Zürcher Nachrichten - Kommunalwahl in Frankreich: Präsident Macron bestreitet Einmischung

EUR -
AED 4.231726
AFN 75.502746
ALL 92.965
AMD 422.064949
ANG 2.062582
AOA 1056.634887
ARS 1719.76132
AUD 1.634442
AWG 2.074092
AZN 1.965102
BAM 1.954686
BBD 2.321877
BDT 141.969088
BGN 1.955463
BHD 0.434754
BIF 3446.450739
BMD 1.152273
BND 1.475066
BOB 13.597251
BRL 5.977305
BSD 1.152843
BTN 109.840829
BWP 15.519088
BYN 3.443083
BYR 22584.55651
BZD 2.318579
CAD 1.607254
CDF 2621.422124
CHF 0.937777
CLF 0.02677
CLP 1053.580997
CNY 7.770758
CNH 7.773351
COP 3627.252616
CRC 523.703801
CUC 1.152273
CUP 30.535242
CVE 110.199804
CZK 24.227123
DJF 205.292999
DKK 7.475909
DOP 67.311929
DZD 153.326063
EGP 57.890902
ERN 17.284099
ETB 186.476931
FJD 2.553324
FKP 0.852914
GBP 0.854008
GEL 3.007425
GGP 0.852914
GHS 13.19942
GIP 0.852914
GMD 85.267943
GNF 10127.272165
GTQ 8.796101
GYD 241.23147
HKD 9.040431
HNL 30.900523
HRK 7.532992
HTG 150.797329
HUF 364.422547
IDR 20591.123716
ILS 3.438155
IMP 0.852914
INR 109.91944
IQD 1510.232728
IRR 1583943.672863
ISK 141.994931
JEP 0.852914
JMD 182.505194
JOD 0.81697
JPY 183.615869
KES 148.885092
KGS 100.766599
KHR 4668.440629
KMF 493.173008
KPW 1037.045738
KRW 1632.229249
KWD 0.356191
KYD 0.960748
KZT 536.781746
LAK 26011.062791
LBP 103237.306454
LKR 385.358702
LRD 209.239841
LSL 18.627726
LTL 3.402364
LVL 0.696999
LYD 7.352809
MAD 10.708151
MDL 19.98487
MGA 4961.150991
MKD 61.489955
MMK 2419.596483
MNT 4145.843888
MOP 9.318049
MRU 46.078938
MUR 54.329848
MVR 17.813799
MWK 1999.052017
MXN 19.658471
MYR 4.709914
MZN 73.633939
NAD 18.627403
NGN 1569.983733
NIO 42.426004
NOK 10.942298
NPR 175.743602
NZD 1.975492
OMR 0.443033
PAB 1.152843
PEN 3.896146
PGK 5.099116
PHP 70.705787
PKR 320.220551
PLN 4.307001
PYG 6879.079445
QAR 4.203059
RON 5.238469
RSD 117.308312
RUB 95.529629
RWF 1698.124829
SAR 4.342357
SBD 9.293016
SCR 15.893459
SDG 691.940947
SEK 11.044897
SGD 1.475192
SHP 0.85368
SLE 28.288052
SLL 24162.592104
SOS 658.821663
SRD 43.40595
STD 23849.730699
STN 24.486151
SVC 10.087207
SYP 14981.857107
SZL 18.608991
THB 38.147738
TJS 10.663676
TMT 4.032957
TND 3.385115
TOP 2.774397
TRY 55.049067
TTD 7.81851
TWD 37.08972
TZS 3053.521932
UAH 51.512019
UGX 4276.544136
USD 1.152273
UYU 46.403352
UZS 13785.023945
VES 881.936984
VND 30002.315822
VUV 136.653422
WST 3.146603
XAF 655.580524
XAG 0.017755
XAU 0.000263
XCD 3.114076
XCG 2.077707
XDR 0.815332
XOF 655.583367
XPF 119.331742
YER 273.261977
ZAR 18.626957
ZMK 10371.841681
ZMW 21.696635
ZWL 371.03153
  • Euro STOXX 50

