Zürcher Nachrichten - Dutzende Verletzte bei Zusammenstößen zwischen Polizei und Demonstranten in Neu Delhi

EUR -
AED 4.190431
AFN 76.448961
ALL 93.726583
AMD 417.697471
ANG 2.042737
AOA 1047.465886
ARS 1690.411068
AUD 1.629019
AWG 2.058418
AZN 1.941745
BAM 1.95532
BBD 2.301725
BDT 140.995391
BGN 1.959728
BHD 0.430992
BIF 3398.061675
BMD 1.14103
BND 1.474993
BOB 7.900301
BRL 5.826323
BSD 1.142814
BTN 110.167958
BWP 16.349915
BYN 3.303289
BYR 22364.186455
BZD 2.298154
CAD 1.606485
CDF 2578.727129
CHF 0.925039
CLF 0.027086
CLP 1066.041193
CNY 7.728481
CNH 7.723574
COP 3713.333545
CRC 518.470464
CUC 1.14103
CUP 30.237293
CVE 110.237941
CZK 24.195483
DJF 203.509155
DKK 7.476148
DOP 66.873292
DZD 151.957006
EGP 58.306511
ERN 17.115449
ETB 184.458314
FJD 2.533998
FKP 0.848254
GBP 0.84956
GEL 2.995234
GGP 0.848254
GHS 13.216756
GIP 0.848254
GMD 83.867847
GNF 10027.494696
GTQ 8.71986
GYD 239.10131
HKD 8.946684
HNL 30.605353
HRK 7.533988
HTG 149.341379
HUF 361.922709
IDR 20464.942151
ILS 3.48551
IMP 0.848254
INR 110.085653
IQD 1497.132512
IRR 1569201.399674
ISK 143.016988
JEP 0.848254
JMD 181.144742
JOD 0.808981
JPY 185.427595
KES 147.512009
KGS 99.783055
KHR 4616.80606
KMF 492.925107
KPW 1026.927007
KRW 1683.903423
KWD 0.353388
KYD 0.952366
KZT 537.688018
LAK 25813.663741
LBP 102340.579335
LKR 384.33566
LRD 206.849226
LSL 18.836476
LTL 3.369165
LVL 0.690197
LYD 7.322171
MAD 10.678079
MDL 20.108064
MGA 4901.775324
MKD 61.559889
MMK 2396.394202
MNT 4091.05081
MOP 9.229734
MRU 45.621602
MUR 53.776786
MVR 17.640888
MWK 1981.704884
MXN 19.869422
MYR 4.667268
MZN 72.923082
NAD 18.836476
NGN 1576.058878
NIO 42.059492
NOK 11.035146
NPR 176.267961
NZD 1.947271
OMR 0.43873
PAB 1.142819
PEN 3.875449
PGK 5.110723
PHP 70.404941
PKR 317.563059
PLN 4.331327
PYG 6925.269767
QAR 4.165877
RON 5.240635
RSD 117.34925
RUB 89.570496
RWF 1681.679843
SAR 4.285134
SBD 9.209665
SCR 15.280191
SDG 685.18751
SEK 11.050795
SGD 1.473103
SHP 0.851894
SLE 27.812627
SLL 23926.835314
SOS 653.136818
SRD 42.722272
STD 23617.015638
STN 24.49388
SVC 9.999545
SYP 126.120431
SZL 18.838293
THB 38.373959
TJS 10.565507
TMT 4.005015
TND 3.376271
TOP 2.747326
TRY 53.854557
TTD 7.758096
TWD 36.820621
TZS 3006.617254
UAH 51.098833
UGX 4233.960726
USD 1.14103
UYU 45.988712
UZS 13662.646347
VES 827.063905
VND 30023.349801
VUV 135.216359
WST 3.129519
XAF 655.793154
XAG 0.019787
XAU 0.000282
XCD 3.083691
XCG 2.059694
XDR 0.815596
XOF 655.793154
XPF 119.331742
YER 272.241054
ZAR 18.823622
ZMK 10270.635902
ZMW 20.825333
ZWL 367.411169
  • Goldpreis

    46.3000

    4062.2

    +1.14%

  • EUR/USD

    0.0009

    1.1423

    +0.08%

  • MDAX

    -184.0200

    31680.71

    -0.58%

  • SDAX

    33.0000

    18283.65

    +0.18%

  • TecDAX

    1.2400

    3771.59

    +0.03%

  • DAX

    15.7100

    24846.69

    +0.06%

  • Euro STOXX 50

    -3.4700

    6227.4

    -0.06%

Dutzende Verletzte bei Zusammenstößen zwischen Polizei und Demonstranten in Neu Delhi
Dutzende Verletzte bei Zusammenstößen zwischen Polizei und Demonstranten in Neu Delhi / Foto: Arun SANKAR - AFP

