Zürcher Nachrichten - Wadephul und Frankreichs Außenminister rufen im Iran-Krieg zur Deeskalation auf

EUR -
AED 4.232558
AFN 75.491694
ALL 92.983206
AMD 422.147605
ANG 2.063359
AOA 1056.841746
ARS 1719.990929
AUD 1.635214
AWG 2.074498
AZN 1.955533
BAM 1.955069
BBD 2.322331
BDT 141.996891
BGN 1.95565
BHD 0.434839
BIF 3447.125679
BMD 1.152499
BND 1.475355
BOB 13.599913
BRL 5.974093
BSD 1.153069
BTN 109.86234
BWP 15.522127
BYN 3.443757
BYR 22588.979387
BZD 2.319033
CAD 1.608168
CDF 2621.93481
CHF 0.936722
CLF 0.026775
CLP 1053.787553
CNY 7.77228
CNH 7.774499
COP 3628.228039
CRC 523.806361
CUC 1.152499
CUP 30.541222
CVE 110.221385
CZK 24.217471
DJF 205.333202
DKK 7.475598
DOP 67.325111
DZD 153.076983
EGP 58.028212
ERN 17.287484
ETB 186.51345
FJD 2.553817
FKP 0.853081
GBP 0.855198
GEL 3.008132
GGP 0.853081
GHS 13.202005
GIP 0.853081
GMD 85.284567
GNF 10129.255453
GTQ 8.797824
GYD 241.278711
HKD 9.04297
HNL 30.906575
HRK 7.533764
HTG 150.82686
HUF 363.830078
IDR 20587.607338
ILS 3.441967
IMP 0.853081
INR 109.971392
IQD 1510.528487
IRR 1584253.866897
ISK 141.999215
JEP 0.853081
JMD 182.540935
JOD 0.817136
JPY 183.733108
KES 149.135495
KGS 100.786252
KHR 4669.35488
KMF 493.269137
KPW 1037.248704
KRW 1639.85593
KWD 0.355823
KYD 0.960936
KZT 536.886867
LAK 26016.156704
LBP 103257.524073
LKR 385.43417
LRD 209.280818
LSL 18.631374
LTL 3.40303
LVL 0.697135
LYD 7.354249
MAD 10.710248
MDL 19.988784
MGA 4962.122565
MKD 61.519072
MMK 2420.070328
MNT 4146.655795
MOP 9.319874
MRU 46.087962
MUR 54.34036
MVR 17.817816
MWK 1999.443504
MXN 19.681939
MYR 4.710836
MZN 73.647975
NAD 18.631051
NGN 1569.518888
NIO 42.434313
NOK 10.97757
NPR 175.778019
NZD 1.975026
OMR 0.443152
PAB 1.153069
PEN 3.896909
PGK 5.100115
PHP 70.676995
PKR 320.283262
PLN 4.305269
PYG 6880.426619
QAR 4.203882
RON 5.242487
RSD 117.301519
RUB 96.462057
RWF 1698.457383
SAR 4.343207
SBD 9.294836
SCR 15.810487
SDG 692.089654
SEK 11.022609
SGD 1.475764
SHP 0.853847
SLE 28.293921
SLL 24167.328611
SOS 658.950684
SRD 43.414746
STD 23854.401344
STN 24.490946
SVC 10.089183
SYP 14984.791664
SZL 18.612635
THB 38.19785
TJS 10.665765
TMT 4.033746
TND 3.385778
TOP 2.774941
TRY 55.060866
TTD 7.820041
TWD 37.045897
TZS 3054.119924
UAH 51.522106
UGX 4277.381639
USD 1.152499
UYU 46.41244
UZS 13787.723554
VES 882.10476
VND 30050.257579
VUV 136.680184
WST 3.147219
XAF 655.70891
XAG 0.017897
XAU 0.000263
XCD 3.114686
XCG 2.078114
XDR 0.815491
XOF 655.711754
XPF 119.331742
YER 273.314911
ZAR 18.641902
ZMK 10373.872023
ZMW 21.700884
ZWL 371.104191
  • Goldpreis

