Zürcher Nachrichten - Zahl polizeilich erfasster Straftaten 2025 zurückgegangen

EUR -
AED 4.185954
AFN 72.947589
ALL 94.294632
AMD 417.830324
ANG 2.040717
AOA 1045.205368
ARS 1683.774482
AUD 1.652987
AWG 2.051656
AZN 1.936427
BAM 1.957791
BBD 2.287406
BDT 139.692031
BGN 1.927281
BHD 0.42823
BIF 3384.485685
BMD 1.139809
BND 1.473518
BOB 7.848117
BRL 5.900221
BSD 1.13574
BTN 107.155009
BWP 15.497553
BYN 3.232172
BYR 22340.254248
BZD 2.284202
CAD 1.61687
CDF 2587.365958
CHF 0.921797
CLF 0.026609
CLP 1047.267556
CNY 7.755088
CNH 7.754826
COP 3916.759484
CRC 516.91877
CUC 1.139809
CUP 30.204936
CVE 110.378679
CZK 24.26106
DJF 202.242967
DKK 7.474986
DOP 66.927167
DZD 151.937634
EGP 56.431257
ERN 17.097133
ETB 179.123465
FJD 2.582924
FKP 0.862513
GBP 0.862647
GEL 3.014799
GGP 0.862513
GHS 12.774212
GIP 0.862513
GMD 83.206091
GNF 9951.987623
GTQ 8.664924
GYD 237.635784
HKD 8.938364
HNL 30.389498
HRK 7.53345
HTG 148.444185
HUF 354.030908
IDR 20395.740282
ILS 3.415266
IMP 0.862513
INR 107.583366
IQD 1487.838853
IRR 1567294.214566
ISK 144.02629
JEP 0.862513
JMD 178.999641
JOD 0.808094
JPY 184.143532
KES 147.607196
KGS 99.676239
KHR 4573.750637
KMF 494.677183
KPW 1025.8284
KRW 1754.256722
KWD 0.352884
KYD 0.946479
KZT 550.449323
LAK 25242.107599
LBP 101708.364882
LKR 382.76589
LRD 206.698345
LSL 18.808453
LTL 3.36556
LVL 0.689459
LYD 7.293319
MAD 10.692259
MDL 20.159851
MGA 4841.859197
MKD 61.637914
MMK 2392.971959
MNT 4080.792105
MOP 9.171825
MRU 45.111273
MUR 54.380594
MVR 17.610087
MWK 1969.376428
MXN 19.991963
MYR 4.663073
MZN 72.832523
NAD 18.808453
NGN 1566.52989
NIO 41.79341
NOK 11.286559
NPR 171.447061
NZD 2.017627
OMR 0.438256
PAB 1.135775
PEN 3.886652
PGK 4.984002
PHP 69.821231
PKR 316.069401
PLN 4.286759
PYG 6939.995289
QAR 4.139964
RON 5.239589
RSD 117.401001
RUB 87.877339
RWF 1668.974951
SAR 4.264217
SBD 9.177687
SCR 16.007841
SDG 683.885259
SEK 11.07277
SGD 1.475243
SHP 0.850982
SLE 28.280114
SLL 23901.2267
SOS 649.051375
SRD 42.537564
STD 23591.742763
STN 24.524612
SVC 9.938279
SYP 125.985468
SZL 18.805873
THB 38.063948
TJS 10.49996
TMT 3.989331
TND 3.372273
TOP 2.744387
TRY 53.143533
TTD 7.713978
TWD 36.32035
TZS 2986.796222
UAH 51.068251
UGX 4202.346435
USD 1.139809
UYU 45.566929
UZS 13642.871264
VES 707.539771
VND 29970.704864
VUV 136.721107
WST 3.174934
XAF 656.615967
XAG 0.019708
XAU 0.000282
XCD 3.080391
XCG 2.046917
XDR 0.81662
XOF 656.615967
XPF 119.331742
YER 271.986885
ZAR 18.756463
ZMK 10259.644484
ZMW 20.499663
ZWL 367.017998
  • Euro STOXX 50

    -48.9700

    6218.56

    -0.79%

  • MDAX

    -361.1600

    31611.48

    -1.14%

  • DAX

    -286.4300

    24708.4

    -1.16%

  • TecDAX

    -50.7700

    3841.95

    -1.32%

  • SDAX

    -246.5300

    17607.95

    -1.4%

  • Goldpreis

    15.1000

    4062.7

    +0.37%

  • EUR/USD

    0.0031

    1.1408

    +0.27%

Zahl polizeilich erfasster Straftaten 2025 zurückgegangen
Zahl polizeilich erfasster Straftaten 2025 zurückgegangen / Foto: Daniel Reinhardt - AFP/Archiv

Zahl polizeilich erfasster Straftaten 2025 zurückgegangen

Die Zahl der polizeilich erfassten Straftaten ist im vergangenen Jahr spürbar gesunken. Laut der am Montag in Berlin veröffentlichten Polizeilichen Kriminalstatistik wurden 2025 bundesweit 5.508.559 Straftaten registriert, 5,6 Prozent weniger als ein Jahr zuvor. Auch bei der Gewaltkriminalität gab es insgesamt einen Rückgang um 2,3 Prozent, bei einigen schweren Straftaten wurden jedoch teils deutliche Anstiege registriert.

