Zürcher Nachrichten - Massive Drohnenangriffe auf Russland - Putin empfängt Altkanzler Schröder im Kreml

EUR -
AED 4.243199
AFN 76.816385
ALL 93.186779
AMD 421.940448
AOA 1059.499986
ARS 1731.96426
AUD 1.634492
AWG 2.081161
AZN 1.961832
BAM 1.955111
BBD 2.320873
BDT 142.639766
BHD 0.434545
BIF 3449.985005
BMD 1.155398
BND 1.47658
BOB 13.695177
BRL 5.874733
BSD 1.152289
BTN 109.648538
BWP 15.553455
BYN 3.431177
BYR 22645.802735
BZD 2.317474
CAD 1.612324
CDF 2614.086957
CHF 0.934654
CLF 0.026803
CLP 1054.878725
CNY 7.796165
CNH 7.792791
COP 3648.389022
CRC 523.81326
CUC 1.155398
CUP 30.61805
CVE 110.22332
CZK 24.264051
DJF 205.196847
DKK 7.475264
DOP 67.26602
DZD 153.587771
EGP 57.609419
ERN 17.330971
ETB 185.985596
FJD 2.552261
FKP 0.857019
GBP 0.856098
GEL 3.015386
GGP 0.857019
GHS 13.519372
GIP 0.857019
GMD 84.920858
GNF 10120.260724
GTQ 8.791676
GYD 241.024009
HKD 9.064594
HNL 30.884989
HRK 7.534375
HTG 150.666939
HUF 363.033032
IDR 20546.50216
ILS 3.468101
IMP 0.857019
INR 110.072122
IQD 1509.468404
IRR 1589307.85432
ISK 142.587462
JEP 0.857019
JMD 182.994762
JOD 0.819159
JPY 182.969975
KES 149.450928
KGS 101.03906
KHR 4680.351701
KMF 492.199617
KRW 1636.950761
KWD 0.356741
KYD 0.960262
KZT 540.040464
LAK 26016.724996
LBP 103187.513486
LKR 386.502211
LRD 207.987652
LSL 18.720126
LTL 3.41159
LVL 0.698888
LYD 7.329387
MAD 10.739418
MDL 20.037856
MGA 4917.246994
MKD 61.540878
MMK 2425.815605
MNT 4152.793668
MOP 9.311421
MRU 46.322486
MUR 54.303818
MVR 17.850835
MWK 1998.087679
MXN 19.811612
MYR 4.723385
MZN 73.835683
NAD 18.719883
NGN 1573.640789
NIO 42.405066
NOK 10.986386
NPR 175.441455
NZD 1.961282
OMR 0.444252
PAB 1.152294
PEN 3.902292
PGK 5.092273
PHP 70.184643
PKR 319.904254
PLN 4.298497
PYG 6851.557409
QAR 4.212107
RON 5.248053
RSD 117.311005
RUB 95.047204
RWF 1694.395945
SAR 4.326684
SBD 9.31909
SCR 17.004942
SDG 693.751675
SEK 10.958327
SGD 1.477899
SLE 28.42391
SOS 658.56522
SRD 43.750885
STD 23914.407904
STN 24.491693
SVC 10.082449
SZL 18.716328
THB 38.099829
TJS 10.629864
TMT 4.055447
TND 3.38512
TRY 55.133169
TTD 7.810216
TWD 37.221116
TZS 3053.212273
UAH 51.608202
UGX 4291.578596
USD 1.155398
UYU 46.383264
UZS 13781.027404
VES 873.206446
VND 30204.417097
VUV 137.915725
WST 3.158531
XAF 655.723234
XAG 0.018032
XAU 0.000266
XCD 3.122521
XCG 2.076769
XDR 0.815509
XOF 655.723234
XPF 119.331742
YER 275.443085
ZAR 18.669755
ZMK 10399.966413
ZMW 21.749246
ZWL 372.037716
  • Goldpreis

    7.3000

    4407

    +0.17%

  • EUR/USD

    -0.0004

    1.1558

    -0.03%

  • DAX

    179.3500

    26319.45

    +0.68%

  • TecDAX

    67.7900

    4068.78

    +1.67%

  • Euro STOXX 50

    21.3000

    6523.86

    +0.33%

  • SDAX

    94.8300

    18659.63

    +0.51%

  • MDAX

    -23.9000

    32407.2

    -0.07%

Massive Drohnenangriffe auf Russland - Putin empfängt Altkanzler Schröder im Kreml
Massive Drohnenangriffe auf Russland - Putin empfängt Altkanzler Schröder im Kreml / Foto: OLGA MALTSEVA - AFP/Archiv

Massive Drohnenangriffe auf Russland - Putin empfängt Altkanzler Schröder im Kreml

Während die diplomatischen Bemühungen zur Beendigung des Ukraines-Krieges auf der Stelle treten, dauern die militärischen Auseinandersetzungen an. In der Nacht zum Samstag habe die russische Luftabwehr allein in der Region um St. Petersburg, wo ein internationales Wirtschaftsforum stattfand, mehr als 140 ukrainische Drohnen abgefangen, teilten die russischen Behörden mit. Russlands Staatschef Wladimir Putin, der ein Treffen mit dem ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj ablehnt, empfing derweil Altkanzler Gerhard Schröder (SPD) im Kreml. Bei einem Gipfeltreffen am Sonntag in London soll es um die weitere Unterstützung der Verbündeten für die Ukraine gehen.

