Zürcher Nachrichten - Sechs Tote bei israelischem Angriff in Beirut - Teheran kündigt Vergeltung für Tötung Laridschanis an

EUR -
AED 4.232558
AFN 75.491694
ALL 92.983206
AMD 422.147605
ANG 2.063359
AOA 1056.841746
ARS 1719.990929
AUD 1.635214
AWG 2.074498
AZN 1.955533
BAM 1.955069
BBD 2.322331
BDT 141.996891
BGN 1.95565
BHD 0.434839
BIF 3447.125679
BMD 1.152499
BND 1.475355
BOB 13.599913
BRL 5.974093
BSD 1.153069
BTN 109.86234
BWP 15.522127
BYN 3.443757
BYR 22588.979387
BZD 2.319033
CAD 1.608168
CDF 2621.93481
CHF 0.936722
CLF 0.026775
CLP 1053.787553
CNY 7.77228
CNH 7.774499
COP 3628.228039
CRC 523.806361
CUC 1.152499
CUP 30.541222
CVE 110.221385
CZK 24.217471
DJF 205.333202
DKK 7.475598
DOP 67.325111
DZD 153.076983
EGP 58.028212
ERN 17.287484
ETB 186.51345
FJD 2.553817
FKP 0.853081
GBP 0.855198
GEL 3.008132
GGP 0.853081
GHS 13.202005
GIP 0.853081
GMD 85.284567
GNF 10129.255453
GTQ 8.797824
GYD 241.278711
HKD 9.04297
HNL 30.906575
HRK 7.533764
HTG 150.82686
HUF 363.830078
IDR 20587.607338
ILS 3.441967
IMP 0.853081
INR 109.971392
IQD 1510.528487
IRR 1584253.866897
ISK 141.999215
JEP 0.853081
JMD 182.540935
JOD 0.817136
JPY 183.733108
KES 149.135495
KGS 100.786252
KHR 4669.35488
KMF 493.269137
KPW 1037.248704
KRW 1639.85593
KWD 0.355823
KYD 0.960936
KZT 536.886867
LAK 26016.156704
LBP 103257.524073
LKR 385.43417
LRD 209.280818
LSL 18.631374
LTL 3.40303
LVL 0.697135
LYD 7.354249
MAD 10.710248
MDL 19.988784
MGA 4962.122565
MKD 61.519072
MMK 2420.070328
MNT 4146.655795
MOP 9.319874
MRU 46.087962
MUR 54.34036
MVR 17.817816
MWK 1999.443504
MXN 19.681939
MYR 4.710836
MZN 73.647975
NAD 18.631051
NGN 1569.518888
NIO 42.434313
NOK 10.97757
NPR 175.778019
NZD 1.975026
OMR 0.443152
PAB 1.153069
PEN 3.896909
PGK 5.100115
PHP 70.676995
PKR 320.283262
PLN 4.305269
PYG 6880.426619
QAR 4.203882
RON 5.242487
RSD 117.301519
RUB 96.462057
RWF 1698.457383
SAR 4.343207
SBD 9.294836
SCR 15.810487
SDG 692.089654
SEK 11.022609
SGD 1.475764
SHP 0.853847
SLE 28.293921
SLL 24167.328611
SOS 658.950684
SRD 43.414746
STD 23854.401344
STN 24.490946
SVC 10.089183
SYP 14984.791664
SZL 18.612635
THB 38.19785
TJS 10.665765
TMT 4.033746
TND 3.385778
TOP 2.774941
TRY 55.060866
TTD 7.820041
TWD 37.045897
TZS 3054.119924
UAH 51.522106
UGX 4277.381639
USD 1.152499
UYU 46.41244
UZS 13787.723554
VES 882.10476
VND 30050.257579
VUV 136.680184
WST 3.147219
XAF 655.70891
XAG 0.017897
XAU 0.000263
XCD 3.114686
XCG 2.078114
XDR 0.815491
XOF 655.711754
XPF 119.331742
YER 273.314911
ZAR 18.641902
ZMK 10373.872023
ZMW 21.700884
ZWL 371.104191
  • Goldpreis

    -17.2000

    4450.3

    -0.39%

  • MDAX

    32.8000

    32367.97

    +0.1%

  • TecDAX

    18.9600

    4086.58

    +0.46%

  • Euro STOXX 50

    35.2000

    6569.19

    +0.54%

  • SDAX

    172.9400

    18675.58

    +0.93%

  • DAX

    146.8300

    26477.9

    +0.55%

  • EUR/USD

    0.0012

    1.1539

    +0.1%

Sechs Tote bei israelischem Angriff in Beirut - Teheran kündigt Vergeltung für Tötung Laridschanis an
Sechs Tote bei israelischem Angriff in Beirut - Teheran kündigt Vergeltung für Tötung Laridschanis an / Foto: Fadel ITANI - AFP

Sechs Tote bei israelischem Angriff in Beirut - Teheran kündigt Vergeltung für Tötung Laridschanis an

In der libanesischen Hauptstadt Beirut sind erneut mehrere Menschen bei israelischen Angriffen getötet worden. Die teilweise ohne Vorwarnung erfolgten Angriffe auf zwei Stadtteile im Zentrum Beiruts töteten mindestens sechs Menschen und verletzten 24 weitere, wie das libanesische Gesundheitsministerium am Mittwochmorgen mitteilte. Ein iranischer Raketenangriff nahe Tel Aviv tötete derweil nach Angaben israelischer Rettungskräfte zwei Menschen. Teheran kündigte Vergeltung für den bei einem israelischen Angriff getöteten mächtigen iranischen Sicherheitschef Ali Laridschani an.

