Zürcher Nachrichten - Blinken warnt vor weiterer russischer Truppenaufstockung an ukrainischer Grenze

EUR -
AED 4.27661
AFN 76.856474
ALL 92.107204
AMD 423.102712
ANG 2.084197
AOA 1069.008159
ARS 1762.296672
AUD 1.618087
AWG 2.09755
AZN 1.96126
BAM 1.954427
BBD 2.342774
BDT 143.389249
BGN 1.975413
BHD 0.438596
BIF 3473.159623
BMD 1.164497
BND 1.47956
BOB 13.46354
BRL 6.011951
BSD 1.163193
BTN 111.066437
BWP 15.585049
BYN 3.507965
BYR 22824.136875
BZD 2.339376
CAD 1.612799
CDF 2649.229895
CHF 0.937507
CLF 0.027402
CLP 1078.475151
CNY 7.825299
CNH 7.827538
COP 3678.470651
CRC 528.533171
CUC 1.164497
CUP 30.859165
CVE 110.187578
CZK 24.150907
DJF 207.126244
DKK 7.474666
DOP 68.413877
DZD 154.969443
EGP 58.533439
ERN 17.467452
ETB 189.994834
FJD 2.572665
FKP 0.85665
GBP 0.856912
GEL 3.039708
GGP 0.85665
GHS 13.032843
GIP 0.85665
GMD 86.172899
GNF 10223.772483
GTQ 8.876763
GYD 243.349014
HKD 9.128604
HNL 31.27841
HRK 7.53488
HTG 152.174383
HUF 365.542565
IDR 20621.607667
ILS 3.452908
IMP 0.85665
INR 111.285109
IQD 1526.073029
IRR 1600717.273081
ISK 140.197612
JEP 0.85665
JMD 184.66342
JOD 0.825595
JPY 185.75819
KES 150.75573
KGS 101.834675
KHR 4711.553728
KMF 492.582031
KPW 1048.047443
KRW 1599.039984
KWD 0.359411
KYD 0.969331
KZT 538.288711
LAK 26108.017924
LBP 104280.686761
LKR 382.151486
LRD 210.919438
LSL 18.620982
LTL 3.438457
LVL 0.704393
LYD 7.382531
MAD 10.77684
MDL 19.925171
MGA 5049.257543
MKD 61.4818
MMK 2445.453179
MNT 4187.823867
MOP 9.391322
MRU 46.719577
MUR 54.545648
MVR 17.99153
MWK 2022.730988
MXN 19.766943
MYR 4.691784
MZN 74.413248
NAD 18.616159
NGN 1562.801925
NIO 42.760544
NOK 10.85782
NPR 177.706662
NZD 1.954542
OMR 0.447679
PAB 1.163183
PEN 3.902199
PGK 5.165417
PHP 72.481186
PKR 323.261108
PLN 4.33853
PYG 6906.206737
QAR 4.244882
RON 5.25863
RSD 117.218644
RUB 100.086072
RWF 1710.645769
SAR 4.374484
SBD 9.316266
SCR 15.917248
SDG 700.444123
SEK 11.093253
SGD 1.479958
SHP 0.862736
SLE 28.705237
SLL 24418.914314
SOS 664.744342
SRD 43.938772
STD 24102.732223
STN 24.920231
SVC 10.17798
SYP 15140.787016
SZL 18.620916
THB 38.401575
TJS 10.730207
TMT 4.075739
TND 3.373567
TOP 2.803829
TRY 56.181171
TTD 7.895554
TWD 36.815604
TZS 3083.008713
UAH 51.824876
UGX 4367.930922
USD 1.164497
UYU 46.757347
UZS 13752.706604
VES 920.740935
VND 30371.240502
VUV 137.942003
WST 3.151556
XAF 655.507673
XAG 0.016916
XAU 0.000254
XCD 3.147111
XCG 2.096354
XDR 0.82336
XOF 655.502048
XPF 119.331742
YER 275.400097
ZAR 18.634336
ZMK 10481.86619
ZMW 22.129641
ZWL 374.967488
  • DAX

    139.9800

    26507.22

    +0.53%

  • TecDAX

    8.6100

    4113.13

    +0.21%

  • SDAX

    87.3400

    19039.89

    +0.46%

  • Euro STOXX 50

    46.1100

    6470.84

    +0.71%

  • MDAX

    105.8700

    33053.15

    +0.32%

  • Goldpreis

    -1.9000

    4662.1

    -0.04%

  • EUR/USD

    -0.0011

    1.1648

    -0.09%

Blinken warnt vor weiterer russischer Truppenaufstockung an ukrainischer Grenze
Blinken warnt vor weiterer russischer Truppenaufstockung an ukrainischer Grenze

