Zürcher Nachrichten - "Sprache der Eskalation": Bundesregierung weist Kritik aus Moskau zurück

EUR -
AED 4.267356
AFN 76.113966
ALL 92.166078
AMD 421.736293
ANG 2.079682
AOA 1066.692995
ARS 1752.149424
AUD 1.615424
AWG 2.091554
AZN 1.97997
BAM 1.955505
BBD 2.340246
BDT 142.798429
BGN 1.971134
BHD 0.438034
BIF 3474.775108
BMD 1.161974
BND 1.472378
BOB 14.378828
BRL 5.956518
BSD 1.161924
BTN 109.727425
BWP 15.55765
BYN 3.579359
BYR 22774.699702
BZD 2.336947
CAD 1.607883
CDF 2649.302222
CHF 0.936198
CLF 0.027477
CLP 1081.856577
CNY 7.798364
CNH 7.794298
COP 3650.748526
CRC 527.020389
CUC 1.161974
CUP 30.792324
CVE 110.248346
CZK 24.209785
DJF 206.908745
DKK 7.478589
DOP 68.77961
DZD 154.811068
EGP 59.198758
ERN 17.429617
ETB 188.646703
FJD 2.550476
FKP 0.859354
GBP 0.855053
GEL 3.02699
GGP 0.859354
GHS 13.211004
GIP 0.859354
GMD 85.986524
GNF 10213.457177
GTQ 8.87066
GYD 243.093279
HKD 9.110287
HNL 31.192288
HRK 7.538663
HTG 151.957046
HUF 362.37381
IDR 20486.539566
ILS 3.500326
IMP 0.859354
INR 109.795554
IQD 1522.170064
IRR 1597250.113151
ISK 140.878234
JEP 0.859354
JMD 184.182178
JOD 0.823886
JPY 181.564367
KES 150.527262
KGS 101.613627
KHR 4702.289682
KMF 492.677584
KPW 1045.777368
KRW 1564.122666
KWD 0.359039
KYD 0.968354
KZT 529.20006
LAK 26055.064177
LBP 104052.182095
LKR 381.282404
LRD 203.339284
LSL 18.563896
LTL 3.431009
LVL 0.702867
LYD 7.372886
MAD 10.893055
MDL 20.014977
MGA 4985.246939
MKD 61.515708
MMK 2439.717348
MNT 4182.054232
MOP 9.383183
MRU 46.744939
MUR 54.415704
MVR 17.964565
MWK 2014.795649
MXN 19.6225
MYR 4.699378
MZN 74.254502
NAD 18.563896
NGN 1537.536682
NIO 42.76354
NOK 10.815547
NPR 175.56348
NZD 1.968948
OMR 0.446784
PAB 1.161924
PEN 3.897011
PGK 5.238209
PHP 72.879474
PKR 322.223826
PLN 4.31354
PYG 6951.949853
QAR 4.246958
RON 5.254493
RSD 117.332276
RUB 100.55481
RWF 1710.341639
SAR 4.360694
SBD 9.296391
SCR 16.009729
SDG 698.931918
SEK 11.123238
SGD 1.474318
SHP 0.860867
SLE 28.643102
SLL 24366.022846
SOS 664.099682
SRD 43.841882
STD 24050.525606
STN 24.4963
SVC 10.167464
SYP 15107.992009
SZL 18.567195
THB 38.252628
TJS 10.713082
TMT 4.066911
TND 3.391288
TOP 2.797756
TRY 56.264319
TTD 7.865812
TWD 36.818095
TZS 3076.23531
UAH 51.757782
UGX 4386.337409
USD 1.161974
UYU 46.772935
UZS 13704.929762
VES 936.989612
VND 30281.054807
VUV 137.188902
WST 3.158348
XAF 655.857927
XAG 0.01755
XAU 0.000262
XCD 3.140295
XCG 2.094084
XDR 0.821576
XOF 655.857927
XPF 119.331742
YER 275.388335
ZAR 18.555513
ZMK 10459.168805
ZMW 22.222643
ZWL 374.155307
  • Goldpreis