Textgröße:

Der libanesischen staatlichen Nachrichtenagentur NNA zufolge traf ein israelischer Angriff eine Wohnung in Sukak al-Blat, wo die israelische Armee vergangene Woche eine Filiale des Hisbollah-nahen Finanzunternehmens Al-Kard Al-Hassan attackiert hatte. Zwei weitere israelische Angriffe trafen demnach zwei Wohnungen in dem Viertel Basta, das die israelische Armee während des Krieges mit der pro-iranischen Hisbollah-Miliz im Jahr 2024 angegriffen hatte.

Ein Korrespondent der Nachrichtenagentur AFP beobachtete Ersthelfer am Einsatzort in Basta, wo die Wände von Wohnungen auf zwei benachbarten Etagen offenbar weggesprengt worden waren.

Später rief die israelische Armee die Bewohner des zentralen Beiruter Viertels Baschura zur Evakuierung auf. Armeesprecher Avichay Adraee veröffentlichte in Onlinediensten eine Karte des Viertels mit einem Gebäude, dem Anwohner "zu ihrer eigenen Sicherheit" fernbleiben sollten. NNA berichtete später, das Gebäude sei getroffen worden. AFP-Korrespondenten berichteten von einem Knall. Die israelische Armee rief zudem zur Evakuierung von vier Dörfern im Südlibanon auf.

In Israel stieg die Zahl der Todesopfer durch Raketenangriffe seit Beginn des Iran-Krieges nach dem jüngsten Angriff nahe Tel Aviv auf 14 an. Polizeisprecher Dean Elsdunne erklärte, bei einem iranischen Raketenangriff auf ein Wohngebäude in Ramat Gan außerhalb von Tel Aviv sei Streumunition zum Einsatz gekommen. Diese habe das Dach des Gebäudes zum Einsturz gebracht. Ein älteres Ehepaar, das nicht in den Schutzraum gegangen war, sei dabei getötet worden.

Streumunition gilt als besonders verheerend: Eine Streubombe kann hunderte kleinerer Bomben freisetzen, die oft größere Gegenden zerstören können. Israel und der Iran werfen sich gegenseitig den Einsatz von Streubomben vor.

In mehreren Teilen im Zentrum von Israel kam es zu Angriffen. In Bnei Brak, einer weiteren Stadt nahe Tel Aviv, wurde ein Mann Rettungsdiensten zufolge durch Splitter leicht verletzt. Bombenentschärfungs-Teams befanden sich der Polizei zufolge an mehreren Einschlagsorten im Gebiet Tel Aviv im Einsatz.

Das israelische Eisenbahnunternehmen stellte wegen Schäden an den Bahnsteigen des Bahnhofs von Tel Aviv durch Splitter vorübergehend den Betrieb ein. Am Morgen wurden die meisten Zugverbindungen wieder aufgenommen.

Die iranische Armee kündigte unterdessen Vergeltung für die Tötung von Laridschani an. "Irans Antwort auf die Ermordung des Vorsitzenden des Obersten Nationalen Sicherheitsrats wird entschlossen und bedauerlich sein", erklärte Armeechef Amir Hatami. Die iranischen Revolutionsgarden erklärten, als "Rache für das Blut des Märtyrers Dr. Ali Laridschani und seiner Gefährten" Raketen auf das Zentrum Israels gefeuert zu haben.

Irans Außenminister Abbas Araghtschi erklärte, die Folgen des Iran-Krieges würden weltweit zu spüren sein. "Die Welle globaler Auswirkungen hat gerade erst begonnen und wird alle treffen, unabhängig von Wohlstand, Glauben oder Herkunft", erklärte er im Onlinedienst X. Immer mehr Stimmen, darunter europäische und US-Vertreter, würden den Krieg gegen den Iran als "ungerecht" bezeichnen, erklärte Araghtschi. "Weitere Mitglieder der internationalen Gemeinschaft sollten diesem Beispiel folgen", forderte er.

Auch in den Golfstaaten kam es erneut zu Angriffen. Die Flugabwehr "reagiert auf die Bedrohungen durch Raketen und Drohnen aus dem Iran", teilten die Behörden der Vereinigten Arabischen Emirate mit, während Journalisten der Nachrichtenagentur AFP von mehreren lauten Explosionen in der emiratischen Metropole Dubai berichteten. Der australische Premierminister Anthony Albanese meldete zudem, dass ein iranisches Geschoss nahe dem australischen Armeehauptquartier in den Vereinigten Arabischen Emiraten eingeschlagen sei. Bei dem Vorfall sei kein australisches Personal verletzt worden.

Das saudiarabische Verteidigungsministerium erklärte, die Armee habe insgesamt acht Drohnen zerstört. Zudem sei ein Marschflugkörper nahe des Luftwaffenstützpunktes Prince Sultan abgefangen worden, auf dem US-Armeeangehörige stationiert sind.

Die kuwaitische Armee teilte derweil im Onlinedienst X mit, ihre Luftabwehr fange "derzeit feindliche Raketen- und Drohnenangriffe ab". Das katarische Verteidigungsministerium erklärte, seine Streitkräfte hätten einen Raketenangriff auf das Land abgefangen. Ein AFP-Journalist in Doha hatte zuvor mehrere Knallgeräusche gehört.

Die Internationale Atomenergiebehörde IAEA meldete unterdessen, das iranische Atomkraftwerk Buschehr sei von einem Geschoss getroffen worden. "Es wurden weder Schäden an der Anlage noch Verletzungen von Mitarbeitern gemeldet", erklärte die Behörde in Onlinediensten.

W.Vogt--NZN