Textgröße:

Das russische Verteidigungsministerium teilte mit, insgesamt habe die Luftabwehr während der nächtlichen Angriffe auf mehrere Regionen 376 ukrainische Drohnen abgefangen. In der Region Twer wurde nach Behördenangaben ein Mann durch Trümmer einer Drohne getötet. In der südrussischen Stadt Ust-Labinsk löste ein Drohnenangriff den örtlichen Behörden zufolge einen Brand in einem Öldepot aus. Der Bürgermeister von Moskau, Sergej Sobjanin, erklärte, mehrere Drohnen, die in Richtung der Hauptstadt unterwegs waren, seien abgeschossen worden.

Auch Putins Heimatstadt St. Petersburg wurde erneut zum Ziel ukrainischer Angriffen. Mehr als 140 Drohnen seien in der Region, die neben St. Petersburg auch wichtige Häfen beherbergt, abgefangen worden, erklärte Gouverneur Alexander Drosdenko. Die Angriffe erfolgten am letzten Tag des internationalen Wirtschaftsforums in St. Petersburg. Die Ukraine hatte am Mittwoch, kurz vor Beginn der Konferenz, Energie- und Militäranlagen in der Stadt angegriffen.

Das St. Petersburg International Economic Forum (Spief) mit tausenden Teilnehmern wird seit 1997 jährlich von der russischen Regierung veranstaltet. Putin hatte am Freitag bei seiner Rede auf der Konferenz einem von Selenskyj vorgeschlagenen direkten Treffen eine Absage erteilt. Er sehe "keinen Sinn" in einem solchen Treffen, solange kein Friedensabkommen vorliege, sagte der Kreml-Chef. "Lassen Sie die Experten arbeiten und Lösungen erarbeiten, und dann können wir uns treffen."

Selenskyj warf Putin daraufhin einen mangelnden Friedenswillen vor. "Leider entscheidet sich die russische Seite erneut für den Krieg - jeder hat die heutige Antwort gehört", erklärte Selenskyj am Freitag. "Eine schwache Antwort. Er will den Krieg einfach nicht beenden", fügte Selenskyj hinzu.

Putin traf sich stattdessen mit Ex-Bundeskanzler Schröder in Moskau. Es sei "ein gutes Gespräch" gewesen, sagte am Freitagabend Präsidentenberater Juri Uschakow nach Angaben der russischen Nachrichtenagentur Interfax. Das Treffen habe im Kreml stattgefunden. Zum Inhalt könne er nichts sagen, weil es sich um ein "Gespräch unter vier Augen" gehandelt habe, fügte Uschakow hinzu.

Auf die Frage, ob auch Aussichten auf Verhandlungen zwischen Russland und der EU erörtert worden seien, antwortete er: "Das weiß ich nicht - es war ein Gespräch unter vier Augen." Dieses sei "freundschaftlich" verlaufen.

Putin hatte für den Fall von Verhandlungen im vergangenen Monat Schröder als seinen bevorzugten Vermittler von europäischer Seite genannt. Der frühere SPD-Chef gilt als persönlicher Freund Putins und war auch nach dem Beginn des russischen Angriffskriegs gegen die Ukraine für russische Energiefirmen tätig. In Brüssel und Berlin war der Vorschlag skeptisch aufgenommen worden. Merz betonte Mitte Mai, die Europäer "entscheiden selbst, wer für uns spricht". Außerdem zweifelte er daran, dass es auf russischer Seite tatsächlich Verhandlungsbereitschaft gebe.

Der Kanzler reist am Sonntag nach London zu einem Treffen mit Selenskyj, an dem auch Frankreichs Präsident Emmanuel Macron und der britische Regierungschef Keir Starmer teilnehmen. Dabei soll es nach Angaben aus Paris um die weitere Unterstützung der Ukraine und den verstärkten Druck auf Russland gehen. Zudem solle es eine Bestandsaufnahme der Arbeiten der sogenannten Koalition der Willigen geben. Zu dieser Gruppe zählen etwa 35 überwiegend europäische Länder, darunter Deutschland, aber auch Australien, Neuseeland und Japan.

Moskau und Kiew hatten in den vergangenen Monaten die gegenseitigen Angriffe verstärkt. Bemühungen um eine Beendigung des mehr als vier Jahren andauernden Kriegs unter Vermittlung der USA stocken.

Auch die Ukraine meldete am Samstag neue russische Angriffe. Der Großteil der 272 Drohnen sei in der Nacht abgefangen worden, teilte die Luftwaffe mit. In der Region Saporischschja wurden nach Behördenangaben zwei Menschen getötet. Bei russischen Angriffen in der Region Dnipropetrowsk wurde ein Mensch getötet worden, wie die Behörden mitteilten. Drei weitere Menschen wurden verletzt.

P.Gashi--NZN