steht "unverbrüchlich" an Kiews Seite - Lob von Botschafter Makeiev

EUR -
AED 4.335406
AFN 74.371229
ALL 96.640781
AMD 443.876269
ANG 2.112787
AOA 1082.523524
ARS 1608.376252
AUD 1.668571
AWG 2.12491
AZN 2.006245
BAM 1.95961
BBD 2.374678
BDT 144.083218
BGN 1.945055
BHD 0.445083
BIF 3496.487712
BMD 1.180505
BND 1.496254
BOB 8.147083
BRL 6.069806
BSD 1.179023
BTN 107.22422
BWP 15.61182
BYN 3.38096
BYR 23137.907234
BZD 2.371271
CAD 1.614613
CDF 2691.552529
CHF 0.913328
CLF 0.025895
CLP 1022.45904
CNY 8.155817
CNH 8.125484
COP 4380.05306
CRC 562.708476
CUC 1.180505
CUP 31.283395
CVE 110.479826
CZK 24.223796
DJF 209.964497
DKK 7.469902
DOP 72.472764
DZD 153.386664
EGP 56.381052
ERN 17.707582
ETB 183.484522
FJD 2.623378
FKP 0.875507
GBP 0.873373
GEL 3.157844
GGP 0.875507
GHS 12.95758
GIP 0.875507
GMD 86.764011
GNF 10344.113939
GTQ 9.046783
GYD 246.636893
HKD 9.230267
HNL 31.192446
HRK 7.534697
HTG 154.544436
HUF 379.50713
IDR 19845.477475
ILS 3.676602
IMP 0.875507
INR 107.325359
IQD 1544.642783
IRR 1515547.089643
ISK 144.895805
JEP 0.875507
JMD 183.707215
JOD 0.836972
JPY 182.34799
KES 152.285463
KGS 103.23542
KHR 4741.360061
KMF 493.451057
KPW 1062.45828
KRW 1701.923178
KWD 0.361778
KYD 0.98254
KZT 588.489262
LAK 25264.768927
LBP 105584.1368
LKR 364.798615
LRD 217.538528
LSL 18.994737
LTL 3.485726
LVL 0.714076
LYD 7.458408
MAD 10.810784
MDL 20.249976
MGA 5045.939969
MKD 61.782349
MMK 2478.807119
MNT 4212.751591
MOP 9.491297
MRU 47.208997
MUR 54.551164
MVR 18.25078
MWK 2044.53618
MXN 20.275689
MYR 4.593332
MZN 75.44024
NAD 18.994818
NGN 1589.963495
NIO 43.385465
NOK 11.261302
NPR 171.558953
NZD 1.97619
OMR 0.453905
PAB 1.179028
PEN 3.960502
PGK 5.141933
PHP 67.984143
PKR 329.514308
PLN 4.218707
PYG 7623.016538
QAR 4.297402
RON 5.096126
RSD 117.407183
RUB 90.817666
RWF 1721.999451
SAR 4.428921
SBD 9.497382
SCR 16.385496
SDG 710.078753
SEK 10.671168
SGD 1.493809
SHP 0.885685
SLE 28.971106
SLL 24754.60871
SOS 672.627855
SRD 44.428912
STD 24434.079821
STN 24.548358
SVC 10.316059
SYP 130.495228
SZL 18.988405
THB 36.56618
TJS 11.171554
TMT 4.131769
TND 3.423243
TOP 2.842374
TRY 51.757787
TTD 7.980721
TWD 37.10681
TZS 3027.77339
UAH 51.033547
UGX 4244.342931
USD 1.180505
UYU 45.748376
UZS 14399.365229
VES 474.364143
VND 30834.802906
VUV 139.819325
WST 3.20439
XAF 657.254506
XAG 0.013516
XAU 0.000227
XCD 3.190375
XCG 2.124986
XDR 0.814334
XOF 657.226614
XPF 119.331742
YER 281.491441
ZAR 18.856155
ZMK 10625.961986
ZMW 22.325073
ZWL 380.12228
  • MDAX

    -475.0500

    31348.34

    -1.52%

  • Euro STOXX 50

    -26.4300

    6104.88

    -0.43%

  • TecDAX

    -42.1300

    3679.37

    -1.15%

  • DAX

    -306.7500

    24953.94

    -1.23%

  • SDAX

    -207.1100

    17816.81

    -1.16%

  • Goldpreis

    142.7000

    5223.6

    +2.73%

  • EUR/USD

    0.0016

    1.1802

    +0.14%

Merz: Berlin steht "unverbrüchlich" an Kiews Seite - Lob von Botschafter Makeiev
Merz: Berlin steht "unverbrüchlich" an Kiews Seite - Lob von Botschafter Makeiev / Foto: THOMAS KIENZLE - AFP

