Zürcher Nachrichten - US-Moderator Kimmel nennt Überprüfung von Sendelizenzen nach Trump-Witz "lächerlich"

EUR -
AED 4.29763
AFN 73.724064
ALL 95.431377
AMD 434.627922
ANG 2.094559
AOA 1074.262038
ARS 1643.874137
AUD 1.634032
AWG 2.107859
AZN 1.984963
BAM 1.956879
BBD 2.356479
BDT 143.878113
BGN 1.952047
BHD 0.441577
BIF 3481.405466
BMD 1.17022
BND 1.493911
BOB 8.084424
BRL 5.823839
BSD 1.169935
BTN 110.55302
BWP 15.823591
BYN 3.300992
BYR 22936.318367
BZD 2.353088
CAD 1.601862
CDF 2717.84236
CHF 0.923775
CLF 0.026511
CLP 1043.391257
CNY 8.001323
CNH 8.001048
COP 4229.913493
CRC 532.188931
CUC 1.17022
CUP 31.010839
CVE 110.470778
CZK 24.360418
DJF 207.971501
DKK 7.47363
DOP 69.335679
DZD 155.10686
EGP 61.84563
ERN 17.553305
ETB 184.163444
FJD 2.574838
FKP 0.863581
GBP 0.866495
GEL 3.153717
GGP 0.863581
GHS 13.036213
GIP 0.863581
GMD 86.01005
GNF 10271.657198
GTQ 8.938853
GYD 244.774983
HKD 9.170671
HNL 31.151616
HRK 7.53376
HTG 153.263208
HUF 364.107615
IDR 20272.136264
ILS 3.465063
IMP 0.863581
INR 110.912839
IQD 1532.988626
IRR 1540009.947262
ISK 143.200095
JEP 0.863581
JMD 184.341656
JOD 0.829712
JPY 186.878922
KES 151.133946
KGS 102.311893
KHR 4692.584034
KMF 492.663287
KPW 1053.193392
KRW 1729.357442
KWD 0.36019
KYD 0.975029
KZT 536.281153
LAK 25680.484902
LBP 104783.164694
LKR 372.932469
LRD 215.027493
LSL 19.349565
LTL 3.455356
LVL 0.707855
LYD 7.425053
MAD 10.831852
MDL 20.234986
MGA 4855.243698
MKD 61.631857
MMK 2457.508725
MNT 4208.527688
MOP 9.443968
MRU 46.808827
MUR 54.801195
MVR 18.079995
MWK 2037.353617
MXN 20.360955
MYR 4.624705
MZN 74.788524
NAD 19.366914
NGN 1609.006392
NIO 42.964656
NOK 10.917969
NPR 176.885033
NZD 1.995407
OMR 0.449951
PAB 1.16994
PEN 4.11449
PGK 5.084314
PHP 72.071559
PKR 326.169716
PLN 4.249491
PYG 7333.981695
QAR 4.263406
RON 5.096544
RSD 117.350319
RUB 88.146058
RWF 1709.106784
SAR 4.38922
SBD 9.392113
SCR 16.538386
SDG 702.721016
SEK 10.857181
SGD 1.494564
SHP 0.873688
SLE 28.816696
SLL 24538.930615
SOS 668.783467
SRD 43.842276
STD 24221.198058
STN 24.867182
SVC 10.237558
SYP 129.367004
SZL 19.366762
THB 38.176053
TJS 10.974452
TMT 4.101622
TND 3.374623
TOP 2.81761
TRY 52.742114
TTD 7.955319
TWD 36.963769
TZS 3051.493403
UAH 51.560793
UGX 4352.362943
USD 1.17022
UYU 46.175069
UZS 14124.559215
VES 567.110495
VND 30831.209788
VUV 138.350004
WST 3.192142
XAF 656.313319
XAG 0.015878
XAU 0.000255
XCD 3.162579
XCG 2.108545
XDR 0.816484
XOF 654.739339
XPF 119.331742
YER 279.272599
ZAR 19.365098
ZMK 10533.402627
ZMW 22.198146
ZWL 376.810467
  • Euro STOXX 50

