Zürcher Nachrichten - Erneute massive Angriffe auf Teheran - Iran lehnt Verhandlungen ab

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Erneute massive Angriffe auf Teheran - Iran lehnt Verhandlungen ab
Erneute massive Angriffe auf Teheran - Iran lehnt Verhandlungen ab / Foto: ATTA KENARE - AFP

Erneute massive Angriffe auf Teheran - Iran lehnt Verhandlungen ab

Zwei Tage nach Beginn des US-israelischen Kriegs gegen den Iran hat die israelische Armee erneut massive Angriffe auf Teheran geflogen. Die Luftwaffe habe "unter Anleitung der Geheimdienste" einen weiteren "umfassenden Angriff auf Ziele des iranischen Terrorregimes" im Zentrum der Hauptstadt gestartet, erklärte die Armee am Montag. US-Präsident Donald Trump hatte zuvor die Erwartung geäußert, dass der Krieg etwa vier Wochen dauern werde. Irans Sicherheitsratschef Ali Laridschani lehnte mögliche Verhandlungen mit den USA ab.

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Journalisten der Nachrichtenagentur AFP berichteten am Montag von starken Explosionen im Zentrum von Teheran, die Wohngebäude erschütterten. Auch im Westen der Stadt waren heftige Detonationen zu hören.

Nach Angaben der staatlichen iranischen Nachrichtenagentur wurden in der westiranischen Provinz bei US-israelischen Angriffen drei Mitglieder der Revolutionsgarden getötet. In der Stadt Chorramabad seien fünf Mitglieder der Armee getötet worden, meldete die Agentur Tasnim unter Berufung auf das Militär.

Die israelische Armee erklärte, sie werde ihre Angriffe im Iran verstärken. "Wir werden die Schlüsselelemente dieses Regimes zunehmend angreifen und den Schaden weiter intensivieren. Das wird so lange dauern, wie es nötig ist", sagte Armeesprecher Effie Defrin vor Journalisten.

Laut jüngsten Angaben des iranischen Roten Halbmonds wurden bei den am Samstag begonnenen Angriffen auf den Iran bis Montagvormittag insgesamt 555 Menschen getötet. Insgesamt seien 131 Städte im Land betroffen gewesen. Die US-Armee gab ihrerseits den Tod eines vierten Soldaten bei den Kämpfen bekannt.

Der Iran meldete weitere Angriffe auf Israel. Die Revolutionsgarden nahmen nach eigenen Angaben dabei auch den Amtssitz des israelischen Ministerpräsidenten Benjamin Netanjahu und das Hauptquartier des israelischen Luftwaffenkommandanten mit Raketen ins Visier. Das iranische Staatsfernsehen meldete eine erneute Angriffswelle mit Raketen und Drohnen auf Ziele im südisraelischen Be'er Scheva.

Am Samstag hatten Israel und die USA massive Angriffe auf den Iran begonnen. Dabei wurden unter anderen der oberste Führer Ayatollah Ali Chamenei und andere iranische Führungsfiguren getötet. Der Iran reagierte mit Gegenangriffen auf Israel, Staaten am Golf und US-Einrichtungen in der Region.

Der iranische Sicherheitsratschef Laridschani wies in der Nacht zum Montag Berichte über mögliche Gespräche mit den USA zurück. "Wir werden nicht mit den USA verhandeln", erklärte Laridschani im Onlinedienst X. Sein Land sei "bereit für einen langen Krieg", fügte er wenige Stunden später an.

US-Präsident Donald Trump hatte in einem Interview mit dem Magazin "The Atlantic" gesagt, er habe Gesprächen mit der iranischen Führung zugestimmt, aber keine Angaben zu deren Zeitpunkt gemacht.

Unterdessen weitete sich der Konflikt auf den Libanon aus. Nachdem die pro-iranische Hisbollah-Miliz Ziele im Norden Israels attackiert hatte, flog die israelische Armee Angriffe auf den Süden des Libanon und südliche Vororte der Hauptstadt Beirut, wo sich Hochburgen der Hisbollah befinden. Das libanesische Gesundheitsministerium teilte am Montagmorgen mit, bis zu diesem Zeitpunkt seien mindestens 31 Menschen bei den israelischen Angriffen getötet worden.

Die israelische Armee erklärte, sie habe den Geheimdienstchef der Hisbollah, Hussein Mukalled, bei einem "Präzisionsschlag" am Sonntag getötet. Verteidigungsminister Israel Katz drohte zudem Hisbollah-Chef Naim Kassem, dieser werde wie bereits Chamenei durch israelische Angriffe "auf den Grund der Hölle" befördert werden.

Erstmals getroffen wurde in der Nacht zum Montag auch europäisches Gebiet. Im britischen Luftwaffen-Stützpunkt Akrotiri auf Zypern schlug eine Drohne ein, nach Angaben des Verteidigungsministeriums in London wurde die Landebahn beschädigt.

Der zyprische Präsident Nikos Christodoulides schrieb von "geringem Sachschaden". Die "genaue Herkunft" der Drohne werde noch überprüft. Es sei aber bestätigt worden, dass die Republik Zypern "nicht das Ziel" gewesen sei. Bei den Militärstützpunkten Akrotiri im Süden und Dekelia im Südosten Zyperns handelt es sich um britische Überseegebiete. Großbritannien hatte sich zuvor dazu bereit erklärt, der USA die Nutzung britischer Stützpunkte zu gestatten.

Auch in der Golfregion schlugen am Montag erneut iranische Geschosse ein. In Kuwait stieg aus der US-Botschaft Rauch auf, die Botschaft selbst rief dazu auf, dem Gebäudekomplex fernzubleiben. Beim Abwehr iranischer Geschosse wurden über Kuwait nach Angaben der US-Armee drei US-Kampfflugzeuge vom Typ F-15E "versehentlich" von der kuwaitischen Luftabwehr abgeschossen, die sechs Insassen hätten sich per Schleudersitz retten können.

In Saudi-Arabien traf ein Drohnenangriff die Raffinerie Ras Tanura, eine der größten des Landes. Der dadurch ausgelöste Brand wurde nach Informationen der Nachrichtenagentur AFP rasch gelöscht. Saudi-Arabien drohte für den Fall eines "koordinierten Angriffs" auf den staatlichen Ölkonzern Aramco mit einem Gegenangriff auf die iranische Erdöl-Industrie.

T.Gerber--NZN