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Bundesverteidigungsminister Boris Pistorius (SPD) plant laut einem "Spiegel"-Bericht den Ausstieg aus dem größten Rüstungsprojekt in der Geschichte der Marine. Das von vielen Problemen begleitete Projekt zum Bau von F126-Fregatten solle nicht weiter fortgesetzt werden, berichtete das Magazin am Dienstagabend. Pistorius wolle stattdessen insgesamt acht Fregatten des Typs Meko-200 vom deutschen Hersteller TKMS kaufen.
Die neuen Fregatten der Klasse F126 sollten mit einer Länge von 166 Metern laut früheren Bundeswehr-Angaben künftig "die größten Kampfschiffe" der Marine sein. Die nun laut dem "Spiegel"-Bericht von Pistorius favorisierten Meko-200-Fregatten sind mit gut 120 Metern Länge deutlich kleiner als die F126. Der vom Verteidigungsministerium geplante Modell-Wechsel wird dem Bericht zufolge von der Führung der Marine mitgetragen.
W.Odermatt--NZN