Merz: Berlin steht "unverbrüchlich" an Kiews Seite - Lob von Botschafter Makeiev

Zum vierten Jahrestag des russischen Angriffs auf die Ukraine hat Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) dem Land die uneingeschränkte Solidarität Deutschlands zugesichert. Gerade aus der Erfahrung der eigenen Geschichte heraus "stehen wir heute so klar, so fest und so unverbrüchlich an Ihrer Seite", sagte Merz am Montag an die Adresse der Ukrainerinnen und Ukrainer. Der ukrainische Botschafter in Deutschland, Oleksii Makeiev, würdigte Deutschlands führende Rolle bei der Unterstützung Kiews.

Textgröße:

Deutschland stehe an der Seite der Ukraine, "gerade weil wir wissen, dass das Territorium der Ukraine, dass die Menschen, die dort gelebt haben, unter den Gräueltaten des Zweiten Weltkrieges mit am meisten gelitten haben", sagte Merz beim Diskussionsforum "Café Kyiv", einer Veranstaltung der Konrad-Adenauer-Stiftung und deutsch-ukrainischer Organisationen. Die Ukraine verteidige "mehr als nur ihr eigenes Territorium", sondern die Menschen verteidigten "ihre und sie verteidigen damit unsere Freiheit".

Scharfe Kritik übte Merz an Russland und Kreml-Chef Wladimir Putin. "Dieses Land befindet sich zurzeit unter dieser Führung auf dem Tiefpunkt der tiefsten Barbarei und es sollte niemand einen Zweifel daran haben, mit welchem Regime, mit welcher Barbarei wir es in diesen Jahren aus Russland heraus zu tun haben", sagte er.

Er wolle sich insbesondere an jene hierzulande wenden, "die die Realität immer noch verweigern", fuhr der Kanzler fort. "Putin wird seinen Feldzug nicht beenden, auch wenn die Ukraine aufgibt und kapituliert." Ziel sei es daher, Moskaus Kriegsfinanzierung auszutrocknen, sagte er und erwähnte das anstehende 20. EU-Sanktionspaket. "Ich appelliere deshalb noch einmal von dieser Stelle auch an unsere europäischen Partner: Lasst nicht nach in eurer Unterstützung, in unserer gemeinsamen Unterstützung für die Ukraine."

Die EU-Kommission hatte Anfang Februar ein 20. Sanktionspaket gegen Russland vorgeschlagen, das unter anderem ein "umfassendes Verbot maritimer Dienstleistungen" für Tanker mit russischem Rohöl an Bord vorsieht. Ziel war es, das Paket rechtzeitig zum vierten Jahrestag zu verabschieden, was angesichts einer Blockade durch Ungarn jedoch am Montag unwahrscheinlich schien.

Botschafter Makeiev lobte Deutschlands Unterstützung für sein angegriffenes Land. Deutschland stehe "Schulter an Schulter" mit der Ukraine und der Weg der Bundesrepublik zum größten militärischen Unterstützer sei "eine strategische Neuorientierung", sagte er bei der Diskussionsveranstaltung. "Dieser Wandel verdient Respekt. Der Überfall Russlands auf die Ukraine jährt sich am Dienstag zum vierten Mal.

Es sei "angekommen, dass dieser Krieg nicht nur die Ukraine bedroht, sondern ganz Europa", sagte der Botschafter zudem in der ARD. Russische Raketen und Drohnen könnten bis nach Polen kommen und "auch weiter fliegen". Da sei es wichtig, gemeinsam dagegen zu kämpfen. Makeiev betonte, sein Land sei bereit zu Friedensverhandlungen, Russland jedoch spiele auf Zeit und müsse an den Verhandlungstisch "gezwungen werden".

Der Botschafter warb außerdem für die Ukraine als europäisches Land. "Kann es sich die Europäische Union leisten, die Ukraine nicht aufzunehmen?", fragte er bei der Veranstaltung. Er unterstrich die Verteidigungsfähigkeit seines Landes, das Einstehen für europäische Werte und eine höchst anpassungsfähige Wirtschaft. Die EU führt seit Mitte 2024 Beitrittsverhandlungen mit der Ukraine.

Die Linke forderte Merz unterdessen auf, bei seinem bevorstehenden Besuch in China das Land für eine Friedenslösung für die Ukraine in die Pflicht zu nehmen. "Peking hat die Macht, Russland zu einem Frieden zu bewegen", sagte Parteichefin Ines Schwerdtner. Putin müsse deutlich gemacht werden, dass er Friedensverhandlungen nicht "einfach aussitzen kann".

A.Ferraro--NZN