    -63.3000

    4476.6

    -1.41%

  • Euro STOXX 50

    10.3400

    6392.93

    +0.16%

  • SDAX

    137.0400

    18734.04

    +0.73%

  • DAX

    43.1000

    26046.4

    +0.17%

  • TecDAX

    -4.6800

    4022.75

    -0.12%

  • MDAX

    98.2200

    32355.32

    +0.3%

  • EUR/USD

    -0.0010

    1.1621

    -0.09%

"Sprache der Eskalation": Bundesregierung weist Kritik aus Moskau zurück
"Sprache der Eskalation": Bundesregierung weist Kritik aus Moskau zurück / Foto: Olga MALTSEVA - AFP

"Sprache der Eskalation": Bundesregierung weist Kritik aus Moskau zurück

Die Bundesregierung hat die Kritik Russlands an den neu verhängten deutschen Sanktionen zurückgewiesen. Zu den Äußerungen aus Moskau sagte Vizeregierungssprecher Steffen Meyer am Mittwoch in Berlin: "Das ist sicherlich eine Sprache der Eskalation, die dort gewählt wird. Unsere Sprache ist es nicht." Die Bundesregierung erwarte, "dass Moskau mit Maßnahmen antworten wird", fügte er hinzu. "Wir sind darauf vorbereitet."

Textgröße:

Zugleich gehe die Bundesregierung davon aus, "dass man im Kreml das gestrige Signal klar und deutlich verstanden hat", sagte der stellvertretende Regierungssprecher. "Diese hybriden Angriffe erreichen ihr politisches Ziel nicht. Russland schadet sich am Ende selbst."

Am Dienstag hatte die Bundesregierung Russland die Verantwortung für den versuchten Sprengstoffanschlag am Leipziger Flughafen zugewiesen und weitere Strafmaßnahmen bekanntgegeben. So sollen das russische Generalkonsulat in Bonn geschlossen und der Vertrag mit dem Russischen Haus in Berlin gekündigt werden. Der russische Präsident Wladimir Putin hatte den Schritt Deutschlands als "erneuten schweren Fehler" bezeichnet, der den Interessen des deutschen Volkes zuwiderlaufe.

Das Russische Haus in Berlin firmiert als Kultur- und Wissenschaftszentrum; es steht aber auch im Verdacht, der Spionage zu dienen. Ein Sprecher des Auswärtigen Amts kündigte am Mittwoch in Berlin an, sämtliche aus Russland entsandte Mitarbeiter zur Ausreise aufzufordern, "so dass dann eigentlich kein Betrieb mehr möglich sein kann".

Die Nutzung des Hauses sei in einem "umfangreichen Vertragswerk" zwischen Russland und Deutschland geregelt, dass "ein kleines bisschen kompliziert" sei, sagte der Außenamtssprecher weiter. Es gebe dabei ein Kulturinstitutsabkommen aus dem Jahr 2011, in dem eine reguläre Kündigungsmöglichkeit zum Ende dieses Jahres festgeschrieben sei.

"Diese Kündigung haben wir jetzt ausgesprochen", sagte der Sprecher. "Der Betrieb als Kulturinstitut wird auslaufen zur Mitte des kommenden Jahres."

Die Bundesregierung müsse damit rechnen, dass die Kündigung des Vertrags über das Russische Haus "Auswirkungen" auf den Betrieb des Goethe-Instituts in Russland haben werden, sagte er weiter. Über eine Schließung wolle er "ungern spekulieren", aber ein solche Schritt läge nahe.

Zu den von Berlin angekündigten Strafmaßnahmen zählt auch, den Druck auf die so genannte russische Schattenflotte zu erhöhen. Details dazu wollte die Bundesregierung aber nicht mitteilen. Es sei "klar, dass wir diese Gespräche und die Wege dorthin natürlich vertraulich führen und jetzt nicht öffentlich auch Russland Hinweise geben, was wir dort vorhaben und planen", sagte Vizeregierungssprecher Meyer.

Das Auswärtige Amt rechnet dabei nach eigenen Angaben mit Unterstützung der Partnerländer - "einerseits, weil sie wissen, dass Putin die Schattenflotte nutzt um die Kriegskasse zu füllen, andererseits, weil von diesen Schiffen auch erhebliche Umweltrisiken ausgehen", sagte ein Außenamtssprecher. Koalitionspolitiker und Experten hatten in den vergangenen Tagen auf die Möglichkeit verwiesen, die Ostsee-Passage solcher oft maroden Schiffe durch strengere Umweltauflagen zu erschweren.

L.Zimmermann--NZN