Zürcher Nachrichten - Iran weist US-Plan für Ende des Krieges laut Staatsfernsehen zurück

EUR -
AED 4.234162
AFN 75.520719
ALL 93.601185
AMD 421.871235
ANG 2.063555
AOA 1057.24245
ARS 1720.50819
AUD 1.631861
AWG 2.075286
AZN 1.958757
BAM 1.95465
BBD 2.321834
BDT 141.96768
BGN 1.956177
BHD 0.434715
BIF 3447.856524
BMD 1.152936
BND 1.475019
BOB 13.597116
BRL 5.991582
BSD 1.152822
BTN 109.838311
BWP 15.518732
BYN 3.442944
BYR 22597.554879
BZD 2.318556
CAD 1.607119
CDF 2622.929869
CHF 0.937372
CLF 0.026792
CLP 1054.464094
CNY 7.77523
CNH 7.775824
COP 3629.340254
CRC 523.691797
CUC 1.152936
CUP 30.552817
CVE 110.681377
CZK 24.231263
DJF 204.89978
DKK 7.475761
DOP 67.308837
DZD 153.22017
EGP 57.898976
ERN 17.294047
ETB 184.441064
FJD 2.550814
FKP 0.853229
GBP 0.854055
GEL 3.008945
GGP 0.853229
GHS 13.163237
GIP 0.853229
GMD 85.317165
GNF 10119.900208
GTQ 8.795747
GYD 241.230123
HKD 9.046579
HNL 30.985192
HRK 7.535826
HTG 150.789949
HUF 364.476076
IDR 20590.292479
ILS 3.434712
IMP 0.853229
INR 109.926555
IQD 1510.923248
IRR 1584855.300116
ISK 141.995699
JEP 0.853229
JMD 182.504176
JOD 0.817406
JPY 183.68928
KES 149.051317
KGS 100.82421
KHR 4676.310481
KMF 493.456944
KPW 1037.642491
KRW 1630.690189
KWD 0.356419
KYD 0.960726
KZT 536.769445
LAK 26001.617499
LBP 103399.458106
LKR 385.353212
LRD 209.402074
LSL 18.63091
LTL 3.404322
LVL 0.6974
LYD 7.338458
MAD 10.729807
MDL 19.984066
MGA 4966.272299
MKD 61.551238
MMK 2421.093744
MNT 4146.726689
MOP 9.317997
MRU 46.244457
MUR 54.268822
MVR 17.824178
MWK 2002.650688
MXN 19.663331
MYR 4.710444
MZN 73.665386
NAD 18.631039
NGN 1571.994494
NIO 42.4254
NOK 10.942001
NPR 175.73805
NZD 1.967693
OMR 0.443314
PAB 1.152832
PEN 3.873288
PGK 5.078668
PHP 70.611589
PKR 320.296049
PLN 4.305353
PYG 6879.011227
QAR 4.203318
RON 5.234906
RSD 117.338942
RUB 95.57845
RWF 1692.510743
SAR 4.322078
SBD 9.298365
SCR 15.89971
SDG 692.337385
SEK 11.041438
SGD 1.475407
SHP 0.854171
SLE 28.304309
SLL 24176.498606
SOS 658.917496
SRD 43.431291
STD 23863.457231
STN 24.788134
SVC 10.087151
SYP 14990.479632
SZL 18.619683
THB 38.127806
TJS 10.663617
TMT 4.035278
TND 3.386164
TOP 2.775995
TRY 55.084073
TTD 7.818466
TWD 37.145339
TZS 3055.279336
UAH 51.510838
UGX 4276.483203
USD 1.152936
UYU 46.403093
UZS 13786.814399
VES 882.455268
VND 30033.418665
VUV 136.557029
WST 3.147505
XAF 655.5655
XAG 0.017595
XAU 0.000261
XCD 3.115868
XCG 2.077677
XDR 0.815016
XOF 654.868115
XPF 119.331742
YER 273.418516
ZAR 18.602025
ZMK 10377.812955
ZMW 21.696419
ZWL 371.245074
  • EUR/USD

    -0.0002

    1.1525

    -0.02%

  • DAX

    -60.3300

    26331.07

    -0.23%

  • Euro STOXX 50

    -17.2300

    6533.99

    -0.26%

  • MDAX

    110.2700

    32335.17

    +0.34%

  • TecDAX

    -22.5600

    4067.62

    -0.55%

  • SDAX

    -68.4600

    18502.64

    -0.37%

  • Goldpreis

    -0.8000

    4466.7

    -0.02%

Iran weist US-Plan für Ende des Krieges laut Staatsfernsehen zurück
Iran weist US-Plan für Ende des Krieges laut Staatsfernsehen zurück / Foto: - - AFP

Iran weist US-Plan für Ende des Krieges laut Staatsfernsehen zurück

Der Iran hat nach Angaben des staatlichen Fernsehens den von den USA vorgelegten Plan für ein Ende des Krieges zurückgewiesen. Der Krieg höre auf, "wenn der Iran beschließt, ihn zu beenden - und nicht, wenn (US-Präsident Donald) Trump es will", erklärte ein Regierungsvertreter am Mittwoch nach Angaben des Staatssenders Press TV. Der Plan aus Washington war laut pakistanischen Regierungsvertretern über Islamabad an den Iran übermittelt worden. Press TV zufolge stellte Teheran eigene Forderungen auf.