Dutzende Verletzte bei Zusammenstößen zwischen Polizei und Demonstranten in Neu Delhi

Bei Zusammenstößen zwischen Demonstranten und Sicherheitskräften hat es in der indischen Hauptstadt Neu Delhi laut Augenzeugen dutzende Verletzte auf beiden Seiten gegeben. Während die Polizei am Montag mit Tränengas und Schlagstöcken gegen die zumeist jungen Menschen vorging, warfen die Demonstranten Steine auf die Beamten und kippten Polizeifahrzeuge um. Zu der Kundgebung aufgerufen hatte die kürzlich gegründete Kakerlaken-Partei, die Reformen im Bildungs- und Wirtschaftsbereich fordert.

Textgröße:

Reporter der Nachrichtenagentur AFP beobachteten, wie sich tausende Protestierende vor dem Gebäude Jantar Mantar versammelten, um von dort aus zum nahe gelegenen Parlament zu ziehen. Wenig später feuerte die Polizei Tränengasgranaten auf die Menschen, die sich rennend in Sicherheit brachten. Die Polizei rief die Demonstranten dazu auf, "von rechtswidrigen oder gewalttätigen Handlungen abzusehen".

Die Regierung hatte die Kundgebung am Sonntag für illegal erklärt und zum Schutz des Parlaments und anderer öffentlicher Gebäude zahlreiche Sicherheitskräfte und Polizeibarrieren aufgefahren. Dennoch handelte es sich um die größte Demonstration in Neu Delhi seit fünf Jahren.

Die Teilnehmer, viele von ihnen Studenten, fordern den Rücktritt von Bildungsminister Dharmendra Pradhan, nachdem unter anderem der Fragenkatalog für den Medizinertest an Universitäten vorab bekannt geworden worden war. Die Studenten mussten den Test deshalb wiederholen. Außerdem gab es technische Probleme mit einer Prüfung für Millionen Oberschüler.

Zu der Kundgebung aufgerufen hatte die Kakerlaken-Partei, nachdem der prominente Aktivist Sonam Wangchuk, der zur Unterstützung der jungen Menschen und der Kakerlaken-Partei in einen Hungerstreik getreten war, mit Gewalt in ein Krankenhaus gebracht worden war. Er kündigte am Montag an, den Hungerstreik wieder aufzunehmen, nachdem er gesehen habe, "mit welcher Brutalität mit friedlichen Studenten umgegangen wird".

"Unser Land verdient eine Regierung, die sich darum kümmert, was die jungen Menschen zu sagen haben, und bereit ist, ihre Fehler zu korrigieren", sagte der 18-jährige Demonstrant Sumit Kumar. "Die Zukunft gehört uns und nicht diesen Politikern", fügte er hinzu. "Wir wollen, dass die Regierung uns zuhört, nicht dass sie uns zum Schweigen bringt", sagte der 19-jährige Demonstrant K.M. Gulshan zu AFP.

Die im Mai gegründete Kakerlaken-Partei (Cockroach Janta Party; CJP) zählt inzwischen in Onlinenetzwerken zwei Millionen Follower. Der in den USA lebende Inder Abhijeet Dipke hatte sie gegründet, nachdem der Oberste Richter Surya Kant Berichten zufolge junge Menschen, die die Regierung kritisierten, während einer Anhörung als "Kakerlaken" und "Parasiten" bezeichnet hatte.

"Ist dies ein Kriegsgebiet? Warum greift die Polizei auf Tränengas zurück, um friedliche Demonstranten anzugreifen?", erklärte die CJP im Onlinedienst X. "Erst ignoriert eure Regierung einen Monat lang diesen Protest und jetzt, wenn wir friedlich demonstrieren, greift eure Regierung uns an. Warum?"

Die Protestbewegung gilt als die größte Herausforderung für den hindu-nationalistischen Premierminister Narendra Modi, seitdem er im Jahr 2024 für eine dritte Amtszeit gewählt wurde. Bei einem Auftritt im Parlament am Montag erwähnte er die Proteste nicht.

Oppositionsführer Rahul Gandhi von der Kongresspartei warf Modi dagegen vor, junge Menschen zum Schweigen bringen zu wollen. "Die Kriminellen, die die Prüfungsunterlagen weitergegeben haben, laufen frei herum, während Studenten, die berechtigte Anliegen vorbringen, herumgeschubst und geschlagen werden", schrieb er auf X.

H.Roth--NZN