Zürcher Nachrichten - Mindestens neun Tote bei gegenseitigen Luftangriffen Russlands und der Ukraine

EUR -
AED 4.225097
AFN 74.780434
ALL 93.330801
AMD 421.407279
AOA 1054.980993
ARS 1718.813836
AUD 1.638566
AWG 2.073722
AZN 1.931279
BAM 1.955834
BBD 2.32072
BDT 142.282458
BHD 0.434502
BIF 3409.003329
BMD 1.15047
BND 1.477745
BOB 14.028242
BRL 5.85509
BSD 1.15222
BTN 109.797896
BWP 15.671134
BYN 3.368229
BYR 22549.209477
BZD 2.31742
CAD 1.615329
CDF 2602.362517
CHF 0.932312
CLF 0.026952
CLP 1064.196427
CNY 7.768668
CNH 7.770308
COP 3732.296833
CRC 523.402216
CUC 1.15047
CUP 30.487452
CVE 110.266905
CZK 24.201687
DJF 205.183544
DKK 7.475425
DOP 66.840283
DZD 152.991799
EGP 57.937756
ERN 17.257048
ETB 185.975987
FJD 2.54875
FKP 0.856378
GBP 0.856208
GEL 3.002944
GGP 0.856378
GHS 13.464233
GIP 0.856378
GMD 85.134534
GNF 10118.174765
GTQ 8.791152
GYD 241.44417
HKD 9.022848
HNL 30.884131
HRK 7.532242
HTG 150.654566
HUF 363.935611
IDR 20734.91849
ILS 3.498723
IMP 0.856378
INR 109.718701
IQD 1509.412951
IRR 1582183.690469
ISK 142.002458
JEP 0.856378
JMD 182.520773
JOD 0.81571
JPY 181.706937
KES 148.912056
KGS 100.608301
KHR 4656.14113
KMF 492.40131
KRW 1648.634626
KWD 0.356059
KYD 0.960208
KZT 546.57469
LAK 26060.450125
LBP 103186.685366
LKR 386.866682
LRD 207.983592
LSL 19.003028
LTL 3.397038
LVL 0.695907
LYD 7.344127
MAD 10.743586
MDL 20.118347
MGA 4908.020781
MKD 61.526063
MMK 2415.603091
MNT 4123.628378
MOP 9.30728
MRU 46.147195
MUR 54.118279
MVR 17.774842
MWK 1998.00846
MXN 19.907397
MYR 4.712444
MZN 73.518045
NAD 19.002863
NGN 1569.229406
NIO 42.400732
NOK 10.949481
NPR 175.674744
NZD 1.960268
OMR 0.442354
PAB 1.15222
PEN 3.891667
PGK 5.085022
PHP 70.445586
PKR 319.946845
PLN 4.313485
PYG 6873.118715
QAR 4.200473
RON 5.246722
RSD 117.351337
RUB 93.072594
RWF 1689.707155
SAR 4.307508
SBD 9.285622
SCR 15.444045
SDG 690.281641
SEK 11.011774
SGD 1.477163
SLE 28.128442
SOS 658.502788
SRD 43.494652
STD 23812.403546
STN 24.500104
SVC 10.082087
SZL 19.006163
THB 38.482636
TJS 10.640984
TMT 4.026645
TND 3.381158
TRY 54.715507
TTD 7.813067
TWD 37.331651
TZS 3045.866681
UAH 51.685019
UGX 4312.07448
USD 1.15047
UYU 46.3408
UZS 13815.118537
VES 860.380507
VND 30217.666405
VUV 137.071361
WST 3.143332
XAF 655.959777
XAG 0.019614
XAU 0.000284
XCD 3.109202
XCG 2.076618
XDR 0.815807
XOF 655.96833
XPF 119.331742
YER 274.316386
ZAR 19.011457
ZMK 10355.61139
ZMW 21.654186
ZWL 370.450829
  • DAX

    167.1000

    26168.41

    +0.64%

  • Goldpreis

    21.8000

    4112.3

    +0.53%

  • TecDAX

    38.4300

    3990.48

    +0.96%

  • SDAX

    79.4400

    18603.91

    +0.43%

  • Euro STOXX 50

    41.2400

    6467.74

    +0.64%

  • MDAX

    -79.4200

    32431.79

    -0.24%

  • EUR/USD

    0.0007

    1.1521

    +0.06%

Mindestens neun Tote bei gegenseitigen Luftangriffen Russlands und der Ukraine
Mindestens neun Tote bei gegenseitigen Luftangriffen Russlands und der Ukraine / Foto: Igor IVANKO - AFP