    -18.4400

    5817.66

    -0.32%

  • DAX

    -30.6700

    23987.59

    -0.13%

  • SDAX

    96.6500

    17687.26

    +0.55%

  • MDAX

    65.5000

    30122.96

    +0.22%

  • Goldpreis

    -29.4000

    4579

    -0.64%

  • TecDAX

    34.2500

    3630.9

    +0.94%

  • EUR/USD

    -0.0014

    1.1704

    -0.12%

US-Moderator Kimmel nennt Überprüfung von Sendelizenzen nach Trump-Witz "lächerlich"
US-Moderator Kimmel nennt Überprüfung von Sendelizenzen nach Trump-Witz "lächerlich" / Foto: Patrick T. Fallon - AFP

US-Moderator Kimmel nennt Überprüfung von Sendelizenzen nach Trump-Witz "lächerlich"

Der Streit um einen Witz des US-Talkshowmoderators Jimmy Kimmel über Präsidentengattin Melania Trump spitzt sich weiter zu: Die US-Medienaufsichtsbehörde FCC hat eine vorzeitige Überprüfung der Sendelizenz von Kimmels Sender ABC angeordnet, was der Talkshowhost als "lächerlich" kritisierte. Die Regierung mache aus seinem Scherz über die First Lady "eine große Sache", sagte Kimmel in seiner Show am Dienstagabend (Ortszeit). Die Medienaufsichtsbehörde FCC hatte das ABC-Mutterhaus Disney aufgefordert, den Antrag auf Verlängerung der Sendelizenzen einzureichen - mehrere Jahre vor dem ursprünglichen Termin. Präsident Donald Trump hatte zuvor Kimmels Entlassung gefordert.

Textgröße:

Der Moderator hatte der Frau des Präsidenten in seiner Show am vergangenen Donnerstag das Strahlen einer "werdenden Witwe" bescheinigt. Trump schrieb daraufhin in seinem Onlinedienst Truth Social von einem "verabscheuungswürdigen Aufruf zur Gewalt". Kimmel müsse "sofort von Disney und ABC gefeuert werden", forderte der Präsident am Montag.

Zwei Tage nach Kimmels Bemerkung war es am Rande des Korrespondenten-Dinners mit Trump in Washington zu einem Schusswaffenvorfall gekommen. Ein Gericht warf dem Verdächtigen am Montag versuchten Mord am US-Präsidenten vor.

Kimmel wies die Kritik des US-Präsidenten zurück und erklärte, sein Witz habe sich auf den Altersunterschied zwischen dem US-Präsidenten und seiner Ehefrau bezogen. "Wie man es auch verstehen möchte, es war auf keinen Fall ein Aufruf zu einer Ermordung und das wissen sie", sagte er in seiner Sendung "Jimmy Kimmel Live!" am Montagabend.

In seiner Sendung am folgenden Tag zeigte Kimmel einen kurz zuvor aufgenommen Clip, in dem Trump in einer Rede anlässlich des Staatsbesuchs des britischen Königs Charles III. selbst einen Scherz über sein Alter macht. Der US-Präsident erwähnt darin, dass seine Eltern 63 Jahre lang verheiratet waren und sagt dann zu seiner Frau: "Das ist ein Rekord, an den wir nicht herankommen werden, Darling, tut mir leid." Trump wird im Juni 80 Jahre alt, seine dritte Frau Melania ist 56.

"Nur Donald Trump würde verlangen, dass ich gefeuert werde, weil ich einen Witz über sein Alter gemacht habe, und dann einen Tag später rausgehen und selbst einen Witz über sein Alter machen", sagte Kimmel am Dienstagabend.

Trumps Kommunikationsdirektor Steven Cheung war zuvor am Dienstag verbal in die Offensive gegangen: Kimmel sei ein "Scheißkerl", weil er "auf diesem Witz beharrt, anstatt das Richtige zu tun und sich zu entschuldigen", erklärte Cheung im Onlinedienst X.

Der prominente Late-Night-Moderator Kimmel kann bereits auf eine lang andauernde Privatfehde mit Donald Trump zurückblicken. Im September hatte ABC Kimmels Show auf Betreiben der Trump-Regierung vorübergehend abgesetzt. Zuvor hatte der Moderator Trumps Maga-Bewegung vorgeworfen, sich die Ermordung des ultrarechten Aktivisten Charlie Kirk politisch zunutze zu machen.

Nach heftiger Kritik an Kimmels Absetzung vollzog der ABC-Mutterkonzern Disney schließlich eine Kehrtwende und nahm seine Show wieder ins Programm.

Y.Keller--NZN