    -17.2000

    4450.3

    -0.39%

  • MDAX

    32.8000

    32367.97

    +0.1%

  • TecDAX

    18.9600

    4086.58

    +0.46%

  • Euro STOXX 50

    35.2000

    6569.19

    +0.54%

  • SDAX

    172.9400

    18675.58

    +0.93%

  • DAX

    146.8300

    26477.9

    +0.55%

  • EUR/USD

    0.0012

    1.1539

    +0.1%

Wadephul und Frankreichs Außenminister rufen im Iran-Krieg zur Deeskalation auf
Wadephul und Frankreichs Außenminister rufen im Iran-Krieg zur Deeskalation auf / Foto: Tobias SCHWARZ - AFP

Wadephul und Frankreichs Außenminister rufen im Iran-Krieg zur Deeskalation auf

Bundesaußenminister Johann Wadephul (CDU) und sein französischer Kollege Jean-Noël Barrot haben zu einer Deeskalation im Iran-Krieg aufgerufen und vor den Folgen des Konflikts für Europa gewarnt. Der Krieg habe "ein wirkliches Eskalationspotenzial, was nicht nur diese Region, sondern die Welt insgesamt in eine allergrößte Krise stürzen kann", sagte Wadephul am Mittwoch bei einer gemeinsamen Pressekonferenz mit Barrot in Berlin.

Textgröße:

"Allein die Düngerversorgung, die aus dieser Region sichergestellt wird, ist so essenziell, dass bei einem längeren Ausbleiben eine Nahrungsmittelkrise in großen Teilen Afrikas drohte", fuhr der CDU-Politiker fort. "Das muss uns mit Besorgnis erfüllen wegen der Menschen, die leiden würden, und natürlich auch der Flüchtlingsströme, die sich daraus ergeben können."

Frankreichs Außenminister Barrot warnte vor "erheblichen Risiken für unsere Interessen, für die Sicherheit unserer Landsleute vor Ort, aber auch für unsere Partner und die Weltwirtschaft".

Wadephul äußerte sich zudem zu seiner Aussage vom Vortag, wonach er einen Wechsel der Führung in Teheran für "nicht realistisch halte". Zwar könne es "zu einem Regimewechsel kommen und angesichts der Brutalität und der Ruchlosigkeit dieses Regimes ist es auch wünschenswert, dass es zu einem Regimewechsel kommt". Die Erfahrung sei jedoch, dass "derartige militärische Engagements weder im Irak noch in Libyen zu einem geordneten Regimewechsel in der Weise geführt haben, dass es hinterher eine freiheitliche demokratische rechtsstaatliche Struktur gegeben hat", sagte Wadephul. "Das ist die nüchterne Analyse, die wir ziehen müssen."

Er wünsche sich im Iran "einen Wandel hin zu einem humanen, menschenwürdigen Regime", welches "wir dort derzeit nicht sehen", sagte Wadephul. "Und in diesem Sinne sind wir ja auch mit der Opposition im Gespräch", sagte er weiter. "Ich glaube bloß, dass sich dieses aus dem Land heraus entwickeln muss."

Es komme "auf uns jetzt eine große Aufgabe zu, dass wir gemeinsam mit unseren Partnern in den Vereinigten Staaten und Israel versuchen, einen Punkt zu finden, wo die militärischen Ziele, die diese beiden sich vorgenommen haben, erreicht sind und wo dann wir zu einer Deeskalation kommen und wo wir zu einer Beilegung der kriegerischen Handlungen kommen können und gleichzeitig natürlich Sicherheit für die Straße von Hormus und die Golfstaaten herstellen können", sagte Wadephul. "Das wird eine schwierige Übung werden."

Israel und die USA hatten am 28. Februar mit massiven Luftangriffen auf den Iran begonnen. Der Iran reagiert seitdem mit Raketen- und Drohnenangriffen auf Israel, mehrere Golfstaaten sowie US-Einrichtungen in der Region. Seit Kriegsbeginn ist die Straße von Hormus, durch die rund ein Fünftel des weltweiten Öl- und Flüssiggastransports verläuft, durch den Iran de facto gesperrt.

Barrot hatte am Mittwoch als Gast an der Sitzung des Bundeskabinetts in Berlin teilgenommen.

W.Vogt--NZN