Blinken warnt vor weiterer russischer Truppenaufstockung an ukrainischer Grenze

Die diplomatischen Bemühungen zur Beilegung des Ukraine-Konflikts laufen weiter auf Hochtouren. US-Außenminister Antony Blinken besuchte am Mittwoch Kiew und beriet dort mit dem ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj über Wege aus der Krise. Blinken warnte vor einer "sehr kurzfristigen" Aufstockung der russischen Truppen an der Grenze zur Ukraine. Die US-Regierung wisse von entsprechenden Plänen in Moskau, sagte er. Am Donnerstag und Freitag wird in Berlin und Genf weiter auf hoher Ebene verhandelt.

Textgröße:

Der US-Außenminister forderte den russischen Präsidenten Wladimir Putin auf, einen "friedlichen Weg" zu gehen. Er hoffe auf eine diplomatische Lösung in dem Konflikt, "aber letztlich wird es die Entscheidung von Präsident Putin sein", fügte Blinken hinzu. Er warnte den Kreml einmal mehr vor einer Konfrontation und drohte mit Konsequenzen.

Präsident Selenskyj dankte den USA für ihre "Hilfe in diesen schwierigen Zeiten". Er bezog sich dabei unter anderem auf Gelder zur militärischen Unterstützung aus Washington. Zuvor hatte ein hochrangiger US-Beamter bestätigt, dass Washington weitere Hilfen in Höhe von 200 Millionen Dollar (rund 176 Millionen Euro) für die Ukraine bereitstellt. Vor den russischen Truppenbewegungen an der ukrainischen Grenze hatte die US-Regierung bereits Militärhilfen in Höhe von 450 Millionen Dollar zugesagt.

Die Beziehungen zwischen Russland und westlichen Staaten sowie der Ukraine sind derzeit äußerst angespannt. Wegen eines massiven russischen Truppenaufmarschs mit mehr als 100.000 Soldaten an der Grenze zur Ukraine befürchtet der Westen, dass Russland einen Einmarsch in das Nachbarland vorbereitet. Die Regierung in Moskau bestreitet Angriffspläne.

Russland fordert vom Westen hingegen umfassende Sicherheitsgarantien wie einen Verzicht auf eine weitere Osterweiterung der Nato und auf US-Militärstützpunkte in Staaten der ehemaligen sowjetischen Einflusssphäre. Die westlichen Partner weisen dies zurück.

Für Konflikte sorgt auch die Lage in der Ostukraine, wo sich seit der Krim-Annexion durch Russland 2014 prorussische Milizen und die ukrainische Armee bekämpfen. Der ukrainische Außenminister Dmytro Kuleba sagte am Mittwoch, die Ukraine plane keine Offensive gegen die prorussischen Separatisten. "Für diesen Konflikt gibt es nur eine Lösung, und das ist eine politische Lösung", sagte Kuleba.

Am Donnerstag wird Blinken seine diplomatischen Bemühungen in Berlin fortsetzen. Dort berät er bei einem Vierertreffen mit seinen Kollegen aus Großbritannien und Frankreich sowie Bundesaußenministerin Annalena Baerbock (Grüne) über die Ukraine-Krise. Im Anschluss ist ein bilaterales Gespräch von Baerbock und Blinken geplant. Am Freitag reist Blinken dann weiter nach Genf, wo er den russischen Außenminister Sergej Lawrow trifft.

Dieser hatte am Dienstag erklärt, es werde keine weiteren Verhandlungen geben, solange der Westen nicht schriftlich auf die russischen Forderungen nach umfassenden Sicherheitsgarantien eingehe.

Blinken schloss eine rasche schriftliche Antwort am Mittwoch aus. Er werde bei dem Treffen mit Lawrow kein entsprechendes Dokument vorlegen, sagte er. Einige russische Vorschläge seien "absolut nicht umsetzbar". Er verwies dabei auf die Forderung, einen Nato-Beitritt der Ukraine auszuschließen.

Frankreichs Präsident Emmanuel Macron forderte angesichts der Krise eine neue Sicherheitsordnung in Europa und bekräftigte, dass Frankreich gemeinsam mit Deutschland zu Verhandlungen mit Russland und der Ukraine im Normandie-Format bereit sei.

Auch die Bundesregierung bemüht sich intensiv um eine Deeskalation der Krise. Berlin spreche in "unterschiedlichen Formaten" mit der Führung in Moskau, sagte Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) am Mittwoch per Videokonferenz beim Weltwirtschaftsforum in Davos. Forderungen nach Waffenlieferungen an die Ukraine wies die Bundesregierung zurück.

T.Gerber--NZN