Textgröße:

"Der Rückgang der Gewaltkriminalität ist ein Anfang, aber kein Grund zur Entwarnung", mahnte Bundesinnenminister Alexander Dobrindt (CSU) bei der Vorstellung der Statistik. Es seien weitere Maßnahmen erforderlich, damit "sich Menschen im Alltag sicher fühlen". Allerdings zeige die Statistik vielleicht auch eine Chance, "langfristig einen Rückgang der Straftaten zu verzeichnen".

Anstiege gab es bei der Deliktgruppe Vergewaltigung, sexueller Nötigung und sexuellem Übergriff im besonders schweren Fall gab es eine Zunahme um 10,3 Prozent, bei Verbreitung, Erwerb, Besitz und Herstellung jugendpornographischer Inhalte mit plus 19,9 Prozent. Bei Mord, Totschlag und Tötung auf Verlangen wurde ein Plus von 8,4 Prozent verzeichnet.

Anstiege gab es auch bei Computer- und Leistungsbetrug, bei Wohnungseinbrüchen sowie in besonders starkem Maße bei sogenannten Neuen Psychoaktiven Substanzen mit plus 25,5 Prozent. Zurückgegangen ist hingegen die Zahl der Straftaten bei Raub und räuberischer Erpressung sowie auch bei Diebstählen.

"Steigende Zahlen im Bereich der Sexualstraftaten und das erschreckende Ausmaß sexualisierter digitaler Gewalt machen deutlich, dass wir Betroffene noch besser schützen müssen", mahnte der Hamburger Innensenator und derzeitige Vorsitzende der Innenministerkonferenz der Länder, Andy Grote (SPD). Allerdings sei der Anstieg der registrierten Taten auch auf ein verändertes Anzeigeverhalten zurückzuführen. "Die Anzeigebereitschaft ist gestiegen, was positiv ist", sagte Grote. Dies erfordere gerade bei Tätern im persönlichen Umfeld besonderen Mut von betroffenen Frauen.

Unterschiedliche Einschätzungen gab es zu Straftaten durch Ausländerinnen und Ausländer. Dobrindt verwies auf einen deutlich überproportionalen Anteil nichtdeutscher Täterinnen und Täter. Dieser beträgt laut Statistik 38,5 Prozent. Der Innenminister nannte insbesondere auch Menschen aus Syrien und Afghanistan und drang auf verstärkte Abschiebungen.

Grote verwies auf Sondereffekte beim Anteil Nichtdeutscher an Straftaten zum einen durch reisende Kriminelle ohne Wohnsitz in Deutschland und zum anderen durch einen besonders hohen Anteil junger Männer bei der Zuwanderung. Zudem sei die Zahl der Straftaten von Zuwanderinnen und Zuwanderern mit minus 9,2 Prozent sogar überproportional zurückgegangen.

Der Präsident des Bundeskriminalamts (BKA), Holger Münch, verwies auf Verschiebungen in der Statistik. "Kriminalität verändert sich, sie wird digitaler, internationaler und in manchen Bereichen auch brutaler", sagte er.

Münch verwies auch auf Ergebnisse einer parallel veröffentlichten Opferbefragung, wonach junge Menschen besonders häufig von Gewaltstraftaten betroffen sind, und zwar mit steigender Tendenz. Laut einer ebenfalls veröffentlichten Dunkelfeldstudie hat sich das Sicherheitsgefühl der Bevölkerung leicht erhöht. Viele Menschen fühlen sich demnach aber beispielsweise nachts in öffentlichen Verkehrsmitteln weiterhin unsicher.

Die Aufklärungsquote blieb der Statistik zufolge insgesamt im vergangenen Jahr mit 57,9 Prozent weitgehend unverändert, 2024 waren es 58,0 Prozent. Ohne Berücksichtigung ausländerrechtlicher Verstöße sank die Gesamtzahl der Straftaten um 4,4 Prozent. Die Zahl unerlaubter Einreisen sank um 27,5 Prozent, die unerlaubter Aufenthalte um 31,3 Prozent.

Den Rückgang der registrierten Delikte im Jahresvergleich führten die Behörden unter anderem auf die Teillegalisierung des Besitzes und Anbaus von Cannabis und daraus hergestellter Produkte zurück. Bereinigt um diesen Effekt betrage der Rückgang 4,7 Prozent, sagte Dobrindt. Die Zahl der Rauschgiftdelikte sank um 27,7 Prozent.

Die Polizeiliche Kriminalstatistik wird jährlich bundesweit auf Grundlage der von den 16 Landeskriminalämtern übermittelten Daten erstellt.

M.Hug--NZN