    31.2600

    6565.25

    +0.48%

  • DAX

    112.5700

    26443.64

    +0.43%

  • SDAX

    117.7700

    18620.41

    +0.63%

  • MDAX

    -39.7800

    32295.39

    -0.12%

  • TecDAX

    11.9300

    4079.55

    +0.29%

  • Goldpreis

    -37.4000

    4430.1

    -0.84%

  • EUR/USD

    0.0003

    1.153

    +0.03%

Kommunalwahl in Frankreich: Präsident Macron bestreitet Einmischung
Kommunalwahl in Frankreich: Präsident Macron bestreitet Einmischung / Foto: Ludovic MARIN - AFP/Archiv

Kommunalwahl in Frankreich: Präsident Macron bestreitet Einmischung

Kurz vor der zweiten Runde der Kommunalwahlen in Frankreich hat Präsident Emmanuel Macron eine Einmischung zugunsten der konservativen Pariser Kandidatin, Ex-Kulturministerin Rachida Dati, bestritten. "Anonyme Gerüchte ohne Beweise sollten nicht als Information verbreitet werden", schrieb das Präsidialamt am Freitag im Onlinedienst X als Kommentar zu einem Artikel der Tageszeitung "Le Monde".

Textgröße:

Die Zeitung hatte mehrere Informanten zitiert, die ein Eingreifen Macrons zugunsten von Dati mit Hilfe von Kontakten zu einflussreichen Persönlichkeiten geschildert hatten. Der Elysée überschrieb ein Foto des Artikels mit dem Wort "falsch" in roten Großbuchstaben.

Dati liegt in Umfragen derzeit zwischen zwei und sechs Punkten hinter dem sozialistischen Kandidaten Emmanuel Grégoire. Grégoire hatte in einer TV-Debatte ebenfalls den Vorwurf erhoben, dass der Präsident sich persönlich für Dati eingesetzt habe. Als Macron die konservative Politikerin 2024 in sein Kabinett geholt hatte, soll er ihr nach Medienberichten seine Hilfe mit Blick auf den Pariser Bürgermeisterposten zugesagt haben.

Das Präsidentenlager hatte zunächst einen eigenen Kandidaten, Pierre Yves Bournazel, ins Rennen geschickt. Dieser kam in der ersten Runde der Kommunalwahlen auf den dritten Platz. Er kündigte daraufhin ein Wahlbündnis mit Dati an, zog seine Kandidatur aber ganz zurück. Paris wird seit Jahren links regiert.

Nach der ersten Runde am vergangenen Sonntag war in den meisten der 35.000 Kommunen die Wahl bereits entschieden. Am kommenden Sonntag findet in rund 1600 Kommunen eine zweite Runde statt - vor allem in den Großstädten. Die rechtspopulistische Partei Rassemblement National von Marine Le Pen hofft darauf, mehrere größere Städte zu gewinnen.

Zwischen beiden Runden hatten sich an einigen Orten Wahlbündnisse gebildet, um RN-Kandidaten zu verhindern. So hatte sich in Marseille der Linksaußen-Kandidat zurückgezogen, um die Chancen des sozialistischen Amtsinhabers zu vergrößern. Von einer "republikanischen Front", dem Gegenstück der Brandmauer in Deutschland mit Blick auf die AfD, die es bei der jüngsten Parlamentswahl noch gegeben hatte, konnte jedoch keine Rede mehr sein.

RN-Parteichef Jordan Bardella hatte als Ziel ausgegeben, mehrere Dutzend Kommunen für seine Partei zu erobern. Sollte dies gelingen, dürfte der RN gestärkt in die Präsidentschaftswahl im nächsten Jahr ziehen - selbst wenn sich erst im Juli entscheidet, wer überhaupt für die Partei kandidieren wird. Fraktionschefin Le Pen muss möglicherweise auf eine vierte Kandidatur für das höchste Staatsamt verzichten, falls sie in einem Berufungsverfahren wegen Veruntreuung erneut verurteilt wird. In diesem Fall würde der 30 Jahre alte Bardella in den Ring steigen.

Die Ergebnisse der Kommunalwahl lassen sich nur begrenzt als Stimmungstest mit Blick auf die Präsidentschaftswahl werten - dazu geht es zu oft in erster Linie um Themen auf kommunaler Ebene. Ein Einzelergebnis ist aber in jedem Fall in diesem Kontext zu lesen: der sich abzeichnende Wahlsieg des Mitte-Rechts-Bürgermeisters Edouard Philippe in Le Havre. Dieser hatte seine Wiederwahl mit seiner Präsidentschaftskandidatur verknüpft - und lag in der ersten Runde mit 44 Prozent deutlich vorn.

O.Meier--NZN