Textgröße:

"Der Iran hat negativ auf den US-Vorschlag reagiert", hieß es am Mittwoch bei Press TV. Eine offizielle iranische Stellungnahme gab es zunächst nicht. Außenminister Abbas Araghtschi, der die Gespräche mit den USA vor dem Krieg angeführt hatte, äußerte sich nicht. Iranische Medien wie die Nachrichtenagenturen Mehr und Tasnim griffen den Press-TV-Bericht aber auf.

Press TV zitierte den nicht genannten Regierungsvertreter weiter mit der Aussage, Teheran habe fünf eigene Bedingungen zur Beendigung der Angriffe vorgelegt. Dazu gehörten ein Ende von "Aggressionen und Attentaten" gegen das Land und seine Führung und die Einrichtung eines robusten Mechanismus, der garantiere, dass weder Israel noch die USA den Krieg wieder aufnehmen. Auch Entschädigungen würden gefordert.

Zu den Bedingungen des Iran gehört dem Bericht zufolge auch die Einstellung aller Angriffe an allen regionalen Fronten und gegen alle "Widerstandsgruppen" - ein Verweis insbesondere auf die von Teheran unterstützte Hisbollah-Miliz im Libanon. Teheran wolle zudem internationale Anerkennung und Garantien für das Recht des Iran, seine Souveränität über die Straße von Hormus auszuüben.

Der US-Vorschlag für ein Ende der Kämpfe sieht der "New York Times" zufolge die Wiederöffnung der weitgehend gesperrten Straße von Hormus sowie strikte Beschränkungen für das iranische Atomprogramm vor. Im Gegenzug sollen laut dem israelischen Sender Channel 12 die Sanktionen gegen den Iran aufgehoben werden. Beide Seiten würden demnach eine einmonatige Waffenruhe ausrufen, während der sie auf Grundlage des US-Vorschlags aus Washington verhandeln würden. Ein Wechsel des Regierungssystems im Iran werde in dem US-Plan nicht gefordert, berichtete der Sender.

Das Weiße Haus und das US-Außenministerium äußerten sich zunächst nicht. Trump hatte jedoch bereits am Montag überraschend angeblich erfolgreiche Verhandlungen mit Teheran angedeutet.

Ein iranischer Militärsprecher verspottete Trump allerdings in einem im Staatsfernsehen ausgestrahlten Video. Trump verhandele "mit sich selbst", sagte er.

Der einflussreiche iranische Parlamentspräsident Mohammad Bagher Ghalibaf warnte die USA davor, Teherans "Entschlossenheit auf die Probe" zu stellen. "Wir beobachten alle US-Bewegungen in der Region genau, insbesondere Truppenentsendungen", erklärte er im Onlinedienst X. Der Parlamentspräsident bezog sich dabei auf Medienberichte, wonach die USA derzeit 3000 Elitesoldaten in den Nahen Osten verlegen.

Das iranische Militär erklärte am Mittwoch, es habe Raketen in Richtung des US-Flugzeugträgers "USS Abraham Lincoln" abgefeuert. Das in der Golfregion eingesetzte Schiff sei dadurch gezwungen worden, erklärte die Armee nach Angaben des Staatsfernsehens. Marinekommandant Schahram Irani drohte mit weiteren Angriffen, sollten sich feindliche Schiffe in Reichweite der iranischen Streitkräfte befinden.

Die iranischen Revolutionsgarden feuerten nach eigenen Angaben in der Nacht zum Mittwoch eine Salve "präzisionsgelenkter" Raketen und Drohnen auf Israel sowie auf Stützpunkte der US-Streitkräfte in Kuwait, Jordanien und Bahrain ab. Die israelische Armee teilte mit, die Luftabwehr habe auf neue iranische Raketensalven reagiert.

Israel griff nach Angaben seiner Armee seinerseits zwei Produktionsstätten für Marschflugkörper in Teheran an. Die Anlagen seien zur "Entwicklung und Herstellung von Marschflugkörpern großer Reichweite genutzt worden, die in der Lage sind, Ziele auf See und an Land rasch zu zerstören". Auch eine U-Boot-Produktionsanlage in Isfahan wurde demnach angegriffen.

Israel und die USA hatten am 28. Februar mit ihren Luftangriffen auf den Iran begonnen. Teheran reagiert seither mit Raketen- und Drohnenangriffen auf Israel, mehrere Golfstaaten sowie US-Einrichtungen in der Region.

Seit Beginn des Krieges ist außerdem die Straße von Hormus, durch die rund ein Fünftel des weltweiten Öl- und Flüssiggastransports verläuft, durch die iranischen Streitkräfte weitgehend gesperrt. Zudem attackierte der Iran Ölanlagen und Tanker in der Golfregion. Dies ließ die Öl- und Gaspreise weltweit in die Höhe schnellen.

UN-Generalsekretär António Guterres äußerte sich am Mittwoch zutiefst besorgt über den Iran-Krieg. Dieser sei "außer Kontrolle", sagte er. "Die Welt steht vor der Gefahr eines größeren Krieges, einer Welle menschlichen Leids und eines tieferen globalen Wirtschaftsschocks."

J.Hasler--NZN