Mindestens neun Tote bei gegenseitigen Luftangriffen Russlands und der Ukraine

Bei neuen gegenseitigen Luftangriffen Russlands und der Ukraine sind mindestens neun Menschen getötet worden. Nahe Moskau starben nach russischen Behördenangaben vom Dienstag fünf Menschen bei einem ukrainischen Drohnenangriff auf ein Industriegebiet, zehn weitere Menschen wurden demnach verletzt. In der Ukraine wurden bei russischen Angriffen drei Menschen in der nordöstlichen Region Sumy sowie eine Frau in der südlichen Hafenstadt Mykolajiw getötet, wie die Behörden mitteilten.

Textgröße:

Laut dem russischen Verteidigungsministerium wurden in der Nacht insgesamt 320 ukrainische Drohnen über etwa 20 russischen Regionen und der von Russland annektierten Halbinsel Krim abgefangen. Auch in der Region Moskau hätten die Streitkräfte einen Drohnenangriff "abgewehrt", erklärte Gouverneur Andrej Worobjow im Onlinedienst Telegram.

Im Industriegebiet Nowossjolki der Stadt Tschechow, wo den Angaben zufolge fünf Menschen getötet und zehn weitere verletzt wurden, brachen demnach infolge der Angriffe mehrere Feuer aus. Einsatzkräfte hätten den größten Brand in einem Lager gelöscht, teilte Worobjow mit.

Zudem wurde durch einen Drohnenangriff in der Region Leningrad im Nordwesten Russlands ein Mensch verletzt, wie der dortige Gouverneur Alexander Drosdenko erklärte. Nahe Krasni Bor sei ein Lagergebäude beschädigt worden.

Der russische Onlinehändler Wildberries erklärte, dass durch den Angriff im Logistikzentrum von Krasni Bor ein Feuer ausgelöst worden sei. Die Beschäftigten seien in Sicherheit gebracht worden. Dutzende Feuerwehrleute bekämpften demnach die Flammen.

Auch in der Region Twer etwa 180 Kilometer nordwestlich von Moskau sei ein Wildberries‑Lager von ukrainischen Drohnen angegriffen worden, teilte der dortige Gouverneur Witali Koroljow mit. Demnach galt der Angriff dem Standort Emmaus.

Seit Mitte Juli wurden nach Angaben russischer Behörden wiederholt Standorte von Wildberries in verschiedenen Teilen Russlands und auf der Krim angegriffen. Dabei wurden mehrere Menschen getötet. Wildberries wird wegen seines breiten Angebots und seines Liefernetzes häufig als "russisches Amazon" bezeichnet.

Die ukrainische Luftwaffe teilte am Dienstag mit, dass Russland in der Nacht 136 Drohnen in Richtung Ukraine geschickt habe. 117 von ihnen seien abgefangen worden.

In Sumy im Nordosten der Ukraine seien eine ältere Frau und zwei Mädchen getötet worden, erklärte der Leiter der örtlichen Militärverwaltung, Oleg Grygorow, im Onlinedienst Telegram. Die Leichen der fünf- und zehnjährigen Kinder seien aus den Trümmern ihres Wohnhauses geborgen worden. Laut Grygorow erfolgte der Angriff mit sechs Gleitbomben. Neben Wohnhäusern seien weitere zivile Gebäude getroffen worden.

Bei einem weiteren Angriff auf die südukrainische Hafenstadt Mykolajiw wurde eine 89-Jährige getötet, wie der Leiter der regionalen Militärverwaltung, Georgy Reschetilow, mitteilte.

Russland führt seit Februar 2022 eine großangelegte Offensive in der Ukraine. Die ukrainische Armee reagierte in den vergangenen Monaten verstärkt mit Luftangriffen auf Ziele in Russland. Der Frontverlauf in der Ukraine änderte sich im Juli nur geringfügig, wie eine Analyse der Nachrichtenagentur AFP auf Grundlage von Daten des US-Instituts für Kriegsstudien ergab.

T.Furrer--NZN