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Mindestens 58 Staaten und Gebiete sind laut einem am Dienstag veröffentlichten Bericht des UN-Hochkommissars für Menschenrechte mit Landminen verseucht. Es sei unerlässlich, "dass sich alle Staaten erneut dazu verpflichten, die Produktion, den Einsatz und die Weitergabe dieser Waffen zu beenden und ihre Zusammenarbeit bei der Räumung bereits verlegter Minen zu intensivieren", erklärte UN-Menschenrechtskommissar Volker Türk.
Dem Bericht zufolge wurden im Jahr 2024 mindestens 945 Menschen durch Landminen und explosive Kriegsmunitionsreste getötet und 4325 weitere Menschen verletzt. 90 Prozent von ihnen waren demnach Zivilisten.
Die Staaten mit den höchsten Opferzahlen im Jahr 2024 waren Türks Bericht zufolge Myanmar, Syrien und Afghanistan, gefolgt von der Ukraine, Nigeria, Mali, dem Jemen und Burkina Faso.
In einer separaten Erklärung teilte die Internationale Kampagne zur Ächtung von Landminen (ICBL) mit, dass Minen und explosive Kriegsmunitionsreste im Jahr 2025 mehr als 5000 Menschen getötet oder verletzt hätten; auch hier handelte es sich bei der überwiegenden Mehrheit um Zivilisten.
A.P.Huber--NZN